Toyota Century 2018 — Kein Zwölfzylinder mehr aber Klassik-Look bleibt

Toyota Century 2018 — Kein Zwölfzylinder mehr aber Klassik-Look bleibt

Seit 1967 hat Toyota den Century im Programm. Auf der Tokyo Motor Show wird die erst dritte Generation des Oberklassemodells präsentiert. Technisch topfit, aber optisch weiter sehr klassisch. Eine kleine Sensation: Mit der neuen Generation trägt Toyota den einzigen japanischen Pkw-V12 zu Grabe.

Der Toyota Century, der nur in Japan angeboten wird, gilt als klassische Luxuslimousine, wobei klassisch sich vor allem auf das Design bezieht. Das wurde seit der Erstauflage 1967 nur behutsam weiterentwickelt. Sprich, der neue Century sieht immer noch gewohnt alt aus. Die senkrecht stehende Front trägt einen breiten und hohen Chromkühlergrill. Flankierend wurden neuzeitliche LED-Scheinwerfereinheiten positioniert. Auch die Tagfahrleuchten in der Schürze setzen auf LED-Technik. Die Silhouette will keiner modernen Coupélinie schmeicheln, sondern setzt auf klare Formen und ein hohes Passagierabteil, das in einer mächtigen C-Säule Richtung Kofferraum ausläuft.

Zwischen Chromleisten gepackte breite LED-Leuchten prägen das Heck. Ansonsten bietet die Gesamtskulptur keinerlei Aufgeregtheiten. Lediglich die Unterkanten von Schürzen und Schwellern heben sich silbern von der schwarzen Restkarosserie ab. Für Wertigkeit sorgen zudem zahlreiche Chromelemente.

V8 Hybrid statt V12-Saugmotor

Unter dem Blech ist der Toyota Century aber auf Höhe der Zeit. Die V12-Ära ist mit der neuen Generation Geschichte – der Century war das einzige japanische Serienauto mit Zwölfzylinder-Triebwerk. Für standesgemäßen Vortrieb sorgt künftig ein V8-Hybridantrieb mit nicht mehr ganz taufrischer Nickel-Hydrid-Batterietechnik. Leistungsdaten wurden noch nicht genannt, dafür soll der elektrifizierte Benziner für in dieser Klasse einmalig niedrige Verbrauchswerte bürgen. Die Motorkennzeichnung legt aber nahe, dass es sich um den Hybridantriebsstrang aus dem Lexus LS600h handelt, der es auf gut 400 PS und 520 Nm Drehmoment bringt.

Nachgelegt wurde beim Komfort. Noch mehr Radstand schafft noch mehr Innenraum, vor allem im Fond. So streckt sich der neue Toyota Cebtury jetzt auf 5,36 Meter Länge, 1,93 Meter Breite und 1,50 Meter Höhe. Der Radstand wuchs auf 3.090 mm. Höhere Türausschnitte und ein weiter abgesenkter Fahrzeugboden erleichtern das Ein- und Aussteigen. Das Interieur ist mit exklusiven Stoffen aus reiner Wolle ausgeschlagen, dazu gibt es Edelholzapplikationen. Die beiden Einzelsitze im Fond können elektrisch vielfach verstellt werden und bieten eine Massagefunktion. Neu ist die elektrisch justierbare Fußstütze. Bewährt haben sich die elektrische Vorhänge im Fond. Über ein zentrales Bedienfeld in der Mittelarmlehne lassen sich alle Komfortfunktionen aus dem Fond steuern. Mit an Bord sind natürlich auch ausklappbare Schreibtische, Leseleuchten sowie ein Unterhaltungssystem mit großem Flachbildschirm, das mit einer Highend-Audioanlage verknüpft ist.

Und ebenso natürlich fährt der Toyota Century alle verfügbaren Assistenzsysteme auf. Zu haben ist der Luxusliner ab Mitte 2018 wieder nur exklusiv auf dem japanischen Markt. Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-century-2018-luxusliner-im-klassik-look-690752.html

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McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html