PHEV-Sonntag: Neun Fragen – Neun Antworten

PHEV-Sonntag: Neun Fragen – Neun Antworten

Jede Woche erreichen uns neue Fragen zum Mitsubishi Outlander PHEV und wir versuchen in regelmäßigen Abständen, die wichtigsten Fragen zu beantworten. In dieser Woche kommen die Fragen von den Lesern Thomas Meyer und Christoph Schenk.

Mitsubishi Outlander PHEV Dauertest: Neun neue Fragen von Lesern

  1. Wie sich PHEV 2016 in sämtlichen engen Parklücken mit den Assistenten und den Kameras (360˚) einparken lässt.
  2. Wie ist die Reifendruckanzeige (bar pro Rad oder nur Alarmmeldung)?
  3. Wenn der Outlander mit Tempomat bei 120 km/h bewegt wird, wird dazu der Verbrenner mechanisch gekoppelt oder bleibt es bei der Generator – Motor – Antriebskonfiguration?
  4. Kann die Standheizung auch genutzt werden, wenn der Outlander nicht am Ladekabel hängt und der Fahrakku noch ca. 50% hat?
  5. WLAN – wie ist in etwa die Reichweite? Ich denke mal, dass nicht jeder den Outlander auf der Terrasse parkt wie in dem YouTube Video.
  6. WLAN – kann die Verbindung auch über einen Router hergestellt werden?
  7. BREMSEN – im Toyotakonzern wird in Abhängigkeit der Bremskraft auch die Stärke der Rekuperation gesteuert. Wie macht das der Outlander?
  8. LADEN – wird der Fahrakku bei Geschwindigkeiten über 120km/h automatisch aufgeladen oder muss manuell der Ladeknopf gedrückt werden?
  9. PROBEFAHRT – den Lexus hatte ich vor dem Kauf drei zusammenhängende Tage zum Testen. Wo fragt man am besten für eine längere Probefahrt an? Mein lokaler Händler darf zwar auch EV und Outlander verkaufen, aber er hat keine im Showroom.

mein-auto-blog beantwortet die Fragen der Leser zum neuen Mitsubishi Outlander PHEV

  1. Wir würden nicht sagen, dass wir bislang sämtliche Parklücken getestet haben, aber: Die 360°-Kameras erlauben eine deutlich präzisere Einfahrt in enge Parklücken. Zudem gibt es den neuen PHEV mit „Ultraschall-Sensoren“. Diese Sensoren und die 360°-Übersicht geben ein gutes Gefühl und helfen dabei, nichts zu übersehen. Kleine Parkpoller und ähnliches sind bei den hohen SUVs ja sonst schnell einmal übersehen. Was ich bei Mitsubishi zudem zum ersten Mal umgesetzt sehe, ist die Möglichkeit, die Kamera im rechten Außenspiegel auch während der Fahrt einblenden zu lassen. Wir haben unten auch ein Bild von der Anzeige eingefügt.
  2. Die Anzeige ist „nur“ eine Warnanzeige bei Druckabfall.
  3. Sowohl als auch. 120 km/h ist die Grenze für den rein elektrischen Betrieb. Im Prinzip schaltet der PHEV selbstständig immer wieder zwischen dem seriellen und parallelen Hybridantrieb um. Sobald der Akku zum großen Teil verbraucht ist und wenn das Reisetempo 120 km/h beträgt, überwiegt der Anteil der fixen Verbindung von Verbrenner und Vorderachse. Allerdings wird immer wieder rekuperiert, Motorleistung über den Generator gewandelt und auch der E-Motor der Hinterachse beteiligt sich prinzipiell ständig am Vortrieb. Mehr zum „parallel  und seriell Betrieb“ des PHEV, hier!“
  4. Wir meinen: Ja. Werden diesen Punkt aber mal nachprüfen!
  5. Bei uns sind Garage und Esszimmer recht nah, in Sichtweite. Da funktioniert das problemlos. Allerdings sind 25 Meter und drei Hausmauern bereits zuviel. Die Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Leider.
  6. Leider nein. Eine andere Lösung, die Integration per WLAN-Router zuhause oder eben alternativ per LTE und eigene Sim-Karte würden wir auch bevorzugen!
  7. Zum einen lässt sich die Rekuperation in fünf Stufen per Lenkrad-Paddel einstellen, zum anderen rekuperiert auch der Outlander PHEV in Abhängigkeit des Pedaldrucks.
  8. Die Lade-Elektronik des PHEV arbeitet in einem ständigen Prozess des „Ladens“ und „Entladens“. Der reine Fahrbetrieb reicht jedoch nicht aus, um den Akku mit bis zu 12 kWh zu laden. Hierfür ist der „CHARGE“ Button. Wobei die Leistung des Benziners mit 121 PS sinnvollerweise für den reinen Vortrieb genutzt wird.
  9. Gute Frage und ich will versuchen, Ihnen hier zu helfen. Sie haben parallel eine eMail von mir erhalten. Denn, wie Sie es bereits richtig sagten: Eine Probefahrt, gerade mit einem PHEV, darf ruhig „länger“ sein. Vor allem sollte die „Ladung des Akkus“ zuhause ausprobiert und verstanden werden.
Mitsubishi Outlander PHEV 031 Dauertest Nummer zwei
360°-Kameras und der Überblick im Monitor.

