Neuzulassungen nach Fahrzeugsegmenten — Die Bestseller im Oktober 2017

Neuzulassungen nach Fahrzeugsegmenten — Die Bestseller im Oktober 2017

Bei den Neuzulassungen nach Segmenten gab es im Oktober 2017 zwei Wechsel an den Segmentspitzen. Neue Spitzenreiter in ihrer Klasse sind der Ford Fiesta und die Mercedes E-Klasse.

Aufstand bei den Kleinwagen. Wo ist der VW Polo geblieben? Ganz weit über allen Wettbewerbern schwebt im Oktober bei den kleinwagen der Ford Fiesta. Dahinter macht sich im Oktober der Opel Corsa breit. Auf den dritten Rang abgerutscht ist dagegen der Mini. Vom Plo ist nichts zu sehen. Der Wolfsburger steht noch hinter Skoda Fabia, Peugeot 208 und Seat Ibiza und nur noch kurz vor dem Toyota Yaris. Aber wir sind und sicher, wenn der Polo seinen Modellwechsel komplett vollzogen hat, wird er auch wieder weiter oben zu finden sein.

In der Mittelklasse konnte die Mercedes E-Klasse den Spitzenplatz zurückerbobern. Der im Vormonat noch siegreiche BMW 5er muss sich im Oktober mit Rang zwei begnügen. Dritter in diesem Segment bleibt der Audi A6.

MQB dominiert die Kompaktklasse

Bei den Minis steht weiter der VW Up an der Segmentspitze. Dahinter hat sich auf dem Podest allerdings die Rangfolge verschoben. Neuer Zweiter ist der Smart Fortwo. Der Fiat 500 ist auf den dritten Podestplatz abgerutscht. In der Kompaktklasse dominiert der Modulare Querbaukasten von Volkswagen das Geschehen. Vorne steht weiter der VW Golf, dahinter der Skoda Octavia. Das Podest füllt der Audi A3. Keine Verschiebungen gab es in der Mittelklasse. Hier bleibt der VW Passat vor der Mercedes C-Klasse und dem Audi A4.

In der Oberklasse hat dagegen nur der Spitzenreiter weiter Bestand. Vorne bleibt die S-Klasse von Mercedes. Neuer Zweiter ist der Audi A8. Neu auf Platz 3 steht der Porsche Panamera. Der BMW 7er ist runter vom Podest.

Der Mercedes GLC scheint sich dagegen bei den SUV an der Spitze festgesetzt zu haben. Neuer Zweiter ist der erstarkte Ford Kuga, der BMW X1 rutschte von 2 auf Rang 3 ab.

Mustang runter vom Podest

Wie in der Kompaktklasse dominiert der VW-Konzern auch bei den Geländewagen. Vorne bleibt der VW Tiguan vor dem Neueinsteiger Skoda Kodiaq. Rang drei geht erneut an den Audi Q5. Wenig Bewegung im Segment der Sportwagen. Das hier zugeordnete E-Klasse Coupé behält seine Spitzenposition aus dem Vormonat. Dahinter steht der Porsche 911. Der Ford Mustang musste seinen Podestplatz aus dem Vormonat an den Audi TT abgeben. Bei den Minivans lautet die Reihenfolge unverändert Mercedes B-Klasse vor Ford B-Max und Renault Scénic. Bei den Großraumvans steht weiter der VW Touran vor der Mercedes V-Klasse. Neu auf Rang drei ist der Seat Alhambra.

VW Caddy vor VW T6 und Ford Transit/Tourneo lautet die unveränderte Reihenfolge bei den Utilities. Bei den Wohnmobilen musste der Letztgenannte seinen dritten Platz für die Mercedes V-Klasse räumen. Vorne bleiben der Fiat Ducato und der Citroën Jumper.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-nach-fahrzeugsegmenten-oktober-2017-7936247.html

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GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept — Spaßmobil mit Kettenantrieb für den Schnee

Der Winter steht vor der Tür, Zeit Winterreifen aufzuziehen – oder gleich einen Kettenantrieb, wie das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept, das jetzt vorgestellt wurde.

Nein, GMC stellt nicht von Allrad- auf Kettenantrieb um, zumindest nicht generell. Das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept enstand auf Basis einer Sponsor-Partnerschaft zwischen GM und der US-Skiregion Vail Mountain und bleibt ein Einzelstück, das über die komplette Wintersaison 2017/2018 im Nobelskigebiet präsent sein soll.

