Renault Zoe R400 – Rüsselsheim aufgepasst

Renault Zoe R400 – Rüsselsheim aufgepasst

Erst kürzlich haben die Bayern von BMW den i3 mit einer Reichweite von 300 km vorgestellt – ein Schritt in die richtige Richtung. Aber erst mit dem Opel Ampera-E kann man auf den Gedanken kommen, ein E-Fahrzeuge als vollwertiges Substitut für einen Verbrenner anzusehen. Warum? Er bietet 400 km Reichweite und ist damit weitaus flexibler in seinem Einsatzbereich, als die bisherigen Stromer. Mittlerweile haben die Rüsselsheimer sogar auf 500 km hoch-korrigiert – was man so hört. Dementsprechend wollen die Franzosen natürlich mitziehen und präsentieren in Paris nun den Renault Zoe R400 mit 400 km Reichweite. Opel darf sich also auf einen deutsch-französischen Schlagabtausch gefasst machen.

Eigentlich sollte diese Zeile so beginnen: „Wenn das kein Heimspiel für die Franzosen ist:…“ – doch dann kam Opel. Versprach der Ampera-E zunächst 400 km Reichweite, haben die Rüsselsheimer nun auf nochmals 100 km nachgelegt. So viel zum Thema Heimspiel also. Doch Renault zieht nach und legt nun den Zoe auf 400 km Reichweite aus. Dafür wanderte ein neuer Motor „unter die Haube“, der die interne Bezeichnung Q210 trägt. Der Clou: Er verfügt über dieselben Abmessungen, wie das kleinere Aggregat, bietet aber eine 41kWh große Batterie anstatt der sonst üblichen 22 kWh. Damit ergeben sich dann – rein rechnerisch – bis zu 400 Kilometer Reichweite.

renault-zoe-400-km-2016-mein-auto-blog-3
Laden per Wallbox: In gut 100 Minuten bis zu 80 Prozent geladen

In der Realität werden es wohl eher 300 Kilometer sein, schließlich brauchen die Komfort-Features – Klimaanlage, Heizung und andere – auch ihren Obolus an Strom. Interessant ist aber, dass das Gewicht der Batterie kaum steigt: Die Version mit 41 kWh wiegt mit 312 nur 22 kg mehr, als die kleine Variante. Damit das System aber nicht überhitzt, optimierten die Franzosen die Kühlung des Renault Zoe R400.

Renault unterstützt die E-Mobilität mit speziellen Apps

renault-zoe-400-km-2016-mein-auto-blog-4
Die Apps werden mit dem Infotainment „R Link“ gekoppelt

Besonders wichtig bei einem Stromer ist natürlich auch das Laden. So lässt sich der Akku des „großen“ Zoe per Schnellladung an einer 400-Volt-3-Phasen-Station in rund 100 Minuten zu 80 Prozent laden. Das wäre dann ein langer Halt an einem Rastplatz, der einer langen Reise den Schrecken nehmen würde – sofern man keinen Zeitdruck hat. Finden kann man die Ladestationen über das Renault-System Z.E Trip. Es lokalisiert kostenlos bis zu 80.000 Ladestationen in vielen Ländern Europas und kann über das Infotainment „Renault R Link“ aktiviert werden. Damit wollen die Franzosen die Reiseplanung der Elektro-Reisenden erleichtern. Das unterstützen Echtzeit-Informationen, die zeigen, ob Stationen frei sind und welche Ladeanschlüsse bereitstehen. Ab dem nächsten Jahr soll die App Z.E. Pass hinzukommen, die das bargeldlose Zahlen mit dem Smartphone (je nach Gerät) ermöglicht. Sie bietet zudem einen Vergleich der Strompreise der verschiedenen Anbieter im Umkreis.

renault-zoe-400-km-2016-mein-auto-blog-1
Abgesehen von den spacigen Rückleuchten wirkt der Renault Zoe R400 wie ein herkömmlicher Kleinwagen

Neu sind auch die Ausstattungen des Renault Zoe R400: Als Top Modell kommt nun die BOSE Edition hinzu. Wie man es bei dem Namen erwartet, kommt hier ein klangstarkes Soundsystem zum Einsatz, das um Ledersitze, lederne Türverkleidungen und viele weitere Elemente, die mit Tierhaut bezogen wurden, ergänzt wird. Exklusiv für die Bose Edition ist zudem die Lackierung in Yttrium-Grau. Bei den anderen Ausstattungen – „Zen“ und „Intens“ – passiert nicht viel: Sie bekommen neue Farben und Komfortdetails.