 

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

3 Comments

  1. Die 9 Antworten betreffen sowohl Neuwagen als auch Gebrauchtwagen. Sehr schön ist immer zu sehen, dass es sowohl Vorführwagen als auch Jahreswagen der verschiedensten Marken wie z.B. Mercedes, Alfa-Romeo, Fiat, Jeep oder Abarth keinen grossen Wertverlust haben. Ich selbst bevorzuge einen Neuwagen der Garage St. Gallen oder dem Autohaus Wil, anstatt eines Gebrauchtwagens aus dem Ausland.

  2. Zu Punkt 4 – Anschalten der Heizung
    Das habe ich schon mehrfach exerziert und es funktioniert auch bei um die 50% Batteriekapazität.
    Dabei stand der PHEV auf dem Firmenparkplatz, war nicht angeschlossen und ich habe via iPhone die Heizung zum vorwärmen angeschaltet. Außentemperatur war um die 0 Grad…

Posaidon G RS 850 — Mercedes G-Klasse wird zum Sportwagen

Die Mercedes G-Klasse ist zwar ein äußerst potenter Geländewagen, aber weltweit greifen die meisten Käufer zu den extrem kräftigen AMG-Versionen. Wem die Power von Mercedes‘ Performance-Abteilung nicht reicht, dem hilft jetzt Posaidon mit einer 850-PS-Verison des Kult-Geländewagens.

Mit der Heckklappe vom G 500 4×4²

Als Basis für den Umbau dient dem im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich ansässigen Fahrzeugveredler Poseidon grundsätzlich eine G-Klasse mit M157-Triebwerk. Damit der Wagen bei seiner Premiere auch optisch richtig was her macht, haben sich die Tuner die ab Werk in knalligen Farben lackierte Crazy-Color-Edition des Hardcore-Geländewagens geschnappt – beim gezeigten Modell leuchtet die AMG-Sonderlackierung Solar-Beam. Am Heck des Wagens sorgt Poseidon für eine Besonderheit: Die Serien-Tür wird durch die reserveradfreie Tür des G 500 4×4² ersetzt. Innen gibt es dann die Lederausstattung mit Kontrastnähten und viele Karbon-Applikationen.

Dreistufiges Fahrwerk

In Sachen Fahrwerk kommt beim G RS 850 ein in drei Stufen verstellbares adaptives Dämpfungssystem zum Einsatz, den Kontakt zur Straße stellen Reifen der Dimension 285/40R22 auf 10,5×22-Felgen her. Laut Poseidon bieten die Hochleistungspneus eine besonders gute Haftung. Hinter den schwarzen Speichen der Leichtmetallfelgen schimmern die goldfarben lackierten Bremssättel der Karbon-Keramik-Bremsanlage, die Poseidon aus dem Mercedes-AMG S 63 adaptiert hat. Bei diesem System wirken vorne sechs Kolben aus Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 420-Millimetern, an der Hinterachse drücken vier Kolben auf 360er-Scheiben.

V8 mit 850 PS

Den V8-Motor des Basismodells Mercedes-AMG G 63 powert Poseidon von 571 auf 850 PS hoch, das Drehmoment steigt von serienmäßig 760 auf abgeregelte 1.350 Newtonmeter. Die Leistungssteigerung um 279 PS und den Drehmomentzuwachs um 590 Newtonmeter erreichen die Spezialisten von Poseidon unter anderem durch den Einsatz von umgebauten Turboladern, die dann 40 Prozent mehr Ladeleistung liefern. Außerdem wurden das Ansaugsystem sowie die Ladeluftkühlung modifiziert sowie eine Edelstahl-Abgasanlage mit Klappensteuerung und Sport-Katalysatoren verbaut. Die Motorsteuerungs-Software wurde an die neuen Triebwerks-Komponenten angepasst. Um mit den deutlich heftigeren Momenten fertig zu werden, bekommt auch das AMG-Speedshift-Plus-7G-Tronic-Getriebe sowohl Hardware- als auch Software-Updates.

Extrem spurtstark

Dank des Tunings spurtet der 2,6 Tonnen schwere G RS 850 in 3,6 Sekunden von null auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit ist bei abgeregelten 285 km/h erreicht. Zum Vergleich: Ein Mercedes-AMG G 63 sprintet in 5,4 Sekunden in den dreistelligen Geschwindigkeitsbereich und ist maximal 210 km/h schnell. Die V12-Variante G 65 erledigt den Referenzsprint in 5,3 Sekunden, die Beschleunigung endet hier bei 230 km/h.

Preis

Der Poseidon G RS 850 ist ab sofort verfügbar. Ein Komplettumbau schlägt mit 140.000 Euro zu Buche. Der Kunde kann aber auch nur einzelne Komponenten umbauen lassen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/posaidon-g-rs-850-mercedes-g-klasse-2017-12756640.html

McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html