Teststrecken und Prüfgelände — Hier testet die Autoindustrie

Teststrecken und Prüfgelände — Hier testet die Autoindustrie

Vor jeder neuen Modelleinführung wird die Neuentwicklung von den Autoherstellern unter härtesten Bedingungen auf Herz und Nieren getestet. Wir haben die Testgelände der Autobauer aufgespürt.

Daimler baut neues Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen, 2018 eröffnet der Konzern auf über 500 Hektar eines ehemaligen Bundeswehrstandorts unter anderem seine Teststrecke. Auf den Plänen zeigen sich großzügig angelegte Bahnen für Handling, Top-Speed und Bremsentests. Da ist ein anderes Unternehmen aus Stuttgart schon etwas weiter.

Porsche kauft Nardo“ lautete im April 2012 die Schlagzeile. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller holte die legendäre Teststrecke in Süditalien unter das Dach des VW-Konzerns. Nardo steht für Highspeed. Die 12,5 Kilometer lange überhöhte Kreisbahn gilt als schnellster Rundkurs der Welt. Über 400 km/h sollen hier fahrbar sein. Doch Nardo bietet mehr als nur den Highspeed-Kick. Auf dem über 700 Hektar großen Areal stehen den Testern auch verschiedene Handling- und Offroadpisten zur Verfügung.

Zehn Millionen Testkilometer bis zur Serienreife

Diese gehören auch bei nahezu jedem anderen Hersteller zur Standardausstattung der Testgelände. Zudem wird auf speziellen Akustikmessstrecken und Bremspisten gefahren. An Steilstrecken mit bis zu 30 Prozent Steigung bleibt kein Testerauge trocken. Marter- und Schlechtwegestrecken setzen dem Fahrwerk zu. Pisten mit Kopfsteinpflasterbelag haben sich hier sogar den Beinamen „Belgische Straße“ verdient. Auf Skidpads und bewässerten Pisten werden Fahrdynamiksystemen die optimale Abstimmung beigebracht. Andere Kurse simulieren Bergstraßen oder Stadtfahrten. Getestet werden einfach alle Fahrsituationen die Autos im Alltag begegnen können.

Ergänzend zu den Fahrten auf den Testgeländen müssen sich die Prototypen natürlich unter anderem auch unter eisigen Bedingungen im hohen Norden beweisen und Hitzeschlachten in Afrika oder dem Death Valley schlagen. Auf dem Programm stehen aber auch schnelle Runden auf der Rundstrecke – gerne trifft man sich dazu auf der Nürburgringnordschleife – oder auf etlichen Kilometern im normalen Straßenverkehr.

Wie hoch die Testvorgaben sind, zeigt Porsche am Beispiel Nardo. Begünstigt durch das milde Klima sollen sich dort die Testräder ganzjährig in drei Schichten an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr drehen. Insgesamt sammeln die neuen Modelle so schon vor dem Marktstart gut zehn Millionen Testkilometer.

Wo die Autobauer diese Distanzen zurücklegen, zeigt die Fotoshow mit zahlreichen Testgeländen der Autobauer weltweit.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/teststrecken-und-pruefgelaende-hier-testet-die-autoindustrie-5095971.html

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Lackierungen & Folierungen für Autos — Diese Farben sind momentan voll im Trend

In Sachen Lackierung und Folierung sind den eigenen Vorstellungen heutzutage kaum noch Grenzen gesetzt. Wir haben uns in den USA nach den neuesten Trends in diesem Bereich umgesehen.

Wenn Sie mit einem Lamborghini Huracan durch eine deutsche Großstadt fahren, dann ist Ihnen die Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer gewiss. Wenn man aber an der Westküste der USA, im Dunstkreis von Hollywood und Silicon Valley lebt, dann muss man schon etwas mehr bringen, um aufzufallen.

Nirgends in den USA ist die Dichte der Superreichen so groß wie im kalifornischen Newport Beach. Hier reiht sich ein Luxus-Autohaus an das anderen. Und alle machen mächtig Umsatz. Damit die Besitzer ihre Schmuckstücke auch vor Gleichgesinnten präsentieren und vergleichen können, kommt es regelmäßig auf den Parkplätzen der Händler zu Autotreffen der anderen Art.

