Neue Elektro-Transporter von Renault — Mehr Ladekapazität, Preise ab 20.820 Euro

Neue Elektro-Transporter von Renault — Mehr Ladekapazität, Preise ab 20.820 Euro

Renault spendiert seinem Elektrokleintransporter Kangoo Z.E. mehr Reichweite. Mit neuem Motor und neuer Batterie sollen nun bis zu 270 km nach NEFZ drin sein. Außerdem fährt jetzt auch der Master elektrisch.

Mit einer neuen Batterie soll der Kangoo Z.E. 100 Kilometer weiter kommen als bisher.Von den 270-Zyklus-Kilometern sollen im Alltag 200 km Reichweite übrig bleiben. Dafür erhöhte Renault die Kapazität des Akkus um elf auf 33 kWh. Der von LG Chem produzierte Akku wurde nicht größer, eine erhöhte Energiedichte macht den Reichweitensprung möglich. Den Elekto-Kangoo gibt es weiterhin in zwei Größen: mit 4,28 Meter Länge und als Maxi mit 4,66 Meter.

Kangoo Z.E.: Preise für Auto, Akkumiete und Akkukauf

Die Preise beginnen bei 24.776 Euro. Die Langversion kostet ab 26.204 Euro. Der Preis enthält noch nicht die Batterie: Für den Akku berechnet Renault bei 7.500 Kilometern im Jahr 58 Euro pro Monat. Wer mehr fährt, bezahlt je 2.500 km Jahresfahrleistung 96 Euro. Das sind 8 Euro im Monat. Zum ersten Mal können Kunden den Akku für 10.556 Euro kaufen.

Mit Akku kostet der Kangoo Z.E. also 35.605 Euro. Der Maxi kommt inklusive Akku auf 36.760 Euro. Wer 30.000 Kilometer im Jahr fährt, hat den Akku nach dreieinhalb Jahren bezahlt.

Eine Stunden an der Wallbox für 35 km

Künftig kann der Kangoo auch an einer Wallbox mit 230 Volt geladen werden, in sechs Stunden erreicht eine leere Batterie ihre volle Kapazität. In einer Stunde soll von der Wallbox Strom für 35 Kilometer in den Akku fließen. Ein Kabel für die Wallbox und öffentliche Ladepunkte ist serienmäßig, auch ein 230-Volt-Kabel für Notfälle soll angeboten werden.

Motor und Getriebe des kleinen Lieferwagens hat Renault ebenfalls überarbeitet. Der R60-Motor aus dem Werk Cléon leistet 60 PS. Eine Wärmepumpe in der Klimaanlage verbessert die Effizienz. Lädt der Kangoo, kann der Innenraum vorgeheizt werden, was der Fahrer per App oder Lenkradtasten programmieren kann.

Premiere hatte der aufgefrischte Renault Kangoo Z.E. auf der European Motor Show in Brüssel. Zuletzt hatte Renault die Reichweite des Kleinwagens Zoe aufgestockt. Der soll nun nach NEFZ 400 km weit kommen.

Master mit Elektro-Antrieb

Ebenfalls in Brüssel zeigt Renault den Master Z.E. Der Großraum-Transporter mit dem elektrischen Antrieb aus dem Kangoo kommt Ende 2017 auf den Markt. Er wird in drei Längen und zwei Höhen angeboten werden. Für den Einsatz im Master hat Renault die Leistung des Elektromotors auf 76 PS erhöht. Die Batterie ist unter dem Ladeboden eingebaut und soll das Ladevolumen nicht einschränken: Es beträgt wie beim Dieselmodell zwischen 8 und 13 Kubikmetern. Die Zuladung gibt Renault mit 1.000 bis 1.300 Kilogramm an.

Mit seiner 33 kWh-Batterie soll der Master Z.E. 200 Kilometer weit kommen. Das Erreichen der vollen Kapazität dauert dann an der Wallbox wiederum, wie beim Kangoo auch, sechs Stunden. Je nach Kundenwunsch erreicht der Elektro-Master 80 bis 115 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die Preise für den Elektro-Master sind noch nicht bekannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/renault-kangoo-z-e-2017-270-km-reichweite-master-z-e-elektro-transporter-preis-1045828.html

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Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html