Aktuelle Suchanfragen:
Previous ArticleNext Article
Adam Meyer
Ich bin vernarrt in Autos, seit ich denken kann. Bereits im Alter von vier konnte ich alle Autos mit Marke und Typ benennen. Eine Krankheit, die mich begeistert und meine Umwelt auch mal zu Tode nerven kann... :) So hat es sich schließlich entwickelt, dass ich zum Schreiben über die blechgewordenen Träume gekommen bin. Von SUV bis zum Kleinwagen, vom Supersportler bis zum Vernunftsdiesel – ich halte Euch mit News und Fahrberichten auf dem Laufenden und freue mich über Eure Anregungen, Wünsche und Kritik! Lebensmotto: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Hurbaum!

Gewinnspiel — Tolle Preise mit „Fit in den Winter“ gewinnen

Beim Gewinnspiel „Fit in den Winter“ von auto motor und sport und Michelin könnt Ihr tolle Preise gewinnen.

Die kalte Jahreszeit rückt immer näher. Im Rahmen unseres Specials „Fit in den Winter“ verlosen wir zusammen mit Michelin tolle Preise.

Der Hauptgewinn ist ein Satz Reifen von Michelin – Du kannst Dir aussuchen, ob Du Winter- oder Sommerreifen haben möchtest.

Der Zweitplatzierte bekommt den Hotel- und Reiseführer Guide Michelin Deutschland 2018.

Wer auf dem dritten Platz landet, darf sich über eine klassische Michelin-Mann-Lampe freuen.

Zur Teilnahme einfach das untenstehende Formular ausfüllen.

Einsendeschluss ist der 20. November 2017.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gewinnspiel-fit-in-den-winter-10-2017-12772518.html

Lackierungen & Folierungen für Autos — Diese Farben sind momentan voll im Trend

In Sachen Lackierung und Folierung sind den eigenen Vorstellungen heutzutage kaum noch Grenzen gesetzt. Wir haben uns in den USA nach den neuesten Trends in diesem Bereich umgesehen.

Wenn Sie mit einem Lamborghini Huracan durch eine deutsche Großstadt fahren, dann ist Ihnen die Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer gewiss. Wenn man aber an der Westküste der USA, im Dunstkreis von Hollywood und Silicon Valley lebt, dann muss man schon etwas mehr bringen, um aufzufallen.

Nirgends in den USA ist die Dichte der Superreichen so groß wie im kalifornischen Newport Beach. Hier reiht sich ein Luxus-Autohaus an das anderen. Und alle machen mächtig Umsatz. Damit die Besitzer ihre Schmuckstücke auch vor Gleichgesinnten präsentieren und vergleichen können, kommt es regelmäßig auf den Parkplätzen der Händler zu Autotreffen der anderen Art.

Folierung schneller gewechselt als Lackierung

Wer was auf sich hält, der kauft sich nicht nur eine Supersportwagen von der Stange, sondern veredelt ihn auch noch. Weil die Tuning-Möglichkeiten bei McLaren und Lamborghini begrenzt sind, konzentriert man sich vor allem auf die Farbgebung der Karosserie. Was hier lackiert und foliert wird, ist weltweit einzigartig. Hier werden die Trends gesetzt, die irgendwann auch über den großen Teich nach Europa schwappen.

Vor allem in Sachen Folierung ergeben sich dank moderner Technik immer neue Möglichkeiten. Was früher nur als Schutzhülle in Eierschalen-Optik auf Taxis zum Einsatz kam, hat der normalen Lackierung mittlerweile fast komplett den Rang abgelaufen. Die selbstklebenden Maßanzüge halten nicht nur den Original-Lack in Schuss, sondern sind auch schnell ausgetauscht, wenn einem der Look einmal nicht gefällt.

Flip-Flop-Folierung in mattem Finish

So werden vor allem die reichen Internet-Kiddies immer experimentierfreudiger, was die Beklebung ihrer Luxus-Sportler angeht. Besonders im Trend liegt, die Karosserie mit verschiedenen Farben zu „verschönern“. Auch der alte Flip-Flop-Look feiert wieder eine Rennaissance – nun aber nicht mehr glänzend, sondern in einem coolen matten Finish.

Erlaubt ist alles, was gefällt: Ob grellbunte Farben in jeder Kombination, schwarz-weißer Zebra-Look, Camouflage mit Neon-Tönen oder klarlackierte Carbon-Oberflächen als Kontrast – Hauptsache man fällt damit auf. In der Galerie zeigen wir Ihnen die neuesten Spielzeuge der Superreichen in ihren verschiedenen Lackierungen und Folierungen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lackierung-folierung-farben-trend-12756609.html