Nissan X-Trail Facelift 2017 — Premiere für Nissans neuen Maxi-SUV

Nissan X-Trail Facelift 2017 — Premiere für Nissans neuen Maxi-SUV

Nissan präsentiert das Facelift des X-Trail. Das große Familien-SUV bekommt mehr Sicherheit, hübschere Ausstattung sowie optischen Feinschliff. Verkaufsstart ist im Sommer.

Nach dem Update für den extrem erfolgreichen Nissan Qashqai, der im Frühjahr in Genf Premiere feierte, folgt nun als zweiter Schritt der große Bruder. Auch der X-Trail macht Nissan verkaufstechnisch inzwischen große Freude, alleine 2016 konnte der Hersteller weltweit rund 770.000 Fahrzeuge der Baureihe absetzen. Einen entscheidenden Anteil daran trägt die US-Variante namens Rogue, die karosserieseitig bis auf das Typenschild identisch ist. Aus diesem Grund war es auch keine umwerfend neue Erkenntnis, was Nissan im Rahmen der Präsentation des X-Trail-Facelifts enthüllte. Denn bereits im vergangenen Herbst war auf der international wenig bekannten Miami Auto Show der neue Rogue gezeigt worden und mit ihm alle Änderungen der Facelift-Maßnahmen.

Nissan X-Trail Facelift 2017

Die sind im Exterieur etwas umfangreicher als die üblichen neuen Lidschatten für die Scheinwerfergehäuse. Das Facelift ist auf den ersten Blick durch den markant größeren Kühlergrill erkennbar, wo die schwarze Fläche nun nahezu den kompletten Mittelteil bis hinunter zur Spoilerlippe Raum greift. Der LED-Tagfahrlicht-Bumerang fällt etwas reduzierter als bisher aus, die Leuchten selbst erhalten an der Unterseite einen leichten Knick in die neue Schürze. Die optionalen LED-Leuchten unterscheiden sich nun optisch stärker von den serienmäßigen Halogenscheinwerfern und sind voll adaptiv. Am Hinterteil des X-Trails erschöpfen sich die Änderungen indes in einer neuen Leuchtengrafik und einer Chromspange. Vier neue Farbtöne stehen außerdem ebenfalls zur Wahl.

Auf der Technikseite wurde eine etwas ausführlichere Update-Strategie gefahren, die vor allem zu neuen Assistenzssystemen führt. Um die Sicherheit kümmern sich künftig zusätzlich der Notbremsassistent mit Fußgängererkennung sowie ein rückwärtiger Querverkehrsassistent, der den „Blindflug“ beim Ausparken aus unübersichtlichen Lücken entschärfen soll. Noch nicht zum Veraufsstart im August an Bord: Das neue „Propilot“-System, das im Laufe des Jahres 2018 eingeführt werden soll. Mit dem Propilot-System will Nissan eine Vorstufe zum vollautonomen Fahren erreichen, in gewissen Fahrsituationen wie Kolonnenverkehr oder Staus übernimmt das System Lenkung, Gaspedal und Bremse.

Vorerst kein Hybrid für Europa

An den Antriebsoptionen hat sich nichts geändert. Zur Verfügung stehen als Einstiegsvariante der 1,6er Benziner mit 163 PS, Frontantrieb und Schaltgetriebe, während für die beiden Dieselmotoren (130-177 PS) wahlweise Allradantrieb und eine stufenlose Automatik angeboten werden. Keine Rede ist hingegen von einer Hybrid-Variante für Europa, obwohl sie verfügbar wäre: In den USA gibt es den Rogue seit dem Facelift mit einem Verbund aus einem 140 PS leistenden Zweiliter-Benziner mit einem 40-PS-Elektromotor, der von einer Lithium-Ionen-Batterie versorgt wird. Die US-Verbrauchsangaben für den Nissan Rogue Hybrid liegen bei 6,7 Liter im Idealfall, der stets mit der stufenlosen Automatik ausgestattete Hybrid wird auch mit Allrad ausgeliefert. Dass nach einem solchen Modell durchaus Nachfrage besteht, beweisen die ausgesprochen erfolgreichen Hybrid-SUV von Toyota in den vergangenen Monaten.

Wie sich das Facelift auf die Preise des X-Trail auswirkt, hat Nissan noch nicht verkündet.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/nissan-x-trail-facelift-2017-daten-infos-marktstart-preise-727748.html

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