Tesla Neuheiten 2018, 2019, 2020 — Alle Infos zu Model 3, Model Y, Model R & Co.

Tesla Neuheiten 2018, 2019, 2020 — Alle Infos zu Model 3, Model Y, Model R & Co.

Der kalifornische Elektroautobauer Tesla geht bei seinen Modellneuheiten in die Offensive. Bis 2020 und darüber hinaus will das Unternehmen von Elon Musk noch 4 weitere Fahrzeuge auf den Markt bringen und zahlreiche andere Mobilitätsprojekte umsetzen. Eine Übersicht.

Aktuell hat Tesla zwei Modelle am Start: Die Limousine Model S sowie den Flügeltüren-SUV Model X. Das Model S ist aktuell in vier verschiedenen Ausführungen als 75D, 90 D sowie 100 D und P100D mit Reichweiten zwischen 490 und 613 Kilometer zu haben. Die Preise beginnen bei 78.770 Euro und reichen bis zum Power-Modell P100D mit Ludicrous Geschwindigkeits-Update für 157.670 Euro.

Das SUV-Modell Model X startet ab 91.2350 Euro in der 75D-Version mit 75 kWh-Batterie und reicht auch hier über zwei weitere Stufen bis zum P100D zu 160.650 Euro.

Tesla Model 3: Mit 250 Kilometer Reichweite

35.000 US-Dollar soll der kleine Tesla kosten und fünf Erwachsenen Platz bieten. Als Top-Modell ist das Model 3 mit einem 75-kWh-Akku ausgerüstet und soll 350 Kilometer Reichweite bieten. Im Inneren soll das Tesla Model 3 ein spaciges Lenkrad haben, aber ohne Head-up-Display auskommen. Die Sitze sind voll umklappbar, auf der Rückbank können 2 bis 3 Kindersitze Platzfinden. Im Vergleich zum Model S wird es das Model 3 nur mit wenigen Konfigurationsmöglichkeiten geben.

Besonderheit: Aktuell sollen bereits 400.000 Bestellungen für das Tesla Model 3 vorliegen, die Wartezeit auf das E-Auto soll nach Angaben von Tesla bis zu einem Jahr betragen.

Tesla Model Y kommt 2019

2019 wird das Model Y auf den Markt kommen und die Crossover-Variante des Model 3 darstellen. Wenngleich das E-Auto nicht auf der Model 3-Plattform aufbauen wird. Hier plant Tesla eine Abkehr von der aktuellen 12-Voll-Architektur.

Ansonsten wird sich das Model Y bis auf die Antriebseinheit am Model 3 orientieren. Heißt: Auto-Pilot, spartanischer Innenraum und großer Touchscreen. Die Reichweite: Mindestens 500 Kilometer. Der Preis: Mindestens 30.000 US-Dollar. Gerüchten zufolge soll auch das Model Y wieder über hintere Flügeltüren verfügen. Wir gehen davon aus, dass der Crossover-SUV mit klassisch angeschlagenen Türen auf den Markt kommen wird.

Besonderheit: Neukunden werden wohl für das Nachladen an den Tesla Superchargern zahlen müssen.

Tesla Model R wird der stärkste Tesla

Tesla-Boss Elon Musk hat schon angekündigt, wieder einen offenen Sportwagen bauen zu wollen. Bereits 2006 gab es bis 2012 mit dem Tesla Roadster ein entsprechendes offenes Modell mit 53-kWh-Batterie und 215 kW Leistung. Ein Marktstart-Datum für das Model R steht noch nicht fest. 2020 könnte das Modell auf den Markt kommen, dann sicherlich auf einer neuen Plattform und einer aktuellen Antriebseinheit.

Besonderheit: Bis zur Markteinführung des Model R, dessen Modellname noch nicht feststeht, bleibt das Model S nach Angaben von Musk der schnellste Tesla im Programm.

Tesla Pickup soll Spaß machen

Im Bereich der Nutzfahrzeuge sieht Elon Musk noch mehr Potenzial für seine Firma. Bei der Vorstellung seiner zweiten Langfristplanung wird es in den kommenden Jahren eine Pickup-Version geben, die nicht nur einen Nutzfahrzeugcharakter haben, sondern auch Fahrspaß bieten soll. Insbesondere für den amerikanischen Markt wäre so ein praktisches Fun-Mobil gedacht. Allerdings ist ein Export für die europäischen Märkte nicht ausgeschlossen.

