Skoda Karoq – Das Trio ist komplett

Skoda Karoq – Das Trio ist komplett

Kaum war die Ankündigung des neuen Skoda Karoq erschienen, flimmerten auch schon die ersten Bilder des getarnten SUV über den Bildschirm. Klar dürfte sein, dass er den Skoda Yeti beerbt, der mit seinem Namen nicht mehr in die SUV-Nomenklatur der Tschechen passt. Eingeleitet wurde diese mit dem Skoda Kodiaq, der seinen Namen ebenfalls aus der Mundart der Ureinwohner Alaskas bezieht. Angesiedelt ist der neue Skoda Karoq auf Augenhöhe mit dem Seat Ateca und dem Volkswagen Tiguan. Ausblick auf dem Kompakt-SUV der Tschechen.

Am 18. Mai ist es soweit: Der Skoda Karoq wird vorgestellt. Der 4,38 Meter lange SUV zeigt sich aktuell noch unter eine auffälligen Tarnfolie versteckt, lässt aber schon ein paar Rückschlüsse zu. Sieht man genau hin, ähnelt er nicht nur seinem großen Bruder, dem Kodiaq, sondern auch dem Konzern-Geschwisterchen Seat Ateca. Vom Vorgänger, Skoda Yeti, bleibt indes nicht viel.

Die Proportionen des Skoda Karoq erinnern an den Seat Ateca.

Auch der Skoda Karoq will „simply clever“ sein

Wenn man sich die Proportionen des Karoq ansieht, lässt alles auf den Ateca als nahen Verwandten schließen. Dieser ist zwar zwei Zentimeter kürzer (4,36 m), das dürfte aber vor allem dem Design geschuldet sein. Bei der Breite von 1,84 Metern und einer Höhe von Höhe 1,60 Metern herrscht zudem nahezu Einigkeit. Der Radstand ist beim Skoda Karoq – je nach Antrieb – leicht variabel, aber nur eine Sache von Millimetern. Mit rund 2,63 Metern ist er fast identisch mit jenem des Ateca. Dafür bietet der Karoq mit 521 Litern Kofferraumvolumen ein paar Liter mehr als sein spanischer Mitstreiter. Der Karoq dürfte allerdings variabler sein als jener und eine Rückbank mitbringen, die verschieb- und ausbaubar ist. Damit ergeben sich maximal 1.810 Liter Ladevolumen.

Während die Heckpartie ebenfalls – hier noch getarnt – an den Ateca erinnert…

Im Vergleich zum Vorgänger Yeti wird der Karoq auch wesentlich mehr neue Technik bieten. Darunter fallen Voll-LED-Scheinwerfer, die bereits vom Kodiaq bekannt sind. Darüber hinaus wird der neue Tscheche der erster Skoda mit digitalen Instrumenten sein. Hinzu gesellen sich Touchdisplays in unterschiedlichen Größen: Das hochwertigste System „Columbus“ glänzt sogar mit einem LTE Hotspot, während sich die günstigste Variante ebenfalls nicht zu verstecken braucht, da sie bereits über CarPlay, Android Auto und Mirror Link verfügt.

Konventionell: Zwei Benziner, drei Diesel

…wirkt die Front mit ihrem typischen Markengrill markanter.

Bei den Antrieben stehen fünf Aggregate zur Wahl. Die zwei Benziner sind ebenso aus dem Konzern-Regal bekannt wie die drei Diesel. Den Einstieg macht man mit dem 1.0 TSI Dreizylinder mit 115 PS. Darüber rangiert der 1.5 TSI evo mit 150 PS und Zylinderabschaltung. Die Selbstzünder starten mit dem 1.6 TDI mit 115 PS und werden durch die bekannten 2.0 TDI mit 150 oder 190 PS ergänzt. Und wie es sich für ein modernes Fahrzeug gehört, kommen auch allerlei Assistenten hinzu: Vom Parklenk- über den Lane-, Stau- und Anhänger-Assistenten ist alles verfügbar. Zudem wird es eine Fahrprofil-Auswahl geben, die die Geländeeigenschaften verbessern soll – allerdings rein elektronisch. Das ist angesichts des Haupteinsatzgebiets heutiger SUV aber auch sinnvoll, werden sie schließlich kaum über Stock und Stein gejagt.

 

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Adam Meyer

Ich bin vernarrt in Autos, seit ich denken kann. Bereits im Alter von vier konnte ich alle Autos mit Marke und Typ benennen. Eine Krankheit, die mich begeistert und meine Umwelt auch mal zu Tode nerven kann… :)
So hat es sich schließlich entwickelt, dass ich zum Schreiben über die blechgewordenen Träume gekommen bin.

Von SUV bis zum Kleinwagen, vom Supersportler bis zum Vernunftsdiesel – ich halte Euch mit News und Fahrberichten auf dem Laufenden und freue mich über Eure Anregungen, Wünsche und Kritik!

Lebensmotto: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Hurbaum!

Kahn Design Flying Huntsman 6×6 Soft-Top — Defender mal sechs auch ohne Dach

Der britische Tuner Kahn hat für den Autosalon Genf 2015 einen 6×6-Land Rover Defender entworfen. Saftig: Als Antrieb dient ein 6,2-Liter-V8 mit 430 PS. 2018 soll eine Soft-Top-Version folgen.

