Weltpremiere in Los Angeles: Der neue FIAT 124 Spider!

Weltpremiere in Los Angeles: Der neue FIAT 124 Spider!

Aus Konkurrenten werden Brüder!

Einst war der Fiat Spider ein klassischer Roadster und mit 200.000 Fahrzeugen in 19 Jahren Produktionszeit auch erfolgreich. Die schärfere Variante kam jedoch von Alfa Romeo. Später setzte der erfolgreiche Mazda MX-5 das Segment der puristischen Fahr-Maschinen mit der japanischen Perfektion und dem Fokus auf das Wesentliche unter Druck. Fiat reagierte damals mit der Barchetta auf den Wettbewerb. Jetzt werden aus Konkurrenten Brüder. FIAT präsentiert an der US-Westküste den „Bruder“ des MX-5. Und anders als ursprünglich geplant, bekommt der Alfa Spider – so er kommen wird – ganz eigene Gene. Bleiben zwei „Brüder zur Sonne“ übrig.

FIAT 124 Spider – Der Italiener unter den Roadstern

Die L.A.-Autoshow ist die Bühne für die Weltpremiere des neuen FIAT 124 Spider. Dass seine Gene mit denen des neuen Mazda MX-5 verwandt sind, ist nicht zu übersehen. Trotz fleißiger Arbeit der Italiener. Doch FIAT hat es geschafft, dem neuen 124 Spider, fast 50 Jahre nach der Premiere des ersten Modells, einen eigenen Charme zu verpassen. FIAT nutzt die perfekte Basis des japanischen Roadsters, um den Traum vom italienischen Roadster mit neuem Leben zu füllen. Erstmalig kombinieren die Italiener damit auch den bekannten 140 PS starken 1.4 Liter Turbobenziner mit Heckantrieb. Die Stärken des Gen-Bruders von Mazda übernimmt auch der FIAT 124 Spider. Eine ausgewogene Gewichtsverteilung, ein Fahrwerk mit Doppelquerlenkern an der Vorderachse und Mehrlenker-Hinterachse und eben den Heckantrieb. Das Pfund der italienischen Variante dürfte der Drehmomentverlauf des 1.4 Liter Turbomotors sein. Mit seinen 240 Nm bringt er genug Kraft mit, um den kleinen Roadster sportlich bewegen zu können.  Zum Vergleich: Der stärkste Motor im Mazda MX-5 muss sich mit 188 Nm begnügen.

Das manuelle Sechsganggetriebe eint die beiden Brüder. Und wenn FIAT das Getriebe ähnlich fein hinbekommt, dann steht einer spaßvollen Fahrt im Frühjahr nichts mehr entgegen.

Limitierte Sonderserie zum Start

Für 124 glückliche FIAT 124 Spider Kunden gibt es eine limitierte Sonder-Edition zur Wiedergeburt des italienischen Roadsters. Wer keinen der 124 „Anniversary-Sondermodelle“ bekommt, der wird sich entscheiden dürfen zwischen zwei Ausstattungslinien und acht verschiedenen Farben.

Bei der ganzen Freude über die Rückkehr des neuen Spiders gibt es einen Haken: Wir werden den Roadster nicht vor dem „Sommer 2016“ bei den Händlern sehen!

 

 

Aktuelle Suchanfragen:
Previous ArticleNext Article
Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

2 Comments

  1. War immer schon ein Fan des Mazda, den neuen Fiat mal Probe zu fahren wäre wirklich wünschenswert. Allerdings könnte das Wetter dafür etwas besser sein 🙂

GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept — Spaßmobil mit Kettenantrieb für den Schnee

Der Winter steht vor der Tür, Zeit Winterreifen aufzuziehen – oder gleich einen Kettenantrieb, wie das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept, das jetzt vorgestellt wurde.

Nein, GMC stellt nicht von Allrad- auf Kettenantrieb um, zumindest nicht generell. Das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept enstand auf Basis einer Sponsor-Partnerschaft zwischen GM und der US-Skiregion Vail Mountain und bleibt ein Einzelstück, das über die komplette Wintersaison 2017/2018 im Nobelskigebiet präsent sein soll.

