Service: Gut gebremst kann Leben retten

Service: Gut gebremst kann Leben retten

Die regelmäßige Wartung der Bremsen des Autos ist wichtig, das muss man Autofahrern eigentlich nicht extra erklären. Oder etwa doch? Immerhin ließen sich laut Statistiken mehr als die Hälfte der Auffahrunfälle vermeiden, wenn Bremsen und Bremsbeläge einwandfrei wären. Knapp 25 Prozent der Fahrzeuge in Deutschland soll sogar mit defekten Bremsen unterwegs sein.

Die Bremsanlage, das heißt Beläge, Scheiben, Bremsleitungen und Bremsflüssigkeit, muss regelmäßig überprüft werden. Allgemein gilt, dass Bremsscheiben alle 30.000 bis 90.000 Kilometer gewechselt werden müssen. Allerdings hängt die Abnutzung stark vom Fahrstil, dem Fahrzeugtyp und der Art der Bremsscheiben ab. Je öfter man bremst, desto schneller liegt die Materialstärke der Bremsscheiben außerhalb der Toleranz. Ist das der Fall, kann die Wärme, die sich beim Bremsvorgang entwickelt, nicht korrekt an die Umgebung abgeleitet werden. Zwar besitzen moderne Bremsscheiben nach vorgegebenen Standard eine Innenbelüftung, dennoch können sich Verformungen und Risse bilden. Funktionieren die Bremsen nicht korrekt, verlängert sich der Bremsweg und das Unfallrisiko steigt enorm. Funktionierende Bremsen alleine sind noch kein Grund, sich in Sicherheit zu wiegen, denn es gehört immer auch ein aufmerksamer Fahrer dazu. Statistisch gesehen waren 2014 nur 652 von 32.014 Unfällen auf defekte Bremsen zurückzuführen. Zum Vergleich: 960 Schäden entstanden durch eine defekte Bereifung. Natürlich lässt sich ein Auffahrunfall nicht immer vermeiden, jedoch kann man mit intakten Bremsen, gutem Reaktionsvermögen sowie ausreichendem Abstand zum vorausfahrenden Auto Kollisionen effektiv vorbeugen. Sollte es doch einmal krachen, ist das richtige Verhalten wichtig.

Qualitätsmerkmale von Bremsscheiben

Bremsbeläge kann man in Werkstätten erwerben, aber auch online zum Beispiel hier bestellen. Um zu erkennen, dass es sich bei den angebotenen Artikeln um gute Ware handelt, sind mehrere Faktoren wichtig: Das Material der Bremsscheiben für normale PKW besteht aus Sphäro-Guss oder Grauguss. Sportwagenfahrer sollten jedoch aufgrund der intensiveren Bremsvorgänge unbedingt auf Carbon-Scheiben zurückgreifen. Für alle Bremsscheiben gilt, dass wärmebehandelte Scheiben besser bremsen, da das Materialgefüge homogener ist und Wärme schneller abgeleitet wird. Bei jeder Scheibe sollte der Gewichtsschwerpunkt genau in der Mitte liegen. Zudem sollte sie eine Markierung mit Angaben über Hersteller und Mindeststärke besitzen, damit im Zweifelsfall die Herstellerhaftung greift. Der Käufer muss zudem darauf achten, dass die Bremsscheiben eine glatte Oberfläche aufweisen. Riefen und raue Oberflächen auf den Scheiben sorgen für eine schnellere Abnutzung der Bremsbeläge.

Abgefahrene Bremsbeläge erkennen

Abgefahrene Bremsbeläge erkennt man anhand verschiedener Merkmale. Mahlende Reibegeräusche beim Bremsvorgang sind Hinweise auf abgefahrene Beläge. Allerdings gilt das nicht bei den ersten Metern Fahrt, nachdem das Auto eine Weile geparkt wurde. In dieser Zeit hat sich Schmutz und Flugrost an den Bremsscheiben abgesetzt, der sich aber relativ schnell wegbremst. Bleiben die Schleifgeräusche bestehen, reiben die Bremsklötze auf den Scheiben. Das führt dazu, dass Bremsflüssigkeit in den Bremssattel gelangt. Zur Sicherheit sollte der Stand der Bremsflüssigkeit kontrolliert werden. Verringert sich also der Stand der Flüssigkeit während der Fahrt, müssen die Bremsbeläge ausgetauscht werden. Viele Werkstätten raten dazu, Bremsscheiben und Beläge in einem zu wechseln.


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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html

Alpina XD3 Erlkönig (2018) — SUV mit über 350-PS-Diesel

BMW hat den SUV X3 gerade aktualisiert. Jetzt steht Kleinserienhersteller Alpina in den Startlöchern mit dem ebenfalls renovrierten Alpina XD3 Biturbo.

Mit dem X3 hat Alpina nur einen einzigen SUV im Angebot und der ist auch nur als Diesel zu haben. BMW hat jetzt das Basismodell für den Alpina XD3 renoviert, Zeit für Alpina auch den XD3 zu modernisieren.

Mehr Power mit Diesel aus D5 S

Der neue Alpina XD3 baut wieder auf dem X3 mit Reihensechszylinder-Turbodiesel und drei Liter Hubraum auf. Im noch aktuellen Alpina XD3 leistet der Biturbo-Selbstzünder 350 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 700 Nm. Damit spurtet der SUV in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 251 km/h.

Im neuen XD3 könnte Alpina die Chance nutzen und den Power-SUV noch kräftiger zu machen. Im Alpina D5 S stünde dazu der Biturbodiesel in einer Leistungsvariante mit 388 PS und 800 Nm bereit. Zur Modellpflege gehören selbstverständlich wieder eine neue Frontschürze, eine Vierrohrabgasanlage sowie ein speziell abgestimmtes Fahrwerk und Alpina-Leichtmetallräder.

Sein Debüt dürfte der neue Alpina XD3 auf dem Genfer Autosalon 2018 geben. Die Preise dürften bei rund 70.000 Euro starten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alpina-xd3-erlkoenig-2018-daten-infos-marktstart-preis-8876619.html