News: Aston Martin DB11 – Auf der Höhe der Zeit

News: Aston Martin DB11 – Auf der Höhe der Zeit

Schön, schnell und vor allem stilvoll: Die Rede ist von Aston Martin. Ganz gleich, ob DB 9, V8 Vantage oder Rapide – sie alle vereint die Kunst, britisches Stilgefühl mit Noblesse, Tradition und „Haben-Wollen“-Gefühl zu vereinen. Nur so ganz auf der Höhe der Zeit waren die Boliden aus England nie so recht. Die V12- und V8-Aggregate sind hier noch nicht mal an vorderster Stelle erwähnt, sondern viel mehr die Technik im Innenraum. Doch die Briten haben aufgeräumt und sich einen starken Partner ins Boot geholt: Kein geringerer als Mercedes-AMG greift Aston Martin beim DB 11 unter die Arme. Was dabei herausgekommen ist? Der stärkste DB aller Zeiten.

86. Geneva International Motor Show, 02.03.2016, Palexpo - Guido ten Brink / SB-Medien

Der Aston Martin DB 11 ist ein klassischer 2+2-Sitzer und pflegt den Stil eines typischen GT – wie es sich auch für James Bond gehört. Schließlich muss der Gentleman auch mal sein Jacket auf die Rückbank legen können oder den Beifahrersitz für sein persönliches Vergnügen weit nach hinten fahren… So wundert es nicht, dass der aktuelle DB 11 stark an das Auto aus dem neuesten Bond-Film „Spectre“ angelehnt ist. Anders als das Film-Auto verzichtet die zivile Variante aber auf Spezial-Effekte, die ohnehin viel zu schwer wären. Auf das Gewicht wurde nämlich geachtet und viele Teile aus Aluminium verwendet – wie etwa bei der Motorhaube. So ausgerüstet, kommt der Gran Turismo auf etwa 1,8 Tonnen und erreicht damit ziemlich genau denselben Wert wie sein Vorgänger, der DB 9.

Lässt man den Blick schweifen, zeigt sich die Familienzugehörigkeit sofort. Der typische Aston Martin-Grill wuchs und wird durch die markanten Sicken auf der Motorhaube zusätzlich betont. Die geschwungene Linienführung betört, ist aber durchaus bekannt. Das kann man von den neuen Airblades jedoch nicht behaupten: Sie ziehen sich fast über die gesamte Dachlinie und wurden in einem speziellen Verfahren hergestellt. Zunächst werden sie aufwendig gebogen, bevor sie anschließend gestreckt und gepresst werden. Anschließend schneidet sie ein Laser zurecht, so dass sie final poliert und eloxiert werden, bevor sie am Aston Martin DB 11 montiert werden. Was der ganze Zauber soll? Die Airblades sollen Abtrieb an der C-Säule generieren und den Sportler damit, vor allem bei hohen Tempi, stabilisieren. Neu ist zudem das Voll-LED-Licht, das dem Briten ein prägnanteres Erscheinungsbild gibt.

Unter der Haube geht es mit Neuerungen weiter: Der V12 bietet einen Hubraum von 5,2 Litern und ist nun aufgeladen. Die beiden Turbos verhelfen dem Zwölfender zu 608 PS bei 6.500 U/min und einem satten Drehmoment von 700 Nm. Es liegt bereits bei frühen 1.500 Touren an und ebbt erst jenseits der 5.000 Umdrehungen wieder ab. Damit ist ein schaltfaules Fahren kein Problem, aber das übernimmt ohnehin die Achtgang-Automatik aus dem Hause ZF. Wenn also genügend Traktion vorhanden ist, katapultiert sich der DB 11 in 3,9 Sekunden von 0 – 100 km/h und lässt es erst bei 322 Stundenkilometern bewenden. Damit man für verschiedene Lebenssituationen gerüstet ist, können das Ansprechverhalten, die Schaltung, Lenkung, Dämpfung und Regelelektronik in drei Fahrmodi geregelt werden. Die Wahl besteht zwischen GT, Sport und Sport Plus.

