SUV Neuzulassungen August 2017 — Deutschlands beliebteste SUV

SUV Neuzulassungen August 2017 — Deutschlands beliebteste SUV

Der Automarkt in Deutschland profitiert von der privaten Nachfrage. Das gilt besonders für die SUV mit satten 30 Prozent Zuwachs.. Wir haben die exakten KBA-Zahlen aus dem August und nennen die Gewinner sowie die Verlierer.

Ein kräftiger Aufschwung kennzeichnet den Ferienmonat August. Um deutliche 3,5 Prozent ging der Neuwagenabsatz im Vergleich zu 2016 nach oben, was in erster Linie den starken Absätzen bei privaten Käufern zu verdanken ist. Der Anteil von Privatkunden stieg um immerhin sechs Prozent, was wohl auch den zahlreichen Verkaufsaktionen der Hersteller im Zusammenhang mit der Diesel-Debatte zu verdanken ist. Analog dazu entwickelten sich auch die Antriebsarten, Pkw mit Dieselmotor schlossen im August 2017 mit einem Minus von -13,7 Prozent ab, während die Benziner um +15 Prozent höhere Absatzzahlen erreichten.

Beide Fakten haben erheblichen Einfluss speziell auf das Segment der SUV und Geländewagen. Denn dieses ist traditionell am stärksten in „privater Hand“, im August wurden weniger als die Hälfte der Neuzulassungen bei den SUV auf gewerbliche Halter geschrieben. Und: Speziell in größeren, schweren SUV ist der drehmomentstarke und sparsame Dieselmotor eigentlich ein Muss, während bei zahlreichen kompakten Offroadern für viele Käufer seit jeher der günstigere Benzinmotor Favorit ist.

SUV Neuzulassungen August 2018

Vor diesem Hintergrund können auch einige Verschiebungen in der Zulassungsstatistik gedeutet werden, die nicht nur saisonale oder Produktzyklus-Gründe haben. Denn auffällig ist, dass es besonders die schweren Luxus-SUV „erwischte“ und etliche Modelle mit einem sehr starken Rückgang konfrontiert sind. Plakative Beispiele für auffallend rückläufige Zulassungszahlen in diesem Segment sind der Porsche Cayenne mit -65 Prozent, der Mercedes GLE mit -45 Prozent oder der Volvo XC90 mit -34 Prozent.

Im Gegenzug machten die kompakten Modelle zum Teil einen Riesensprung nach vorne. Und um auch hier beim Thema Diesel-Rückgang zu bleiben, machte diesbezüglich vor allem Mercedes auf sich aufmerksam. Die GLC-Modellreihe explodierte förmlich bei den Neuzulassungen (+125 Prozent) und landet im August auf dem zweiten Gesamtrang direkt hinter dem Dauersieger VW Tiguan. Zurückzuführen ist das nicht zuletzt auf die Benziner-Nachfrage: Vor einem Jahr lag der Dieselanteil beim GLC noch bei 84 Prozent, im August 2017 nur noch bei 65 Prozent.

Die Benziner boomen

Analog dazu profitierten besonders SUV-Modelle, bei denen entweder ohnehin kein Dieselmotor im Angebot ist oder der Benziner traditionell am stärksten nachgefragt wird. Auch hier einige Beispiele der Gewinner-Modelle, auf welche dies zutrifft: Ford Ecosport +83 Prozent, Suzuki Jimny +66 Prozent, Lexus NX +56 Prozent. Beim Opel Mokka (+53 Prozent im August 2017, dritter Platz insgesamt) lag der Dieselanteil bei gerade einmal elf Prozent.

