Pagani Zonda HP Barchetta (Pebble Beach 2017) — Wirklich der letzte Zonda?

Pagani Zonda HP Barchetta (Pebble Beach 2017) — Wirklich der letzte Zonda?

Die Sportwagen-Manufaktur Pagani hat es wieder getan und vom Mittelmotor-Macho Zonda eine weitere Ableitung gebaut. Diesmal mit abgeschnittener Windschutzscheibe. Es heißt mit dem Pagani Zonda HP Barchetta soll die Baureihe endgültig enden.

Pagani hat trotz des Huayra immer noch Lust auf den Zonda. Den Mittelmotorsportwagen gab es 1999 zunächst als C12. Seither folgten die Ausführungen S, F, R, – immer radikaler, versteht sich –, Roadster-Versionen und die Sondermodelle Cinque, Uno, Tricolore, Revolución.

In Pebble Beach, wo sich am vergangenen Wochenende die Creme de la creme der Automobil-Liebhaber traf, fuhr die italienische Sportwagen-Manufaktur mit der nächsten Zonda-Edition auf. Obwohl es den Nachfolger Huayra inzwischen sogar als heißgemachten BC mit rund 800 PS und als Roadster gibt, überraschte Firmengründer Horacio Pagani in Kalifornien mit dem Pagani Zonda HP Barchetta. Dessen augenscheinlichstes Merkmal sind die abgeschnittene Windschutzscheibe und die Miniatur-Seitenfenster. Großgewachsenen Personen bläst da ordentlich der Wind durch die Haare und um die Ohren. Und vielleicht auch mal eine Fliege gegen die Stirn.

Pagani Zonda HP Barchetta mit V12-Sauger

Zweite Offensichtlichkeit: die verschiedenen Räder. Auf der linken Seite stecken vorn 20 Zoll große Radkränze und hinten 21 Zoll große Felgen. In Silber ausgeführt. Auf der rechten Fahrzeugseite sind sie blau lackiert. Drittes optisches Merkmal ist die Karbonverkleidung, welche die Hinterreifen der Marke Pirelli P Zero Corsa zu gut einem Drittel abdeckt.

Hinter der Fahrgastzelle wütet der bekannte V12-Saugmotor, bezeichnet als M120, der von Mercedes-AMG kommt. Die Kraftübertragung gewährleistet ein manuelles Sechsganggetriebe. Für die Verzögerung zeichnet eine Brembo-Bremsanlage verantwortlich.

In den Innenraum verbaut Pagani die Sportschalen aus dem Huayra BC und bestückt sie mit hellem Leder und Tartan-Muster. Der Fahrer greift in ein Lenkrad, das die Pagani-Designer auf der Außenseite mit blauem Leder beziehen. Oben und unten zeigt sich der Holzkranz.

Der Pagani Zonda HP Barchetta ist ein Geschenk von Horacio Pagani für Horacio Pagani selbst. Es heißt, von dem Supersportwagen, den die Pagani-Abteilung „Uno-di-Uno“ verantwortet, die sich um One-Off-Projekte und extrem limitierte Fahrzeuge kümmert, sollen wahrscheinlich drei Exemplare entstehen. Es wird gemunkelt, es seien die letzten Zonda-Modelle überhaupt. Angaben zu den Kosten macht Pagani nicht. Der Zonda HP Barchetta mit Karbon-Titan-Struktur dürfte Sammlern aber sicher ein paar Euro wert sein.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/pagani-zonda-hp-barchetta-pebble-beach-2017-8643858.html

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McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html