Ruhige Nächte für Besitzer von Porsche-Klassikern — Neuer Diebstahlschutz für 356, Elfer und Co.

Ruhige Nächte für Besitzer von Porsche-Klassikern — Neuer Diebstahlschutz für 356, Elfer und Co.

Besitzer von klassischen Porsche können künftig ruhiger schlafen. Die Zuffenhausener bringen einen neuen GPS-unterstützten Diebstahlschutz für Old- und Youngtimer der Marke. Inklusive Alarm-App.

Das ist doch mal wieder ein Musterbeispiel für die Zusammenführung von Tradition und Moderne. Auf der einen Seite ein klassischer Porsche, auf der anderen Seite GPS-Satelliten-Technik und eine App fürs Smartphone. Die Zuffenhausener bringen im Frühjahr 2018 ein Diebstahlschutz-System für 356 und Co. auf den Markt. Es trägt den klangvollen Namen „Porsche Classic Vehicle Tracking System“ und besteht aus einem Sensorpaket, das an verborgenen Stellen im Fahrzeug integriert wird. Diese Sensoren sind in der Lage, mit einem europaweiten Sicherheitsnetz zu kommunizieren. Bei einem Diebstahlversuch löst das System einen Alarm aus, der das international agierende Sicherheitszentrum und den Fahrzeugbesitzer vom drohenden Unheil in Kenntnis setzt. Auch ein Abklemmen der Batterie verhindert das Signal nicht.

Sobald der Besitzer mit der zugehörigen kostenfreien App den unbefugten Zugriff bestätigt, werden die zuständigen Behörden informiert. Per GPS-Signal werden dabei der Aufenthaltsort oder die Fahrtroute des Autos ermittelt. Optional besteht auch die Möglichkeit, per Funkbefehl einen Wiederstart des Motors zu verhindern. Der Besitzer hält dabei den Kontakt zum Sicherheitszentrum desjenigen Landes, in dem er das Tracking System erworben hat, um damit Sprachbarrieren auch im Ausland zu vermeiden.

Gebiet und Geschwindigkeit festlegen

Je nach Ländervariante bietet die Porsche Classic App auch weitere Funktionen an, wie etwa Geofence. Wird ein Klassiker beispielsweise für eine Probefahrt ausgeliehen, kann ein Gebiet definiert werden, das nicht verlassen werden darf. Andernfalls wird ebenfalls Alarm ausgelöst. Auch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit lässt sich festlegen und per Satellit verfolgen. Natürlich gibt es immer wieder Situationen, in denen das System keinen Alarm auslösen soll, etwa in der Werkstatt oder beim Transport via Anhänger. Für diese Fälle hält die App entsprechende Modi bereit, die den Alarm für einen definierten Zeitraum entschärfen.

Erhältlich ist das Porsche Classic Vehicle Tracking System bei Porsche Classic oder im zuständigen Porsche Zentrum. Sollten Sie jetzt anführen, dass das mit dem 356 gar nicht klappen kann, weil der über ein Sechs-Volt-Bordnetz verfügt – kein Problem. Dafür gibt es dann den passenden Spannungswandler.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/porsche-klassiker-diebstahlschutz-gps-12792177.html

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GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept — Spaßmobil mit Kettenantrieb für den Schnee

Der Winter steht vor der Tür, Zeit Winterreifen aufzuziehen – oder gleich einen Kettenantrieb, wie das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept, das jetzt vorgestellt wurde.

Nein, GMC stellt nicht von Allrad- auf Kettenantrieb um, zumindest nicht generell. Das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept enstand auf Basis einer Sponsor-Partnerschaft zwischen GM und der US-Skiregion Vail Mountain und bleibt ein Einzelstück, das über die komplette Wintersaison 2017/2018 im Nobelskigebiet präsent sein soll.

