Škoda Rapid – „Das Klassen-Cleverle?“ *update*

Škoda Rapid – „Das Klassen-Cleverle?“ *update*

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Mit knappen vier Meter „fuffzich“ ist der neue [wpseo]Škoda Rapid[/wpseo] eigentlich ein typischer Vertreter in der Kompaktwagenklasse. In dem Segment, in dem der Konzernbruder VW Golf alles und allem den Stempel aufgedrückt hat.

Aber der Rapid ist mit seinem angedeuteten Stufenheck mehr als nur ein „weiterer Kompaktwagen“.

Im neuen Rapid stecken ein paar clevere Ideen und eine gehörige Portion „Alltagsnutzen“. In wie fern man hier um die Ecke gedacht und dem Kunden völlig neues bieten kann, dass will ich heraus finden.

Škoda Rapid – Klassenlose Meisterklasse?

Mein erstes Treffen mit dem cleveren Tschechen hatte ich Mitte Juli bei der internationalen Premiere zwischen Wien und Bratislava.  Bereits damals überzeugte mich das Konzept eines Familienfahrzeuges mit klaren Linien, sachlichen Ideen und einer unaufgeregten Materialwahl. Es ist kein Geheimnis was die Rolle der Tschechen im Volkswagen Konzern angeht – hier geht es um nichts weniger als die richtige Antwort auf die preisbewussten Asiaten, allen voran die aufstrebenden Koreaner, zu finden.

Da sind unnötige Eitelkeiten fehl am Platz – es geht nur um den Nutzen und die praktischen Fähigkeiten. Mein Augenmerk gilt während der nationalen Vorstellung daher vor allem dem „Nutzwert“ und den damit verbundenen cleveren Lösungen die uns Škoda am Rapid vorstellt!

10 Clevere Lösungen! Oder doch nur normal?

1. Riesen Kofferraum

Wer die Rücksitze umklappt erhält einen Kofferraum der mit bis zu 1.490 Liter unglaublich viel Volumen in dieser Klasse bietet und dank der großen Heckklappe auch besonders leicht zu beladen ist. Clever!

 

Riesige 550 Liter Kofferraum-Volumen
Riesige 550 Liter Kofferraum-Volumen

2. Praktische Ideen auch im Kofferraum:

Gepäckhaken / Wendematte

Wer kennt das nicht? Im Kofferraum nimmt man doch immer mal etwas mit, was dreckig oder feucht sein könnte – wer will sich da schon gleich die gesamte Kofferraum-Matte einsauen? Praktisch wenn die Kofferraum-Matte bereits als Wendematte mit zwei unterschiedlichen Seiten in Serie ausgeliefert wird. Clever!

Praktischer Haken, auf beiden Seiten des Kofferraums.
Praktischer Haken, auf beiden Seiten des Kofferraums.
Die praktische Wendematte. Foto: Škoda Presse
Die praktische Wendematte. Foto: Škoda Presse

3. Eiskratzer mit Lupe

Der beste Platz für den Eiskratzer? Die Antwort darauf lautet bei Škoda: In der Tankklappe. Gar nicht doof. Da stört der Eis-Schaber nicht, er bringt kein geschmolzenes Wasser mit in den Innenraum wenn er benutzt wurde und lange suchen muss man auch nicht nach ihm. Clever!

Skoda rapid Eiskratzer im Tankdeckel

4. Flaschenhalter für hinten

Die große 1,5 Liter Wasserflasche passt in diese Halterung. Damit haben die Passagiere auf der Rücksitzbank nicht nur 2 Getränkehalter in der hinteren Mittelarmlehne, sondern auch noch Platz für eine große Flasche. So wird aus der Rücksitzbank schon fast ein „Picknick-Bereich“. Clever!

 

Riesen Fußraum und praktische Flaschenhalter für die zweite Sitzreihe.
Riesen Fußraum und praktische Flaschenhalter für die zweite Sitzreihe.
Für den großen und kleinen Durst. Foto: Skoda Presse
Für den großen und kleinen Durst. Foto: Skoda Presse

5. Durchlademöglichkeit in der Mittelarmlehne

4 Personen und trotzdem ein paar Skier oder Gardinen-Stangen mitnehmen? Dank der Durchlademöglichkeit in der Mittelarmlehne, kein Problem. Clever!

