Modelle und Marken mit den ältesten Fahrern — Yeti und B-Klasse mit älteren, VW mit jüngeren Fahrern

Modelle und Marken mit den ältesten Fahrern — Yeti und B-Klasse mit älteren, VW mit jüngeren Fahrern

Der Skoda Yeti ist bei älteren deutschen Autofahrern äußerst beliebt: Laut der Auswertung von Kfz-Versicherungsabschlüssen über das Vergleichsportal Check24 liegt der Yeti jetzt mit der Mercedes B-Klasse gleichauf – die Fahrer beider Modelle sind im Schnitt 54,4 Jahre alt.

Bei den Fahrern der Mercedes-B-Klasse ging das Durchschnittsalter im Vergleich zum Vorjahr auf unter 55 Jahre zurück. Der Skoda Yeti lag in der von Check24 erhobenen Statistik noch auf Platz 3 (ab Ende 2017 beerbt der Skoda Karoq den Yeti im Marken-Portfolio). Nur 0,1 Jahre jünger als die Fahrer des Yeti und der B-Klasse sind mit im Schnitt 54,3 Jahren die Lenker des Mercedes GLK (seit Juni 2015 ersetzt der Mercedes GLC dieses Modell), der 2015 bei den Pkw-Modellen mit den ältesten Fahrern noch auf Platz zwei lag.

*nur Modelle mit mindestens 1.000 Kfz-Versicherungsabschlüssen über Check24 im Jahr 2016

Insgesamt stellt Check24 fest, dass SUVs die ältesten Fahrer haben. Mit einem Durchschnittsalter von 48,7 Jahren sind die SUV-Fahrer zirka sieben Jahre älter als die Fahrer von Coupés und Limousinen. Acht der zehn Pkw-Modelle mit den ältesten Fahrern gehören zur Gattung der SUV. Das Vergleichsportal vermutet, dass der bessere Überblick auf Grund der erhöhten Sitzposition bei einem mit einer Limousine vergleichbaren Fahrkomfort zur Beliebtheit von SUV bei älteren Fahrer-Semestern beiträgt. So belegt der Opel Mokka den vierten und der Audi Q3 den fünften Platz.

VW Scirocco mit dem jüngsten Publikum

Die Fahrer eines VW Scirocco sind im Durchschnitt nur 36,7 Jahre alt – im Vergleich zum Vorjahr eine Verjüngung von über einem Jahr (37,5 Jahre). Auf Platz 2 der Automodelle mit den jüngsten Fahrern folgte 2015 noch der Seat Leon. Das spanische Modell liegt jetzt auf Platz vier – die Fahrer des VW Golf II (37,0 Jahre) und des VW Polo III (37,7 Jahre) sind inzwischen jünger, beim Leon liegt das Durchschnittsalter der Fahrer bei 38,1 Jahren.

*nur Modelle mit mindestens 1.000 Kfz-Versicherungsabschlüssen über Check24 im Jahr 2016

VW-Modelle fahren junge Fahrer, Jaguar und Dacia mit den ältesten Fahrern im Markenranking

Unter den Top 10 der Modelle mit den jüngsten Fahrern finden sich alleine fünf Modelle von VW und drei Modelle von Seat, womit der VW-Konzern insgesamt acht Modelle für die jüngere Klientel stellt. Nur der Alfa Romeo 156 schiebt sich auf Paltz sechs in die VW-Phalanx. Auf Platz zehn landet die BMW-3er-Reihe mit einem durchschnittlichen Fahreralter von 39,6 Jahren, womit BMW-3er-Fahrer im Schnitt 2,9 Jahre älter sind als Fahrer eines VW Scirocco. 48,4 Jahre alt waren 2016 im Schnitt Kunden, die über Check24 einen Jaguar versichert haben – älter als die Kunden aller anderen Marken. Auf Platz zwei landet Dacia – ein Dacia-Fahrer ist im Durchschnitt 48,2 Jahre alt. Ebenfalls über 48 Jahre alt (48,1) und damit auf Platz drei: Porschefahrer. Auch hier liefert das Vergleichsportal mögliche Begründungen: Jaguar und Porsche können sich auf Grund der hohen Preise nur ältere Fahrer leisten und ältere Fahrer, denen Statussymbole egal sind, greifen zu einem preiswerten Dacia.

*nur Modelle mit mindestens 1.000 Kfz-Versicherungsabschlüssen über Check24 im Jahr 2016

Seat im Markenranking am jüngsten

Ein Seat-Fahrer ist im Schnitt 39,7 Jahre alt, was Seat zu der Marke mit den jüngsten Fahrern im Vergleich macht. Im Vorjahr war der durchschnittliche Seat-Fahrer noch 40,1 Jahre alt. Unter den Top 5 der Marken mit den jüngsten Fahrern landen mit Audi, BMW und Smart gleich drei deutsche Marken.

*nur Modelle mit mindestens 1.000 Kfz-Versicherungsabschlüssen über Check24 im Jahr 2016

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/aelteste-fahrer-marken-modelle-2016-1960352.html

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Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html