Besonderheit: Kommt, keiner weiß wann.

Tesla will auch einen reinen E-Lkw

Auch bei den schweren Lkw sieht der Tesla-Boss eine große Marktlücke. Er präsentierte sogar schon ein erstes Teaser-Bild des kommenden Tesla Lkw, der natürlich rein elektrisch unterwegs sein wird. Auf dem Bild ist eine schmale hohe Front mit hochstehenden Scheinwerfern und ausgestellten Radhäusern zu sehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Tesla das Modell bringen wird.

Besonderheit: Ein funktionstüchtiger Prototyp soll bereits existieren.

Die weiteren Tesla-Projekte im Überblick

Elon Musk baut Tesla nicht nur als E-Auto-Bauer aus, seine Vision sind ganzheitlicher, seine Projekte reichen von Erstaunen bis Kopfschütteln.

  • Tesla Fahrdienste:
    Eingebunden in ein Tesla-Netzwerk könnten die Fahrzeuge bei Nichtgebrauch durch den Besitzer Fahrdienstleistungen im Rahmen eines Carsharing für andere Kunden übernehmen. Gesteuert werden soll der Fahrdienst mit den autonom fahrenden Autos per App.
  • Tesla Solardächer:
    Für die bordeigenen Batterien aber auch für stationäre Anwendungen sollen alle Fahrzeuge mit Solardächern ausgerüstet werden.
  • Tesla Supercharger:
    Bis Ende 2017 will Tesla sein Netz von Superchargern von 10.000 Ladeplätzen sowie 15.000 Destination Charger verdoppeln.
  • Tesla Gigafactory und weitere Fabriken :
    Ab 2018 soll die volle Produktion der Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada laufen. Die Batteriefabrik ist dann das größte Fabrikgebäude der Welt. Neben Batterien für das Model 3 werden dort auch Heimspeicher produziert. Die Autoproduktion im kalifornischen Freemont ist unterdessen an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Elon Musk plant mindestens drei weitere Auto-Werke – es könnten aber auch zehn bis zwanzig werden.
  • Tesla Tunnel
    Mit der Boring Company will Tesla nicht langweilen, sondern ein unterirdisches Transportsystem aufbauen. Auf Schlitten sollen Autos dann in einem Tunnelsystem mit bis zu 200 km/h unter dem oberirdischen Stau bis zu Ziel gefahren werden. Angekommen, bringen Aufzüge das Auto wieder an die Oberfläche.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tesla-neuheiten-2018-2019-2020-alles-zu-den-neuen-e-autos-1128833.html

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Kahn Design Flying Huntsman 6×6 Soft-Top — Defender mal sechs auch ohne Dach

Der britische Tuner Kahn hat für den Autosalon Genf 2015 einen 6×6-Land Rover Defender entworfen. Saftig: Als Antrieb dient ein 6,2-Liter-V8 mit 430 PS. 2018 soll eine Soft-Top-Version folgen.

Die Kahn-Design-Umbauten des Land Rover Defender sind inzwischen fast schon legendär, mit allerlei Karosserie-Applikationen verpasst der britische Tuner dem kultigen Geländewagen eine abgefahrene Endzeit-Optik. Auf Basis des „Flying Huntsman“-Modells stellte Kahn auf dem Autosalon in Genf 2015 eine 6×6-Variante vor.

Der bereits bekannte Flying Huntsman-Defender von Kahn zeichnet sich neben den Änderungen an der Karosserie mit aufgesetzten Show-Planken, neuer Front und abgeänderter Motorhaube vor allem durch sein Antriebs-Aggregat aus: unter der Haube bollert ein 6,2-Liter V8 von General Motors, der es auf lustige 430 PS bringt.

