N24h – BMW kämpft auf dem Nürburgring um die Führung

N24h – BMW kämpft auf dem Nürburgring um die Führung

Der Kampf um den Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (DE) spitzt sich sechs Stunden vor Schluss zu. Maxime Martin (BE), Lucas Luhr (DE), Richard Westbrook (GB) und Markus Palttala (FI) sind mit ihrem #25 BMW Z4 GT3 Teil eines packendes Duells um die Spitzenposition. In der 70. Runde übernahmen die Piloten vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS erstmals Platz eins. Seitdem kam es aufgrund einer unterschiedlichen Boxenstopp-Rhythmik zu mehreren Führungswechseln mit dem Audi #28. Derzeit belegt das BMW Quartett Platz zwei.

Auch das zweite Auto vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS mit der Nummer 26 und den Fahrern Dirk Adorf (DE), Augusto Farfus (BR), Nick Catsburg (NL) und Jörg Müller (DE) liegt beim Langstreckenklassiker auf dem vierten Rang aussichtsreich im Rennen.

Als dritter BMW Z4 GT3 in den Top-10 ist die Startnummer 17 von Walkenhorst Motorsport unterwegs. Felipe Laser (DE), Michela Cerruti (IT), John Edwards (US) und Daniel Keilwitz (DE) fahren aktuell auf der siebten Position. Die beiden Autos vom BMW Sports Trophy Team Schubert waren nach zwei Unfällen zu Beginn des Rennens und in der Nacht vorzeitig ausgeschieden.

Michele Di Martino (DE), Moritz Oberheim (DE), Kevin Warum (DE) und Torsten Kratz (DE) vom Team Securtal Sorg Rennsport führen mit dem #301 BMW M235i Racing die BMW M235i Racing Cup Klasse an und liegen im Gesamtklassement bereits auf Rang 25. Das Medienfahrzeug mit Bernd Ostmann (DE), Christian Gebhardt (DE), BMW Motorsport Junior Victor Bouveng (SE) und Harald Grohs (DE) geht an der Spitze der SP 8T Klasse in den letzten Abschnitt des Rennens.

Reaktionen und Platzierungen – Nach 18 Stunden.

Maxime Martin (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 25, Platz 2):
„Meine letzten beiden Stints am Morgen waren sehr schwierig, weil wir viele gelbe Flaggen hatten. Die Situation war an bestimmten Stellen nicht immer eindeutig. Ich musste sehr aufpassen, um keine Strafe zu riskieren, bin aber gut durchgekommen. Wir haben einen engen Kampf um die Spitzenplätze. Noch ist nicht abzusehen, wie es ausgehen wird. Wir geben auf jeden Fall weiter unser Bestes.“

Jörg Müller (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 26, Platz 4):
„Leider haben wir in der Nacht aufgrund eines Problems beim Boxenstopp Zeit verloren und sind daher nicht ganz vorne mit dabei. Aber der Speed des Autos ist gut, und wir werden auf jeden Fall bis zur letzten Minute alles geben. Man weiß ja nie, ob die vor uns platzierten Teams nicht auch noch Probleme bekommen.“

Daniel Keilwitz (Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop, Startnummer 17, Platz 7):
„Ich hatte in meinem Stint zunächst viele Gelbphasen, konnte aber in den letzten beiden Runden noch einmal Gas geben und zu dem Mercedes vor mir aufschließen. Ich bin beeindruckt, wie problemlos der BMW Z4 GT3 läuft. Für mich ist es ja das erste Rennen in diesem Fahrzeug, und ich musste mich erst einmal daran gewöhnen – vor allem an die hohen Kurvengeschwindigkeiten. Aber mittlerweile komme ich sehr gut damit zurecht.“

Harald Grohs (BMW Motorsport, Startnummer 235, Platz 1 SP 8T):
„Das Auto läuft nach wie vor wirklich perfekt und hat keinen Kratzer. Obwohl ich in der Nacht sehr viel Zeit im Fahrzeug verbracht habe, habe ich keinerlei körperliche Probleme. Wir arbeiten als Team hervorragend zusammen und bringen allesamt eine sehr gute Leistung. Aufgrund der vielen Unfälle muss man auf der Strecke trotzdem höllisch aufpassen. Unser Ziel war, ohne Zwischenfälle und Strafen durch das Rennen zu kommen – und wir sind auf einem guten Weg.“

BMW Sports Trophy Team Schubert
#19 BMW Z4 GT3, Dirk Werner (DE), Marco Wittmann (DE), Dirk Müller (DE), Alexander Sims (GB) – Ausfall

#20 BMW Z4 GT3, Claudia Hürtgen (DE), Dominik Baumann (AT), Jens Klingmann (DE), Martin Tomczyk (DE) – Ausfall

BMW Sports Trophy Team Marc VDS
#25 BMW Z4 GT3, Maxime Martin (BE), Lucas Luhr (DE), Richard Westbrook (GB), Markus Palttala (FI) – 2. Platz

#26 BMW Z4 GT3, Dirk Adorf (DE), Augusto Farfus (BR), Nick Catsburg (NL), Jörg Müller (DE) – 4. Platz

Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop
#17 BMW Z4 GT3, Felipe Laser (DE), Michela Cerruti (IT), John Edwards (US), Daniel Keilwitz (DE) – 7. Platz

#18 BMW Z4 GT3, Henry Walkenhorst (DE), Ralf Oeverhaus (DE), Christian Bollrath (DE), Stefan Aust (DE) – 18. Platz

BMW M235i Racing Medienfahrzeug
#235 BMW M235i Racing, Bernd Ostmann (DE), Christian Gebhardt (DE), Victor Bouveng (SE), Harald Grohs (DE) – 1. Platz (SP 8T)

Previous ArticleNext Article
Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html

Alpina XD3 Erlkönig (2018) — SUV mit über 350-PS-Diesel

BMW hat den SUV X3 gerade aktualisiert. Jetzt steht Kleinserienhersteller Alpina in den Startlöchern mit dem ebenfalls renovrierten Alpina XD3 Biturbo.

Mit dem X3 hat Alpina nur einen einzigen SUV im Angebot und der ist auch nur als Diesel zu haben. BMW hat jetzt das Basismodell für den Alpina XD3 renoviert, Zeit für Alpina auch den XD3 zu modernisieren.

Mehr Power mit Diesel aus D5 S

Der neue Alpina XD3 baut wieder auf dem X3 mit Reihensechszylinder-Turbodiesel und drei Liter Hubraum auf. Im noch aktuellen Alpina XD3 leistet der Biturbo-Selbstzünder 350 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 700 Nm. Damit spurtet der SUV in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 251 km/h.

Im neuen XD3 könnte Alpina die Chance nutzen und den Power-SUV noch kräftiger zu machen. Im Alpina D5 S stünde dazu der Biturbodiesel in einer Leistungsvariante mit 388 PS und 800 Nm bereit. Zur Modellpflege gehören selbstverständlich wieder eine neue Frontschürze, eine Vierrohrabgasanlage sowie ein speziell abgestimmtes Fahrwerk und Alpina-Leichtmetallräder.

Sein Debüt dürfte der neue Alpina XD3 auf dem Genfer Autosalon 2018 geben. Die Preise dürften bei rund 70.000 Euro starten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alpina-xd3-erlkoenig-2018-daten-infos-marktstart-preis-8876619.html