Die Kahn-Design-Umbauten des Land Rover Defender sind inzwischen fast schon legendär, mit allerlei Karosserie-Applikationen verpasst der britische Tuner dem kultigen Geländewagen eine abgefahrene Endzeit-Optik. Auf Basis des „Flying Huntsman“-Modells stellte Kahn auf dem Autosalon in Genf 2015 eine 6×6-Variante vor.

Der bereits bekannte Flying Huntsman-Defender von Kahn zeichnet sich neben den Änderungen an der Karosserie mit aufgesetzten Show-Planken, neuer Front und abgeänderter Motorhaube vor allem durch sein Antriebs-Aggregat aus: unter der Haube bollert ein 6,2-Liter V8 von General Motors, der es auf lustige 430 PS bringt.

Diesen Flying Huntsman hat Kahn gehörig verlängert, verbreitert und zum 6×6-Dreiachser aufgepumpt. Der Hintergedanke ist unschwer zu erkennen – die hervorragenden Geschäfte von Mercedes mit dem G 63 AMG 6×6 würde auch Kahn Design gerne machen, potentielle Kunden mit viel Geld und einem Faible für den extrovertierten Auftritt gibt es augenscheinlich reichlich. Daher stockt Kahn sein Angebot weiter auf. Mit Blick auf den Maybach G 650 Landaulet wird der Huntsman 6×6 auch in einer Soft-Top-Version als Landaulet aufgelegt. Die soll in Genf 2018 präsentiert werden. Die Technik wird vom normalen Flying Huntsman 6×6 übernommen.

Flying Huntsman 6×6 ist sechs Meter lang

Der Flying Huntsman 6×6 wurde nicht nur nach hinten verlängert. Der vordere Teil des Rahmens wurde um 40 Zentimeter gestretcht, was eine extravagant lange Motorhaube zur Folge hat. Im Heckbereich gab es eine Verlängerung um 80 Zentimeter, was den Kahn-Design-Defender auf respektable sechs Meter Länge anschwellen lässt. Damit nicht genug wurden Rahmen und Karosserie zusätzlich um 15 Zentimeter verbreitert, was in einer deutlich verbreiterten Hecktür und einem dritten Scheibenwischer für die stärker geneigte Frontscheibe resultiert.

Alle drei Achsen des Flying Huntsman 6×6 sind angetrieben und jeweils mit einer Differentialsperre bestückt. Zusätzliche Passagiere zu den beiden vorne sitzenden sollen durch die verlängerten Türen leidlich bequem einsteigen können, der Flying Huntsman 6×6 basiert auf dem dreitürigen Land Rover Defender Defender 110 Hardtop ohne zusätzlichen hinteren Einstieg. Bremsanlage und Fahrwerk wurden entsprechend verbessert und verstärkt. Ein Sechsgang-Automatikgetriebe ersetzt die serienmäßige Handschaltung.

Eine Serienfertigung des Defender Flying Huntsman 6×6 hält Kahn Design bei entsprechender Nachfrage für problemlos möglich und verspricht zusätzlich, den Flying Huntsman 6×6 bei Bedarf in verschiedenen gepanzerten Varianten bis hin zur Schutzklasse B7 anbieten zu können.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kahn-design-flying-huntsman-110-wb-6×6-concept-defender-mal-sechs-auch-ohne-dach-9299312.html

Detroit Motor Show 2018 — Highlights der US-Automesse

Vom 13. bis zum 28. Januar startet in Detroit das Autojahr 2018 mit der North American International Auto Show (NAIAS). Erwartet werden zahlreiche US-Debüts sowie einige Weltpremieren. Wir haben sie alle.

Auch wenn die L.A. Autoshow im November schon zahlreiche Premieren abgefeiert hat, hält die North American International Autoshow (NAIAS) noch zahlreiche leckere Weltpremieren bereit. Zwei Wochen lang wird die Motor City Detroit wieder zum automobilen Nabel der Welt, wenn im Cobo Center die Detroit Motor Show läuft.

Das neue Mercedes G-Modell

Die Mercedes G-Klasse gehört zu den absoluten Urgesteinen der Geländewagenszene. Nach fast 40 Jahren bahnt sich in Detroit nach unendlich vielen Evolutionen nun endlich die Revolution an. Die neue Mercedes G-Klasse erfindet sich komplett neu, ohne ihre Tradition zu verleugnen. VW bereichert die Show mit dem neuen Jetta. Auf dem alten Kontinent eher verschmäht, soll der neue Jetta als kleiner Arteon an seine Verkaufserfolge auf dem US-Markt anknüpfen.

Verkaufserfolge feiert auch der Ram 1500 am laufenden Band. Damit das so bleibt zeigt sich der Pickup in aufgefrischter Form auf der NAIAS. Lexus wird mit der Studie LF-1 Limitless einen Ausblick auf ein großes SUV-Coupé geben. Toyota wird den neuen Avalon zeigen und Hyundai könnte in Detroit die nächste Generation des Veloster enthüllen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/detroit-motor-show-2018-highlights-der-us-automesse-774767.html