Einige weitere Modelle verdienen gesonderte Aufmerksamkeit im August. So überrascht der Nissan X-Trail mit einem Fabelwert von 2.011 Neuzulassungen und einer Steigerung um stolze +176 Prozent. Doch auf den zweiten Blick macht die Quote der gewerblichen Zulassungen von 93 Prozent klar, dass es sich hier zu einem großen Teil um Händlerzulassungen handelt. Davon kann beim Skoda Kodiaq nicht die Rede sein, der mit 1.754 Neuzulassungen erstmals in die Top Ten vorfährt und dort wohl auch dem Branchenprimus aus der eigenen Familie etliche Kunden abspenstig macht: Beim VW Tiguan gingen die Zulassungszahlen um -18 Prozent zurück.

Die exakten Verkaufszahlen und Platzierungen der SUV-Neuzulassungen im August 2017 zeigen wir Ihnen in unserer Fotoshow.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/suv-neuzulassungen-zulassungszahlen-august-2017-772506.html

Previous ArticleNext Article

Weltpremiere Ram 1500 Pickup (2018) — Neuauflage für den Fullsize-Truck

Fiat-Chrysler präsentiert in den USA die neue Generation des Urviehs Ram1500. Der kommt mit Pkw-Komfort, vielen neuen Assistenzsystemen und wieder mit bärigem V8. Als Hybrid.

Die ewige Nummer drei unter den Riesen-Pickups geht in die nächste Runde. Der seit Jahren nur noch „Ram“ genannte Pickup-Truck, der einst als Dodge Ram geboren wurde, debütierte auf der Detroit Motorshow in seiner fünften Generation. Die wird erheblich smarter, moderner und effizienter. Und beide Antriebe, der 3,6-Liter Pentastar-V6 sowie der 5,7-Liter Hemi-V8, kommen künftig als (Mild)Hybride.

Ram 1500 Modelljahr 2019

Die moderne Optik mit den kleinen, LED-umkränzten Hauptscheinwerfern macht den Ram des nach US-Rechnung 2019er Jahrgangs auf den ersten Blick erkennbar. Nicht sichtbar ist ein anderes Detail, der Hersteller hat den Riesen-Truck vor allem aufgrund eines neuen Rahmens aus hochfestem Stahl um insgesamt über 100 Kilo leichter gemacht. Und gleichzeitig will man im Segment der Fullsize-Trucks, das außerhalb Nordamerikas praktisch keine Rolle spielt, in vielen Dingen Technikvorreiter sein.

So ist der neue Ram 1500 laut Fiat-Chrysler das aerodynamischste Modell seiner Klasse (unter anderem mit automatisch verschließendem Kühlergrill), verfügt über neue aktive Stoßdämpfer, eine elektrische Feststellbremse und die insgesamt größten Frontbremsen des Segments. Nachdem der Ram mit seinen hinteren Schraubenfedern bereits einzigartig unter den großen Pickups war und ist, wird mit der nun eingeführten optionalen Luftfederung (an beiden Achsen) erneut in den Fahrkomfort investiert – die Konkurrenz setzt weiterhin auf preiswerte Blattfedern an der Hinterachse. Beim Ram Rebel war die Luftfederung bereits im Vorgängermodell verfügbar. Zusätzlich gibt es ein Offroad-Paket mit einer Höherlegung um 26 Millimeter, einer elektronischen Hinterachssperre und Bergabfahrkontrolle.

Mild-Hybrid für beide Benziner

Durch die Einführung eines 48-Volt-Mildhybridsystems mit Startergenerator sollen die beiden Benzinmotoren effizienter sein als zuvor. Beim V6 steuert der Startergenerator bei Bedarf 122 Newtonmeter Zusatzschub bei, der im V8 verbaute Startergenerator bingt es auf 176 Newtonmeter. Die zusätzliche 48-Volt-Batterie, in welche der Startergenerator im Schiebe- und Bremsbetrieb rekuperiert, befindet sich an der Kabinenrückwand. Direkt am Rahmen montiert ist ein „Active Tuned Mass Module“. Das tonnenförmige Modul kann man sich als eine Art Gegengewicht vorstellen, mit dem Vibrationen direkt im Rahmen eliminiert werden sollen – für besseren Fahrkomfort. Gleichzeitig wird beim neuen Ram ein Noise-Cancellation-System eingeführt, das Motor- und Fahrgeräusche reduzieren soll.

