Škoda Rapid Spaceback – Erste Ausfahrt

Škoda Rapid Spaceback – Erste Ausfahrt

Das Handicap ist eine Kennzahl aus dem Golfsport und beschreibt in etwa die Spielstärke eines Golf-Spielers. Überträgt man das auf die Automobile-Welt, dann hat der Volkswagen Golf nicht nur einer ganzen Fahrzeugklasse den eigenen Namen aufgedrückt, sondern stellt seit Jahrzehnten die Benchmark in seiner Klasse und alle neuen Vertreter des Kompaktwagen-Segments müssen sich mit ihm vergleichen lassen.

Die Volkswagen-Tochter Škoda hatte sich bislang elegant aus dem direkten Wettbewerb mit dem Volkswagen Golf herausgehalten. Mit dem neuen Škoda Rapid Spaceback betritt der Konzern-Spross nun jedoch das Spielfeld der Kompaktwagen-Primus GOLF.

Ist das so clever wie man es von einem Škoda gewohnt ist?

Skoda Rapid Spaceback front

Golf ohne Preis-Handicap?

Škoda Rapid Spaceback – Ein erster Test des neuen Modells

Jung, dynamisch, elegant und sportlich – das wollen alle Fahrzeuge in ihrer Formensprache ausdrücken. Manchmal ist es nur Blabla aus der Presse-Mappe und manchmal sind die Autos wirklich so gut gelungen, dass man ihnen ein Denkmal für „gelungenes Design“ widmen möchte. Im Design der Škoda-Modelle spiegelt sich die elegante Form des „weg lassen“ wieder. Kein Pinselstrich zuviel, keine Lichtkanten die unnötig wären. Ein fast strenges, aber dennoch sympathisch modern wirkendes Blechkleid hüllt die Fahrzeuge aus Böhmen.

Der erste Kompaktwagen mit Steilheck (vulgo: Golf-Klasse) macht hier keine Ausnahme. Das Familiengesicht mit dem Škoda-Wappen in der Blechnase der Motorhaube bekommt nun Xenon-Scheinwerfer zur Seite gestellt (ab sofort auch für den Rapid mit dem Stufenheck erhältlich) und gegen Aufpreis zieht sich die getönte Heckscheibe des Spaceback bis über die Wölbung der Heckklappe.

Der Radstand entspricht mit 2.602 Millimetern fast dem des VW Golf  (2.637 mm) und dennoch teilen sich die zwei nicht die gleiche Plattform. Der große Radstand ist wichtig für das opulente Platzangebot im Innenraum. Die Tatsache das der Rapid nicht dem MQB-Baukasten entspringt, sondern auf bewährten Mischplattformen des VW-Konzerns basiert (PQ25, u.a. auch VW Polo Gen5 und Audi A1), ist wichtig für den Endpreis des Fahrzeuges.

Der Testwagen:

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  • Modellbezeichnung: Škoda Rapid Spaceback
  • Fahrzeugklasse:  Kompaktklasse
  • Verkaufsstart: Oktober 2013
  • Basispreis:  14.990 €

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  • Karosserieform: Steilheck Kompakt
  • Gefahrene  Motoren: 85 PS Benziner, 90 PS Diesel
  • Getriebe: 5-Gang Manuell

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skoda rapid spaceback ausfahrt gardasee

Erste Ausfahrt

Active, Ambition und Elegance sind die drei Ausstattungsvarianten in denen Škoda den Spaceback ab Oktober zum Verkauf anbietet. Auf der Motorenseite stehen zum Start vier Benziner und zwei Diesel parat. Bei der internationalen Präsentation in Verona konnte ich auch den 75 PS starken Dreizylinder-Benziner fahren, den Škoda allerdings nicht auf dem deutschen Markt anbieten wird (erstmal?). Reden wir hier von einem Golf-Gegner, so sind jedoch zwei andere Motoren besonders interessant; Der 90 PS starke 1.6 TDI der mit der Präsentation im Spaceback nun zum ersten Mal im Rapid angeboten wird und der 85 PS starke 1.2 Liter Turbo-Benziner. Beide Motoren sind Direkteinspritzer und werden mit einem Fünfganggetriebe kombiniert.

1.2 TSI + 1.6 TDI

1.2 Liter Hubraum nur, aber immerhin vier Zylinder und einen Turbolader der dem kleinen Motor Leben einhaucht. Dank 160 NM die zwischen 1.600 und 3.500 Umdrehungen anstehen, lässt sich der kleine Benziner überraschend angenehm durch die Stadt fahren. Geht es raus auf das Land, zieht er sich tapfer durch das Drehzahlband und liefert vitale Fahrleistungen ab. Das man mit nur 85 PS und 1.2 Liter Hubraum nicht zum Verkehrshindernis wird, verdankt man auch dem hervorragenden Leichtgewicht des Rapid Spaceback: 1.150 Kilogramm. Selbst die Dieselversionen schaffen es nicht über die 1.300 Kilogramm-Marke. Damit gehört der Rapid Spaceback zu den leichtesten Vertretern im Golf-Segment!

