Skoda Karoq (2017) — Alle Infos, Marktstart, Preise und Bilder

Skoda Karoq (2017) — Alle Infos, Marktstart, Preise und Bilder

Der Skoda Karoq kommt Ende des Jahres auf den Markt. Bestellt werden darf aber ab sofort, allerdings nur die hochwertigeren Versionen. Wir haben alle Infos und Bilder von der Weltpremiere des Kompakt-SUV und Yeti-Nachfolgers – inklusive der ersten Sitzprobe.

Neuer Skoda Karoq ist 160 Millimeter länger als der Yeti

Mit dem kleinen SUV vervollständigt der VW-Konzern sein SUV-Portfolio auf dieser Plattform, auf der auch der Seat Ateca und der kommende VW T-Roc aufbauen. Der neue Kompakt-SUV Skoda Karoq feiert seine Weltpremiere am 18. Mai in Stockholm.

Die Markteinführung startet im zweiten Halbjahr 2017.

Der Skoda Karoq misst 4.382 Millimeter in der Länge, 1.841 Millimeter in der Breite und 1.605 Millimeter in der Höhe. Dadurch nimmt der Platz für Passagiere und Gepäck im Vergleich zum Yeti deutlich zu – und kann dank der optionalen hinteren Vario-Flex-Sitzbank (verschieb- und ausbaubar) noch erweitert werden. Alle technischen Daten finden Sie in unserer Tabelle.

Optisch übernimmt der neue Skoda Karoq (hier gehts zur ersten Mitfahrt) die Designsprache des Kodiaq. Der kleine SUV erhält die Skoda-typischen zackigen Sicken, die schmalen eckigen Heckleuchten und den bekannten Grill mit den flankierenden schmalen Scheinwerfern. Ab der mittleren Ausstattungslinie sind LED-Scheinwerfer und –Lampen erhältlich.

Die Radkästen des Viertürers sind ausgestellt, die Gürtellinie verläuft leicht ansteigend, die obere Fensterlinie neigt sich etwas. Dadurch entsteht ein durchaus dynamischer Eindruck. Der Innenraum zeigt ein komplett neu konzipiertes Armaturenbrett, das in einen hohen oberen und schmalen unteren Bereich geteilt ist.

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Sitzprobe Skoda Karoq

Das neueste SUV-Baby auf Basis des Konzern-MQB will nach Knuffel-Design und -Namen des Vorgängermodells deutlich ernsthafter und im Stil des Kodiaq auftreten. Tatsächlich wirkt der Karoq nicht nur auf den ersten Blick wie eine Schrumpfversion des großen Bruders mit vielen Designzitaten, obwohl er gegenüber dem Yeti in der Länge um 16 Zentimeter zugelegt hat. Damit streckt er sich sogar noch etwas mehr als Seats neuer SUV-Shootingstar Ateca. Zur ersten Sitzprobe erscheint der Karoq in der höchsten Ausstattungslinie, markentypisch Style getauft, auf eine besonders feine Laurin & Klement-Version muss noch etwas länger gewartet werden. Platz, man kennt das von Skoda, ist auch beim Karoq in einer angesichts der Fahrzeugklasse überraschenden Fülle vorhanden.

Schon die elektrisch aufschwenkende Heckklappe, welche die ausziehbare Laderaumabdeckung mit auf die Reise nach oben nimmt, lässt Nehmerqualitäten fürs Gepäck erkennen. Bis zu 1.810 Liter Volumen stehen in Verbindung mit der Varioflex-Rücksitzbank bereit, da kommt auch der größere Tiguan in Erklärungsnot. Auf den Rücksitzen, deren Zahl man nur wohlwollend mit Drei beziffern kann (der hintere Mittelplatz ist eher gepolsterte Ablage als ausgeformtes Möbel), herrscht bei zurückgeschobenen VarioFlex-Sitzen fast schon Tanzsaal-Atmosphäre. Dass man dort mehr Beinfreiheit als in jedem Ferienflieger vorfindet, macht den Karoq nicht unsympathischer.

In der ersten Reihe warten im Fotomodell elektrisch verstellbare Komfortsitze, die ordentlichen Seitenhalt bieten und Langstreckenbehaglichkeit versprechen. Das Cockpit sprüht nicht gerade vor Einfallsreichtum und Extravaganz, Seriösität stand im Lastenheft der Innenraumdesigner offenbar an erster Stelle. Und auch hier sind die Zitate des Kodiaq mehr als offensichtlich – etwa an der Ausformung der Mittelkonsole mit stilisierten Griffen vor dem DSG-Schalthebel oder der Bedieninsel mit der elektrischen Feststellbremse dahinter. Viel Erklärungspotenzial haben die Skoda-Verkäufer in den Autohäusern künftig im Hinblick auf Infotainment und Multimedia, um den je nach Ausstattungslevel voll vernetzten SUV mit LTE-Modul, SmartLink+ und Connect-App zu erläutern.

