Neuer Citroën C3 Aircross — Neuer Kompakt-SUV auf C3-Basis

Neuer Citroën C3 Aircross — Neuer Kompakt-SUV auf C3-Basis

Die Citroën-Modell-Offensive im SUV-Segment geht weiter. Nach einer Studie auf dem Genfer Autosalon folgt jetzt der Citroën C3 Aircross als Serienmodell. Der kleine SUV baut auf der C3-Plattform auf. Bestellbar ist er ab sofort ab 15.290 Euro.

Erst vor kurzem hat Citroën mit dem C5 Aircross sein neues Modell für die Kompakt-Klasse vorgestellt. Jetzt nehmen die Franzosen mit dem C3 Aircross das Segment der Kleinwagen-SUV ins Visier und lösen gleichzeitig den kleinen Van C3 Picasso ab. Die Konkurrenz – auch die französische – ist schon etwas länger mit kleinen SUV am Markt, Peugeot 2008 und Renault Captur haben jeweils schon ihr Facelift hinter sich. Fast zeitgleich mit dem Citroën bringt Opel das Schwestermodell Crossland X auf den Markt. Wer spät kommt, braucht gute Argumente, und die liefert Citroën Geräumiger, variabler und komfortabler als andere kleine SUV soll der C3 Aircross sein. Ob das stimmt, klären wir in der ersten Sitzprobe.

Sitzprobe Citroën C3 Aircross

Dass ein neuer Citroën immer etwas individueller sein muss, gehört zum Selbstverständnis der Marke. Geräumiger und variabler zu sein, ist ein leichtes Versprechen, wenn das Vorgängermodell ein Van war. Entsprechend ist die Rückbank des C3 Aircross um 15 Zentimeter verschiebbar, die Sitzlehne lässt sich in fünf Stufen arretieren.

Kofferraum-Volumen von 410 bis 1.289 Liter

Je nach Stellung der Rückbank reicht das Kofferraumvolumen von 410 bis 520 Liter– maximal soll der C3 Aircross 1.289 Liter schlucken. Das ist viel für ein Auto, das nur 4,15 Meter kurz ist. Beeindruckend auch die maximale Ladelänge: Die klappbare Beifahrersitzlehne schafft Platz für bis zu 2,40 Meter lange Gegenstände. Nicht originell, aber praktisch: Der Kofferraum wird zu ebenen Fläche, wenn der Ladeboden in der oberen Position eingehängt ist. Die Hutablage kann hinter die Rücksitze gesteckt werden, wenn sie nicht an ihrer ursprünglichen Position benötigt wird.

Bei unserer ersten Sitzprobe beeindruckt der C3 Aircross mit einem geräumigen Innenraum. Die Türen öffnen weit und sind groß genug zum bequemen Reinschlüpfen. Die erhöhte Sitzposition macht den Einstieg leicht und erklärt, warum SUV so beliebt sind: Das Einsteigen ist mehr ein Hineinrutschen als ein Hinunterbeugen. Entsprechend leicht ist auch das Aussteigen. Doch wir sitzen erst mal drin. Die Sitze sind weich gepolstert und beinahe komplett frei von stützenden Seitenwangen. Auch das erhöht den Einstiegskomfort. In unserem Sitzproben-Autos sind die Sitze mit einem Mix aus hellbraunem Leder und hellgrauem Hahnentritt-Stoff bezogen. Citroën bietet vier weitere Interieur-Varianten an, die sich in der Farbigkeit und bei den Sitzbezügen unterscheiden.

Keine Wunder beim Knieraum

Hinten finden zwei Passagiere bequem Platz. Der Radstand von 2,60 Meter ist für dieses Sement großzügig, die die Fahrzeuglänge von 4,15 Meter begrenzt die Kniefreiheit. So fänden zwei 1,90 Meter große Menschen Platz, einer der beiden sollte jedoch zu Kompromissen bereit sein. Sitzhöhe und Kopffreiheit genügen, unser Rezensionsexemplar hatte das Panorama-Schiebedach. Das erweitert zumindest optisch das Raumgefühl, der vordere Teil öffnet elektrisch.