86. Geneva International Motor Show, 02.03.2016, Palexpo - Guido ten Brink / SB-Medien

Wo aber kommt Mercedes ins Spiel? Zum einen bei der Konstruktion der Aufhängung, zum anderen bei der Cockpit-Gestaltung. So fährt der englische Bolide mit einem 12-Zoll-Instrument und einem 8-Zoll-Bildschirm in der Mittelkonsole vor. Bedient wird das ganze Geschehen über einen Dreh-Drück-Steller in der Mittelkonsole, während die Automatik – typisch Aston Martin – über einzelne, gläserne Tasten unterhalb des Bildschirms betätigt wird. Durch den Einzug des Mercedes-Infotainments konnte die Konnektivität auf den aktuellen Stand gebracht werden, so dass die Anbindung von iPhones und iPods kein Problem mehr darstellt. Außerdem verfügt das System über Bluetooth, eine USB-Schnittstelle und eine digitale Radio-Funktion. Angeblich soll eine Gesten-Steuerung mit an Bord sein, wie sich diese aber gestaltet, ist bislang noch nicht bekannt. Klar ist nur, dass Aston Martin auf Apple CarPlay oder Android Auto verzichtet.

Wer sich jetzt für den neuen Aston Martin DB 11 interessiert, kann den 4,74 m langen, aber nur 1,28 m hohen GT ab dem vierten Quartal sein Eigen nennen. Vorausgesetzt, man verfügt über 205.000 Euro. Basispreis, versteht sich.

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

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Neuer Audi A7 Sportback (2018) — Viertürer-Coupé mit A8-Technik

Audi stellt den neuen A7 vor. Das Viertürer-Coupé nutzt A8-Technik: 48-Volt-Mildhybrid, Allradlenkung und autonome Funktionen. Der Innenraum bietet mehr Platz als bisher.

Der neue Audi A7 hat einen breiteren, aber flacheren Singleframe-Grill als der neue A8. Auch im Vergleich zum Vorgänger wurde der Markengrill breiter, bekam außerdem schärfere Kanten. Am Licht ist die neue Generation ebenfalls erkennbar: 12 Segmente stehen in den Scheinwerfern nebeneinander, gegen Aufpreis baut Audi HD Matrix LED- und Laserlicht ein.

Neuer A7 mit alten Abmessungen

Die Maße der Karosserie haben sich nicht verändert: Der Viertürer ist 4,97 Meter lang und 1,91 breit sowie 1,42 Meter flach. Den Radstand gibt Audi mit 2,93 Meter an. Die lieferbaren Räder sind bis zu 21 Zoll groß. Das Heck ist leicht eingezogen, die Rückleuchten mit ihren jeweils 13 Segmenten verbindet ein Lichtband. Darüber fährt ab 120 km/h ein Heckspoiler aus. Scheinwerfer und Rücklichter zeigen beim Öffnen und Schließen des A7 eine sogenannte Licht-Choreografie.

Zwei Touchscreens serienmäßig

Innen orientiert sich der A7 im Bedienkonzept am A8. Serienmäßig ist ein 10,1-Zoll-Display in die Mittelkonsole integriert, bedient wird das Auto über MMI Touch Response: zwei Touchscreens ersetzen den bisher bekannten Drehdrücksteller samt einiger Tasten und Schalter. Das obere Display für das Infotainment ergänzt ein darunter liegendes 8,6-Zoll-Display für Klima, Komfortfunktionen und Texteingabe. Gegen Aufpreis ist das obere Display 12,3 Zoll groß, ein optionales Head-up-Display projiziert Informationen ins Fahrer-Sichtfeld.

Infotainment und Assistenz wie im A8

Infotainment und Connectivity stammen vom A8. Das geht bis hin zu Car-to-X-Funktionen, mit denen sich Audi-Modelle gegenseitig über Gefahren und Verkehrszeichen informieren können. Autonomes Parken soll im Lauf des Jahres 2018 verfügbar sein.

Drei Assistenz-Pakete wird Audi anbieten: Parken, Stadt und Tour. Wer alle drei bucht, bekommt 39 Fahrer-Assistenzsysteme, die Informationen dafür liefern je fünf Kameras und Radarsensoren, 12 Ultraschallsensoren und ein Laserscanner. Die Informationen laufen im zentralen Fahrerassistenz-Steuergerät (zFAS) zusammen.

Allradlenkung und Sportdifferenzial

Das Fahrwerk verfeinern Bausteine aus der elektronischen Fahrwerkplattform (EFP). Dazu gehören neben weiterentwickelten Achsen auch die Optionen Luftfederung und Allradlenkung. Ein Überlagerungsgetriebe an der Vorderachse variiert die Lenkübersetzung, zusätzlich schlagen bei niedriger Geschwindigkeit die Hinterräder bis zu 5 Grad ein. Das erhöht die Agilität und reduziert den Wendekreis um 1,1 Meter. Ab 60 km/h lenken die Hinterräder mit und verbessern so den Geradeauslauf sowie die Spurstabilität. Gegen Aufpreis verteilt das Sportdifferenziel die Kraft aktiv zwischen den Hinterrädern und hilft dem Viertürer damit zusätzlich ums Eck.

