Neuzulassungen Oktober 2017 — Die beliebtesten Autos in Deutschland

Neuzulassungen Oktober 2017 — Die beliebtesten Autos in Deutschland

Welches ist das beliebteste Auto in Deutschland? Anhand der Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes aus dem Oktober 2017 haben wir die meist verkauften Modelle extrahiert. Der Ford Fiesta schaffte den Sprung auf Rang 4.

Bei den Spitzenreitern in den monatlichen Neuzulassungen sind eigentlich immer Modelle aus dem VW-Konzern zu finden. Ganz vorne steht wie ein Fels in der Brandung schon seit Menschengedenken der VW Golf. Dahinter gibt es manchmal Bewegung. Im Oktober konnten allerdings der VW Tiguan und der VW Passat ihre Plätze aus dem Vormonat verteidigen – sie stehen weiter auf Rang 2 und 3. Der vierte Rang ging im September noch an den neuen BMW 5er, im Oktober haben die Kunden den Ford Fiesta an diese Stelle gespült. Der 5er ist auf Platz 17 zurückgefallen.

Der kleine Kölner steht damit noch vor dem Skoda Octavia, der auf Platz 5 erneut bestplatziertes Importmodell wurde, der Mercedes C-Klasse, dem Audi A4 sowie dem VW Touran. Komplettiert werden die Top 10 der Neuzulassungen im Oktober durch das Mercedes-Duo E-Klasse und GLC auf den Rängen neun und zehn.

Peugeot 208 mit hoher Gewerbequote

Der Skoda Fabia ist aus den Top 10 auf Rang 16 abgerutscht, der Seat Leon hat sich als bester Spanier auf Platz 18 verbessert. Weit aufgerückt ist auch der Ford Kuga. Der SUV landet im Oktober 2017 auf dem 19 Platz. Beeindruckend ist die Performance des Peugeot 208. Der französische Kleinwagen war in den zurückliegenden Monaten nie in den Top 50 vertreten, im Oktober steht er plötzlich auf Platz 20 und ist damit absolut bestplatzierter Franzose. Das KBA meldet für den 208 allerdings auch 94,7 % gewerbliche Halter im Oktober. Der Mini konnte sich für England auf Rang 15 verbessern.

Modellwechsel bremst VW Polo

Mit dem Nissan Qashqai findet sich der erste Japaner in den Top 50 auf Rang 31 wieder. Zwei Plätze dahinter auf Rang 33 steht mit dem Hyundai Tucson das in den Neuzulassungen erfolgreichste Korea-Modell. Überraschend ist das Abschneiden des VW Polo. Der kleine Wolfsburger landet im Oktober auf Rang 35 und steht damit noch hinter seinen Konzernbrüdern Seat Ibiza (Platz 34) und Skoda Fabia (Platz 16). Das dürfte aber am Modellwechsel liegen, der gerade voll über den Polo hereinbricht.

Italien greift erstmals auf Rang 37 mit dem Fiat 500 ins Neuzulassungsgeschehen ein. Zurück in den Top 50 melden sich der Renault Mégane auf Rang 42, der Mercedes CLA auf 46 und der Audi A1 auf Platzierung 47. Neu in den Bestsellern ist der Opel Crossland X auf Platz 44.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuzulassungen-oktober-2017-top-50-7898324.html

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GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept — Spaßmobil mit Kettenantrieb für den Schnee

Der Winter steht vor der Tür, Zeit Winterreifen aufzuziehen – oder gleich einen Kettenantrieb, wie das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept, das jetzt vorgestellt wurde.

Nein, GMC stellt nicht von Allrad- auf Kettenantrieb um, zumindest nicht generell. Das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept enstand auf Basis einer Sponsor-Partnerschaft zwischen GM und der US-Skiregion Vail Mountain und bleibt ein Einzelstück, das über die komplette Wintersaison 2017/2018 im Nobelskigebiet präsent sein soll.

