Neues Mercedes E-Klasse Cabrio (2017) — Alle Infos, Daten und Preise vom Cabrio

Neues Mercedes E-Klasse Cabrio (2017) — Alle Infos, Daten und Preise vom Cabrio

Ab sofort kann die Cabrio-Version der Mercedes E-Klasse bestellt werden, die auf dem Genfer Autosalon Anfang 2017 ihre Premiere feierte. Wir konnten im E400 Cabrio Platz nehmen und haben die ersten Preise des Mercedes E-Klase Cabrios.

Mit dem neuen E-Klasse Cabrio stockt Mercedes die Modellfamilie der neue E-Klasse auf 5 Karosserieversionen auf. Das neue Mercedes E-Klasse Cabrio trägt analog zum S-Klasse Cabrio ein elektrisch versenkbares, mehrschichtiges Stofffaltdach mit gläserner Heckscheibe. Es ist in den Farben Blau, Braun, Schwarz und Dunkelrot zu haben. Mit geschlossenem Verdeck ähnelt das E-Klasse Cabriolet der Silhouette des E-Klasse Coupés und zeigt die gleichen Proportionen. Geöffnet werden die Aluminium-Zierrahmen an A-Säule und Frontscheibe, der Bordkantenzierstab sowie ein breites Zierelement und das den Verdeckkasten einrahmt und die dritte Bremsleuchte aufnimmt, sichtbar. Die Seitenscheiben lassen sich rundum voll versenken.

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Sitzprobe E400 Cabrio

Nein, in Sachen Cabrio macht Mercedes keiner so leicht etwas vor. Zum Genfer Autosalon 2017 schließt jetzt die offene E-Klasse die Lücke, die zwischenzeitlich im Cabrio-Sortiment der Schwaben klaffte. Von ganz klein (Smart Fortwo Cabrio) bis hin zum XXL-SUV-Monster (Maybach G 650 Landaulet) kann der Konzern auch den ausgefallensten Cabrio-Wunsch bedienen.

Wer sich so ein E 400 Cabrio bestellt, legt erfahrungsgemäß weniger Wert auf den großen Auftritt, sondern achtet auf ein möglichst stimmiges Gesamtbild. Der offene E punktet deshalb auch nicht mit Superlativen oder Extrovertiertheiten, sondern mit allerfeinster Cabrio-Ware und unendlich vielen Details, die man nur im Angebot hat, wenn man auf viele Jahrzehnte als Cabrio-Hersteller zurückgreifen kann. Ein spezielles Scheibenwischer-System zum Beispiel, das den Insassen auch bei geöffnetem Verdeck keine Dusche verpasst. Oder den Aircap-Spoiler, der oben im Rahmen der Frontscheibe lauert und bei Bedarf den Fahrtwind auch von den Passagieren auf den Vordersitzen fern hält.

Thema Vordersitze: Die Einrichtung kennen wir vom E-Coupé, das gerade frisch bei den Händlern vorgefahren ist. Alles sehr aufgeräumt und hochwertig. Den Lüftungsdüsen traut man ohne weiteres zu, dass die auch deutlich Wertvolleres ausspucken können, als heiße oder kalte Luft. Auffälligster Unterschied zum Coupé: Der Schalter, mit dem sich das serienmäßige elektrische Akustik-Dach öffnen und schließen lässt. 20 Sekunden dauert die Show, die auch im Stadtverkehr bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h funktioniert. Wer das Komfort-Paket geordert hat, muss sich bei der Dach-auf/zu-Aktion nicht einmal Gedanken darüber machen, ob die Kofferraumabtrennung eingeklappt ist, oder nicht. Geht dann alles automatisch, bzw. elektrisch.

