Sportwagen-Neuzulassungen Juli 2017 — Porsche 911 hängt alle ab

Sportwagen-Neuzulassungen Juli 2017 — Porsche 911 hängt alle ab

Keine Änderungen an der Spitze: Der Porsche 911 führt die Hitliste des KBA weiter vor dem Mercedes E-Klasse Coupé und Audi TT an. Die Neuzulassungen sind bei den Sportwagen im Vergleich zum Vorjahr weiter rückläufig.

Es ist bisher nicht das Jahr der Sportwagen, wenn man anhand der KBA-Zahlen Zwischenbilanz zieht. Nur im März und Mai legten die leistungsorientierten Fahrzeuge bei den Neuzulassungen zu. In den restlichen fünf Monaten des Jahres bauten sie ab. Zum Teil kräftig wie im Juni, als die Neuzulassungen um etwa ein Sechstel rückläufig waren. Im Juli geht es wieder ein bisschen aufwärts. Auch wenn der Bericht im Vergleich zum Vorjahresmonat trotzdem ein Minus aufweist (- 3,1 Prozent).

Keine Positionsveränderungen an der Spitze

Das Kraftfahrt-Bundesamt zählt 3.612 neu zugelassene Sportwagen. Das entspricht einem Anteil von 1,3 Prozent am Gesamtmarkt. Die Spitzenposition nimmt einmal mehr der Porsche 911 ein. Insgesamt 962 Käufer des Sportwagens aus Zuffenhausen holten sich ein neues Kennzeichen ab. Der Elfer ist weiter auf dem Weg, die Jahresrangliste zu toppen. Bislang steht er in sieben Monaten bei 5.173 Neuzulassungen.

Es folgt im bisherigen Jahresverlauf der Audi TT (4.300). Im Gegensatz zum 911 büßt der Zweisitzer im Juli kräftig ein. Im Vergleich zum Vorjahresmonat brechen die Neuzulassungen um über 40 Prozent ein. Der TT schafft es im Juli 2017 dadurch auf den dritten Platz. Wie schon im Juni. Unverändert schiebt sich das Mercedes E-Klasse Coupé mit 473 Neuzulassungen zwischen Porsche 911 und Audi TT. Seit dem Modellwechsel (C238) ist ein Dreiliter-V6-Turbo mit 333 PS im E 400 4Matic die stärkste Ausprägung im Zweitürer. Das Coupé verbucht zwei Drittel mehr Neuzulassungen als noch im Juli 2016.

Der Ford Mustang muss dagegen wie der Audi TT einen Rückgang der Neuzulassungen verkraften. Fords Pony Car (364) nimmt die vierte Position ein. Fast die Hälfte der Fahrzeuge melden im Berichtsmonat gewerbliche Halter neu an. Das ist für den Mustang eine relativ hohe Quote. Konkurrent Chevrolet Camaro (149) kommt auf Platz acht dagegen auf ein Drittel gewerblicher Neuzulassungen.

Zwischen den ewigen Rivalen klassifizieren sich Mercedes SLK/SLC (240), Porsche Boxster (224) und Mercedes-AMG GT (187). Unter die besten zehn schieben sich noch Audi R8 (86) und Porsche Cayman (74).

Der BMW i8 bleibt mit 22 Neuzulassungen weiterhin eher ein Ladenhüter. Noch eine interessante Randnotiz: Auch der Mercedes-Benz SLR McLaren schaftt es in die Statistik des KBA.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-kba-juli-2017-3250630.html

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html