Premiere Mercedes-Benz GLC

Premiere Mercedes-Benz GLC

Das hohe C

Premiere des Stuttgarter Mittelklassen-SUV in der zweiten Generation

Weniger Verbrauch, Extra-Version für Offroad-Fans und mit Plug-In Hybrid-Technik vom Start an. Die Stuttgarter Premium-Marke Mercedes-Benz schöpft bei der zweiten Generation des Mittelklassen-SUV aus dem Vollen. Wie bei den Premieren der neuen S-Klasse und C-Klasse im vergangenen Jahr, so wird auch die Premiere der zweiten GLKC-Generation von neuen Assistenzsystemen, mehr Sicherheit, mehr Komfort und mehr Premium-Gefühl im Innenraum begleitet. Verloren hat der neue GLC jedoch seinen bisherigen Namen und seine Ecken und Kanten. Runder und damit dynamischer soll er nun wirken. Design ist wie immer eine Sache, die können andere beurteilen. Klar ist: Das Design des SUV wurde der Formensprache von C- und S-Klasse angepasst. Wir aber konzentrieren uns auf die Technik.

Zweite Modell-Generation

Entgegen unserer ersten Meldung (Link) steckt unter der Hülle des GLC deutlich mehr von der neuen C-Klasse als vom GLK-genannten Vorgänger. So wuchs der GLC sowohl beim Radstand als auch bei der Gesamtlänge. Das Ergebnis ist klar: Mehr Platz für die Insassen.

Wie bei der C-Klasse bietet Mercedes-Benz zwei Fahrwerks-Techniken. Zum einen die klassische Stahlfederung in Verbindung mit verstellbaren Dämpfern (Agility Control) wie auch in einer optionalen Version die “Air Body Control” genannte Luftfederung. Die Offroad-Variante (Offroad-Technik-Paket) bietet in der Variante mit Luftfederung ein mögliches Plus der Bodenfreiheit von bis zu 5 Zentimetern. Gesamt steht dann eine Bodenfreiheit von 22.7 Zentimetern zur Verfügung. Hinzu kommen 5 Offroad-Fahrprogramme für das Fahrdynamik-System, spezielle Unterbodenschutzausrüstung und ein eigenes “Offroad-Licht”.

Der GLC wird nach Kundenwunsch in 4 Exterieur-Varianten angeboten: Das Basismodell, das Exclusive-Line Modell, die AMG Line und die Offroad-Line. Kombinieren kann der Kunden hierzu unterschiedliche Design- und Ausstattungspakete. Das Night-Paket kann mit AMG-Line oder Exclusive-Line kombiniert werden. Ein Offroad-Technik-Paket passt zur Offroad-Line, dank veränderter Stoßfänger werden hier die Böschungswinkel vergrößert.

9-Gänge für 4-Räder

Der GLC wird von Anfang an mit der neuen 9-Gang Automatik in Verbindung mit dem Mercedes-eigenen Allradantrieb 4matic angeboten (Ausnahme: Die Plug-In Hybrid-Version!). Über ein Planeten-Radsatz wird die Kraft im Verhältnis von 45 zu 55 % zwischen der Vorder- und der Hinterachse verteilt. Der Abtrieb für die Vorderachse erfolgt hierbei nicht mehr integriert wie zuvor beim 7-Gang Getriebe, sondern per angeflanschtem Verteilergetriebe. Die 9-Gang Automatik behält ihr Magnesium-Gehäuse und trägt so auch zur Diät des GLK-Nachfolgers bei. Minus 80 Kilogramm gibt Mercedes-Benz für den GLC im Vergleich zum Vorgänger an. Um diese Diät umzusetzen, muss – bei gesteigertem Komfort und verbesserter Ausstattung – vor allem die Karosserie abspecken. Mercedes-Benz setzt beim GLC auf Aluminium und formt daraus die vorderen Kotflügel, die Motorhaube und die Dachhaut. Zudem sind große Teile des Vorderbaus aus dem leichten Metall sowie die Dämpferbeinkonsolen rundherum.  Auch das aufwendige Fahrwerk besteht großteilig aus diesem Werkstoff.

Premiere 25 Mercedes-Benz GLC

Der Duft des GLC

Der neue GLC dürfte der erste SUV sein, der mit einer “Beduftungs-Anlage” ausgerüstet werden kann. Ab Werk. Bekannt aus der S-Klasse wirkt das System mit eigenen Mercedes-Benz Düften.

Premiere 27 Mercedes-Benz GLC

Mehr Effizienz dank Plug-In?

Der Antriebsstrang des GLC 350 e ist aus der C-Klasse bekannt. Wie dort bereits erfahren, lässt sich auch der GLC rein elektrisch bewegen. Allerdings ist die rein elektrische Reichweite des Plug-In Hybriden von Mercedes aus im GLC auf nur 34 km beschränkt.

Die Antriebsvarianten des GLC im Überblick

Zum Start wird Mercedes-Benz zwei Diesel, einen Benziner und einen Plug-In Hybrid anbieten. Die Diesel fangen als GLC 220 d mit 170 PS an, der GLC 250 d leistet 204 PS und der Benziner als GLC 250 211 PS. Der Plug-In Hybrid vereint den Benzinmotor des 250 mit einem 85 kW starken Elektromotor.

“Das hohe C”

Mit der zweiten Generation hebt Mercedes-Benz das Niveau des GLK kräftig an. Wie bereits bei der C-Klasse, wird man auch beim Modellwechsel zum GLC (der Namenswechsel zeigt die große Nähe zur C-Klasse) in jedem Bereich nachlegen. Mehr Komfort, mehr Ausstattung, weniger Gewicht, mehr Effizienz. Mit dem GLC wird die C-Klasse Offroad-tauglich, “nur SUV” ist jetzt nicht mehr …

 

Und zu guter Letzt:

Den Spieltrieb der zukünftigen Besitzer will Mercedes-Benz nicht unbeachtet lassen, so erscheint der “virtuelle” GLC im Comand-Display immer in der Farbe, die auch tatsächlich auf dem jeweiligen Fahrzeug Verwendung findet.

Sobald die ersten GLC für eine Testfahrt zur Verfügung stehen, werden wir die Eindrücke hier im Blog festhalten.

 

 

Aktuelle Suchanfragen: