tl:dr

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tl:dr – ein Akronym für „to long – did not read“. Also: Der Text war zu lang, ich hab es nicht gelesen. Ob das auch auf meine Artikel zutrifft?

Ich habe gerade einen Beitrag von coolhunting.com gelesen (ein erfolgreiches US-Blog) und habe mir deren Artikel mal im Bezug auf die Frage nach „der richtigen“ Textlänge angeschaut.

Im Beitrag über die GL-Klasse als „Produktionsfahrzeug“ werden dort 570 Wörter verwendet und eine Handvoll Fotos. Setze ich dagegen meine Fahrberichte, dann komme ich oftmals locker auf die vierfache Anzahl der Wörter und natürlich auch auf mehr Fotos.

Aber wie sinnvoll ist das? 

Ich habe immer gedacht: Wenn ich schon Fahrzeuge von der Industrie bekomme, dann muss ich dafür auch ordentlich auf die Tastatur klimpern – so etwas wie eine Pflicht besonders fleißig zu sein – aber helfe ich mir eigentlich mit den langen Fahrberichten selbst? Und wenn nein, hilft es der Industrie?

Und hilft es eigentlich meinen Lesern?

Am Ende ist das Ziel doch folgendes: Ich schreibe meine Meinung in dieses Internetz, ihr lest es. Manchmal finde ich etwas gut und manchmal finde ich etwas doof und am Ende des Tages bilde ich mir ein, dass es Euch auch geholfen hat – wenn ich darüber geschrieben habe. Aber wenn die Texte nicht gelesen werden – wem hilft es denn dann?

Verweildauer

Als gutes Messinstrument stellt sich hier wieder einmal das Analytics von Tante google dar. Derzeit habe ich eine Verweildauer von „um die zwei Minuten“ im Blog. Das war früher, als ich weniger Besucher hatte, auch mal bei über 3,5 Minuten – sank aber im Prinzip mit der Zunahme der Blogbesucher. Zwei Minuten reichen auf jeden Fall nicht, um meine Fahrberichte zu lesen. Niemals, nicht.

ERGO

Und damit meine ich nicht die Versicherung: tl:dr – trifft es wohl, leider auch bei meinen Artikeln.

Also was tun? – Ich denke ich werde meine Artikel kürzen und dafür die Frequenz weiter nach oben schrauben, noch mehr Artikel – dafür weniger lang!

Wie seht Ihr das?

 

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

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