Diesen Flying Huntsman hat Kahn gehörig verlängert, verbreitert und zum 6×6-Dreiachser aufgepumpt. Der Hintergedanke ist unschwer zu erkennen – die hervorragenden Geschäfte von Mercedes mit dem G 63 AMG 6×6 würde auch Kahn Design gerne machen, potentielle Kunden mit viel Geld und einem Faible für den extrovertierten Auftritt gibt es augenscheinlich reichlich. Daher stockt Kahn sein Angebot weiter auf. Mit Blick auf den Maybach G 650 Landaulet wird der Huntsman 6×6 auch in einer Soft-Top-Version als Landaulet aufgelegt. Die soll in Genf 2018 präsentiert werden. Die Technik wird vom normalen Flying Huntsman 6×6 übernommen.

Flying Huntsman 6×6 ist sechs Meter lang

Der Flying Huntsman 6×6 wurde nicht nur nach hinten verlängert. Der vordere Teil des Rahmens wurde um 40 Zentimeter gestretcht, was eine extravagant lange Motorhaube zur Folge hat. Im Heckbereich gab es eine Verlängerung um 80 Zentimeter, was den Kahn-Design-Defender auf respektable sechs Meter Länge anschwellen lässt. Damit nicht genug wurden Rahmen und Karosserie zusätzlich um 15 Zentimeter verbreitert, was in einer deutlich verbreiterten Hecktür und einem dritten Scheibenwischer für die stärker geneigte Frontscheibe resultiert.

Alle drei Achsen des Flying Huntsman 6×6 sind angetrieben und jeweils mit einer Differentialsperre bestückt. Zusätzliche Passagiere zu den beiden vorne sitzenden sollen durch die verlängerten Türen leidlich bequem einsteigen können, der Flying Huntsman 6×6 basiert auf dem dreitürigen Land Rover Defender Defender 110 Hardtop ohne zusätzlichen hinteren Einstieg. Bremsanlage und Fahrwerk wurden entsprechend verbessert und verstärkt. Ein Sechsgang-Automatikgetriebe ersetzt die serienmäßige Handschaltung.

Eine Serienfertigung des Defender Flying Huntsman 6×6 hält Kahn Design bei entsprechender Nachfrage für problemlos möglich und verspricht zusätzlich, den Flying Huntsman 6×6 bei Bedarf in verschiedenen gepanzerten Varianten bis hin zur Schutzklasse B7 anbieten zu können.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kahn-design-flying-huntsman-110-wb-6×6-concept-defender-mal-sechs-auch-ohne-dach-9299312.html

Detroit Motor Show 2018 — Highlights der US-Automesse

Vom 13. bis zum 28. Januar startet in Detroit das Autojahr 2018 mit der North American International Auto Show (NAIAS). Erwartet werden zahlreiche US-Debüts sowie einige Weltpremieren. Wir haben sie alle.

Auch wenn die L.A. Autoshow im November schon zahlreiche Premieren abgefeiert hat, hält die North American International Autoshow (NAIAS) noch zahlreiche leckere Weltpremieren bereit. Zwei Wochen lang wird die Motor City Detroit wieder zum automobilen Nabel der Welt, wenn im Cobo Center die Detroit Motor Show läuft.

Das neue Mercedes G-Modell

Die Mercedes G-Klasse gehört zu den absoluten Urgesteinen der Geländewagenszene. Nach fast 40 Jahren bahnt sich in Detroit nach unendlich vielen Evolutionen nun endlich die Revolution an. Die neue Mercedes G-Klasse erfindet sich komplett neu, ohne ihre Tradition zu verleugnen. VW bereichert die Show mit dem neuen Jetta. Auf dem alten Kontinent eher verschmäht, soll der neue Jetta als kleiner Arteon an seine Verkaufserfolge auf dem US-Markt anknüpfen.

Verkaufserfolge feiert auch der Ram 1500 am laufenden Band. Damit das so bleibt zeigt sich der Pickup in aufgefrischter Form auf der NAIAS. Lexus wird mit der Studie LF-1 Limitless einen Ausblick auf ein großes SUV-Coupé geben. Toyota wird den neuen Avalon zeigen und Hyundai könnte in Detroit die nächste Generation des Veloster enthüllen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/detroit-motor-show-2018-highlights-der-us-automesse-774767.html