Als Basis für das Spaß-Snowmobil fiel die Wahl auf den GMC Sierra 2500HD Denali 4WD Crew Cab. Der bringt nicht nur reichlich Platz in seiner Doppelkabine und auf der Ladefläche mit, sondern auch einen Allradantrieb. Am All Mountain Concept wurden allerdings die vier Räder ausgemustert und durch Kettenantriebselemente ersetzt. Die sorgen nicht nur für ausreichend Traktion auf jeden Terrain und an jedem Hang, sie liefern zudem noch mehr Bodenfreiheit.

1.234 Nm für den Snowboardtransport

Beim Antrieb kommt das Serienaggregat des Sierra 2500HD zum Zuge. Der 6,6 Liter große V8-Turbodieselmotor liefert 445 PS und ein maximales Drehmoment von 1.234 Nm, die über eine Sechsgang-Automatik herfallen.

Und nur falls der Kettenantrieb noch nicht genug Aufmerksamkeit auslösen sollte, hat GM den GMC auch in ein besonderes Farbkleid gehüllt und mit Zubehör aufgerüstet. Karosserie und Unterboden werden von diversen LED-Leuchtmitteln illuminiert. Auf die Ladefläche wurde ein Snowboardhalter montiert. Auf dem vorderen Schutzbügel brennt eine LED-Lichtleiste Löcher in die Nacht. In der Kabine heizt eine Highend-Soundanlage den Passagieren ein. Abgerundet wird der Auftritt des GMC Sierra 2500HD All Mountain Concepts durch ein Bergpanorama auf den Flanken sowie einen roten Designstreifen über das Heck.

Neben dem Einsatzmobil für Vail Mountain soll ein ähnlich gestalteter Ketten-Pickup auf der L.A. Autoshow ausgestellt werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gmc-sierra-2500hd-all-mountain-concept-spassmobil-fuer-den-schnee-8498807.html

Uniti Elektro-Stadtauto — Mit Siemens zur Serienproduktion

Das schwedische Elektro-Auto-Startup Uniti hat für die Serienfertigung seines Elektro-Stadtautos jetzt Siemens als Produktionspartner gewonnen. 50.000 Autos sollen gebaut, die ersten 2019 ausgeliefert werden.

Der Uniti ist ein rein elektrisch angetriebenes Stadtauto mit zwei oder drei Sitzen und Flügeltüren. Gefertigt wird es aus Kohlefaser und Materialien aus Bioverbundwerkstoffen. Pedale und ein Lenkrad gibt es nicht an Bord, gesteuert wird per Steuerruder wie in einem Flugzeug, und zwar ohne mechanische Verbindung zwischen Steuerruder und Rädern. Auch ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Alle relevanten Informationen werden über ein Head-up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Zudem soll der Uniti autonome Fahreigenschaften mitbringen.

Angetrieben wird der Uniti von einem Radnabenmotor, der je nach Konfiguration zwischen 15 und 40 kW leistet. Als Energiespeicher stehen wahlweise Lithium-Ionen-Batterien mit 11 oder 20 kWh Kapazität zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird modellabhängig mit 90 bis 120 km/h angegeben, die Reichweite liegt entsprechend bei 150 bis 300 km. Der Spurt von Null auf 80 km/h soll der nur knapp 400 kg schwere Uniti in 3,5 Sekunden schaffen. Geladen werden können die Batterien per Induktion oder an der Steckdose.

Ab 2019 ab 20.000 Euro

Um den Uniti auch in Produktion zu bringen, hatten die Schweden per Crowdfunding schon rund 1,2 Millionen Euro bei 600 Investoren aus 45 verschiedenen Ländern eingesammelt. Jetzt steigt Siemens als Produktionspartner ein. Die Zusammenarbeit soll die vollautomatisierte Serienfertigung des Elektroautos möglich machen. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen jährlich 50.000 Exemplare produziert und ab Anfang 2019 ausgeliefert werden.Gebaut wird der Uniti im schwedischen Landskrona.

Der Preis für den Uniti soll bei rund 20.000 Euro liegen. Bislang soll es 200 Vorbestellungen geben.

Das Startup Uniti ist im Sommer 2015 aus einem Universitäts-Projekt hervorgegangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/uniti-elektro-stadtauto-mit-siemens-zur-serienproduktion-3233959.html