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Zweiliter-TDI kommt neu im Skoda Karoq

Dynamik bringt vor allem der neue 2,0-Liter-TDI mit 190 PS, 400 Nm Drehmoment und serienmäßigem Allrad. Während alle anderen Aggregate wahlweise mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe gekoppelt sind und es optional das 7-Gang-DSG gibt, erhält der Top-Karoq das DSG serienmäßig. Gegen Aufpreis kann der Fahrer ab der Ausstattungslinie „Ambition“ eine Fahrprofilauswahl mit den Modi „Normal“, „Sport“, „Eco“ und „Individual“ ordern. Einen Offroad-Modus gibt es für das 4×4-Modell zusätzlich.

Als weitere Besonderheit im Motorenportfolio gilt der 1,5-Liter-Vierzylinder-TSI mit 150 PS. Er verfügt über ein aktives Zylindermanagement (ACT), bei dem sich der zweite und dritte Zylinder kurzfristig abschalten, wenn ihre Leistung nicht benötigt wird. Dadurch spart der Motor bis zu 0,5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer ein.

Beim Laderaum bietet der Karoq 521 Liter bei feststehender hinterer Sitzbank. Bei umgeklappter Sitzbank erhöht sich das Fassungsvermögen auf 1.630 Liter. In Verbindung mit den optionalen VarioFlex-Rücksitzen ist der Stauraum variabel und fasst zwischen 479 und 588 Liter. Das VarioFlex-System besteht aus drei separaten Rücksitzen, die einzeln verstellt und komplett ausgebaut werden können – das Laderaumvolumen des kompakten SUV kann somit auf 1.810 Liter erhöht werden.

Karoq bietet volldigitalisiertes Cockpit

Zur Unterstützung des Fahrers bietet Skoda für den Karoq diverse Assistenzsysteme an, so ist ein adaptiver Abstandsassistent (ACC), der auch eigenständig bremst, an Bord. Zudem ein Berganfahrassistent und ein Emergency Assist, der bei drohender Fahruntüchtigkeit des Fahrers eingreift. Außerdem: Spurhalteassistent (Lane Assist) und Verkehrszeichenerkennung. Serienmäßig verfügt der Karoq auch über einen Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion mit vorausschauendem Fußgängerschutz. Optional stehen noch der Blind Spot Detect und der Ausparkassistent Rear Traffic Alert in der Preisliste.

Der Fahrer schaut im Skoda Karoq optional auf ein volldigitales Instrumentenpanel mit vier Anzeigen-Layouts:

  • Das Classic-Layout mit Drehzahlmesser und Tacho jeweils als Rundinstrument rechts und links im Display. Der Bereich dazwischen ist individuell gestaltbar – zum Beispiel mit der Anzeige des laufenden Unterhaltungsprogramms oder der Navigationskarte, in die zusätzlich hereingezoomt werden kann.
  • Das Digital-Layout bietet eine Hauptanzeige über die gesamte Displaybreite – angezeigt werden können hier zum Beispiel das laufende Musikprogramm oder die Navigationskarte. Darunter und darüber bleibt Platz für kleine digitale Anzeigen. Beispielsweise die gefahrene Geschwindigkeit, die Schaltempfehlung, die Verkehrszeichenerkennung, die verbleibende Restfahrstrecke, die Entfernung zum nächsten Abzweig auf der programmierten Route oder die bereits zurückgelegte Fahrstrecke.
  • Das Infoprofile-Layout, bei dem der mittlere Bereich des Displays mit einer großen Anzeige belegt wird. Zum Beispiel der Navigationskarte. Rechts, links und oberhalb der Karte ist Platz für individuelle Zusatzinformationen. Das kann die gefahrene Geschwindigkeit, die Navigationsvorschau mit Piktogrammen, die gewählte Fahrstufe, die Verkehrszeichenerkennung (z. B. Tempolimit) oder die Fahrzeit sein, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.
  • Das Reduced-Layout, das zwei ausgewählte digitale Informationen groß anzeigt. Das können beispielsweise die gefahrene Geschwindigkeit und die verbleibende Reichweite sein. Zusätzlich werden oben und unten im Display beispielsweise die genannten Grundinformationen (Uhrzeit usw.). Mit aktiver Navigation-Zielführung werden in der Mitte auch die Navi-Pfeile gezeigt.