Auch auf den Rücksitzen merkt man diesem Mercedes an, dass das Cabrio nicht die unwichtigste Karosserieform ist, die die E-Klasse-Familie zu bieten hat. Schon beim Vorgänger entschieden sich deutlich mehr Kunden fürs Cabrio, als fürs Coupé. Natürlich auch, weil in der offenen E-Klasse die ganze Familie ziemlich komfortabel mit an die Sonne darf. Bis 1,90 Meter Körpergröße sitzt man auch hinten sehr bequem. 15 Zentimeter mehr Radstand als im C-Klasse Cabrio machen es möglich.

Wem so ein Familiencabrio als Hingucker noch nicht reicht, für den hält Mercedes noch jede Menge Elektronik-Schnickschnack bereit: Induktives Handy-Laden, das Smartphone als Autoschlüssel und zwei riesige Bildschirme im Armaturenbrett – alles geht. Und wer mag, kriegt die Frischluft-E-Klasse sogar mit Allrad-Antrieb.

Jochen Knecht

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Airscarf und Aircap

Das Verdeck lässt sich in 20 Sekunden, bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h, komplett öffnen und schließen. Nach dem Öffnen legt es sich in der Verdeckkastenwanne im Kofferraum ab. Das Kofferraumvolumen schrumpft dabei von 385 auf 310 Liter. Wer mehr Platz braucht, kann die im Verhältnis 50:50 geteilten Rücksitzlehnen umlegen. Werden die die beiden Fondsitzplätze als Sitzplätze genutzt, so können sich die Besetzer über eine Sitzheizung freuen. Vorne gibt es zudem den bekannten Airscarf. Ebenfalls wieder mit an Bord sind der in den Windschutzscheibenrahmen integrierte Windabweiser Aircap, eine Klimaanlage mit Spezial-Open-Air-Programm sowie sonnenreflektierendes Leder.

Für die Insassensicherheit sorgen in die Türbrüstung integrierte Airbags sowie ein hinter den Fondsitzen versenktes Überrollschutzsystem.

E-Klasse Cabrio erstmals auch mit Allradantrieb

Gegenüber der Limousine wurde das Fahrwerk des Cabrios um 15 mm abgesenkt, serienmäßig rollt die offene E-Klasse auf wenigstens 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen. Adaptive Dämpfer gibt es wie auch eine Luftfederung optional.

Alle weiteren Ausstattungsfeatures und technischen Merkmale übernimmt das Mercedes E-Klasse Cabrio vom E-Klasse Coupé, wobei das Cabrio erstmals auch mit Allradantrieb zu haben ist. Zum Marktstart im September stehen zunächst die stärkeren Diesel- und Benziner-Motoren, alle in Kombination mit einer Neungang-Automatik, bereit.

Zum Marktstart bietet Mercedes das E-Klasse Cabriolet auch als „25th Anniversary Edition“ an. Es soll an den 25 Geburtstag des E-Klasse Cabrios erinnern. Das Sondermodell ist in Rubellitrot oder Iridumsilber lackiert und kommt mit dunkelrotem Akustik-Stoffverdeck daher. Im Inneren sind Designo-Sitzen in Leder Nappa mit Rautensteppung in Macchiatobeige verbaut. Technisch bietet das Modell das adaptive Scheibenwischsystem Magic Vision Control sowie Airscarf und Aircap auf. Auch die vollautomatische Restkofferraumabtrennung ist an Bord., 20-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design und das Air-Balance-Paket runden die Edition zusammen mit einer „25th Anniversary“-Plaketten auf den Kotflügeln und auf der Mittelkonsole ab. Der Aufpreis für die Sondermodelle beträgt je nach Basismodell 11.305,00 Euro oder 12.138,00 Euro.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-e-klasse-cabrio-2017-preise-fotos-daten-8911992.html

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Neuer Audi A7 Sportback (2018) — Viertürer-Coupé mit A8-Technik

Audi stellt den neuen A7 vor. Das Viertürer-Coupé nutzt A8-Technik: 48-Volt-Mildhybrid, Allradlenkung und autonome Funktionen. Der Innenraum bietet mehr Platz als bisher.

