Pkw-Neuzulassungen Juli 2017 — Der Markt legt zu, VW verliert

Pkw-Neuzulassungen Juli 2017 — Der Markt legt zu, VW verliert

Die Neuzulassungen der Pkw verzeichneten im Juli 2017 einen leichten Anstieg. 1,5 Prozent Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat vermeldete das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg. Insgesamt wurden im Berichtmonat 283.080 Pkw erstmals zugelassen.

Auch bei allen Kraftfahrzeugen konnte das KBA im Juli 2017 einen leichten Zuwachs verbuchen. 1,6 Prozent mehr Zulassungen im Juli bedeuten in realen Zahlen 332.549 Kfz, die erstmals ein Kennzeichen in Deutschland erhielten. Allerdings sind die Zulassungen im Juli im Vergleich zum Vormonat mit minus 13,6 Prozent bei den Pkw und minus 12,9 Prozent bei allen Kfz erschreckend hoch.

Tesla zieht kräftig an, DS verliert stark

Trotzdem zeigt sich das Gesamtjahr 2017 bisher durchaus positiv. In den ersten sieben Monaten des Jahres erhielten insgesamt 2.070.106 Pkw-Modelle ein Kennzeichen – ein Plus von 2,9 Prozent. Bei den Kfz liegt das Plus bei 2,1 Prozent – 2.411.870 Kraftfahrzeuge.

Betrachtet man die Statistik des Jahres nach Marken, so kristallisieren sich einige Gewinner und Verlierer heraus. Mit 139,3 Prozent Zuwachs bei den Neuzulassungen sticht Tesla hervor, gefolgt von Alfa Romeo (plus 67,8 Prozent) und Mitsubishi (plus 54,2 Prozent). Auf der Verliererseite stehen DS mit einem Minus von 28,7 Prozent, Honda mit minus 22,7 Prozent und Ssangyong mit minus 5,7 Prozent.

Mercedes und Porsche mit positiven Zulassungszahlen

Bis auf zwei Marken verzeichnen alle deutschen Autohersteller in den ersten sieben Monaten des Jahres negative Absätze. Audi steht mit minus 2,7 Prozent in der Kreide, BMW mit minus 1,5 Prozent. Opel schreibt ein minus von 0,3 Prozent und Smart kommt auf einen Rückgang der Neuzulassungen um 4,6 Prozent. Auch Volkswagen muss mit 5,2 Prozent einen heftigen Rückgang verschmerzen. Die Gewinner: Mercedes legt um 8,2 Prozent und Porsche um 1,6 Prozent.

Betrachtet man nur die Juli-Statistik, so weist Mercedes mit einem Plus von +18,1 Prozent den stärksten Zuwachs zum Vorjahresmonat aus, gefolgt von Smart (+18,0 Prozent) und BMW (+7,3 Prozent). Mit 17,5 Prozent (-13,2 Prozent) hält VW trotz Zulassungsrückgängen erneut den größten Anteil der Neuzulassungen.

Die weiteren Zahlen im Juli 2017:

  • Anteil Benziner: 56 Prozent (plus 11,2 Prozent)
  • Anteil Diesel: 40,5 Prozent (minus 12,7 Prozent)
  • Fahrzeuge mit Hybridantrieb (7.383 Modelle): plus 103,7 Prozent
    darunter Plug-in-Hybride (2.417): plus 137,9 Prozent.
  • Elektrisch-Pkw (1.820): plus 131,8 Prozent
  • Durchschnittliche CO2-Emission: 128,4 g/km (plus 0,4 Prozent)

Gebrauchtwagenmarkt im Juli 2017 im Plus

Der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland entwickelt sich wie bei den Neuzulassungen positiv. Die Halterwechsel bei den Pkw gingen um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat nach oben, fielen jedoch um 1,9 Prozent zum Vormonat. 617.209 Pkw erhielten einen neuen Besitzer. Bei allen Kfz war dies bei 710.293 Gebrauchtwagen der Fall. Dies bedeutet ein Plus von 1,5 Prozent zum Juli 2016 und ein Minus von 2,6 Prozent zum Juni 2017.

Im Jahresverlauf geht der Gebrauchtwagenmarkt bei den Pkw leicht um 0,5 Prozent zurück (Gesamtbesitzumschreibungen 4.330.328). Bei allen Kraftfahrzeugen (4.967.578) liegt die Quote zum Vorjahreszeitraum exakt bei 0,0 Prozent.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/pkw-neuzulassungen-juli-2017-volkswagen-verliert-8500915.html

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Infiniti QX50 — Mittelklasse-SUV mit Super-Motor

Die Nissan-Nobeltochter Infiniti renoviert ihre Mittelklasse-SUV-Baureihe QX50. Auf der L.A. Autoshow debütiert das gänzlich neue Mittelklassemodell mit revolutionärer Motortechnik.

Bereits 2016 hatte die Nissan-Nobeltochter Infiniti-Fans an der Zukunft des QX50 schnuppern lassen, als man das Infiniti QX Sport Inspiration Concept gezeigt hatte. Auf der Detroit Motor Show 2017 wurde der neue Mittelklasse-SUV weiter konkretisiert. Das QX50 Concept gab sich seriennah. Wie seriennah das Concept bereits war, zeigt die Weltpremiere des neuen QX50 jetzt auf der L.A. Autoshow.