Als Basis für das Spaß-Snowmobil fiel die Wahl auf den GMC Sierra 2500HD Denali 4WD Crew Cab. Der bringt nicht nur reichlich Platz in seiner Doppelkabine und auf der Ladefläche mit, sondern auch einen Allradantrieb. Am All Mountain Concept wurden allerdings die vier Räder ausgemustert und durch Kettenantriebselemente ersetzt. Die sorgen nicht nur für ausreichend Traktion auf jeden Terrain und an jedem Hang, sie liefern zudem noch mehr Bodenfreiheit.

1.234 Nm für den Snowboardtransport

Beim Antrieb kommt das Serienaggregat des Sierra 2500HD zum Zuge. Der 6,6 Liter große V8-Turbodieselmotor liefert 445 PS und ein maximales Drehmoment von 1.234 Nm, die über eine Sechsgang-Automatik herfallen.

Und nur falls der Kettenantrieb noch nicht genug Aufmerksamkeit auslösen sollte, hat GM den GMC auch in ein besonderes Farbkleid gehüllt und mit Zubehör aufgerüstet. Karosserie und Unterboden werden von diversen LED-Leuchtmitteln illuminiert. Auf die Ladefläche wurde ein Snowboardhalter montiert. Auf dem vorderen Schutzbügel brennt eine LED-Lichtleiste Löcher in die Nacht. In der Kabine heizt eine Highend-Soundanlage den Passagieren ein. Abgerundet wird der Auftritt des GMC Sierra 2500HD All Mountain Concepts durch ein Bergpanorama auf den Flanken sowie einen roten Designstreifen über das Heck.

Neben dem Einsatzmobil für Vail Mountain soll ein ähnlich gestalteter Ketten-Pickup auf der L.A. Autoshow ausgestellt werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gmc-sierra-2500hd-all-mountain-concept-spassmobil-fuer-den-schnee-8498807.html

Uniti Elektro-Stadtauto — Mit Siemens zur Serienproduktion

Das schwedische Elektro-Auto-Startup Uniti hat für die Serienfertigung seines Elektro-Stadtautos jetzt Siemens als Produktionspartner gewonnen. 50.000 Autos sollen gebaut, die ersten 2019 ausgeliefert werden.

Der Uniti ist ein rein elektrisch angetriebenes Stadtauto mit zwei oder drei Sitzen und Flügeltüren. Gefertigt wird es aus Kohlefaser und Materialien aus Bioverbundwerkstoffen. Pedale und ein Lenkrad gibt es nicht an Bord, gesteuert wird per Steuerruder wie in einem Flugzeug, und zwar ohne mechanische Verbindung zwischen Steuerruder und Rädern. Auch ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Alle relevanten Informationen werden über ein Head-up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Zudem soll der Uniti autonome Fahreigenschaften mitbringen.

Angetrieben wird der Uniti von einem Radnabenmotor, der je nach Konfiguration zwischen 15 und 40 kW leistet. Als Energiespeicher stehen wahlweise Lithium-Ionen-Batterien mit 11 oder 20 kWh Kapazität zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird modellabhängig mit 90 bis 120 km/h angegeben, die Reichweite liegt entsprechend bei 150 bis 300 km. Der Spurt von Null auf 80 km/h soll der nur knapp 400 kg schwere Uniti in 3,5 Sekunden schaffen. Geladen werden können die Batterien per Induktion oder an der Steckdose.

Ab 2019 ab 20.000 Euro

Um den Uniti auch in Produktion zu bringen, hatten die Schweden per Crowdfunding schon rund 1,2 Millionen Euro bei 600 Investoren aus 45 verschiedenen Ländern eingesammelt. Jetzt steigt Siemens als Produktionspartner ein. Die Zusammenarbeit soll die vollautomatisierte Serienfertigung des Elektroautos möglich machen. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen jährlich 50.000 Exemplare produziert und ab Anfang 2019 ausgeliefert werden.Gebaut wird der Uniti im schwedischen Landskrona.

Der Preis für den Uniti soll bei rund 20.000 Euro liegen. Bislang soll es 200 Vorbestellungen geben.

Das Startup Uniti ist im Sommer 2015 aus einem Universitäts-Projekt hervorgegangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/uniti-elektro-stadtauto-mit-siemens-zur-serienproduktion-3233959.html