Folierung schneller gewechselt als Lackierung

Wer was auf sich hält, der kauft sich nicht nur eine Supersportwagen von der Stange, sondern veredelt ihn auch noch. Weil die Tuning-Möglichkeiten bei McLaren und Lamborghini begrenzt sind, konzentriert man sich vor allem auf die Farbgebung der Karosserie. Was hier lackiert und foliert wird, ist weltweit einzigartig. Hier werden die Trends gesetzt, die irgendwann auch über den großen Teich nach Europa schwappen.

Vor allem in Sachen Folierung ergeben sich dank moderner Technik immer neue Möglichkeiten. Was früher nur als Schutzhülle in Eierschalen-Optik auf Taxis zum Einsatz kam, hat der normalen Lackierung mittlerweile fast komplett den Rang abgelaufen. Die selbstklebenden Maßanzüge halten nicht nur den Original-Lack in Schuss, sondern sind auch schnell ausgetauscht, wenn einem der Look einmal nicht gefällt.

Flip-Flop-Folierung in mattem Finish

So werden vor allem die reichen Internet-Kiddies immer experimentierfreudiger, was die Beklebung ihrer Luxus-Sportler angeht. Besonders im Trend liegt, die Karosserie mit verschiedenen Farben zu „verschönern“. Auch der alte Flip-Flop-Look feiert wieder eine Rennaissance – nun aber nicht mehr glänzend, sondern in einem coolen matten Finish.

Erlaubt ist alles, was gefällt: Ob grellbunte Farben in jeder Kombination, schwarz-weißer Zebra-Look, Camouflage mit Neon-Tönen oder klarlackierte Carbon-Oberflächen als Kontrast – Hauptsache man fällt damit auf. In der Galerie zeigen wir Ihnen die neuesten Spielzeuge der Superreichen in ihren verschiedenen Lackierungen und Folierungen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lackierung-folierung-farben-trend-12756609.html

Lotus Elise Cup 260 — Absolut limitierter Rennableger

Der britische Sportwagenbauer Lotus legt mit der Elise Cup 260 eine auf weltweit 30 Fahrzeuge limitierte Sonderserie auf, die ganz dicht am Rennfahrzeug Elise Race 250 bleibt.

Lotus setzt weiter auf Diversifizierung seiner Baureihen und bringt mit der Elise Cup 260 eine neue Modellvariante des leichten Zweisitzers. Diese ist zwar für die Straße zugelassen, soll aber technisch ganz nah am Rennwagen Elise Race 250 liegen. Von der extremsten Elise aller Zeiten sollen nur 30 Exemplare für den gesamten Weltmarkt gebaut werden.

Im Lotus Elise Cup 260 kommt der 1,8-Liter-Kompressormotor auf 253 PS und stellt ab 4.000 Touren ein maximales Drehmoment von 255 Nm bereit. Damit soll der Zweisitzer in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und maximal 243 km/h schnell werden. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Sportgetriebe, die Traktion optimiert ein elektronisches Sperrdifferenzial.

Neue Aeroparts für deutlich mehr Abtrieb

Zur Ausstattung des Lotus Elise Cup 260 zählen Vorderradkotflügel mit Entlüftungsöffnungen, die den Abtrieb weiter erhöhen, ein Frontsplitter aus Carbon sowie Carbon-Hauben vorne und hinten und ein großer Heckspoiler – ebenfalls aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Alle neue Aerobauteile zusammen sollen den Abtrieb bei Topspeed um 180 kg erhöhen. In den Radläufen drehen sich an einer um 10 mm verbreiterten Spur extrem leichte Schmiedefelgen mit schwarzem Finish in den Dimensionen 16 und 17 Zoll. Vorne sind 205/45er Pneus aufgezogen, hinten drehen sich 235/40er Reifen. Hinter den Felgen lugen rot lackierte Bremssättel hervor. Alle Leichtbauteile zusammen senken das Gewicht der Elise um 15 kg auf trocken 862 kg. Neu sind auch die einstellbaren Federbeine

Den Innenraum haben die Briten mit schwarzem Alcantara mit gelben Kontrastnähten ausgeschlagen. Die beiden Passagiere sitzen in Carbonschalen, der Fahrer greift in ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad, während sich die Augen an Carbonapplikationen ergötzen können. Die sechs Gänge werden mit einem polierten Schaltknauf angesteuert, kommt die elise zum Stillstand so arretiert ein Lederhandbremshebel die Stopper.

In Deutschland ist die neue Lotus Elise Cup 260 ab sofort ab 76.000 Euro bestellbar.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lotus-elise-cup-260-daten-infos-marktstart-preis-8563182.html