Spofec Rolls-Royce Dawn — Cabrio in Breitbauversion

Spofec Rolls-Royce Dawn — Cabrio in Breitbauversion

Tuner Spofec legt das Luxuscabrio Rolls-Royce Dawn als Breitbauversion auf. Den Luxusliner mit extremen Hüften und reichlich Leistung nennt Spofec Overdose – also Überdosis.

Ein Rolls-Roce Dawn fährt per se schon in einer sehr eigenen Autowelt, wird er aber bei Tuner Spofec, einer Tochter von Novitec, zum Overdose verwandelt, so wird das Luxuscabrio zum beinahe einzigartigen Erlebnis. Beinahe nur, weil Spofec vom Bretbaucabrio acht Exemplare auflegen will.

Die Linienführung für die Breitbauversion entwickelte Spofec zusammen mit Designer Vittorio Strosek, der schon in den vergangenen vier Jahrzehnten für spektakuläre Breitbaumodelle verantwortlich war. Als Material für den Karosserieumbau wurde Carbon gewählt.

13 Zentimeter breiter als die Serie

Mit einer Breite von 2,08 Metern an der Hinterachse überragt der Overdose das Serienmodell um satte 13 Zentimeter. Die geschwungenen Verbreiterungen für die hinteren Seitenwände schaffen Raum für Leichtmetallfelgen der Dimension 10.5×22 Zoll, die mit Pneus im Format 295/30 bestückt sind. Das gleiche Design mit zehn dimensional versetzten Doppelspeichenpaaren kommt auch an der Vorderachse zum Einsatz. Hier werden die Serienkotflügel gegen neu gestaltete Exemplare ausgetauscht, die den offenen 2+2-Sitzer an der Vorderachse sieben Zentimeter breiter machen. Die darauf angepassten 9×22 Zoll großen Räder sind mit 265/35er Reifen bestückt und können in jeder gewünschten Farbe geliefert werden. Als verbindendes Element zwischen den neuen Kotflügeln dienen neu geformte Seitenschwellerverkleidungen, die die Wespentaille des Dawn betonen sollen. Außerdem lassen sie das veredelte Cabriolet auch tiefer und gestreckter erscheinen. Die hinteren Bremsen werden durch einen Lufteinlass auf jeder Seite mit Kühlluft versorgt. Abgerundet wird der Karosserieumbau durch neue Schürzen an Front und Heck. Die Form der Frontschürze sowie die Carbon-Spoilerlippe auf dem Heckdeckel sollen den Auftrieb verringern und die Fahrstabilität erhöhen. Abgestimmt auf die neue Bereifung senkt ein Zusatzmodul die Luftfederung bis zu einem Tempo von 140 km/h um 40 mm ab.

686 PS für den V12-Biturbo

Aber auch unter der Motorhaube macht der Spofec Overdose dicke Backen. Ein Zusatzsteuermodul für den 6,6 Liter-Zwölfzylinder-Biturbo modifiziert die Kennfelder für Einspritzung und Zündung und erhöht zusätzlich moderat den Ladedruck des Triebwerks. Als Resultat spuckt der Prüfstand 686 PS und ein maximales Drehmoment von 980 Nm aus. Damit sinkt die Spurtzeit von Null auf 100 km/h auf 4,6 Sekunden, das Höchstgeschwindigkeitslimit wird unverändert bei 250 km/h belassen. Dafür soll der Druck aus der Mitte spürbar zugenommen haben.

Um auch schnell wieder langsam zu sein, verbaut Spofec eine Carbon-Keramik-Hochleistungsbremsanlage mit innenbelüfteten Scheiben der Größen 405 x 30 vorne und 395 x 38 Millimeter an der Hinterachse. Neben einem Plus an Verzögerungsleistung und Standfestigkeit bringen die Stopper auch 38 Kilogramm Gewichtsersparnis.

Wer seinen Rolls-Royce Dawn auch im Innenraum weiter individualisieren möchte, kann bei Spofec aus Leder, Alcantara, Carbon und Edelholz wählen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/spofec-rolls-royce-dawn-cabrio-in-breitbauversion-731344.html

Previous ArticleNext Article

GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept — Spaßmobil mit Kettenantrieb für den Schnee

Der Winter steht vor der Tür, Zeit Winterreifen aufzuziehen – oder gleich einen Kettenantrieb, wie das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept, das jetzt vorgestellt wurde.

