Neuer VW Polo-SUV — T-Cross kommt 2018 auf den Markt

Der neue VW Polo VI feierte auf dem Genfer Autosalon 2017 Premiere – ein Jahr später schieben die Wolfsburger die Polo-SUV namens T-Cross nach. Einen ersten Ausblick gab bereits die Studie T-Cross Breeze, die schon auf dem Genfer Autosalon Anfang 2016 präsentiert wurde.

Der neue VW T-Cross baut wie der VW Polo auf dem MQB A0 (Modularer Querbaukasten) und ist damit auch baugleich mit den anderen SUV des VW-Konzerns – genauer mit dem schon präsentierten Seat Arona und dem kommenden Skoda Polar. Entsprechend kompakt aber auch eigenständig im Vergleich zum Polo zeigt sich der T-Cross. Die Front wird dominiert von schmalen Scheinwerfereinheiten, die zusammen mit einem breiten Grill ein durchaus stattliches und ein wenig aggressives Antlitz bilden.

Im unteren Bereich sind abgerundete viereckige LED-Tagfahrleuchten zu sehen, die dem T-Cross einen etwas hipperen urbanen Look geben soll. Natürlich kommt auch der Polo-SUV nicht ohne Unterfahrschutz vorne und hinten, farblich abgesetzte Karosserieelemente im Bereich der Schweller und Radhäuser daher. Starke Sicken prägen die Karosserie ebenso wie ein durchaus flach anstehende Heckklappe. Die Überhänge fallen vergleichsweise kurz aus. Die Abmessungen: Als Studie maß der T-Cross Breeze 4,133 Meter, der VW Polo kommt auf 4,053 Meter, der Seat Arona 4,138 Meter – die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

VW T-Cross kostet ab zirka 15.000 Euro

Als Einstiegsmotor ist der 1,0-Liter-Dreizylinder am Start. Vermutlich wird es im T-Cross die schwächeren Aggregate mit 65 beziehungsweise 75 PS nicht geben. Stattdessen beginnt das Motorenportfolio bei den Einliter-Motoren mit Turboaufladung und 90 beziehungsweise 115 PS. Für mehr Vortrieb dürfte der 1.5 TSI als Vierzylinder mit 150 PS und der Zweiliter-TSI aus dem GTI mit 200 PS sorgen.

Bei den Selbstzündern gibt es im T-Cross den 1,6-Liter-Vierzylinder mit 80 oder mit 95 PS. Letztere Version und die starken Benziner sind mit einem Siebengang-DSG gekoppelt, ansonsten gibt es ein manuelles Sechsgang-Getriebe.

Auch in Sachen Sicherheitsausstattung darf sich der T-Cross beim Polo bedienen. So gehören serienmäßig Front-Assist mit Notbremsfunktion, Umfeldbeobachtung und Fußgängererkennung an Bord. Gegen einige Extra-Euro kann sich der Kunde seinen T-Cross unter anderem mit einem adaptiven Tempomat, einem Spurwechselassistent und einem Parkassistent, der auch vor Parkremplern schützen soll, ausrüsten.

Im Innenraum wird es im VW T-Cross wie im Polo mannigfaltige Individualisierungsmöglichkeiten geben. Dazu trägt auch der Modulare Infotainmentbaukasten inklusive Smartphone-Integration bei. Auch eine verschiebbare Rücksitzbank wird es geben. Gegen Aufpreis ist zudem das virtuelle Cockpit, aber auch ein Panoramadach erhältlich.

Der neue VW Polo VI steht ab 12.975 Euro in der Preisliste stehen, die SUV-Version dürfte ein paar tausend Euro teurer ausfallen. Wir vermuten, dass es nicht unter 15.000 Euro ab Anfang 2019 losgehen wird. Zu dem Preis wird es dann den T-Cross nur mit Frontantrieb geben, Allrad dürfte nochmals teurer ausfallen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-polo-suv-t-cross-alle-infos-preise-marktstart-und-mehr-10562717.html

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html