Als Basis für das Spaß-Snowmobil fiel die Wahl auf den GMC Sierra 2500HD Denali 4WD Crew Cab. Der bringt nicht nur reichlich Platz in seiner Doppelkabine und auf der Ladefläche mit, sondern auch einen Allradantrieb. Am All Mountain Concept wurden allerdings die vier Räder ausgemustert und durch Kettenantriebselemente ersetzt. Die sorgen nicht nur für ausreichend Traktion auf jeden Terrain und an jedem Hang, sie liefern zudem noch mehr Bodenfreiheit.

1.234 Nm für den Snowboardtransport

Beim Antrieb kommt das Serienaggregat des Sierra 2500HD zum Zuge. Der 6,6 Liter große V8-Turbodieselmotor liefert 445 PS und ein maximales Drehmoment von 1.234 Nm, die über eine Sechsgang-Automatik herfallen.

Und nur falls der Kettenantrieb noch nicht genug Aufmerksamkeit auslösen sollte, hat GM den GMC auch in ein besonderes Farbkleid gehüllt und mit Zubehör aufgerüstet. Karosserie und Unterboden werden von diversen LED-Leuchtmitteln illuminiert. Auf die Ladefläche wurde ein Snowboardhalter montiert. Auf dem vorderen Schutzbügel brennt eine LED-Lichtleiste Löcher in die Nacht. In der Kabine heizt eine Highend-Soundanlage den Passagieren ein. Abgerundet wird der Auftritt des GMC Sierra 2500HD All Mountain Concepts durch ein Bergpanorama auf den Flanken sowie einen roten Designstreifen über das Heck.

Neben dem Einsatzmobil für Vail Mountain soll ein ähnlich gestalteter Ketten-Pickup auf der L.A. Autoshow ausgestellt werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gmc-sierra-2500hd-all-mountain-concept-spassmobil-fuer-den-schnee-8498807.html

Uniti Elektro-Stadtauto — Mit Siemens zur Serienproduktion

Das schwedische Elektro-Auto-Startup Uniti hat für die Serienfertigung seines Elektro-Stadtautos jetzt Siemens als Produktionspartner gewonnen. 50.000 Autos sollen gebaut, die ersten 2019 ausgeliefert werden.

Der Uniti ist ein rein elektrisch angetriebenes Stadtauto mit zwei oder drei Sitzen und Flügeltüren. Gefertigt wird es aus Kohlefaser und Materialien aus Bioverbundwerkstoffen. Pedale und ein Lenkrad gibt es nicht an Bord, gesteuert wird per Steuerruder wie in einem Flugzeug, und zwar ohne mechanische Verbindung zwischen Steuerruder und Rädern. Auch ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Alle relevanten Informationen werden über ein Head-up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Zudem soll der Uniti autonome Fahreigenschaften mitbringen.

Angetrieben wird der Uniti von einem Radnabenmotor, der je nach Konfiguration zwischen 15 und 40 kW leistet. Als Energiespeicher stehen wahlweise Lithium-Ionen-Batterien mit 11 oder 20 kWh Kapazität zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird modellabhängig mit 90 bis 120 km/h angegeben, die Reichweite liegt entsprechend bei 150 bis 300 km. Der Spurt von Null auf 80 km/h soll der nur knapp 400 kg schwere Uniti in 3,5 Sekunden schaffen. Geladen werden können die Batterien per Induktion oder an der Steckdose.

Ab 2019 ab 20.000 Euro

Um den Uniti auch in Produktion zu bringen, hatten die Schweden per Crowdfunding schon rund 1,2 Millionen Euro bei 600 Investoren aus 45 verschiedenen Ländern eingesammelt. Jetzt steigt Siemens als Produktionspartner ein. Die Zusammenarbeit soll die vollautomatisierte Serienfertigung des Elektroautos möglich machen. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen jährlich 50.000 Exemplare produziert und ab Anfang 2019 ausgeliefert werden.Gebaut wird der Uniti im schwedischen Landskrona.

Der Preis für den Uniti soll bei rund 20.000 Euro liegen. Bislang soll es 200 Vorbestellungen geben.

Das Startup Uniti ist im Sommer 2015 aus einem Universitäts-Projekt hervorgegangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/uniti-elektro-stadtauto-mit-siemens-zur-serienproduktion-3233959.html