Nein, GMC stellt nicht von Allrad- auf Kettenantrieb um, zumindest nicht generell. Das GMC Sierra 2500HD All Mountain Concept enstand auf Basis einer Sponsor-Partnerschaft zwischen GM und der US-Skiregion Vail Mountain und bleibt ein Einzelstück, das über die komplette Wintersaison 2017/2018 im Nobelskigebiet präsent sein soll.

Als Basis für das Spaß-Snowmobil fiel die Wahl auf den GMC Sierra 2500HD Denali 4WD Crew Cab. Der bringt nicht nur reichlich Platz in seiner Doppelkabine und auf der Ladefläche mit, sondern auch einen Allradantrieb. Am All Mountain Concept wurden allerdings die vier Räder ausgemustert und durch Kettenantriebselemente ersetzt. Die sorgen nicht nur für ausreichend Traktion auf jeden Terrain und an jedem Hang, sie liefern zudem noch mehr Bodenfreiheit.

1.234 Nm für den Snowboardtransport

Beim Antrieb kommt das Serienaggregat des Sierra 2500HD zum Zuge. Der 6,6 Liter große V8-Turbodieselmotor liefert 445 PS und ein maximales Drehmoment von 1.234 Nm, die über eine Sechsgang-Automatik herfallen.

Und nur falls der Kettenantrieb noch nicht genug Aufmerksamkeit auslösen sollte, hat GM den GMC auch in ein besonderes Farbkleid gehüllt und mit Zubehör aufgerüstet. Karosserie und Unterboden werden von diversen LED-Leuchtmitteln illuminiert. Auf die Ladefläche wurde ein Snowboardhalter montiert. Auf dem vorderen Schutzbügel brennt eine LED-Lichtleiste Löcher in die Nacht. In der Kabine heizt eine Highend-Soundanlage den Passagieren ein. Abgerundet wird der Auftritt des GMC Sierra 2500HD All Mountain Concepts durch ein Bergpanorama auf den Flanken sowie einen roten Designstreifen über das Heck.

Neben dem Einsatzmobil für Vail Mountain soll ein ähnlich gestalteter Ketten-Pickup auf der L.A. Autoshow ausgestellt werden.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/gmc-sierra-2500hd-all-mountain-concept-spassmobil-fuer-den-schnee-8498807.html

Uniti Elektro-Stadtauto — Mit Siemens zur Serienproduktion

Das schwedische Elektro-Auto-Startup Uniti hat für die Serienfertigung seines Elektro-Stadtautos jetzt Siemens als Produktionspartner gewonnen. 50.000 Autos sollen gebaut, die ersten 2019 ausgeliefert werden.

Der Uniti ist ein rein elektrisch angetriebenes Stadtauto mit zwei oder drei Sitzen und Flügeltüren. Gefertigt wird es aus Kohlefaser und Materialien aus Bioverbundwerkstoffen. Pedale und ein Lenkrad gibt es nicht an Bord, gesteuert wird per Steuerruder wie in einem Flugzeug, und zwar ohne mechanische Verbindung zwischen Steuerruder und Rädern. Auch ein klassisches Armaturenbrett gibt es nicht. Alle relevanten Informationen werden über ein Head-up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Zudem soll der Uniti autonome Fahreigenschaften mitbringen.

Angetrieben wird der Uniti von einem Radnabenmotor, der je nach Konfiguration zwischen 15 und 40 kW leistet. Als Energiespeicher stehen wahlweise Lithium-Ionen-Batterien mit 11 oder 20 kWh Kapazität zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird modellabhängig mit 90 bis 120 km/h angegeben, die Reichweite liegt entsprechend bei 150 bis 300 km. Der Spurt von Null auf 80 km/h soll der nur knapp 400 kg schwere Uniti in 3,5 Sekunden schaffen. Geladen werden können die Batterien per Induktion oder an der Steckdose.

Ab 2019 ab 20.000 Euro

Um den Uniti auch in Produktion zu bringen, hatten die Schweden per Crowdfunding schon rund 1,2 Millionen Euro bei 600 Investoren aus 45 verschiedenen Ländern eingesammelt. Jetzt steigt Siemens als Produktionspartner ein. Die Zusammenarbeit soll die vollautomatisierte Serienfertigung des Elektroautos möglich machen. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen jährlich 50.000 Exemplare produziert und ab Anfang 2019 ausgeliefert werden.Gebaut wird der Uniti im schwedischen Landskrona.

Der Preis für den Uniti soll bei rund 20.000 Euro liegen. Bislang soll es 200 Vorbestellungen geben.

Das Startup Uniti ist im Sommer 2015 aus einem Universitäts-Projekt hervorgegangen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/uniti-elektro-stadtauto-mit-siemens-zur-serienproduktion-3233959.html