News: Neuer Mustang spurtet in unter fünf Sekunden auf 100 km/h

News: Neuer Mustang spurtet in unter fünf Sekunden auf 100 km/h

Erstmals in seiner 50-jährigen Modellgeschichte kann der neue Mustang in Deutschland ganz offiziell bei speziell qualifizierten Ford Store-Vertriebspartnern geordert werden. Ford bietet den Sportwagen mit zwei Motoren (2,3-Liter als Ford Mustang und 5,0-Liter als Ford Mustang GT) sowie in zwei Karosserie-Versionen (Fastback-Coupé und Convertible-Cabrio) an. Dabei haben Kunden jeweils die Wahl zwischen einer manuellen Sechsgang-Schaltung und einem sechsgängigen Automatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad. Und mit gut 2.200 Vorbestellungen legt der Ford Mustang einen „mustanggültigen“ Start in Europa hin!

Weniger als 5 Sekunden bis Tempo 100

Neuer Ford Mustang spurtet auf die Pole-Position!

Bereits die Einstiegsmotorisierung, der 2,3 Liter große EcoBoost-Turbo, mobilisiert 233 kW (317 PS) – und damit mehr als mancher Wettbewerber. Das maximale Drehmoment von 432 Nm liegt schon bei 3.000/min an. Allen sportlichen Attributen zum Trotz begnügt sich der hochmoderne Vierzylinder mit einem moderaten Durchschnittsverbrauch von 8,0 l/100 km und emittiert im Mittel 179 Gramm CO2 pro Kilometer. In Verbindung mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe beschleunigt das 2,3 Liter große EcoBoost-Triebwerk den Ford Mustang als Fastback-Coupé in 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

 

Ohne Achtzylinder nicht denkbar

Darüber hinaus steht ein Achtzylinder zur Wahl. Der 5,0 Liter große Ti-VCT-Motor mit variablen Ansaugwegen und variabler Nockenwellensteuerung vereint eine Spitzenleistung von 310 kW (421PS) mit einem maximalen Drehmoment von 530 Nm. In Verbindung mit diesem Triebwerk und manueller Sechsgang-Schaltung durchbricht der Mustang GT bei Bedarf die 100-km/h-Schallmauer aus dem Stand in 4,8 Sekunden. Damit ist der neue Mustang das bislang schnellste europäische Großserienmodell der Marke mit dem blauen Oval – lediglich der 2005 in einer Kleinserie angebotene Supersportwagen Ford GT absolvierte den Standardsprint in noch kürzerer Zeit.

Die fortschrittliche, ausschließlich für die V8-Version erhältliche „Launch Control“ unterstützt den Fahrer und sorgt so für den perfekten Start. Diese Startautomatik erleichtert unter allen Bedingungen die optimale Beschleunigung aus dem Stand.

Besonderer Clou: Der Mustang GT (V8-Motor) hat serienmäßig das sogenannte „Line Lock“-System an Bord, das den Fahrer beim Aufwärmen der angetriebenen Hinterräder unterstützt. Es aktiviert ausschließlich die vorderen Bremsen und erleichtert damit den sogenannten „Burn-out“, mit dem die Hinterräder auf Temperatur gebracht werden können.

Über spezielle Kippschalter in der Mittelkonsole kann der Fahrer unterschiedliche Fahrprogramme auswählen. Insgesamt stehen vier Fahrmodi zur Verfügung: „Normal“ über „Sport+“ und „Track“ bis „Schnee/Nass“ für glatte oder regnerische Fahrbahnbedingungen.

Der neue Mustang legt bei Bedarf einen echten Katapultstart hin und drückt den Fahrer beim Beschleunigen mit Wucht in den Sitz.

Alle neuen für den europäischen Markt vorgesehene Mustang verfügen serienmäßig über ein spezielles Performance-Paket, das Handling und Bremseigenschaften verbessert. Dieses umfasst unter anderem eine Sportbremsanlage sowie eine verbesserte Kühlleistung für höhere Dauerlast, zum Beispiel im Rennstreckenbetrieb. Mit seinem agilen Handling und der hohen Fahrdynamik überzeugt der neue Mustang auch anspruchsvolle Sportfahrer.