Technik für autonomes Fahren

Zu Technik wurde seinerzeit noch nicht viel verraten. Mittlerweile ist aber klar: Im neuen SUV wird aber der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression debütieren und mit einem CVT-Getriebe zusammenarbeiten. Die Leistung soll bei 272 PS und 380 Nm liegen. Die neue Plattform ist primär auf Vorderradantrieb ausgelegt, optional wird der Nissan QX50 aber auch mit Allradantrieb angeboten werden. Zudem wird der neue SUV mit einem „autonom-Fahren“-Technik-Paket gespickt, das demnächst in weiteren Serienmodellen angeboten werden soll. Zusammengefasst werden die Assistenzsysteme unter dem Namen ProPilot. Für den Spurt von Null auf 98 km/h geben die Japaner zwischen 6,3 (AWD) und 6,7 (FWD) Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 230 km/h liegen.

Der Kofferraum des QX50 soll dank längsverschiebbarer Rückbank zwischen 895 und 1.048 Liter Gepäck (US-Norm) schlucken können. Werden die Rücksitze umgelegt, so soll das Ladevolumen sogar bis auf 1.699 Liter anwachsen.

Beim Design des 4,69 Meter langen, 1,68 Meter hohen und 1,90 Meter breiten Infiniti QX50 (Radstand: 2,80 Meter) haben die Japaner dabei die neue Designlinie der Marke erstmals auf ein SUV-Modell übertragen. Kräftige Formen werden mit fließenden Linien kombiniert. Der Innenraum hat sich organischen Formen verschrieben, die sich optional mit Leder auf den Sitzen sowie Alcantara an den Türbrüstungen und am Dachhimmel zu einem Luxusambiente paaren. Dazu gibt es Edelhölzer und Aluminiumapplikationen. Auf der Mittelkonsole sitzt der obligatorische Touchscreen, der zahlreiche Bedienfunktionen bündelt. Den Mitteltunnel teilen sich der Automatikwählhebel und ein Dreh-Drück-Controller.

Der neue Infiniti QX50 soll noch in 2017 in das Modellprogramm aufgenommen werden. Seine Premiere feiert der QX50 auf der L.A. Autoshow 2017. In den USA kommt er Anfang 2018 in den Handel, in Europa erst im Herbst 2018. Gebaut wird der QX50 im Daimler-Nissan-Gemeinschaftswerk in Mexiko.

In der Fotoshow zeigen wir noch den Infiniti QX50 Concept.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/infiniti-qx50-daten-infos-marktstart-preis-1045203.html

Karlmann King Stealth SUV — V10-Kampfbomber für Ölscheichs

Auf der Dubai Motorshow hat der chinesische Tuner Karlmann King sein Stealth-SUV vorgestellt. Das Riesen-SUV setzt auf Ami-Technik und einen 370-PS-V10

Wenn man Autos verkaufen möchte, die auf den ersten Blick verhältnismäßig sinnfrei, aber exorbitant teuer sind, ist Dubai eine gute Adresse. Die Dubai Motorshow im November bringt neben den üblichen Protz- und Prunk-Gefährten für Menschen mit überquellenden Bargeldreserven auch regelmäßig Fahrzeuge ins Rampenlicht, die noch abgefahrener sind als die üblichen Verdächtigen. Auf den Karlmann King trifft das zweifelsfrei zu.

Erdacht wurde der Karlmann King von der chinesischen Firma IAT, die üblicherweise Ford-Offroader für den chinesischen Markt mit viel Bling-Bling „veredelt“. Entsprechend ist auch die Basis des im Design eines Tarnkappenbombers gehaltenen Mega-SUV eine sehr amerikanische, denn unter dem Karlmann King steckt die Plattform des Riesen-Pickup Ford F-450 Superduty. Das bedeutet neben dem Leiterrahmen auch zwei Starrachsen, also robuste Lkw-Technik mit Durchsetzungswillen im Gelände.

V10-Benziner mit 367 PS

Gefedert wird mit Luftfeder-Elementen, was trotz der archaischen Starrachsen einen gewissen Fahrkomfort vermitteln dürfte. Als Antrieb dient der damalige Top-Benziner der Baureihe, ein V10 mit 6,8 Liter Hubraum und 367 PS. Der erscheint auch notwendig, denn das Ungetüm (5,99 Meter lang und jeweils 2,48 Meter breit und hoch) ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Im Standard-Trimm bringt der Karlmann King bereits 4,5 Tonnen auf die Waage, bei der optional angekündigten schussfesten Variante sollen es rund 6,5 Tonnen werden.

Wie für die angepeilte Kundschaft üblich wurde neben dem abgefahrenen Karosseriedesign vor allem der Innenraum sehr extravagant gestaltet. Barocke Farben und Formen mit ausreichend Gold-Verzierungen in verschiedenen Stilen stehen zur Auswahl. Der schwerreiche Besitzer kann vom Rücksitz aus wesentliche Funktionen per Mobiltelefon-App steuern, neben der Klimatisierung auch die Beleuchtung, den Kühlschrank und die Kaffeemaschine.

Karlmann King kostet 1,6 Millionen Euro

Wesentliche Unterhaltungselektronik ist natürlich auch an Bord, neben einem Video-System gibt es gegen Aufpreis auch Satelliten-TV und -Telefonanbindung, eine Spielkonsole und eine wattstarke Soundanlage. Richtig follt unterwegs ist der Karmann King allerdings nicht, bei 140 km/h ist Schluss mit Beschleunigung. Dafür ist das Auto laut Hersteller in Temperaturregionen zwischen -40 und +90 Grad Celsius funktionsfähig. Und was kostet der Spaß? Umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro, ohne Extras.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/karlmann-king-stealth-suv-kampfbomber-fuer-oelscheichs-736894.html