Potz-Blitz: Der Volks-Tesla von Opel?

Potz-Blitz: Der Volks-Tesla von Opel?

Aus dem Chevrolet Bolt wird der Ampera-e

Die Idee wäre eigentlich smart gewesen, aber gut – man kann verstehen, weshalb Opel seinen Import des rein elektrischen Chevrolet Bolt doch nicht “Blitz” nennt …

Nein, der rein elektrische Fünfsitzer von Opel wird “Ampera-e” heißen.
Nun kann man sich streiten, ob die Wahl des Namens so gut ist. In meinen Augen wird das zu Verwirrung führen. Der Ampera war bisher ein Plug-in Hybrid der unteren Mittelklasse. Nun wird ein Auto gleichen Namens ein kompakter Pur-Stromer. Aber vielleicht will Opel den bisherigen Ampera, dessen zweite Generation als Chevrolet Volt bereits fährt, nicht als Ampera, sondern als Insignia Plug-in zurück bringen? Zweifelsohne wird der Plug-in Hybrid nach seinem Auslaufen im letzten Jahr auch aber nach Europa zurück kommen müssen. Schließlich erleben wir derzeit eine Invasion der Plug-in Hybriden – schwer vorstellbar, dass Opel da nicht kontern mag.

Nun also – Ampera-e als Name für den Chevrolet Bolt in Europa.

Das neue Elektroauto von Opel könnte den Markt hierzulande aufmischen. Denn der Ampera-e wird über eine größere Reichweite als die meisten anderen Elektroautos auf dem Markt verfügen und zu einem erschwinglichen Preis angeboten werden.

Wie auch beim BMW i3 sind die Batterien im Ampera-e im Unterboden des Fahrzeugs integriert. Und auch sonst haben BMW i3 und Opel Ampera-e viel gemeinsam.

320 Kilometer wird der Ampera-e wohl schaffen, rechnet man die offizielle Reichweite des Chevrolet Bolt um. Opel lässt sich in der Pressemitteilung aktuell noch nicht über Reichweite oder Preis aus. Dennnoch wird man den EU-Test abwarten und anschließend – wie BMW mit dem BMW i3 zum Beispiel – eher darauf setzen, eine realistische Reichweite zu kommunizieren.
Mit dem kommenden Update wird der BMW i3 dank größerem Akku wohl auf 230 Kilometer kommen, vielleicht versucht es Opel dann mit knapp 300 Kilometern?

Zum Vergleich: Der Nissan Leaf hat aktuell eine Akku-Leistung von 30 kWh, der BMW i3 liegt aktuell bei 22 kWh und könnte demnächst auf 30 kWh aufgestockt werden. Der Golf e leistet 24 kWh, der Tesla als Basis 70 kWh. Und der Chevrolet Bolt / Opel Ampera-e: dicke 60 kWh.

Opel könnte damit durchaus etwas wie einen “Volks-Tesla” verkaufen, wenn er “bereits im kommenden Jahr” (Pressemitteilungs-Zitat) kommt. Denn vorstellbar ist, dass Opel seinen Stromer für knapp unter 35.000 Euro offeriert  – und damit deutlich mehr Reichweite zum gleichen Preis wie Golf e und BMW i3 bietet.

Der Chance ist sich Opel bewusst und zitiert Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann auch selbstbewusst: “Die bisherigen Nachteile wie zu hohe Preise und zu geringe Reichweiten sind jetzt endlich passé – der Opel Ampera-e öffnet der Elektromobilität ganz neue Perspektiven.”

[notification type=“notification_info“ ]Ein Gast-Kommentar von Auto-Blogger Thomas Gigold. Thomas schreibt ansonsten auf seinem eigenen Blog unter: autokarma.de[/notification]

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html

Alpina XD3 Erlkönig (2018) — SUV mit über 350-PS-Diesel

BMW hat den SUV X3 gerade aktualisiert. Jetzt steht Kleinserienhersteller Alpina in den Startlöchern mit dem ebenfalls renovrierten Alpina XD3 Biturbo.

Mit dem X3 hat Alpina nur einen einzigen SUV im Angebot und der ist auch nur als Diesel zu haben. BMW hat jetzt das Basismodell für den Alpina XD3 renoviert, Zeit für Alpina auch den XD3 zu modernisieren.

Mehr Power mit Diesel aus D5 S

Der neue Alpina XD3 baut wieder auf dem X3 mit Reihensechszylinder-Turbodiesel und drei Liter Hubraum auf. Im noch aktuellen Alpina XD3 leistet der Biturbo-Selbstzünder 350 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 700 Nm. Damit spurtet der SUV in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 251 km/h.

Im neuen XD3 könnte Alpina die Chance nutzen und den Power-SUV noch kräftiger zu machen. Im Alpina D5 S stünde dazu der Biturbodiesel in einer Leistungsvariante mit 388 PS und 800 Nm bereit. Zur Modellpflege gehören selbstverständlich wieder eine neue Frontschürze, eine Vierrohrabgasanlage sowie ein speziell abgestimmtes Fahrwerk und Alpina-Leichtmetallräder.

Sein Debüt dürfte der neue Alpina XD3 auf dem Genfer Autosalon 2018 geben. Die Preise dürften bei rund 70.000 Euro starten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alpina-xd3-erlkoenig-2018-daten-infos-marktstart-preis-8876619.html