Das Unterhaltungsprogramm übernimmt die neueste UConnect-Version in Verbindung mit einem stattlichen 12-Zoll-Display in Armaturenmitte. Das System verfügt über einen 4G-Internet-Hotspot, Notfallsendesystem, Sprachsteuerung, 3D-Navigation und nicht zuletzt einen Birdview-Modus, um das Auto und sein Umfeld in der Vogelperspektive darzustellen. Die adaptive Geschwindigkeitssteuerung beherrscht nun auch stop-and-go-Situationen.

Auch der Ram Rebel kommt neu

Gleichzeitig mit dem neuen Ram hat auch das Offroad-Derivat des Pickups Premiere gefeiert, der Rebel. Der bekommt neben der Höherlegung aus dem Offroad-Kit große 33-Zoll-Geländereifen, Hinterachssperre und diverse Unterfahrschutz-Bleche. Künftig kommt der Rebel serienmäßig wieder mit Schraubenfedern, das Luftfahrwerk bleibt aber optional verfügbar.

Die Markteinführung wird in den USA nach den Werksferien im Spätsommer erfolgen, Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ram-1500-pickup-premiere-detroit-2018-12856105.html

Ford Ranger (2018) — Mit Turbopower und 10 Gängen

Ford hat auf der Detroit Motor Show den neuen Ford Ranger Pickup vorgestellt. Die Neuauflage kommt mit einem Vierzylinder-Turbo-Benziner und einer 10-Gang-Automatik.

Ford will den US-Pickup-Markt künftig auch wieder mit einem kleinen Truck bearbeiten und stellt dazu auf der Detroit Motor Show den überarbeiteten Ranger vor. Der war von 1982 bis 2011 schon in den USA zu haben und soll dort jetzt wieder neu durchstarten. Für sein US-Comeback erhielt er eine neue Optik sowie einen neuen Antriebsstrang.

Turbobenziner und Zehngang-Automatik

In Europa ist der Ranger ausschließlich mit Turbodiesel-Triebwerken zu haben, für den US-Markt hat Ford den bekannten 2,3-Liter-Ecoboost-Turbobenziner an den Ranger adaptiert und diesen mit der neuen Zehngang-Automatik gekoppelt. Genaue Leistungsdaten nennt Fortd noch nicht, aber der Vierzylinder leistet in anderen Ford-Modellen bis zu 314 PS und 475 Nm Drehmoment. Zu haben ist der Ranger mit Heck oder Allradantrieb.

Für die Sicherheit sorgen ein Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, ein Spurhalteassistent und ein Toter-Winkel-Assistent, der auch den Bereich neben einem Anhänger abdeckt sowie ein adaptiver Tempomat. Zudem gibt es LED-Scheinwerfer und -Rücklichter. Die Kabine bietet bis zu 5 Sitzplätze, zentrales Bedienelement ist ein 8-Zoll-Touchscreen.

Beim Design unterscheidet sich das US-Modell von der europäischen Variante durch eine neue Motorhaube neue Scheinwerfer, einen neuen Grill sowie neue Stoßfänger an Front und Heck.

US-Modell wird in den USA gebaut

Angeboten wird der US-Ranger in den Ausstattungsvarianten XL, XLT und Lariat in den Kabinenvarianten SuperCab und SuperCrewCab. Optional ist ein für den Offroadeinsatz optimiertes FX4-Paket mit Unterfahrschutz, geländegängigerer Fahrwerksabstimmung und entsprechenden Reifen zu haben. Dazu gehört auch noch ein Geländefahrsystem mit vier Fahrmodi.

Gefertigt wird der neue Ford Ranger für den US-Markt ab Herbst 2018 im US-Werk in Michigan. Er soll noch 2018 auf den US-Markt starten. Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ford-ranger-2018-marktstart-infos-daten-preis-745948.html