Er kombiniert agiles Handling mit hohem Komfort. An der Vorderachse kommt eine Einzelradaufhängung mit McPherson-Federbeinen an doppelten Kugelgelenken und Rohr-Querstabilisator zum Einsatz. Die Hinterachse zeichnet sich durch eine neu konstruierte Integrallenker-Einzelradaufhängung mit unterem Querlenker, zentralem Integrallenker und Spurstangen aus Aluminium aus. Diese Bauweise reduziert die ungefederten Massen und verbessert auf diese Weise Handling und Komfort gleichermaßen.

Im Vergleich zum Vorgänger punktet der neue Ford Mustang durch die Verwendung von hochfesten Stählen und moderner Laser-Schweißtechnik mit einer um 28 Prozent größeren Verwindungssteifigkeit.

Durch Aluminium gefertigte Teile verfügt die jüngste Generation des Sportwagens über eine gewichtsoptimierte Karosserie.

Am Ford-Standort Flat Rock im US-Bundesstaat Michigan hat die Fertigung der speziell für den europäischen Markt produzierten Mustang-Modelle bereits begonnen.

Bereits die europäische Mustang-Basisversion liefert Ford inklusive des hochmodernen Kommunikations- und Entertainmentsystems Ford SYNC 2 aus. Es erlaubt die Einbindung mobiler Medienplayer und Smartphones.

 

Der neue Mustang kann seit 2. März offiziell in Deutschland bestellt werden.

Als Fastback-Coupé mit effizientem 2,3 Liter großem EcoBoost-Triebwerk steht der neue Mustang ab 35.000 Euro zur Wahl.

Mit klassischem 5,0-Liter-V8 bietet Ford den speziell für europäische Anforderungen modifizierten Sportwagen ab 40.000 Euro an. Cabrio-Versionen sind ab 39.000 Euro erhältlich. Alle Antriebsvarianten besitzen ab Werk ein verbrauchssenkendes Start-Stopp-System.

[notification type=“notification_info“ ]Die Ford Mustang Ausstellungs- und Testfahrzeuge stehen bei den FordStores ab Ende Mai bereit – eine Liste der laufend wachsenden Anzahl von FordStores in Deutschland findet sich auf der Ford-Homepage www.ford.de und ist über folgenden Link abrufbar: http://www.ford.de/Pkw-Modelle/FordMustang (Stichwort: teilnehmende Ford Partner). Die offizielle Markteinführung des neuen Ford Mustang ist für Mitte des Jahres geplant, die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich bereits im Juni an die Kunden ausgeliefert.[/notification]

 

 

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Zukunft der Mittelklasse — Alle Infos und Fotos zu A4, 3er, C.Klasse und Co.

Die Mittelklasse erfindet sich gerade mal wieder neu, denn mit einer behutsamen Evolution ist es nicht getan. Der vorgezeichnete Weg zur Elektromobilität und zum autonomen Fahren erfordert neue Konzepte, und der Trend zum SUV knabbert weiter am klassischen Portfolio.

So rechnet Audi-Chef Rupert Stadler bereits für 2025 mit einem SUV-Anteil von 50 Prozent in seiner Modellpalette, aktuell liegt er hierzu- lande noch bei 25 Prozent. Mit Folgen für das übrige Programm: Der A4 – lange Zeit Bestseller und Umsatzbringer der Marke – verliert an Bedeutung und Stückzahl. In Deutschland belegt er zwar von Januar bis September als erfolgreichster Audi Platz sechs bei den Neuzulassungen, doch speziell im wichtigen China-Markt schwächelt der Absatz.

Neuer Audi A4 kommt mit A8-Touchscreens

Als Hauptproblem gilt das Design, das sich zu wenig vom Vorgänger und von den Schwestermodellen unterscheidet. Abhilfe soll ein umfassendes Facelift schaffen, das allerdings noch bis Juni 2019 auf sich warten lässt. Dabei geht es nicht nur um kosmetische Retuschen im Detail, sondern um einen kraftvolleren, „lauteren“ Auftritt, der teure Änderungen am Blech erfordert. So sind die Radhäuser stärker ausgestellt, die Scheinwerfer deutlich flacher gestaltet und der Frontgrill in die Breite gezogen. Zudem werden die einzelnen Lines optisch klarer differenziert.

