Tesla baut die Modellpalette weiter aus — Ein elektrischer Pick-up wird kommen

Tesla baut die Modellpalette weiter aus — Ein elektrischer Pick-up wird kommen

Ohne großen Pick-up kann ein Autohersteller in den USA nicht alle Kundenbedürfnisse befriedigen. Das weiß auch Tesla – und stellt ein entsprechendes Modell in Aussicht.

Als Tesla im November 2017, nach einigen Terminverschiebungen, seinen ersten elektrischen LKW vorstellte, gab es die größere Überraschung ohne Ankündigung dazu: Ab 2020 will man auch einen neuen Sportwagen anbieten, der seine Kunden mit einer 200 kWh-Batterie und Fahrleistungen auf Bugatti Chiron – Niveau schwindlig fahren soll.

Wenn sich Tesla also, allen Anlaufschwierigkeiten mit dem Model 3 zum Trotz, zum automobilen Vollsortimenter in den USA entwickelt, fehlt aber noch etwas. Ohne Pick-up wird ein Autobauer in Nordamerika kaum ernst genommen. Und auch daran arbeiten die Männer und Frauen unter Elon Musik.

Im Rahmen der Produktvorstellung von LKW und dem neuen Roadster (ja, der heißt so, trotz Targa-Dach und zwei Notsitzen im Fond) zeigte Tesla eine Skizze des geplanten Pick-up. Die Karosserieform erinnert an die große Zugmaschine namens Semi.

Den bisherigen Bestseller geschultert

Der auf der Ladefläche des Tesla Pick-up parkende Ford F150 soll nicht nur die Größe des Tesla zeigen, sondern natürlich auch den Anspruch der Marke: Man will selbst den US-Bestseller verladen.

Nähere Einzelheiten und einen Zeitplan für die neue Baureihe nannte Elon Musik noch nicht, aber auch so hat Tesla ja gerade alle Hände voll zu tun.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tesla-zeigt-die-skizze-eines-elektrischen-pick-up-12802868.html

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Xing Mobility Miss R — Der Megawatt-Elektrosportwagen

Das taiwanesische Start-Up Xing Mobility hat für Ende 2018 einen rein elektrisch angetriebenen Supersportwagen angekündigt. Der Miss R getaufte Zweisitzer soll optisch Anleihen bei Rallyeautos nehmen.

Viel Leistung und wenig Gewicht – das sind auch beim Miss R-Projekt aus Taiwan die Ingredienzien für einen radikalen Supersportwagen. Die Entwickler aus Taipei setzen zusätzlich auf eine gewisse Offroadtauglichkeit ihres Sportwagens.

Angetrieben wird der Miss R von vier Elektromotoren, je einer an jedem Rad, die es auf eine Gesamtleistung von 1.000 kW bringen. damit soll der Zweisitzer in nur 1,8 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten. Die 200-km/h-Marke wird nach 5,1 Sekunden gerissen. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit über 270 km/h angegeben.

Beim Thema Batterie werden die Ankündigungen schon schmallippiger. Das Lithium-Ionen-Batteriepaket soll aus 98 Modulen und 4.116 Zellen bestehen, sitzt im Fahrzeugunterboden und verfügt über ein spezielles Kühlsystem. Zu Reichweite und Ladezeiten gibt es keine Angaben. Dafür soll der Energiespeicher leicht austauschbar sein, so dass die Fahrt nach 5 Minuten weiter gehen könnte, sofern ein geladener Energiespeicher bereit steht.

Einbaum mit freistehenden Rädern

Das eigenwillige Sportwagenprojekt setzt auch auf ein eigenwilliges Design. Die beiden Passagiere sitzen in einem Monocoque mit stählernen Hilfsrahmen, die die Aggregate, die liegend angeordneten Federbeine und die Steuerelektronik aufnehmen. Darüber stülpt sich eine schmale Kabine mit großer Glaskuppel und ohne sichtbare Türen. Die Räder bleiben freistehend, lediglich überdeckt von Radnahen Schutzblechen mit integrierten Luftleitelementen. Links und rechts der senkrecht abgehackten Nase trägt der Miss R jeweils zwei freistehende Rundscheinwerfer. Stark eingezogen zeigt sich das ebenfalls fast senkrecht abfallende Heck. Vor den Hinterrädern münden zwei Entlüftungsöffnungen.

Ein erster fahrfertige Prototyp des Miss R soll Ende 2018 bereitstehen. 2019 soll dann die Produktion einer auf nur 20 Exemplare limitierten Kleinstserie anlaufen. Als Grundpreis werden eine Million Dollar genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/xing-mobility-miss-r-der-megawatt-elektrosportwagen-764507.html

Abt Audi SQ5 — Mit 425 PS fast ein RS

Bei Audi wird über einen RS Q5 als Topmodell der Q5-Baureihe schon lange spekuliert. Tuner Abt wartet nicht länger und bringt den aktuellen SQ5 auf ein neues Leistungsniveau.

Der Dreiliter-V6-Turbobenziner im Bug des Audi SQ5 leistet serienmäßig 354 PS und 500 Nm. Bestückt mit dem Zusatzsteuergerät von Tuner Abt legt der Sechsender auf 425 PS zu. Das maximale Drehmoment klettert auf 550 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt zwar mit 250 km/h unverändert, die Spurtzeit sinkt allerdings von 5,4 auf 5,2 Sekunden. Abgesenkt wird in diesem Zuge auch der Kontostand und zwar um 3.590 Euro.

Damit der SQ5 auch optisch zu einem „RS“-Modell aufsteigt, entwickelt Abt aktuell zwei Bodykits für den SUV aus Ingolstadt. Die Basisvariante des neuen Abt-Aerokits für den neuen SQ5 enthält eine aggressiv designte Frontschürze, Türaufsatzleisten und ein markantes Heckschürzenset, zu dem auch ein sonorer Endschalldämpfer für den 3-Liter-Turbobenziner gehört. Mit seinen Carbon-Endrohren setzt er nicht nur akustische, sondern auch optische Akzente.

Karosseriekit in breit und schmal

Für alle, denen das immer noch zu dezent ist, haben die Allgäuer noch ein weiteres Ass im Ärmel: das Abt-Aerokit Breitbau. Als weitere Extras sind hier noch Kotflügelverbreiterungen inklusive. Optional können SQ5-Besitzer bei beiden Versionen noch Abt-Kotflügeleinsätze mit Luftschlitzen ordern sowie einen neuen Heckflügel.

Abgerundet wird der Abt-Umbau des SQ5 durch neues Räderwerk. Die schmale Karosserieversion kann mit Felgen in 20 und 21 Zoll Durchmesser und in verschiedenen Designs bestückt werden. Als Maximalbereifung bietet Abt 255/40er Reifen auf den 21 Zöllern an. Unter die breiten Radläufe passen sogar 22 Zoll große Felgen. Die Komplettradsätze starten ab 5.375 Euro.

Noch in der Abstimmungsphase befinden sich die Fahrwerkskomponenten für den SQ5, die die Fahrdynamik steigern, die Karosserie aber tieferlegen sollen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/abt-audi-sq5-tuning-9996583.html