Neues Heft von sport auto, Ausgabe 9/2017 — Wie brachial ist der Lamborghini Aventador S?

Neues Heft von sport auto, Ausgabe 9/2017 — Wie brachial ist der Lamborghini Aventador S?

Das neue sport auto 9/2017 ist ab Freitag, 18. August 2017, erhältlich. Die Themen auf 148 Seiten: Wir testen den Lamborghini Aventador S, fahren mit dem Manthey-Porsche 911 GT3 RS MR einen neuen Rekord und vergleichen Audi RS3 und Mercedes-AMG CLA 45.

+++ Hier können Sie die neue sport auto 9/2017 bestellen +++

Der Dieselskandal war in der Rückbetrachtung sicher so etwas wie die Erbsünde der deutschen Autoindustrie. Wer mit Schummel-Software die gesetzlichen Grenzen bei der Schadstoffbelastung austricksen will, sollte weder mit Applaus noch mit Mitleid rechnen. Da wir Deutschen Streber sind und alle Ranglisten anführen, liegen wir auch bei der Cheating-Rangliste vorne: erst Volkswagen, dann Audi, jetzt Porsche. Sie alle haben offenbar nach Strich und Faden beschissen.

Die einen sagen, das sei primär aus Profitgier passiert, die anderen behaupten, das sei einer untauglichen Gesetzgebung geschuldet, die einen Laborversuch für Schadstoffgrenzen einführt – und dann wundert sich die Welt ernsthaft, dass sie Laborwerte aufgetischt bekommt.

Hexenjagd auf das Auto

Man kann stundenlang über die Realitätsferne des NEFZ-Zyklus jammern, Fakt ist: Er war Gesetz. Und es ist das Recht und die Pflicht der kritischen Öffentlichkeit, das Thema beim Namen zu nennen – und Konsequenzen für die Zukunft zu fordern.

Doch was derzeit zum Thema Auto in unseren Medien verzapft wird, gleicht schon fast einer Hexenjagd: Das Auto hat sich binnen zwei Jahrzehnten vom Inbegriff für Mobilität und Freiheit zum Hauptangeklagten bei der Umweltverschmutzung gewandelt. Das ist natürlich Unsinn.

Die individuelle Mobilität erzeugt in Deutschland 12 Prozent der CO2-Belastung – die Großindustrie kommt auf fast 60 Prozent und die privaten Haushalte auf knapp 30 Prozent. Wollen wir in Zukunft also auch die Industrie abschaffen? Oder gar die privaten Haushalte? Klar sind die Themen Energie, Schadstoffe und Klimawandel verknüpft, und natürlich brauchen wir Antworten darauf – vermutlich schneller, als uns lieb ist. Und ganz sicher ist die Autoindustrie von diesem Umdenken stärker betroffen als alle anderen Sparten unserer Gesellschaft.

Aber Deutschland sollte sich als Industrie- und Autonation davor hüten, eine Sparte, die bisher ein wesentlicher Treiber von Wachstum und Wohlstand war, in den Untergang zu schreiben.

Denn entgegen aller Kritik fahren wir nach wie vor alle Auto. Wenn die Autoindustrie die Deutungshoheit über die Zukunft der individuellen Mobilität an halbgare Internetfirmen verliert, für die ein Auto nicht mehr ist als ein Smartphone auf Rädern, dann sind wir keinen Schritt weiter.

Nur eine starke Autoindustrie kann Antworten auf die Fragen der Zukunft finden. Google und Apple haben ihre Autopläne nämlich schon wieder begraben.

Viel Spaß beim Lesen unserer neuen Ausgabe,

Ihr Marcus Schurig

Themen in sport auto 9/2017

Tests & Fahrberichte

  • Lamborghini Aventador S: Mit zwölf Zylindern, 740 PS und Hinterradlenkung im ersten Test
  • BMW Concept Z4: Das Kooperationsprojekt mit Toyota nimmt Formen an
  • Audi RS 5 Coupé im Test: Audis Antwort auf BMW M4 und AMG C 63
  • Tuning-Supertest: Manthey-Racing optimiert den Porsche 911 GT3 RS vom Typ 991
  • Duell der Kompaktlimousinen: Audi RS 3 gegen Mercedes-AMG CLA 45
  • Abschied vom Continental: Mit dem Supersports geht Bentleys Continental in die letzte Runde
  • Peugeot facegeliftet: Neuer 308 GTi mit bekannt-bewährtem Antrieb
  • 200 Kilogramm abgespeckt: Tuner Lightweight macht beim BMW M2 Coupé ernst
  • Performance-Hybrid: Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid mit 680 PS im Fahrbericht
  • Neuer Kleinwagen-Renner: Toyota Yaris GRMN mit Kompressormotor und Nordschleifen-Set-up
  • McLaren 570S Spider: Der erste Offene der Sports Series – ohne fahrdynamische Abstriche

Reportage & Ratgeber

  • Die Schnellsten in Hockenheim: sport auto-TunerGP im Rahmen der High Performance Days 2017
  • Gebrauchte Sportwagen: Mercedes A 45 AMG im Gebrauchtwagencheck

Motorsport

  • Formel-1-Story: Experte Michael Schmidt über die Einführung des Halo-Systems und die Konsequenzen
  • Rallye-Weltmeisterschaft: Bei der Finnland-Rallye siegte eine finnische Nachwuchshoffnung
  • Rallycross-Weltmeisterschaft: Porträt des Ex-DTM-Piloten Timo Scheider, der jetzt im Rallycross angreift
  • Kommentar: Marcus Schurig zum Porsche-Rückzug aus der LMP1-Klasse der Sportwagen-WM
  • Sportwagen-WM: Porsche enttäuschte am Nürburgring Fans, Experten und Fahrer mit seiner Stallregie
  • Sportwagen-WM: Datenanalyse aus den Klassen LMP1 und GTE-Pro vom WM-Lauf am Nürburgring
  • Blancpain GT Series: Feature zum GT3-Highlight der Saison – dem 24h-Rennen in Spa-Francorchamps
  • Blancpain GT Series: Datenanalyse zum 24h-Rennen in Spa-Francorchamps
  • IMSA-Meisterschaft: Taugt die DPI-Klasse als Ersatz für die LMP1-Hybrid-Topklasse der Sportwagen-WM?
  • ADAC GT Masters: Der Titelendspurt im GT Masters steht an – und Corvette ist der große Favorit

Autos in Heft 9/2017 von sport auto

  • Aston Martin Vantage
  • Audi RS 3 Limousine
  • Audi RS 5 Coupé
  • Bentley Continental Supersports
  • BMW Concept Z4
  • Hyundai i30 N
  • Jaguar XJR575
  • Lamborghini Aventador S
  • Lightweight BMW M2 CSR
  • Lotus Evora GT430
  • Manthey-Porsche 911 GT3 RS MR (991)
  • McLaren 570S Spider
  • Mercedes A 45 AMG
  • Mercedes-AMG CLA 45
  • Opel Insignia GSi
  • Peugeot 308 GTi
  • Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid
  • Suzuki Swift Sport
  • Toyota Yaris GRMN

sport auto als digitale Ausgabe

Die sport auto 9/2017 ist auch als digitale Ausgabe erhältlich. Die Einzelausgabe kostet 3,99 EUR und wird 1 Tag vor Erscheinen der Print-Ausgabe angeboten. Abos in Kombination mit Print (aber auch rein digital) sind ebenfalls möglich: www.sportauto-abo.de/digitalabo/

Unser Heft können Sie hier online bestellen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/heftvorschau-sport-auto-9-2017-4011268.html

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McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html