Im Cockpit halten analog zum neuen A8 und A7 zwei Touchscreens für Infotainment sowie Klima- und Komfortfunktionen auf der Mittelkonsole Einzug, die den bisherigen MMI-Controller ersetzen. Des Weiteren wird die Antriebspalette sukzessive hybridisiert und auf ein 48-Volt-Bordnetz umgestellt, um längeres „Segeln“ (bis 22 km/h) und mehr Rekuperation zu ermöglichen. Und während der S4 3.0 TFSI nach kurzer Homologationspause schon jetzt wieder lieferbar ist, kommt im nächsten Sommer erstmals ein S4 TDI mit V6-Biturbodiesel und rund 350 PS hinzu.

Der Modulare Längsbaukasten für Verbrennungsmotoren bleibt auch über den nächsten Modellwechsel hinaus (2022/23) erhalten, weil klassische Bauformen und Antriebsarten in vielen Märkten weiter dominieren. Nur die ganz Großen wie der VW-Konzern können sich parallel dazu eine völlig eigenständige Elektro-Plattform wie den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) leisten, den auch Audi für seine neue e-tron-Familie nutzt. So wird der A4 keine zusätzliche Elektrovariante, sondern ab 2019 einen weiteren hausinternen Rivalen neben A5 und Q5 bekommen – den außen nur wenig größeren, aber wegen des platzsparenden Antriebs innen deutlich geräumigeren e-tron Sportback.

BMW 3er wird leichter und wächst

Auch BMW baut seine i-Palette weiter aus, setzt dagegen auf eine gemeinsame Cluster-Architektur (CLAR) für alle Antriebsarten und Baureihen mit Hinterrad- oder davon abgeleitetem Allradantrieb. Laut Firmenchef Harald Krüger soll künftig jede Baureihe auch rein elektrisch fahren können, den Anfang macht 2020 der X3. Ein Jahr später kommt dann der i4 mit zwei E-Motoren, Allradantrieb und -lenkung, Torque Vectoring und teilaktiver Radaufhängung wie in der IAA-Studie Vision Dynamics. Statt einer teuren Carbonstruktur nutzt der Stromer jedoch die weiterentwickelte CLAR-Basis mit gewichtsoptimierten Werkstoffen zur Kompensation der schweren Batterien.

Beim nächsten 3er dürfte die reine E-Variante auf den meisten Märkten eine Randerscheinung bleiben, denn für 2025 erwartet BMW nur noch eine E-Auto-Quote von 20 statt der einst avisierten 25 Prozent. Damit auch bei den konventionellen Modellen Verbrauch und Emissionen spürbar sinken, wird die Anfang 2019 mit der Limousine startende siebte Generation um rund 40 kg leichter und mit feingetunten Turbomotoren ausgerüstet – Stichwort Elektrifizierung und 48-Volt-Mildhybrid. Trotz der um sechs Zentimeter gewachsenen Länge soll auch die Fahrdynamik von der Diät profitieren.

Ab 2021 kommt die neue Mercedes C-Klasse

Obwohl Mercedes erst sechs Jahre nach BMW (2019) eine separate Elektrosparte an den Start bringt, verfolgt die Marke eine ähnliche Strategie. Die EQ-Modelle nutzen einzelne Komponenten aus dem großen Technikbaukasten des Konzerns, sind aber ansonsten völlig eigenständig. Schließlich erlaubt der kleinere E-Antrieb ein besseres Package, das der rund 4,70 m langen EQ Limousine im Format der C- das Raumvolumen einer E-Klasse beschert. Doch während sich das Design dauerhaft von dem des traditionellen Portfolios unterscheidet, werden die Plattformen für Verbrenner und E-Autos ab 2025 sukzessive zusammengeführt.

