Radikale Reduktion — Sportwagen und Klassiker als Einräder

Radikale Reduktion — Sportwagen und Klassiker als Einräder

Es gibt ja viele Designer, die sich Auto-Modelle in unterschiedlichen Varianten aus den Photoshop-Fingern saugen – aber das, was dieser französische Fotokünstler vollbracht hat, gab es noch nie.

Wie viele Auto-Designer predigen immer wieder eine reduzierte Linienführung. Kein Schnickschnack. Alles clean und auf das Wesentliche reduziert. Und dann kommt da ein französischer Fotokünstler um die Ecke, nennt sich im Netz „La tête dans le cul“ (zu deutsch: Der Kopf im Ar..h) und reduziert Autos mal so richtig radikal. Das tut er, indem er die Fahrgastzelle komplett rausschmeißt, den vorderen und den hinteren Überhang verheiratet und alles auf ein einziges Rad stellt. Dabei macht er weder vor aktuellen Sportwagen wie Porsche 911 GT2 RS oder McLaren 720 S halt, noch vor Klassikern wie dem BMW E30 M3, einem Käfer oder dem VW Bulli.

LaFerrari ist der Pinocchio unter den Sportwagen

Das Betrachten der Bilder führt tatsächlich zu spannenden Erkenntnissen über die Proportionen von Autos, die man gut zu kennen glaubt. So fällt einem der lange Hintern des neuen Rolls-Royce Phantom in der Komplettansicht nicht unbedingt in aller Deutlichkeit auf. Die Retusche offenbart jedoch die Differenz zwischen Front und Heck unverkennbar. Ähnlich verhält es sich mit dem 1967er Ford Mustang Fastback als Shelby GT500 – Auch bekannt als Eleanor aus dem Film „Nur noch 60 Sekunden“. Im Bereich der Supersportwagen zeichnet sich dagegen ein überwiegend harmonisches Verhältnis zwischen Vorder- und Hinterseite ab. Schaut man sich beispielsweise die Retusche des Pagani Zonda oder eines Koenigsegg CCXR an, bietet sich ein sehr ausgeglichenes Bild. Selbst der Oldie Mercedes CLK GTR steht auf einem Rad sehr ausgewogen da. Der Ferrari LaFerrari sieht da deutlich lustiger aus. Vermutlich auch keine Bemerkung, die einem über die Lippen käme, wenn das italienische Hypercar in voller Pracht vor einem auffährt. Doch der südländische Sportwagen macht eine richtig lange Nase. Gibt quasi den Pinocchio unter den Supersportwagen.

Doch genug der Ausführungen, jetzt lassen Sie mal Taten sprechen. Hand auf’s Herz: Erkennen Sie aus jeder der Retuschen das ursprüngliche Auto? Machen Sie die Selbstkontolle in unserer Bildergalerie. Die Auflösung schreiben wir immer jeweils unter das nächste Foto. Nicht schummeln! Sie können ihr Ergebnis gerne in die Kommentare unter diesem Artikel schreiben. Mal sehen, wer den Highscore macht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-klassiker-retusche-design-einrad-12427436.html

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Lackierungen & Folierungen für Autos — Diese Farben sind momentan voll im Trend

In Sachen Lackierung und Folierung sind den eigenen Vorstellungen heutzutage kaum noch Grenzen gesetzt. Wir haben uns in den USA nach den neuesten Trends in diesem Bereich umgesehen.

Wenn Sie mit einem Lamborghini Huracan durch eine deutsche Großstadt fahren, dann ist Ihnen die Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer gewiss. Wenn man aber an der Westküste der USA, im Dunstkreis von Hollywood und Silicon Valley lebt, dann muss man schon etwas mehr bringen, um aufzufallen.

Nirgends in den USA ist die Dichte der Superreichen so groß wie im kalifornischen Newport Beach. Hier reiht sich ein Luxus-Autohaus an das anderen. Und alle machen mächtig Umsatz. Damit die Besitzer ihre Schmuckstücke auch vor Gleichgesinnten präsentieren und vergleichen können, kommt es regelmäßig auf den Parkplätzen der Händler zu Autotreffen der anderen Art.

Folierung schneller gewechselt als Lackierung

Wer was auf sich hält, der kauft sich nicht nur eine Supersportwagen von der Stange, sondern veredelt ihn auch noch. Weil die Tuning-Möglichkeiten bei McLaren und Lamborghini begrenzt sind, konzentriert man sich vor allem auf die Farbgebung der Karosserie. Was hier lackiert und foliert wird, ist weltweit einzigartig. Hier werden die Trends gesetzt, die irgendwann auch über den großen Teich nach Europa schwappen.

Vor allem in Sachen Folierung ergeben sich dank moderner Technik immer neue Möglichkeiten. Was früher nur als Schutzhülle in Eierschalen-Optik auf Taxis zum Einsatz kam, hat der normalen Lackierung mittlerweile fast komplett den Rang abgelaufen. Die selbstklebenden Maßanzüge halten nicht nur den Original-Lack in Schuss, sondern sind auch schnell ausgetauscht, wenn einem der Look einmal nicht gefällt.

Flip-Flop-Folierung in mattem Finish

So werden vor allem die reichen Internet-Kiddies immer experimentierfreudiger, was die Beklebung ihrer Luxus-Sportler angeht. Besonders im Trend liegt, die Karosserie mit verschiedenen Farben zu „verschönern“. Auch der alte Flip-Flop-Look feiert wieder eine Rennaissance – nun aber nicht mehr glänzend, sondern in einem coolen matten Finish.

Erlaubt ist alles, was gefällt: Ob grellbunte Farben in jeder Kombination, schwarz-weißer Zebra-Look, Camouflage mit Neon-Tönen oder klarlackierte Carbon-Oberflächen als Kontrast – Hauptsache man fällt damit auf. In der Galerie zeigen wir Ihnen die neuesten Spielzeuge der Superreichen in ihren verschiedenen Lackierungen und Folierungen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lackierung-folierung-farben-trend-12756609.html

Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html