Total vernetzt: IAA-Studie Renault Symbioz — So stellt sich Renault ein Auto für 2030 vor

Total vernetzt: IAA-Studie Renault Symbioz — So stellt sich Renault ein Auto für 2030 vor

Mobilität im Jahre 2030 ist das Ding des neuen Konzept-Autos Renault Symbioz. Der Wagen soll in der Lage sein, weitestgehend autonom zu fahren – und das vollelektrisch.

Schon optisch soll sich der Renault Symbioz deutlich von den Fahrzeugen anderer Marken als auch von seinen Serien-Modellgeschwistern unterscheiden. Im Jahr 2030 werden sich digitale Lebensstile deutlich stärker entwickelt habe, als wir es heute kennen. Der Symbioz soll diesen digitalen Lebensstilen durch seine vielfältigen Vernetzungsfähigkeiten gerecht werden. Den wahrscheinlich in Zukunft noch strengeren Umweltanforderungen, insbesondere in Städten, wird der Wagen durch seinen rein elektrischen Antrieb gerecht.

Der Concept-Car-Name „Symbioz“ leitet sich von Symbiose ab, laut Renault steht er in diesem Fall für „Zusammenleben“. Renault geht davon aus, dass in Zukunft ein Auto noch deutlich stärker im permanenten Austausch mit seinem Umfeld, der Verkehrsinfrastruktur und seinen Nutzern stehen wird. Das „z“ am Ende des Modellnamens soll ein Hinweis auf den lokal emissionsfreien Antrieb (zero emission) sein.

„Z“ als wichtiger Buchstabe bei Modellnamen von Renault

Das Zero-Emission-„Z“ taucht inzwischen in mehreren Renault-Modellnamen auf. So tragen das kleine zweisitzige Leichtfahrzeug Twizy, der Kleinwagen Zoe und der Hochdachkombi Kangoo Z.E. dieses „Z“. Und noch eine aufregende Studie hat den letzten Buchstaben des Alphabets bekommen: Der rein elektrisch angetriebene Renault Trezor gehörte als Concept Car zu den Highlights des vergangenen Pariser Autosalons 2016. Der jetzt angekündigte Symbioz steht also in der Tradition des schicken Trezor.

In den Trezor packte Renault damals alles rein, was nach Zukunft roch: Leichtbau mit einem Karbon-Chassis, an dem vorne und hinten Stahl-Hilfsrahmen sitzen, einen leistungsstarken Elektroantrieb mit akzeptabler Reichweite und die Möglichkeit, bei Bedarf autonom zu fahren. Der Innenraum des Sportlers ist extrem schick und die komplett kräftig rot getönte Verglasung hat keine Chance auf eine Serienfertigung. Der Trezor, läutete bei Renault eine neue Design-Ära ein. Obwohl der elektrische Flitzer nicht mit einem studientypischen Bühnenroller-Triebwerk, sondern den echten 350-PS-Motor aus der Formel E im Heck und somit über der Antriebsachse trägt, wird er nicht eins zu eins als Serienauto kommen. Der Wagen symbolisiert vielmehr Renaults nahe Design- und Technikzukunft – und somit dürfte der auf der IAA zu sehende Symbioz einige optische und technische Gemeinsamkeiten mit dem gelungenen Trezor aufweisen.

Renault-Designchef Laurens van den Acker wird den neuen Symbioz am Dienstag dem 12. September um 9:50 Uhr im Rahmen der Renault Pressekonferenz auf Stand D 10 in Halle 8 vorstellen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/renault-symbioz-iaa-2017-12525240.html

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