Als Basis für das Spaß-Snowmobil fiel die Wahl auf den GMC Sierra 2500HD Denali 4WD Crew Cab. Der bringt nicht nur reichlich Platz in seiner Doppelkabine und auf der Ladefläche mit, sondern auch einen Allradantrieb. Am All Mountain Concept wurden allerdings die vier Räder ausgemustert und durch Kettenantriebselemente ersetzt. Die sorgen nicht nur für ausreichend Traktion auf jeden Terrain und an jedem Hang, sie liefern zudem noch mehr Bodenfreiheit.

1.234 Nm für den Snowboardtransport

Beim Antrieb kommt das Serienaggregat des Sierra 2500HD zum Zuge. Der 6,6 Liter große V8-Turbodieselmotor liefert 445 PS und ein maximales Drehmoment von 1.234 Nm, die über eine Sechsgang-Automatik herfallen.

Und nur falls der Kettenantrieb noch nicht genug Aufmerksamkeit auslösen sollte, hat GM den GMC auch in ein besonderes Farbkleid gehüllt und mit Zubehör aufgerüstet. Karosserie und Unterboden werden von diversen LED-Leuchtmitteln illuminiert. Auf die Ladefläche wurde ein Snowboardhalter montiert. Auf dem vorderen Schutzbügel brennt eine LED-Lichtleiste Löcher in die Nacht. In der Kabine heizt eine Highend-Soundanlage den Passagieren ein. Abgerundet wird der Auftritt des GMC Sierra 2500HD All Mountain Concepts durch ein Bergpanorama auf den Flanken sowie einen roten Designstreifen über das Heck.

Neben dem Einsatzmobil für Vail Mountain soll ein ähnlich gestalteter Ketten-Pickup auf der L.A. Autoshow ausgestellt werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gmc-sierra-2500hd-all-mountain-concept-spassmobil-fuer-den-schnee-8498807.html

Uniti Elektro-Stadtauto — Mit Siemens zur Serienproduktion

Das schwedische Elektro-Auto-Startup Uniti hat für die Serienfertigung seines Elektro-Stadtautos jetzt Siemens als Produktionspartner gewonnen. 50.000 Autos sollen gebaut, die ersten 2019 ausgeliefert werden.

Der Uniti ist ein rein elektrisch angetriebenes Stadtauto mit zwei oder drei Sitzen und Flügeltüren. Gefertigt wird es aus Kohlefaser und Materialien aus Bioverbundwerkstoffen. Pedale und ein Lenkrad gibt es nicht an Bord, gesteuert wird per Steuerruder wie in einem Flugzeug, und zwar ohne mechanische Verbindung zwischen Steuerruder und Rädern. Auch ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Alle relevanten Informationen werden über ein Head-up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Zudem soll der Uniti autonome Fahreigenschaften mitbringen.

Angetrieben wird der Uniti von einem Radnabenmotor, der je nach Konfiguration zwischen 15 und 40 kW leistet. Als Energiespeicher stehen wahlweise Lithium-Ionen-Batterien mit 11 oder 20 kWh Kapazität zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird modellabhängig mit 90 bis 120 km/h angegeben, die Reichweite liegt entsprechend bei 150 bis 300 km. Der Spurt von Null auf 80 km/h soll der nur knapp 400 kg schwere Uniti in 3,5 Sekunden schaffen. Geladen werden können die Batterien per Induktion oder an der Steckdose.

Ab 2019 ab 20.000 Euro

Um den Uniti auch in Produktion zu bringen, hatten die Schweden per Crowdfunding schon rund 1,2 Millionen Euro bei 600 Investoren aus 45 verschiedenen Ländern eingesammelt. Jetzt steigt Siemens als Produktionspartner ein. Die Zusammenarbeit soll die vollautomatisierte Serienfertigung des Elektroautos möglich machen. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen jährlich 50.000 Exemplare produziert und ab Anfang 2019 ausgeliefert werden.Gebaut wird der Uniti im schwedischen Landskrona.

Der Preis für den Uniti soll bei rund 20.000 Euro liegen. Bislang soll es 200 Vorbestellungen geben.

Das Startup Uniti ist im Sommer 2015 aus einem Universitäts-Projekt hervorgegangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/uniti-elektro-stadtauto-mit-siemens-zur-serienproduktion-3233959.html