Test: Honda CR-V – Der erste im Segment legt immer eine Schippe drauf

Test: Honda CR-V – Der erste im Segment legt immer eine Schippe drauf

Mit dem CR-V ist Honda bereits in der vierten Generation angelangt. Das SUV der ersten Stunde verbindet seit 1996 hohen Nutzwert mit angenehmem Komfort. Seit 2013 läuft der CR-V mit dem 1.6 i-DTEC Diesel und nun legen die Ingenieure aus Nippon mit der Verbindung der Neun-Stufen-Automatik und dem Multimedia System Connect eine Schippe drauf. Die Kombination aus Motor und Getriebe verspricht hohen Fahrspaß und Effektivität. Mit seinem Diesel aus der Familie der „Earth Dreams Technology“ unter der Haube startet der CR-V bei einem Grundpreis von 26.655 Euro.

Der Honda CR-V gibt sich einmal mehr als Vorreiter im Segment

Test: Honda CR-V 1.6 l i-DTEC, Lifestyle

Der Honda CR-V - mit Neun-Stufen-Automatikgetriebe
Der Honda CR-V – mit Neun-Stufen-Automatikgetriebe

Die vierte Generation des SUV aus Nippon ist eine komplette Neuentwicklung. Die Front prägt eine schwungvoll zu den Seiten hochgezogene Schürze. Prominent wird das Honda „H-Mark“ von langen Linien eingefasst und die seitliche Rundung der Frontscheinwerfer setzt sich in einer geraden Sicke über die gesamte Fahrzeuglänge fort, bevor sie bei den Heckleuchten wieder abfällt. Am Heck sorgen die Scheinwerfer für einen starken Auftritt.

Auch die Heck Partie ist anschaulich
Auch die Heckpartie ist anschaulich.

Die Dachreling bietet eine abgesenkte Schnellmontagevorrichtung für den Dachgepäckträger. Das verbessert die Aerodynamik. Der Wagen ist zudem fünf Millimeter kürzer und dreißig Millimeter niedriger im Vergleich zum Vorgänger. Die optimierte Windschlüpfrigkeit macht sich bei Kraftstoffverbrauch (5,3 Liter im Normtest) und Abgasemission (139 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer) positiv bemerkbar. Generell fiel der Offroadlook bereits mit Beginn der dritten Generation dem Lifestyle-Outfit  zum Opfer, was den CR-V weiterhin im Trend liegen lässt. Das japanische SUV, das ausschließlich als Fünfsitzer erhältlich ist, kommt heute mehr als Städter daher, was ja auch seinem eigentlichen Einsatzzweck als Familienauto entspricht.

Der Innenraum mit hochwertige Materialien
Der Innenraum mit hochwertigen Materialien.

Im Innenraum sorgen eine hohe Materialien- und Verarbeitungsqualität für ein gediegenes Ambiente. Beim Einsteigen stellen wir fest, dass die Bedienelemente leicht zum Fahrer zugeneigt sind. Zur Grundausstattung gehören Klimaautomatik mit Zwei-Zonen-Regelung und Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, sieben Airbags sowie eine Bergan- und abfahrhilfe. Die Armaturen bieten dem Fahrer sehr viele nützliche Informationen, wobei das Display des Bordcomputers nie überladen wirkt. Das Navigationsgerät in Verbindung mit dem Multimediasystem Honda Connect stellt uns nicht nur Entertainment wie digitales Radio oder eine gute Soundanlage zur Verfügung. Dank ausreichendem Kartenmaterial sind selbst kleinste Ziele leicht zu navigieren.

In Sachen Flexibilität und Assistenzsysteme hat der CR-V deutlich zugelegt. Mit seinem Klappmechanismus, der bereits in der dritten Generation zum Einsatz kam, wächst das Laderaumvolumen auf stolze 1669 Liter. Bei voller Bestuhlung, mit der fünf Personen bequem Platz finden, passen immer noch 589 Liter in den Kofferraum, was zu den Bestwerten im Segment gehört. Die Dreiersitzbank im Fond verfügt über einen praktischen Einstieg, weil die Türen sich weit aufklappen lassen.