Mehr Power, mehr Gänge

In Kürze wird ein 105 PS starker 1.6 TDI folgen und wer den stärksten Benziner im Rapid Spaceback wählt (1.4 TSI – 122 PS) der bekommt diesen mit dem bekannten Siebengang-DSG Getriebe geliefert. Ansonsten bietet Škoda im Augenblick nur den 1.2 TSI mit 105 PS mit 6-Gängen an (manuell) und auch bei den Diesel spielen derzeit noch die 5-Gang-Getriebe die größere Rolle.

skoda Rapid Spaceback von hinten

Die Fakten:

Gefahrene Motorisierungen:

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  • 1.2 TSI Ambition
  • Motor: Vierzylinder Benzinmotor Direkteinspritzer Turbo
  • Hubraum: 1.197 ccm³
  • Leistung: 85 PS bei 4.800 U/min
  • Drehmoment:  160 Nm bei 1.500 – 3.500 U/min
  • Antrieb: 5-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 11.7 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 5.1 l / 100 km
  • Basispreis als: Ambition: 17.250 €

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  • 1.6 TDI Elegance
  • Motor: Vierzylinder Dieselmotor Direkteinspritzer Turbo
  • Hubraum: 1.598 ccm³
  • Leistung: 90 PS bei  4.200 U/min
  • Drehmoment:  230 Nm bei  1.500 – 2.500 U/min
  • Antrieb: 5-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 182 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 12.1 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 4.5l / 100 km
  • Basispreis als:  Elegance 21.390 €

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Skoda Rapid Spaceback Kofferraum

Škoda – Platz da

Im Gegensatz zum Stufenheck-Modell Rapid ist der Spaceback 18 Zentimeter kürzer und dennoch bleibt genug Platz für die Insassen und deren Gepäck. Mit 415 Litern Kofferraumvolumen ist dieses sogar größer als beim VW Golf.

Skoda Rapid Spaceback Cockpit

Das Cockpit

Ab der Ambition-Ausstattungslinie bekommt der Fahrer ein Drei-Speichen Lederlenkrad in die Hand gelegt und auch der Schaltknauf wurde mit dem edlen Material ummantelt. Der Eindruck eines günstigen Golf-Gegners kommt nur auf, wenn die Hände zu lange an den Türverkleidungen weilen. Gerade im Bereich der unteren Türfächer mangelt es an einer angenehmen haptischen Oberfläche. In anderen Worten: Das Plastik der Türverkleidungen ist schlicht zu billig geraten und die Kanten nicht genug gerundet.

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html

Alpina XD3 Erlkönig (2018) — SUV mit über 350-PS-Diesel

BMW hat den SUV X3 gerade aktualisiert. Jetzt steht Kleinserienhersteller Alpina in den Startlöchern mit dem ebenfalls renovrierten Alpina XD3 Biturbo.

Mit dem X3 hat Alpina nur einen einzigen SUV im Angebot und der ist auch nur als Diesel zu haben. BMW hat jetzt das Basismodell für den Alpina XD3 renoviert, Zeit für Alpina auch den XD3 zu modernisieren.

Mehr Power mit Diesel aus D5 S

Der neue Alpina XD3 baut wieder auf dem X3 mit Reihensechszylinder-Turbodiesel und drei Liter Hubraum auf. Im noch aktuellen Alpina XD3 leistet der Biturbo-Selbstzünder 350 PS und kommt auf ein maximales Drehmoment von 700 Nm. Damit spurtet der SUV in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 251 km/h.

Im neuen XD3 könnte Alpina die Chance nutzen und den Power-SUV noch kräftiger zu machen. Im Alpina D5 S stünde dazu der Biturbodiesel in einer Leistungsvariante mit 388 PS und 800 Nm bereit. Zur Modellpflege gehören selbstverständlich wieder eine neue Frontschürze, eine Vierrohrabgasanlage sowie ein speziell abgestimmtes Fahrwerk und Alpina-Leichtmetallräder.

Sein Debüt dürfte der neue Alpina XD3 auf dem Genfer Autosalon 2018 geben. Die Preise dürften bei rund 70.000 Euro starten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/alpina-xd3-erlkoenig-2018-daten-infos-marktstart-preis-8876619.html