Skoda Yeti – Namibia Trip

Skoda Yeti – Namibia Trip

skoda yeti - on the rocks

Angeblich hat Reinhold Messner den Yeti gesehen. Live, in echt und in Farbe – damals irgendwann, mitten im Himalaya-Gebirge.  Ob es wirklich ein Yeti war, oder doch nur die Sauerstoffarme Luft die für leichte Verwirrung beim Aufstieg auf den Nanga Parbat sorgte – wer kann das schon mit Sicherheit sagen? Vermutlich nur der Yeti selbst.

Und weil man den Begriff Yeti nun mit der kalten Höhenluft im Gebiet des westlichen Himalaya assoziiert ist es für mich schon ein wenig ungewöhnlich, meinen Yeti-Erstkontakt ausgerechnet in der Namib-Wüste in Afrika zu haben.  Dieser Blogbeitrag wird am 25.7. erscheinen, meinem dritten Tag in Namibia. Eine beeindruckende Wüsten-Tour hat man mir versprochen 🙂 und das alles mit einem Yeti von der tschechischen Volkswagen-Tochter Škoda.

 

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Wenn alles glatt ging, bin ich bereits ein paar Kilometer Yeti durch die Wüste gefahren. Daher ist nun Zeit, sich den Yeti mal genauer an zu schauen:

Basierend auf der Volkswagen Golf Plattform ist der Yeti so etwas wie ein Hochdach-Van mit mehr Bodenfreiheit und einem Allradantrieb der über die bei VW gerne verwendete Haldex-Kupplung die Hinterachse antreibt. In Deutschland gibt es den Yeti auch als reinen Frontantriebs-SUV. Ich gehe davon aus, dass wir in der Wüste mit dem Yeti 4×4 unseren Spaß haben werden 😉

Mich überrascht an dieser Stelle bereits die Zuversicht der Škoda-Verantwortlichen. Einen hochgelegten VW Golf mit Allradantrieb in die Wüste zu schicken? Mutig, oder einfach knallhart kalkuliert?  In meinen Augen ist ein Allradler immer erst dann ein Geländewagen, wenn er auch über sperrbare Differentiale verfügt. Der Yeti hat so etwas nicht, hier werden durchdrehende Räder per Bremseneingriff abgebremst und damit die Kraft auf die andere Seite verteilt. Ob das ausreicht für die Namib-Wüste?

Keine Ahnung – im besten Fall erfahre ich genau das gerade.

Der 2009 vorgestellte Yeti wird in Deutschland in 12 verschiedenen Motor/Getriebe Varianten angeboten.  Die Basis bildet der 1.2 Liter kleine Vierzylinder Benzinmotor mit 105PS und reinem Frontantrieb.  Die 4×4 Versionen gibt es bei der Wahl eines Benzinmotors nur in Verbindung mit dem 1.8 Liter Turbo-Benzinmotor und 152PS in Verbindung mit dem DSG Getriebe und 160PS bei der Version mit der Handschaltung.

Bei den Dieselversionen dreht sich das Bild. Hier sind 4 Allradversionen und nur 2 ohne Allradantrieb lieferbar. Hierbei haben alle Motoren 2 Liter Hubraum, variieren in der Leistung aber zwischen 110PS und 170PS. Als einzige Variante mit Dieselmotor und Doppelkupplungsgetriebe steht der 103kW starke 4×4 Diesel zur Wahl.

Zusätzlich bietet Škoda den Yeti in 3 Ausstattungs-Linien zur Verfügung. Die Basis-Version nennt sich „Active Plus Edition“, dieser folgt die „Ambition Plus Edition“ und als Top-Version gibt es die „Elegance Plus Edition“.

Laut Preisliste gibt es einen „Off-Road-Assistenten“ der bei den 4×4 Modellen als Extra geordert werden kann und neben einer Bergabfahrhilfe, besondere Regelschwellen für das ASR-, EDS- und ABS-System bereit hält.  Da bin ich ja mal gespannt. Ich hoffe unsere Testwagen haben in der Namib-Wüste sowohl dieses Paket an Board, als auch das Xenon-Licht 🙂 und die für 180€ hinzu bestellbare Schutzwanne für den Motor.

Es wäre zu schade, wenn wir mit einem der Yetis liegen bleiben würden.

Ich bin wirklich gespannt auf diesen Trip 😉 .. achso, ich bin ja bereits mitten drin…

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

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