Auch im Gelände eine gute Performance
Auch im Gelände eine gute Performance.

Viel Fahrspaß vermittelt der aus dem Motorenprogramm „Earth Dreams Technology“ von Honda bekannte 1.6 i-DTEC-Diesel auf eine sehr souveräne Weise. Denn mit einem Drehmomentmaximum von 350 Newtonmetern ab 2000 Umdrehungen kann das Aggregat im oberen Drehzahlbereich noch einmal spürbar nachlegen. Kombiniert ist unser Testwagen mit einem sportlich abgestuftem Neun-Stufen-Automatikgetriebe, das leider beim Anfahren ein wenig schwerfällig wirkt. Die Lenkung ist gerade für den europäischen Geschmack ausgesprochen spursicher ausgelegt, so dass auch in der Stadt in Verbindung mit dem kleinen Wendekreis sehr entspanntes Fahren und Einparken möglich ist.

Der CR-V, den es sowohl als Fronttriebler als auch mit elektronisch zuzuschaltendem Allrad-Antriebssystem gibt, ist ab einem Preis von 23.490 Euro zu haben. Dafür bietet Honda einen 2.0-Liter Benziner mit 155 PS. Die Dieselmotorisierungen hingegen starten mit dem frontgetriebenen 1.6 i-DTEC mit einer Leistungsstufe von 88 kW (120 PS) und Sechsgang-Schaltgetriebe. Der Basispreis beträgt hier 26.655 Euro.

2015-10-11 14_07
Honda CR-V mit fünf Ausstattungslinien.

Die Preisunterschiede zwischen den fünf Ausstattungslinien „S“, „Comfort“, „Elegance“, „Lifestyle“ und „Executive“ sind moderat gehalten. Dabei liegt beim einzigen Diesel und Allradantrieb die Differenz zwischen der Ausstattung „Elegance“ und der Topausstattung „Executive“ allerdings bei satten 6700 Euro. Enthalten sind bereits dann das Multimediasystem Honda Connect mit Sieben-Zoll-Touchscreen, Xenon-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregelung, Lederausstattung und eine elektrische Heckklappenbedienung. Das Neun-Stufen-Automatikgetriebe schlägt mit 2100 Euro zu Buche. Das schon ab der Ausstattungsvariante „Elegance“ zum Aufpreis von 750 Euro zur Verfügung stehende Fahrerassistenz-Paket beinhaltet einen Ausparkassistenten CTM (Cross Traffic Monitor), einen Fernlichtassistenten, ein Kollisionswarnsystem, einen Spurhalteassistenten sowie einen Tote-Winkel-Assistenten und eine Verkehrszeichenerkennung.

SUV auch für den Stadtverkehr
SUV auch für den Stadtverkehr.

Honda CR-V 1.6 l i-DTEC, Lifestyle

Hersteller:  Honda
Typ:  CR-V 1.6 i-DTEC
Kasse:  SUV
Motor:  R 4
Getriebe:  Neun-Stufen-Automatikgetriebe
Antrieb:  Allradradantrieb
Hubraum:  1.597 ccm
Leistung:  118 Kw (160 PS)
Drehmoment:  350 Nm bei 2000 U/min.
Gewicht Fahrfertig:  1.728 kg
Von 0 von 100:  10.4 s
Höchstgeschw.:  197 km/h
Verbrauch (NEFZ):  5,3 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ)  139 g/km
Emmissionsklasse  EU 6
Effizienzklasse  B
 ‎
Fotos im Artikel und Titelbild: Stefan Beckmann
Aktuelle Suchanfragen:
Previous ArticleNext Article
Stefan Beckmann

Als Quereinsteiger kam ich in die Szene der Mobilität und bin nun seit nunmehr 16 Jahren total infiziert, was das bewerten von Autos und
alles was von einem Motor angetrieben wird. Im Laufe diesen Jahres habe ich nun die Möglichkeit bekommen, dies neutral und nicht
für einen Hersteller zu tun. Was soll ich sagen ? „Ein tolles Gefühl!“

Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html