Der neue Audi A7 hat einen breiteren, aber flacheren Singleframe-Grill als der neue A8. Auch im Vergleich zum Vorgänger wurde der Markengrill breiter, bekam außerdem schärfere Kanten. Am Licht ist die neue Generation ebenfalls erkennbar: 12 Segmente stehen in den Scheinwerfern nebeneinander, gegen Aufpreis baut Audi HD Matrix LED- und Laserlicht ein.

Neuer A7 mit alten Abmessungen

Die Maße der Karosserie haben sich nicht verändert: Der Viertürer ist 4,97 Meter lang und 1,91 breit sowie 1,42 Meter flach. Den Radstand gibt Audi mit 2,93 Meter an. Die lieferbaren Räder sind bis zu 21 Zoll groß. Das Heck ist leicht eingezogen, die Rückleuchten mit ihren jeweils 13 Segmenten verbindet ein Lichtband. Darüber fährt ab 120 km/h ein Heckspoiler aus. Scheinwerfer und Rücklichter zeigen beim Öffnen und Schließen des A7 eine sogenannte Licht-Choreografie.

Zwei Touchscreens serienmäßig

Innen orientiert sich der A7 im Bedienkonzept am A8. Serienmäßig ist ein 10,1-Zoll-Display in die Mittelkonsole integriert, bedient wird das Auto über MMI Touch Response: zwei Touchscreens ersetzen den bisher bekannten Drehdrücksteller samt einiger Tasten und Schalter. Das obere Display für das Infotainment ergänzt ein darunter liegendes 8,6-Zoll-Display für Klima, Komfortfunktionen und Texteingabe. Gegen Aufpreis ist das obere Display 12,3 Zoll groß, ein optionales Head-up-Display projiziert Informationen ins Fahrer-Sichtfeld.

Infotainment und Assistenz wie im A8

Infotainment und Connectivity stammen vom A8. Das geht bis hin zu Car-to-X-Funktionen, mit denen sich Audi-Modelle gegenseitig über Gefahren und Verkehrszeichen informieren können. Autonomes Parken soll im Lauf des Jahres 2018 verfügbar sein.

Drei Assistenz-Pakete wird Audi anbieten: Parken, Stadt und Tour. Wer alle drei bucht, bekommt 39 Fahrer-Assistenzsysteme, die Informationen dafür liefern je fünf Kameras und Radarsensoren, 12 Ultraschallsensoren und ein Laserscanner. Die Informationen laufen im zentralen Fahrerassistenz-Steuergerät (zFAS) zusammen.

Allradlenkung und Sportdifferenzial

Das Fahrwerk verfeinern Bausteine aus der elektronischen Fahrwerkplattform (EFP). Dazu gehören neben weiterentwickelten Achsen auch die Optionen Luftfederung und Allradlenkung. Ein Überlagerungsgetriebe an der Vorderachse variiert die Lenkübersetzung, zusätzlich schlagen bei niedriger Geschwindigkeit die Hinterräder bis zu 5 Grad ein. Das erhöht die Agilität und reduziert den Wendekreis um 1,1 Meter. Ab 60 km/h lenken die Hinterräder mit und verbessern so den Geradeauslauf sowie die Spurstabilität. Gegen Aufpreis verteilt das Sportdifferenziel die Kraft aktiv zwischen den Hinterrädern und hilft dem Viertürer damit zusätzlich ums Eck.

Zunächst verkauft Audi den A7 mit einem 3.0-V6-Turbo. Der Benzin-Direkteinspritzer liefert 340 PS und 500 Nm über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an den Allradantrieb. In 5,3 Sekunden beschleunigt der A7 55 TFSI von null auf 100 km/h, bei 250 km/h greift die elektronische Abregelung. Der V6 ist mit einem 48-Volt-Bordnetz kombiniert, das den Audi zwischen 55 und 160 km/h im mit ausgeschaltetem Motor im Schubbetrieb rollen lassen kann („Segeln“). Die Start-Stopp-Funktion kann den Motor bis 22 km/h ausschalten und wieder innerhalb kürzester Zeit auf die nötige Drehzahl bringen. Die Mildhybrid-Technik soll den Praxisverbrauch um bis zu 0,7 Liter/100 km senken. Im NEFZ verbraucht der A7 6,8 Liter Super/100 km. Das entspricht 154 g CO2/km.