6. Brillenfach

Wohin mit der Sonnenbrille an schattigen Tagen oder in der Nacht? Es gibt keinen praktischeren Platz als direkt über dem Innenspiegel in direkter Griffweite des Fahrers.  Und zusätzlich ist die empfindliche Brille in diesem Extra-Fach besonders sicher aufgehoben.  Clever!

Praktisches Brillenfach im Bereich des Innenspiegel
Praktisches Brillenfach im Bereich des Innenspiegel

 

7. 6-Gang Getriebe

Puh – hier verbaut Škoda derzeit nur im 1.2 TSI mit 105PS ein Sechsgang-Getriebe. Alle anderen zum Start angebotenen Varianten müssen mit einem 5-Gang Getriebe auskommen. Der fünfte Gang wurde von Škoda relativ lang ausgelegt, so lange man im 175Nm starken Turbo-Benziner oder dem 250Nm starken Dieselmotor unterwegs ist, ist das erträglich. Dem kleinen Basis-Benziner mit 75PS hätte eine Sechsgang-Box allerdings gut getan.  Nur normal 🙁

5-Gang Getriebe und 6-Gang Getriebe verfügbar
5-Gang Getriebe und 6-Gang Getriebe verfügbar

8. Dritte Kopfstütze

Sicherheit geht vor – der neue Rapid kommt deswegen in Serie mit 3 Kopfstützen in der zweiten Reihe, die natürlich auch in der Höhe justierbar sind.  Vor allem für Jugendliche Mitfahrer die problemlos zu dritt auf die Rücksitzbank passen, ist es besonders gut zu wissen, dass man hier auch für den mittleren Mitfahrer die Kopfstütze in der Höhe anpassen kann. Clever.

3 verstellbare Kopfstützen auf der Rücksitzbank
3 verstellbare Kopfstützen auf der Rücksitzbank

9. Längs- und Höhenverstellbares Lenkrad

In meinen Augen eine unverzichtbare Grundausstattung für jedes Auto, ganz egal in welcher Preislage und welcher Klasse. Im neuen Rapid bekommt man diese Sicherheitsrelevante Ausstattung bereits in der Serie mit! Sehr clever!

Foto: Skoda
Foto: Skoda
Lenkrad in Höhe und Länge verstellbar.
Lenkrad in Höhe und Länge verstellbar.

10. Heckwischer

Für klassische Limousinen ist ein Heckwischer eher untypisch.  Aber praktisch bleibt es dennoch – denn gerade an Regentagen ist man auch bei Fließheck-Modellen froh, wenn man die Heckscheibe reinigen kann. Auch das – ein cleveres Extra im neuen Skoda Rapid.

Praktisches Detail: Der Heckwischer.
Praktisches Detail: Der Heckwischer.

 

Bleibt am Ende doch nur ein Urteil:

Der neue Skoda Rapid ist einfach nur verflixt clever!

Rapid-Galerie:

 

Geschrieben am 10. Oktober 2012 - Zweite Version

 

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Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

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Zukunft der Mittelklasse — Alle Infos und Fotos zu A4, 3er, C.Klasse und Co.

Die Mittelklasse erfindet sich gerade mal wieder neu, denn mit einer behutsamen Evolution ist es nicht getan. Der vorgezeichnete Weg zur Elektromobilität und zum autonomen Fahren erfordert neue Konzepte, und der Trend zum SUV knabbert weiter am klassischen Portfolio.

So rechnet Audi-Chef Rupert Stadler bereits für 2025 mit einem SUV-Anteil von 50 Prozent in seiner Modellpalette, aktuell liegt er hierzu- lande noch bei 25 Prozent. Mit Folgen für das übrige Programm: Der A4 – lange Zeit Bestseller und Umsatzbringer der Marke – verliert an Bedeutung und Stückzahl. In Deutschland belegt er zwar von Januar bis September als erfolgreichster Audi Platz sechs bei den Neuzulassungen, doch speziell im wichtigen China-Markt schwächelt der Absatz.

