Seat Ateca und Skoda Kodiaq mit langer Lieferzeit — Ein Jahr Wartezeit für Kompakt-SUV

Seat Ateca und Skoda Kodiaq mit langer Lieferzeit — Ein Jahr Wartezeit für Kompakt-SUV

Kunden, die die neuen SUV-Modelle Skoda Kodiaq und Seat Ateca bestellen, müssen mit erheblichen Lieferzeiten rechnen. Zudem sind, trotz der Diesel-Krise sind vor allem Modelle mit TDI gefragt.

Lange hatte Seat mit seinem eigenen SUV gezögert, nun ist der Ateca seit einem Jahr auf dem Markt und erfreut sich großer Nachfrage. Käufer müssen nämlich zwischen zehn bis zwölf Monate auf ihren Neuwagen warten. Ähnlich viel Geduld haben Skoda-Kunden beim Kodiaq aufzubringen, der zusammen mit dem Ateca im tschechischen Skoda-Werk Kvasiny gebaut wird: „Im Idealfall erfolgt die Auslieferung noch im November, in der Regel im zweiten Quartal 2018“, erklärt der Importeur auf Nachfrage.

Diesel-Motoren mit DSG sind beliebt

Besonders gefragt sind starke TDI mit DSG, doch die Wahl einer anderen Variante verkürzt die Wartezeit kaum. Eher schon hilft es, bei mehreren Händlern nach der Lieferzeit zu fragen. Oder bei VW vorbeizuschauen: Der Tiguan wird in Wolfsburg gebaut und steht nach drei bis vier Monaten vor der Tür. Der Allspace als siebensitzige Alternative zum Kodiaq kommt im September auf den Markt.

Kvasiny steigert Kapazität

Kleiner Trost: 2018 soll die Produktionskapazität in Kvasiny um etwa ein Drittel steigen, dann können 290.000 Ateca und Kodiaq gebaut werden. Doch der nächste Engpass steht schon bevor: Zur IAA präsentiert Skoda den Yeti-Nachfolger Karoq. Auch der soll in Kvasiny vom Fließband klettern.

SUV und Geländewagen fast so beliebt wie Kompakte

Gestiegen sind im ersten Halbjahr 2017 wieder einmal die Zulassungszahlen für SUV und Geländewagen: Von Januar bis Juni bekamen 255.255 SUV und 156.838 Geländewagen ihre Erstzulassung. Weil in der einen Klasse (Geländewagen) zum Beispiel der VW Tiguan einsortiert ist, in der anderen (SUV) aber zum Beispiel der prinzipiell baugleiche Seat Ateca, liegt es nahe, beide Segmente zu addieren. Das macht zusammen 412.093 SUV und Geländewagen und Platz zwei nach der Kompaktklasse. Golf & Co. wurden im ersten Halbjahr 2017 genau 418.506-mal neu zugelassen. Während die Kompaktklasse leicht schrumpfte, legten die SUV um 20 und die Geländewagen um 10 Prozent zu.

Vielleicht ein Benziner?

Der SUV-Boom lässt sich offenbar auch nicht von der Aufregung um Feinstaub und Stickoxide ausbremsen. Der Kodiaq zum Beispiel wird bevorzugt mit großem TDI und Diesel bestellt. Dabei wäre der 1.4 TSI gar keine schlechte Wahl, wie ein direkter Vergleich mit dem 2.0 TDI ergab: „Im Test erwies sich der TSI-Antrieb als sehr sparsam, der Verbrauchsvorteil des Diesel betrug bei den Testmessungen 0,7 bis 0,9 Liter je 100 km. Da braucht es schon lange, die 2.700 Euro Mehrpreis zum TDI herauszufahren. Nämlich genau 2,5 Jahre bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern.

NOx-Emission um Faktor drei über Grenzwert

Im Emissionstest von auto motor und sport fiel der mit einem SCR-System ausgerüstete Skoda Kodiaq TDI außerdem mit erhöhten Stickoxidwerten auf: Die auf der Straße ermittelten 264 mg NOx/km liegen um den Faktor 3,3 über dem Labor-Grenzwert von 80 Milligramm für Euro-6-Diesel. Für Euro 6c, die ab 1. September 2019 für neue Autos verbindliche Abgasnorm, reicht das noch nicht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/suv-lieferzeiten-bis-zu-zwoelf-monate-seat-ateca-skoda-kodiaq-12443412.html

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McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html