Skoda Karoq kostet ab 21.000 Euro

Die Besonderheit hier: Die Layouts geben nur den Rahmen vor, per Scroll-Button lassen sich die Anzeigen für jeden Bereich des Bildschirms individualisieren. Für weitere Unterhaltung und Assistenz sorgt das Skoda Connect-System mit Online-Verkehrsinformation, automatischem Notruf und Fahrzeugfernzugriff. Des Weiteren ist ein Navigations-Infotainmentsystem optional ab Ambiente mit 9,2 Zoll großem Bildschirm erhältlich. Zusätzlich bietet Skoda noch eine Gestensteuerung für ausgewählte Funktionen wie Lautstärkenregelung oder Annahme von Telefonanrufen an. Der Basispreis des Karoq für den kleinste Motorvariante mit 115 PS wird sich im Bereich von 21.000 Euro bewegen. Zum Bestellstart im Juli ist der Karoq zunächst nur in den beiden höherwertigen Ausstattungsversionen Ambition und Style zu haben. Hier starten die Preise bei 24.290 Euro für den 115-PS-Benziner. Der 150-PS-Benzinmotor ist im Karoq mit DSG ab 28.290 Euro zu haben. Bei den Dieseln startet die Preisliste bei 27.190 Euro für den 115-PS-Selbstzünder. Der Zweiliter-Diesel mit 150 PS kostet als Handschalter ab 31.290 Euro, mit DSG ab 33.090 Euro. Ab Ende Oktober soll die Auslieferung beginnen.

Übrigens: Der Name Skoda Karoq leitet sich, wie schon beim Skoda Kodiaq, von den Ureinwohnern von Kodiak Island vor der Südküste Alaskas ab. Die Ureinwohner des Stamms Alutiiq nennen Autos in ihrer Sprache „Kaa’raq“. Als „Ruq“ wird dabei der Pfeil benannt, der auch im Skoda-Logo zu finden ist.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/skoda-karoq-2017-infos-marktstart-preise-zum-yeti-nachfolger-774468.html

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Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gut-bezahlte-aushilfstaetigkeit-in-der-online-redaktion-12632675.html

Suzuki auf der Tokyo Motor Show 2017 — Irrer SUV, knuffige Kleinwagen

Der japanische Autobauer Suzuki präsentiert auf der Tokyo Motor Show 2017 sieben Studien zu den Themen SUV und Kleinwagen-Vans – alle mehr oder weniger schrill.

Kleine SUV haben auch bei Suzuki noch eine ganz große Zukunft. Mit dem e-Survivor geben die Japaner einen Ausblick, wie man sich einen künftigen Geländewagen vorstellen könnte. Der e-Survivor wirkt wie eine hochgebockte Badewanne mit durchsichtigen, sechseckigen Türen. Die Kunststoff-Karosse sitzt auf einem klassischen Leiterrahmen. Auf ein festes Dach wurde verzichtet, eine Targakonstruktion und massige Überrollbügel hinter den beiden Sitzen übernehmen den Überbau. In einem vom Jimny abgeleiteten Gesicht leuchten LED-Augen. Kotflügel und Stoßfänger sind nur rudimentär ausgeführt. Der Antrieb erfolgt rein elektrisch über alle vier Räder.

Das Suzuki Spacia Concept zeigt einen typischen japanischen Hochdach-Minivan, der gleich in zwei Ausführungen in Tokio gezeigt wird. Die kastige Grundform, das hohe Dach und der tiefliegende Boden schaffen auf kleinster Außenfläche maximalen Innenraum. Hinten sorgen Schiebentüren auch auf engstem Raum für problemlosen Zustieg. Wer es stylisher mag, greift zum Spacia Custom Concept, das den Van mit einem großen Chromgrill und neuen Scheinwerfern im Flügeldesign zeigt. Dazu gibt es eine Zweifarblackierung, Alufelgen und einen luxuriöser ausgestatteten Innenraum.

Crossover in drei Varianten

Gleich in dreifacher Ausführung präsentiert wird in Tokio das Crossover-Konzept Xbee. Der Xbee soll eine SUV-Anmutung und eingeschränkte Offroadtauglichkeit mit einem Van-Konzept kombinieren. Im Gelb-Schwarz-Look trägt die Studie den Beinamen Cross-Bee (in Anlehnung an Biene), dazu gesellt sich der Xbee Outdoor Adventure, der mit cremfarbenen Lack, weißem Dach und Holzlook-Applikationen an den Flanken antritt. Dritter im Bunde ist der Xbee Street Adventure, der den SUV-Gedanken wieder ins urbane Umfeld verpflanzt. Hier werden ein dunkelgrauer Lack mit gelb gehaltenen Applikationen und einem weißen Dach kombiniert.

Abgerundet werden die Tokio-Studien durch das Carry Open-Air Market Concept, einem kleinen Nutzfahrzeug für Marktbeschicker. Hier werden ultrakompakte Abmessungen mit zweisitzigen Führerhaus und einem Kastenaufbau kombiniert. Auf dem Führerhaus erweitert ein Dachträger die Transportkapazitäten. Auf dem Kastenaufbau sorgen Solarmodule für eine stationäre Stromversorgung.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/suzuki-studien-auf-der-tokyo-motor-show-2017-8576923.html

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