Sportwagen-Neuzulassungen 1. Halbjahr 2017 — Deutschlands beliebteste Sportler

Sportwagen-Neuzulassungen 1. Halbjahr 2017 — Deutschlands beliebteste Sportler

Der Juni 2017 lief außerordentlich schlecht für die Sportwagen: Minus 17,4 Prozent bedeutet, die Sportwagen lieferten das zweit schlechteste Monatsergebnis nach dem Segment der Großraum-Vans (minus 19,0 Prozent) ab. Auch zum Halbjahr 2017 sind die Sportwagen mit minus 13,0 Prozent die schlechteste aller 13 Fahrzeugklassen. Wir haben die Statistiken des KBA für Sie aufbereitet.

Bei 327.693 Neuzulassungen im Juni 2017 hat das Segment der Sportwagen mit 1,1 Prozent nur einen verschwindend kleinen Anteil und rangiert knapp sogar unter der Quote der Wohnmobile. Und so richtig will das Segment auch nicht im Jahresverlauf 2017 in Wallung kommen. Gerade einmal 3.577 Sportwagen-Modelle erhielten im Berichtsmonat erstmals ein Kennzeichen, zwischen Januar und Juni sogar nur 22.203 Sportwagen.

Porsche 911 behauptet sich auf Platz eins

Der Porsche 911 konnte im Berichtsmonat mit 713 neuzugelassenen Modellen die Spitze bei den Sportwagen markieren. Allerdings muss der Elfer im Vergleich zum Juni 2016 mit einem Rückgang der Zulassungen von 24,1 Prozent umgehen. Im Halbjahresvergleich bleibt der Porsche ebenfalls auf der Pole Position. Hier stehen ihm 4.211 Zulassungen zu Buche, ein Rückgang zum ersten Halbjahr 2016 von 10,7 Prozent.

Auf Platz zwei im Juni konnte sich das Mercedes E-Klasse Coupé platzieren. 538 Modelle verbuchen die Statistiker des Kraftfahrt Bundesamts in Flensburg und zudem noch eine Steigerung zum Vorjahresmonat um 19,8 Prozent. Kein Wunder, ist das Modell seit ein paar Wochen im Handel. In der Gesamtstatistik 2017 kann das E-Klasse Coupé noch nicht von einem Neu-Modell-Rückenwind profitieren. Hier rangiert es nur auf Platz 4 mit 2.102 Zulassungen knapp vor dem Mercedes SLK/SLC mit 2.041 Modellen.

Audi TT mit hohem Anteil gewerblicher Halter

Den dritten Rang im Berichtmonat holt sich mit 507 Neuzulassungen der Audi TT. Auch der Ingolstädter hat mit einer negativen Quote zu leben. Minus 23,5 Prozent wurden im Vergleich zum Juni 2016 zugelassen. Im erste Halbjahr waren es minus 16 Prozent. Immerhin: 3.846 Audi TT bedeuten Platz 2 – auch wenn die Quote der gewerblichen Halten mit 74,9 Prozent sehr hoch ausfällt.

Auch der Ford Mustang muss in der Sportwagenstatistik erwähnt werden, schafft es das Modell doch regelmäßig die arrivierten Top 3 zu ärgern. Im Juni schaffte er das nicht, nur Platz 4 für den Amerikaner, immerhin mit 440 Neuzulassungen. Im Jahresverlauf hingegen steht das Pony-Car mit 3.846 Neuzulassungen komfortabel auf dem zweiten Platz und das sehr stabil, denn der Vergleich zum Vorjahreszeitraum sieht nur ein Minus von 0,4 Prozent.

Corvette muss Federn lassen

Und was fiel noch in der Neuzulassungsstatistik im Juni 2017 auf? BMW i8 (35 Neuzulassungen), Lotus Evora (2 Neuzulassungen) und Aston Martin Vanquish (1) haben 100 Prozent gewerbliche Halter. Die größten Rückgänge der Neuzulassungen zum Vorjahresmonat verzeichnen die Corvette (- 76,9 Prozent), der Audi R8 (-45,3 Prozent) sowie Jaguar F-Type und Mercedes SL mit jeweils 45,0 Prozent Rückgang.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-halbjahr-juni-2017-9744115.html

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Suzuki auf der Tokyo Motor Show 2017 — Irrer SUV, knuffige Kleinwagen

Der japanische Autobauer Suzuki präsentiert auf der Tokyo Motor Show 2017 sieben Studien zu den Themen SUV und Kleinwagen-Vans – alle mehr oder weniger schrill.

Kleine SUV haben auch bei Suzuki noch eine ganz große Zukunft. Mit dem e-Survivor geben die Japaner einen Ausblick, wie man sich einen künftigen Geländewagen vorstellen könnte. Der e-Survivor wirkt wie eine hochgebockte Badewanne mit durchsichtigen, sechseckigen Türen. Die Kunststoff-Karosse sitzt auf einem klassischen Leiterrahmen. Auf ein festes Dach wurde verzichtet, eine Targakonstruktion und massige Überrollbügel hinter den beiden Sitzen übernehmen den Überbau. In einem vom Jimny abgeleiteten Gesicht leuchten LED-Augen. Kotflügel und Stoßfänger sind nur rudimentär ausgeführt. Der Antrieb erfolgt rein elektrisch über alle vier Räder.

Das Suzuki Spacia Concept zeigt einen typischen japanischen Hochdach-Minivan, der gleich in zwei Ausführungen in Tokio gezeigt wird. Die kastige Grundform, das hohe Dach und der tiefliegende Boden schaffen auf kleinster Außenfläche maximalen Innenraum. Hinten sorgen Schiebentüren auch auf engstem Raum für problemlosen Zustieg. Wer es stylisher mag, greift zum Spacia Custom Concept, das den Van mit einem großen Chromgrill und neuen Scheinwerfern im Flügeldesign zeigt. Dazu gibt es eine Zweifarblackierung, Alufelgen und einen luxuriöser ausgestatteten Innenraum.

Crossover in drei Varianten

Gleich in dreifacher Ausführung präsentiert wird in Tokio das Crossover-Konzept Xbee. Der Xbee soll eine SUV-Anmutung und eingeschränkte Offroadtauglichkeit mit einem Van-Konzept kombinieren. Im Gelb-Schwarz-Look trägt die Studie den Beinamen Cross-Bee (in Anlehnung an Biene), dazu gesellt sich der Xbee Outdoor Adventure, der mit cremfarbenen Lack, weißem Dach und Holzlook-Applikationen an den Flanken antritt. Dritter im Bunde ist der Xbee Street Adventure, der den SUV-Gedanken wieder ins urbane Umfeld verpflanzt. Hier werden ein dunkelgrauer Lack mit gelb gehaltenen Applikationen und einem weißen Dach kombiniert.

Abgerundet werden die Tokio-Studien durch das Carry Open-Air Market Concept, einem kleinen Nutzfahrzeug für Marktbeschicker. Hier werden ultrakompakte Abmessungen mit zweisitzigen Führerhaus und einem Kastenaufbau kombiniert. Auf dem Führerhaus erweitert ein Dachträger die Transportkapazitäten. Auf dem Kastenaufbau sorgen Solarmodule für eine stationäre Stromversorgung.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/suzuki-studien-auf-der-tokyo-motor-show-2017-8576923.html

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