Preise ab 67.800 Euro

Der neue Audi A7 55 TFSI Quattro S-Tronic kostet ab 67.800 Euro und kommt Ende Februar 2018 auf den deutschen Markt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-audi-a7-2018-vorstellung-marktstart-preis-bilder-12755922.html

Mercedes-AMG G 65 Final Edition — Sondermodell zum Ende des G-V12

Die Mercedes G-Klasse an sich hat noch eine große Zukunft, die Tage des G 65 mit seinem V12-Motor sind dagegen gezählt. Zum großen Finale legt Mercedes den Super-Geländewagen als Final Edition auf.

Zum Auslauf des Mercedes-AMG G 65 bietet AMG eine exklusive Final Edition an. Sie ist auf weltweit 65 Exemplare limitiert. Die besonders expressive finale Auflage spiegelt die Erfolgsgeschichte des stärksten Serien-Offroaders der Welt wider. Mehr als jede dritte weltweit verkaufte G‑Klasse stammt aus dem Hause AMG.

Auf der Antriebsseite ändert sich auch zum Finale nichts. Der 6,0-Liter-V12-Motor, der sich unter einer Carbon-/Aluminium-Motorabdeckung versteckt, leistet weiter 630 PS und das maximale Drehmoment liegt weiter bei 1.000 Nm. Die Kraftübertragung an alle vier Räder übernimmt weiter das bekannte Siebengang-Automatikgetriebe. Damit beschleunigt die AMG G-Klasse in 5,3 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h (elektronisch begrenzt).

Expressives Äußeres, hochwertiges Inneres

Beim dynamischen Exterieurdesign der G 65 Final Edition betonen 21 Zoll große Leichtmetallräder im 5‑Doppelspeichen-Design in bronze, silberne Bremssättel und der seitliche AMG-Sport-Zierstreifen den sportlichen Auftritt. Weitere Akzente setzen in bronze matt gehaltene Features wie der Unterfahrschutz, Zierteile im Stoßfänger, die Felgen und die Außenspiegel sowie die Reserveradabdeckung in obsidianschwarz mit einem entsprechend gestalteten Einleger. Dazu passen der Kühlergrill mit schwarzem Gitter und einer bronze matt lackierten Umrandung. Trittbretter und Endrohre sind in mattem Schwarz gehalten. Einleger in den Außen-Schutzleisten in Hochglanzschwarz runden das Bild ab.

Auch im Interieur ist das Sondermodell von hochwertigem Design geprägt: Zum Umfang gehören scharze Nappa-Ledersitze mit Sitzwangen in Carbon-Optik und Ziernähten in hellbraun. Carbonzierteile mit Zierfäden in bronze, der gefräste Edition-Schriftzug im Haltegriff sowie Fußmatten mit Ledereinfassung in hellbraun und Ziernaht in schwarz runden das Bild ab. Der Fahrer nimmt hinter dem unten abgeflachten, griffigen Nappa-Leder-AMG-Performance-Lenkrad Platz. Besonders komfortabel wird die Fahrt dank des Sitzkomfort-Pakets inklusive Multikontursitze und Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer.

Unverändert bleibt auch die Positionierung des Mercedes G 65 Final Edition-Sondermodells. Mit einem Grundpreis von 310.233 Euro bleibt der Super-G das teuerste Modell im Mercedes-Angebot. Der normale G 65 kostet ab 275.723 Euro. Bestellbar sind die 65 Exemplare des Luxus-Geländewagens ab sofort.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-amg-g-65-final-edition-sondermodell-zum-ende-des-g-v12-775350.html