UNICAT MD77h auf MAN 6×6 — Extrem-Wohnmobil mit drei Achsen

UNICAT MD77h auf MAN 6×6 — Extrem-Wohnmobil mit drei Achsen

Dieses Wohnmobil braucht keinen Campingplatz: Der Unicat MD77h hat 540 PS und drei angetriebene Achsen. Je 1.000 Liter Diesel und Wasser an Bord, Waschmaschine und Stromgenerator machen das Expeditionsmobil unabhängig von der Zivilisation.

Auf drei Achsen um die Welt: Genau dafür ist der Unicat MD77h gebaut. Das Expeditionsmobil auf Basis eines MAN TGS 6×6 kommt mit Allradantrieb, Untersetzung und Differenzialsperren auch ohne Straßen zurecht. Bei 1.050 Liter Diesel an Bord darf die nächste Tankstelle auch etwas weiter weg sein und ein 7,70 Meter langer Wohnaufbau – inklusive Waschmaschine, Backofen und Gefrierschrank – schafft Platz für alles Nötige, wenn es mal etwas weiter gehen soll.

Diesel mit 540 PS, Motorrad mit eigener Tankstelle

Der Euro-5-Dieselmotor unter der Kabine leistet 540 PS und ist an eine 12-Gang-Tipmatic von ZF gekoppelt. Die 20-Zoll-Räder sind auf Bedalock-Felgen montiert und können über eine Druckluft-Regelanlage an den Untergrund angepasst werden. Auch an die Mobilität für Zwischendurch haben die Erbauer gedacht: Auf dem Heckträger ist Platz für ein Motorrad, das an einem zusätzlichen 125-Liter-Benzintank samt Pumpe betankt werden kann.

Waschmaschine, Astabweiser und Zurrösen

Für den Fall, dass die Straße am Wasser endet, verfügt das Expeditionsmobil über Zurrösen für einen Schiffstransport. Astabweiser schützen das Fahrerhaus vor Blechschäden. Zusatzscheinwerfer am Dachgepäckträger und seitliche Arbeitsleuchten erhellen die Umgebung. Die kann auch gerne etwas unwirtlicher sein, drinnen sitzen Fahrer und Beifahrer auf luftgefederten Ledersitzen. Eine zusätzliche Schall- und Wärmeisolierung des Fahrerhauses hält Lärm und Extremtemperaturen draußen.

Solarstrom und Warmwasserheizung

Mit Strom versorgt sich der Unicat selbst, die Solarpaneele auf dem Dach leisten bis zu 1,92 kW. Fällt die Sonne aus, hilft ein Dreizylinder-Diesel mit 10,7 kW aus. Jeder der vier Wassertanks hat eine eigene Pumpe, sie nehmen insgesamt 1.170 Liter Frischwasser auf. Der Abwassertank (245 Liter) und der 140 Liter große Fäkaltank sind frostgeschützt untergebracht.

Für ein ausgeglichenes Klima im Innern sorgen neben einer sechs Zentimeter starken Gfk-Außenwand mit PU-Isolierung eine Warmwasserheizung mit 5 kW Leistung und zwei Klimaanlagen mit jeweils 2,4 kW. Der Boden im Bad ist beheizt, ebenso die Einzelbetten im Heck.

Je eine Küche für drinnen und draußen

Links von der Eingangstür befindet sich die Küche, rechts davon eine Rundsitzgruppe – diese Aufteilung ist bei Wohnmobilen üblich. Nicht üblich ist jedoch eine Außenküche Induktionskochfeld und Teppanyaki-Fläche – der MD77h hat das. Die Innenküche verfügt mit zwei Ceran-Kochfeldern, Kaffeemaschine, Backofen und einem 284-Liter-Kühlschrank mit 27-Liter-Gefrierfach ebenfalls über eine überdurchschnittliche Ausstattung. Töpfe, Tassen, Teller und Küchengeräte sind so untergebracht, dass auch auf Pisten nichts verrutscht, klappert oder zu Bruch geht.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/unicat-extrem-wohnmobil-md77h-man-6×6-expeditionsmobil-12455477.html

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McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html

Toyota Brennstoffzellenbus Tokyo Motor Show 2017 — Neuer Bus für Tokyo und Olympia

Toyota zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 einen Bus, der mit Wasserstoff fährt und 2020 abgasfrei bei den Olympischen Spielen fahren soll.

Toyota will 2018 den Brennstoffzellen-Bus Sora auf den Markt bringen. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 sollen im Großraum Tokio schon 100 Busse mit Wasserstoff fahren. Der „Fuel Cell Bus“ hat auf der 45. Tokyo Motor Show Premiere und fährt mit einer ähnlichen Antriebstechnik wie der Toyota Mirai. Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff elektrische Energie. Das Abgas besteht aus Wasserdampf, der Bus fährt also lokal emissionsfrei. Zehn Tanks speichern unter einem Druck von 700 bar insgesamt 600 Liter Wasserstoff. Der Festpolymer-Elektrolyt-Stack erzeugt Wechselstrom für zwei Elektromotoren, die jeweils 113 kW und 335 Newtonmeter leisten.

Platz für 78 Passagiere und 1 Fahrer

Der Bus ist 10,5 Meter lang und 2,49 Meter breit sowie 3,34 Meter hoch. Er bietet neben 22 Sitz- und 56 Stehplätzen ein Novum für Japan: quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze gab es dort laut Toyota bisher nicht. Die Sitzgelegenheiten klappen hoch, wenn niemand draufsitzt und schaffen so Platz für Kinderwagen oder Rollstühle.

Beschleunigungs- und Haltekontrolle

Der Bus beobachtet mit acht hochauflösenden Kameras seine Umgebung: Damit kann der Fahrer vor Fahrrädern oder Fußgängern gewarnt werden – autonom fährt der Brennstoffzellenbus nicht. Eine Beschleunigungskontrolle verhindert unsanfte Starts und eine Anfahrtskontrolle hilft über Leitlinien in der Fahrbahn, den Bus korrekt an der Haltestelle zu positionieren. Außerdem verfügt der Bus über ein System mit dem Namen IST Connect, das es möglich macht, Buspulks zu bilden und dem Bus Vorfahrt an Ampeln einräumt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-brennstoffzellenbus-sora-tokyo-motor-show-2018-olympia-2020-wasserstoff-12756556.html