Tesla Model Y (2019) — Rein elektrisches Crossover-Modell

Tesla Model Y (2019) — Rein elektrisches Crossover-Modell

Tesla baut seine Modellpalette kräftig aus. Auf einer Aktionärsversammlung zeigte Tesla-Boss Elon Musk ein erstes Bild vom neuen Tesla Model Y.

Dass Tesla das Model Y, einen Crossover-SUV, als vierte Baureihe auf den Markt bringen wird, ist nicht neu. Bereits 2015 hatte Musk das Model Y per Twitter angekündigt. Und auch Teslas Technik-Vorstand JB Straubel schlug im Jahr 2016 in die gleiche Kerbe und kündigte ein entsprechendes E-Auto auf Basis des Model 3 an.

Tesla Model Y steht auf Model X-Plattform

Ursprünglich hat es von Tesla-Boss Elon Musk geheißen, das Model Y sollte nicht auf der Plattform des Model 3 stehen. Stattdessen baue Tesla eine eigene Plattform auf, die nicht mehr über eine 12-Volt-Batteriearchitektur verfüge und deutlich preiswerter zu produzieren sei. Hier lag der Schluss nahe, dass der kalifornische E-Auto-Bauer eine Plattform mit 48 Volt Spannung kreiert.

Jetzt rudert Musk zurück und erklärte, dass ihn sein Team überzeugt habe, dass das Model Y auf der Plattform des Model 3 aufbauen wird, auch um das Modell schneller auf den Markt zu bringen. Das bedeute, dass Model Y habe „ein relativ niedriges Technik- und Produktions-Risiko. Ein genaues Datum für den Marktstart nannte er nicht.

Auch wird das Model Y nicht im Tesla-Werk in Freemont vom Band rollen, dort so Musk, “platzen wir aus allen Nähten„. Mindestens drei neue Werke plant der Tesla-Boss und schließt auch in Zukunft wegen der hohen Nachfrage zehn bis 20 Werke nicht aus. Denn, die Nachfrage nach dem Model Y soll die Nachfrage nach dem Model 3 nochmals deutlich übertreffen. Dieser hat aktuell über 400.000 Bestellungen und offiziell eine Wartezeit von mindestens 12 Monaten.

Kein kostenloses Laden mehr

Das erste Bild des Model Y zeigt noch nicht viel von dem neuen Modell, immerhin scheint sich das Styling an der aktuellen Formensprache der Marke zu orientieren. Aber auch das ist kein Wunder. Die Motorhaube weist die typischen Sicken auf, die pfeilförmig zur Front mit schmalen Scheinwerfern auslaufen. Eine coupéhafte Dachlinie ist zu sehen. Außenspiegel fehlen, hier liebäugelt Musk immer mit Kameras, vielleicht haben sich die amerikanischen Behörden bis zum Launch durchgerungen, hier die gesetzlichen Vorgaben zu finalisieren. Gerüchten zu folge soll es auch wieder Flügeltüren geben, diese sind in der Produktion jedoch sehr teuer. Wir gehen von einem klassischen Konzept mit vier konventionellen Türen aus.

Technisch dürfte das neue Model Y sich am Model 3 orientieren – bis auf die Antriebseinheit der neuen Plattform. Dass heißt: Auto-Pilot, spartanischer Innenraum und großer Touchscreen. Die Reichweite: Mindestens 500 Kilometer. Der Preis: Mindestens 30.000 US-Dollar, wobei die Neukunden nicht mehr kostenlos an den Tesla-Chargern aufladen können.

Ford is killing S-E-X – jetzt folgt S-3-X-Y

Warum aber ausgerechnet Tesla Model Y? Dahinter steht ein Plan von Elon Musk, den leider Ford schon beim Model 3 durchkreuzt hat. Dieses Fahrzeug sollte ursprünglich Model E heißen. Doch Ford hat erfolgreich sein Markenrecht an dem Namen durchgesetzt. “Ford is killing sex„, erkläre Musk damals in Anlehnung an seine Baureihenbezeichnungen: Model S, Model E und Model X. Dann wurde alles anders. Nachdem aus S-E-X schon S-3-X wurde, wird nun aus S-3-X bald S-3-X-Y. Allerdings steht auch hier wieder ein Konflikt mit Ford ins Haus. Dann auch das Model Y wurde zwischen 1932 und 1937 von Ford produziert.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tesla-model-y-2019-alle-infos-fotos-marktstart-preis-10535527.html

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html