Zunächst verkauft Audi den A7 mit einem 3.0-V6-Turbo. Der Benzin-Direkteinspritzer liefert 340 PS und 500 Nm über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an den Allradantrieb. In 5,3 Sekunden beschleunigt der A7 55 TFSI von null auf 100 km/h, bei 250 km/h greift die elektronische Abregelung. Der V6 ist mit einem 48-Volt-Bordnetz kombiniert, das den Audi zwischen 55 und 160 km/h im mit ausgeschaltetem Motor im Schubbetrieb rollen lassen kann („Segeln“). Die Start-Stopp-Funktion kann den Motor bis 22 km/h ausschalten und wieder innerhalb kürzester Zeit auf die nötige Drehzahl bringen. Die Mildhybrid-Technik soll den Praxisverbrauch um bis zu 0,7 Liter/100 km senken. Im NEFZ verbraucht der A7 6,8 Liter Super/100 km. Das entspricht 154 g CO2/km.

Preise ab 67.800 Euro

Der neue Audi A7 55 TFSI Quattro S-Tronic kostet ab 67.800 Euro und kommt Ende Februar 2018 auf den deutschen Markt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-audi-a7-2018-vorstellung-marktstart-preis-bilder-12755922.html

Mercedes-AMG G 65 Final Edition — Sondermodell zum Ende des G-V12

Die Mercedes G-Klasse an sich hat noch eine große Zukunft, die Tage des G 65 mit seinem V12-Motor sind dagegen gezählt. Zum großen Finale legt Mercedes den Super-Geländewagen als Final Edition auf.

Zum Auslauf des Mercedes-AMG G 65 bietet AMG eine exklusive Final Edition an. Sie ist auf weltweit 65 Exemplare limitiert. Die besonders expressive finale Auflage spiegelt die Erfolgsgeschichte des stärksten Serien-Offroaders der Welt wider. Mehr als jede dritte weltweit verkaufte G‑Klasse stammt aus dem Hause AMG.

Auf der Antriebsseite ändert sich auch zum Finale nichts. Der 6,0-Liter-V12-Motor, der sich unter einer Carbon-/Aluminium-Motorabdeckung versteckt, leistet weiter 630 PS und das maximale Drehmoment liegt weiter bei 1.000 Nm. Die Kraftübertragung an alle vier Räder übernimmt weiter das bekannte Siebengang-Automatikgetriebe. Damit beschleunigt die AMG G-Klasse in 5,3 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h (elektronisch begrenzt).

Expressives Äußeres, hochwertiges Inneres

Beim dynamischen Exterieurdesign der G 65 Final Edition betonen 21 Zoll große Leichtmetallräder im 5‑Doppelspeichen-Design in bronze, silberne Bremssättel und der seitliche AMG-Sport-Zierstreifen den sportlichen Auftritt. Weitere Akzente setzen in bronze matt gehaltene Features wie der Unterfahrschutz, Zierteile im Stoßfänger, die Felgen und die Außenspiegel sowie die Reserveradabdeckung in obsidianschwarz mit einem entsprechend gestalteten Einleger. Dazu passen der Kühlergrill mit schwarzem Gitter und einer bronze matt lackierten Umrandung. Trittbretter und Endrohre sind in mattem Schwarz gehalten. Einleger in den Außen-Schutzleisten in Hochglanzschwarz runden das Bild ab.

Auch im Interieur ist das Sondermodell von hochwertigem Design geprägt: Zum Umfang gehören scharze Nappa-Ledersitze mit Sitzwangen in Carbon-Optik und Ziernähten in hellbraun. Carbonzierteile mit Zierfäden in bronze, der gefräste Edition-Schriftzug im Haltegriff sowie Fußmatten mit Ledereinfassung in hellbraun und Ziernaht in schwarz runden das Bild ab. Der Fahrer nimmt hinter dem unten abgeflachten, griffigen Nappa-Leder-AMG-Performance-Lenkrad Platz. Besonders komfortabel wird die Fahrt dank des Sitzkomfort-Pakets inklusive Multikontursitze und Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer.

Unverändert bleibt auch die Positionierung des Mercedes G 65 Final Edition-Sondermodells. Mit einem Grundpreis von 310.233 Euro bleibt der Super-G das teuerste Modell im Mercedes-Angebot. Der normale G 65 kostet ab 275.723 Euro. Bestellbar sind die 65 Exemplare des Luxus-Geländewagens ab sofort.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-amg-g-65-final-edition-sondermodell-zum-ende-des-g-v12-775350.html