Auf Wunsch Online-Navi und Head-Up Display

Der Fahrer sieht konventionelle Uhren und bedient bei entsprechender Ausstattung auf einem Sieben-Zoll-Display Navigation, Radio und diverse Smartphone-Funktionen, die via Mirror-Screen auf dem Touchscreen erscheinen. Der Bildschirm liegt griffgünstig und gut sichtbar. Zum Inventar von Citroën gehört inzwischen auch der Radio-Bedienknubbel an der Lenksäule. Das Lenkrad selbst liegt gut in der Hand. Vor der Windschutzscheibe projiziert das optionale Head-Up Display Fahrinfos auf eine Plastikscheibe – ein Extra, das in diesem Segment auch der technissch mit dem Aircross verwandte Opel Crossland X und der Mazda CX-3 bieten.

Vor dem Schalthebel lädt das Smartphone drahtlos in einer gummierten Schale. Gummi haben die Designer auch einer Ablage vor dem Beifahrer verlegt – hier sollen Schlüssel, Münzen oder Kugelschreiber ihren rutschfesten Platz finden. Materialien und Verarbeitung wirken solide und ehrlich. Manche Materialien, wie zum Beispiel die dürre Klappe des Handschuhfachs, lassen zumindest einen günstigen Preis erwarten: Der soll im Juli bekannt gegeben werden.

Beim Design nimmt der Citroën C3 Aircross die Merkmale der Genf-Studie nahtlos auf. Die Front der gegenüber dem C3 um 20 mm hochgelegten Karosserie zeigt das neue Gesicht der Marke mit aufgeteilten Lichtern und dem weit auslaufenden Doppelwinkel. Die Verwandtschaft zum aktuellen C3 ist nicht zu übersehen. Front und Heck tragen schützende Elemente, dazu gesellen sich große Räder (16 und 17 Zoll) und Kotflügelverbreiterungen sowie grafische Elemente wie die farbigen Akzente an der Dachreling, an den hinteren Seitenscheiben, den Außenspiegelkappen, der Umrandung der vorderen Scheinwerfer und den Radnaben.

Umfangreiche Personalisierung möglich

Auch soll sich der neue Citroën C3 Aircross umfangreich personalisieren lassen. Die Franzosen reklamieren 90 Gestaltungsmöglichkeiten außen und fünf Ausstattungsvarianten innen. Gemischt werden können 8 Außenfarben, vier Dachfarben sowie vier Styling-Pakete. Innen sind fünf Ambiente erhältlich. Ein Panorama-Schiebedach bringt den Himmel ins Auto. Im 4,15 Meter langen, 1,76 Meter breiten und 1,64 Meter hohen Citroën C3 Aircross sollen die Passagiere den klassengrößten Innenraum vorfinden. Der Radstand wird mit 2,60 Meter angegeben.

Zur Sicherheitsausstattung des Citroën C3 Aircross zählen unter anderem ein Head-up-Display, ein Notbremsassistent, Fernlichtassistent, ein Spurassistent, ein Müdigkeitsassistent, eine Rückfahrkamera, ein Tot-Winkel-Assistent, eine Geschwindigkeitsbegrenzung durch Verkehrsschildererkennung sowie einen Park-Assistenten.

Kein Allradantrieb für den C3 Aircross

Auf der Antriebsseite verzichtet der Citroën C3 Aircross auf Allradantrieb, bietet aber eine in fünf Stufen regelbare Traktionskontrolle und einen Bergabfahrassistenten. Die Motorpalette umfasst Benziner und Dieseltriebwerke. Basisbenziner ist ein 82 PS starker Dreizylinder in Kombination mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe. Der Dreizylinder ist auch mit 110 PS und in Verbindung mit einer Fünfgang-Schaltung oder einer 6-Gang-Automatik zu haben. Top-Benziner ist der Drilling mit 130 PS und manuellem Sechsganggetriebe. Auf der Dieselseite stehen ein 100-PS-Vierzylinder mit Fünfgang-Getriebe und ein 120-PS-Vierer mit sechs manuell zu schaltenden Gängen zur Verfügung.

Die Preise für den neuen Citroën C3 Aircross beginnen bei 15.290 Euro, die Markteinführung in Deutschland erfolgt am 11. November 2017.Der normale C3 startet mit dem 82-PS-Benziner bei rund 13.000 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/citroen-c3-aircross-infos-daten-marktstart-preise-11679067.html

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Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html