Die nächste C-Klasse (W 206, ab Anfang 2021) nutzt jedoch über ihre gesamte Laufzeit den MRA-II-Baukasten, bleibt auch in Format und Design der bisherigen Linie treu. Allerdings kommen weitere Ableger hin- zu, zumindest ein Kombi im Offroad-Look namens All-Terrain sowie das viertürige Coupé CLC im Stil des größeren CLS sind gesetzt. Die gerade erst vorgestellten Vier- und Sechszylinder (Benziner und Diesel, auch als Plug-in-Hybrid) bieten noch viel Potenzial, während eine reine E-Variante nicht zur Diskussion steht.

VW entwickelt den Passat weiter – Alfa kommt mit Giulia-Kombi

Selbst jenseits des deutschen Premium-Trios stellt sich die Mittelklasse neu auf. Nach den Erschütterungen des Dieselskandals ist der VW-Konzern voll auf die Elektromobilität eingeschwenkt, fährt aber noch auf lange Sicht zweigleisig. Denn neben der rein elektrischen, optisch futuristischen I.D.-Familie, zu der ab 2021 auch die Fließheck-Limousine Lounge gehört, werden die klassischen Modelle wie der Passat weiterentwickelt und hybridisiert; der nächste Schritt kommt zum Facelift im Herbst 2018.

Ähnlich geht Skoda beim Vision E vor, der zwar mit 4,65 m Länge auf Octavia-Niveau liegt, aber als coupéartiger Elektro-Crossover völlig neue Kunden anspricht. Während Alfa Romeo und Volvo weiterhin fest an die Zukunft von Limousinen und Kombis glauben, stellt man bei Toyota den fertig entwickelten Avensis-Nachfolger grundsätzlich infrage und überlegt, stattdessen nur noch einen Crossover anzubieten. Es bleibt also spannend, denn mit Mittelmaß kann man in der Mittelklasse längst keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mittelklasse-zukunft-von-audi-a4-bmw-3er-mercedes-c-klasse-10216992.html

Absatzquote für emissionsfreie und emissionsarme Autos — Bedeutet die Jamaika-Verkehrspolitik das Verbrenner-Ende?

In den Sondierungsgesprächen zwischen der Union, den Grünen und der FDP wurde auch das Thema Verkehr heiß diskutiert. Künftig wolle man nur noch emissionsfreie Neu-Fahrzeuge zulassen. Das Ende des Verbrennungsmotors?

In einem Sondierungspapier zum Thema Verkehr heißt es, man habe sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten zwanzig Jahre den Zeitpunkt zu erreichen, an dem nur noch emissionsfreie Neuwagen beim Händler stehen. Um diese Zielsetzung voranzutreiben, sollen alternative Antriebe verstärkt gefördert werden. Beispielsweise durch eine dynamische Absatzquote von fünf Prozent, die ab 2020 in Kraft treten soll und für die Hersteller gilt. Jedenfalls dann, wenn der Prozentsatz der Zulassungen emissionsfreier Autos im Jahr 2019 noch unter 3,5 liegen sollte. Zudem werden die Autobauer in der Diesel-Frage in die Pflicht genommen. Eine wirksame und überprüfbare Nachrüstung soll die bereits im Verkehr befindlichen Selbstzünder zu Saubermännern machen.

Bonus-Malus-System bei Kfz-Steuer

Für die Verbraucher heißt es „Zuckerbrot und Peitsche“. Als Kaufanreiz soll ein effektives Bonus-Malus-System in die Kfz-Steuer eingearbeitet werden, um die Anschaffung von emissionsarmen und elektrischen Fahrzeugen zu befeuern. Fahrverbote in Städten stünden ebenso auf dem Zettel wie auch eine bundesweite blaue Plakette, schreibt etwa das Handelsblatt. Der bisherige Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte besagte Plakette bis zuletzt entschieden abgelehnt.

Als zusätzlichen Baustein auf dem Weg in die emissionsreduzierte Zukunft sieht das Bündnis die Begünstigung der Dienstwagenbesteuerung von effizienten Autos. Sie sollen beim geldwerten Vorteil aufkommensneutral besser gestellt werden, geht aus dem Sondierungspapier hervor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/verkehr-politik-jamaika-koalition-verbrennungsmotor-ende-2017-12800528.html