Neuer Audi A4 kommt mit A8-Touchscreens

Als Hauptproblem gilt das Design, das sich zu wenig vom Vorgänger und von den Schwestermodellen unterscheidet. Abhilfe soll ein umfassendes Facelift schaffen, das allerdings noch bis Juni 2019 auf sich warten lässt. Dabei geht es nicht nur um kosmetische Retuschen im Detail, sondern um einen kraftvolleren, „lauteren“ Auftritt, der teure Änderungen am Blech erfordert. So sind die Radhäuser stärker ausgestellt, die Scheinwerfer deutlich flacher gestaltet und der Frontgrill in die Breite gezogen. Zudem werden die einzelnen Lines optisch klarer differenziert.

Im Cockpit halten analog zum neuen A8 und A7 zwei Touchscreens für Infotainment sowie Klima- und Komfortfunktionen auf der Mittelkonsole Einzug, die den bisherigen MMI-Controller ersetzen. Des Weiteren wird die Antriebspalette sukzessive hybridisiert und auf ein 48-Volt-Bordnetz umgestellt, um längeres „Segeln“ (bis 22 km/h) und mehr Rekuperation zu ermöglichen. Und während der S4 3.0 TFSI nach kurzer Homologationspause schon jetzt wieder lieferbar ist, kommt im nächsten Sommer erstmals ein S4 TDI mit V6-Biturbodiesel und rund 350 PS hinzu.

Der Modulare Längsbaukasten für Verbrennungsmotoren bleibt auch über den nächsten Modellwechsel hinaus (2022/23) erhalten, weil klassische Bauformen und Antriebsarten in vielen Märkten weiter dominieren. Nur die ganz Großen wie der VW-Konzern können sich parallel dazu eine völlig eigenständige Elektro-Plattform wie den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) leisten, den auch Audi für seine neue e-tron-Familie nutzt. So wird der A4 keine zusätzliche Elektrovariante, sondern ab 2019 einen weiteren hausinternen Rivalen neben A5 und Q5 bekommen – den außen nur wenig größeren, aber wegen des platzsparenden Antriebs innen deutlich geräumigeren e-tron Sportback.

BMW 3er wird leichter und wächst

Auch BMW baut seine i-Palette weiter aus, setzt dagegen auf eine gemeinsame Cluster-Architektur (CLAR) für alle Antriebsarten und Baureihen mit Hinterrad- oder davon abgeleitetem Allradantrieb. Laut Firmenchef Harald Krüger soll künftig jede Baureihe auch rein elektrisch fahren können, den Anfang macht 2020 der X3. Ein Jahr später kommt dann der i4 mit zwei E-Motoren, Allradantrieb und -lenkung, Torque Vectoring und teilaktiver Radaufhängung wie in der IAA-Studie Vision Dynamics. Statt einer teuren Carbonstruktur nutzt der Stromer jedoch die weiterentwickelte CLAR-Basis mit gewichtsoptimierten Werkstoffen zur Kompensation der schweren Batterien.

Beim nächsten 3er dürfte die reine E-Variante auf den meisten Märkten eine Randerscheinung bleiben, denn für 2025 erwartet BMW nur noch eine E-Auto-Quote von 20 statt der einst avisierten 25 Prozent. Damit auch bei den konventionellen Modellen Verbrauch und Emissionen spürbar sinken, wird die Anfang 2019 mit der Limousine startende siebte Generation um rund 40 kg leichter und mit feingetunten Turbomotoren ausgerüstet – Stichwort Elektrifizierung und 48-Volt-Mildhybrid. Trotz der um sechs Zentimeter gewachsenen Länge soll auch die Fahrdynamik von der Diät profitieren.

Ab 2021 kommt die neue Mercedes C-Klasse

Obwohl Mercedes erst sechs Jahre nach BMW (2019) eine separate Elektrosparte an den Start bringt, verfolgt die Marke eine ähnliche Strategie. Die EQ-Modelle nutzen einzelne Komponenten aus dem großen Technikbaukasten des Konzerns, sind aber ansonsten völlig eigenständig. Schließlich erlaubt der kleinere E-Antrieb ein besseres Package, das der rund 4,70 m langen EQ Limousine im Format der C- das Raumvolumen einer E-Klasse beschert. Doch während sich das Design dauerhaft von dem des traditionellen Portfolios unterscheidet, werden die Plattformen für Verbrenner und E-Autos ab 2025 sukzessive zusammengeführt.

Die nächste C-Klasse (W 206, ab Anfang 2021) nutzt jedoch über ihre gesamte Laufzeit den MRA-II-Baukasten, bleibt auch in Format und Design der bisherigen Linie treu. Allerdings kommen weitere Ableger hin- zu, zumindest ein Kombi im Offroad-Look namens All-Terrain sowie das viertürige Coupé CLC im Stil des größeren CLS sind gesetzt. Die gerade erst vorgestellten Vier- und Sechszylinder (Benziner und Diesel, auch als Plug-in-Hybrid) bieten noch viel Potenzial, während eine reine E-Variante nicht zur Diskussion steht.

VW entwickelt den Passat weiter – Alfa kommt mit Giulia-Kombi

Selbst jenseits des deutschen Premium-Trios stellt sich die Mittelklasse neu auf. Nach den Erschütterungen des Dieselskandals ist der VW-Konzern voll auf die Elektromobilität eingeschwenkt, fährt aber noch auf lange Sicht zweigleisig. Denn neben der rein elektrischen, optisch futuristischen I.D.-Familie, zu der ab 2021 auch die Fließheck-Limousine Lounge gehört, werden die klassischen Modelle wie der Passat weiterentwickelt und hybridisiert; der nächste Schritt kommt zum Facelift im Herbst 2018.

Ähnlich geht Skoda beim Vision E vor, der zwar mit 4,65 m Länge auf Octavia-Niveau liegt, aber als coupéartiger Elektro-Crossover völlig neue Kunden anspricht. Während Alfa Romeo und Volvo weiterhin fest an die Zukunft von Limousinen und Kombis glauben, stellt man bei Toyota den fertig entwickelten Avensis-Nachfolger grundsätzlich infrage und überlegt, stattdessen nur noch einen Crossover anzubieten. Es bleibt also spannend, denn mit Mittelmaß kann man in der Mittelklasse längst keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mittelklasse-zukunft-von-audi-a4-bmw-3er-mercedes-c-klasse-10216992.html

Absatzquote für emissionsfreie und emissionsarme Autos — Bedeutet die Jamaika-Verkehrspolitik das Verbrenner-Ende?

In den Sondierungsgesprächen zwischen der Union, den Grünen und der FDP wurde auch das Thema Verkehr heiß diskutiert. Künftig wolle man nur noch emissionsfreie Neu-Fahrzeuge zulassen. Das Ende des Verbrennungsmotors?

In einem Sondierungspapier zum Thema Verkehr heißt es, man habe sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten zwanzig Jahre den Zeitpunkt zu erreichen, an dem nur noch emissionsfreie Neuwagen beim Händler stehen. Um diese Zielsetzung voranzutreiben, sollen alternative Antriebe verstärkt gefördert werden. Beispielsweise durch eine dynamische Absatzquote von fünf Prozent, die ab 2020 in Kraft treten soll und für die Hersteller gilt. Jedenfalls dann, wenn der Prozentsatz der Zulassungen emissionsfreier Autos im Jahr 2019 noch unter 3,5 liegen sollte. Zudem werden die Autobauer in der Diesel-Frage in die Pflicht genommen. Eine wirksame und überprüfbare Nachrüstung soll die bereits im Verkehr befindlichen Selbstzünder zu Saubermännern machen.

Bonus-Malus-System bei Kfz-Steuer

Für die Verbraucher heißt es „Zuckerbrot und Peitsche“. Als Kaufanreiz soll ein effektives Bonus-Malus-System in die Kfz-Steuer eingearbeitet werden, um die Anschaffung von emissionsarmen und elektrischen Fahrzeugen zu befeuern. Fahrverbote in Städten stünden ebenso auf dem Zettel wie auch eine bundesweite blaue Plakette, schreibt etwa das Handelsblatt. Der bisherige Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte besagte Plakette bis zuletzt entschieden abgelehnt.

Als zusätzlichen Baustein auf dem Weg in die emissionsreduzierte Zukunft sieht das Bündnis die Begünstigung der Dienstwagenbesteuerung von effizienten Autos. Sie sollen beim geldwerten Vorteil aufkommensneutral besser gestellt werden, geht aus dem Sondierungspapier hervor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/verkehr-politik-jamaika-koalition-verbrennungsmotor-ende-2017-12800528.html