Urlaub in Monte-Carlo – Ein Traum für jeden Autoliebhaber

Urlaub in Monte-Carlo – Ein Traum für jeden Autoliebhaber

DS5 monaco

Richtige Autoliebhaber können es nicht lange ohne ihre geliebten Fahrzeuge oder der Beschau von neuen, noch kraftvolleren und ästhetischeren Modellen aushalten. Wer daher auch im Urlaub nicht auf seine Leidenschaft verzichten möchte, für den bietet das kleine Fürstentum Monaco den perfekten Anlaufpunkt. Auf lediglich 2,04 Quadratkilometern wird dem Auto-Enthusiasten hier regelmäßig die volle Auswahl aller Luxus- sowie Sport-Karossen in „freier Wildbahn“ geboten. So bietet sich schon bei der Anfahrt die Möglichkeit, das eigene Gefährt zum Urlaubs-Vehikel werden zu lassen. Die spektakuläre Anreise über die – spätestens aus dem Film „Über den Dächern von Nizza“ mit Grace Kelly – bekannte Route Grande Coniche lässt die Autofahrt zur Erholung pur werden und auf den legendären Spuren der Ikone wandern.

„Whole Monaco“ by I, Katonams. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Whole_Monaco.jpg#/media/File:Whole_Monaco.jpg

Das Rennsport-Mekka Monte-Carlo

Neben der Steuerfreiheit und dem enormen Luxusaufkommen ist der Stadtstaat aber auch für seine Rennsport-Historie bekannt. Abgesehen vom jährlichen Höhepunkt des Formel-Eins-Rennens in Monte-Carlo führen zudem einige Überführungsetappen der Rallye Monte-Carlo durch die Luxus-Metropole selbst. Beide Rennen werden vom Automobilclub Monaco ausgetragen und gehören neben der Rallye Dakar, den 24 Stunden von Le Mans, dem Daytona 500 und dem Indianapolis 500 zu den prestigeträchtigsten Motorsportveranstaltungen der Welt. Weiterhin zählt der Große Preis von Monaco zusammen mit den 500 Meilen von Indianapolis und den 24 Stunden von Le Mans als eine der drei Kronen des Automobil-Rennsports.

„The Montecarlo’s harbour during the days of Formula 1 Monaco GP 2013“ by Uncidunci – Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_Montecarlo%27s_harbour_during_the_days_of_Formula_1_Monaco_GP_2013.jpg#/media/File:The_Montecarlo%27s_harbour_during_the_days_of_Formula_1_Monaco_GP_2013.jpg

Beeindruckender Stadtkurs

Natürlich muss leider während der eigenen Durchfahrt durch das legendäre Monte-Carlo auf die Renngeschwindigkeit und das Siegertreppchen verzichtet werden, dennoch bietet der Stadtkurs – der Cirquit de Monte-Carlo – auch für jeden Hobby-Fahrer ein ganz besonderes Erlebnis. Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt befindet sich direkt an dieser Strecke gelegen, nämlich das Casino Monte-Carlo. Die luxuriöse und traditionsreiche Spielstätte bietet dem Betrachter schon von außen einen wahren Augenschmaus.

„Monaco-CasinoMonteCarlo“. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Monaco-CasinoMonteCarlo.jpg#/media/File:Monaco-CasinoMonteCarlo.jpg
„Monaco-CasinoMonteCarlo“. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Monaco-CasinoMonteCarlo.jpg#/media/File:Monaco-CasinoMonteCarlo.jpg

Aber nicht nur die Außenansicht des Casinos ist ein absoluter Hingucker, denn auch das Klientel besucht die Örtlichkeiten nie ohne sich so richtig in Schale zu werfen. Insbesondere die Damen tragen daher oftmals spektakuläre Kleider und Schmuck zur Schau. Selbstverständlich bietet das Casino dem Besucher auch eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten. Wer also beispielsweise einen kleinen Abstecher auf eine Runde Roulette machen möchte, der ist hier genau richtig. Aufgrund der unglaublichen Dichte an Reichtum bietet auch der Parkplatz des Casinos für Autoliebhaber einen netten Anblick. Viele der Reichen und Schönen lassen es sich nämlich nicht nehmen auch beim Casino-Besuch mit ihren Luxusschlitten vorzufahren oder sich standesgemäß kutschieren zu lassen. So verwandelt sich die schnöde Parkfläche jeden Abend aufs Neue zu einem wahren Mekka für Autoliebhaber.

Wem das reguläre Angebot Monte Carlos nicht genug ist, für den bietet die Top Marques Monaco, eine der weltweit größten Messen im  Luxus-Segment, einmal im Jahr ein weiteres Highlight der Extraklasse. Die in Monaco zur Schau gestellten Luxuslimousinen verkörpern dabei natürlich nur die absoluten Supermodels der Automobilindustrie. Die Top Marques hat jährlich neben der Ausstellung von Luxus-Karossen auch den Anspruch ihren Besuchern aus der ganzen Welt die neuesten technologischen Innovationen im Bereich des Motorsports vorzustellen. Das Beste an der Top Marques Monaco ist jedoch, dass Autoliebhaber ihre Lieblingsmodelle tatsächlich direkt auf dem legendären Formel-Eins-Parcours Probe fahren können – das sollte sich nun wirklich kein wahrer Auto-Fan entgehen lassen! Wer außerhalb des Motorsports auf Luxus nicht verzichten möchte, für den hält die Messe außerdem ein breitgefächertes Angebot an Luxusyachten und -uhren bereit. Für Interessierte der Messe, gibt es hier weitere Informationen zur Veranstaltung.

Aber auch außerhalb der Begeisterung für den Motorsport hat Monte-Carlo einiges zu bieten. Das Angebot ist dabei auch nicht auf die absoluten Superreichen beschränkt. Für Sportfans bietet sich zum Beispiel das jährlich ausgetragene ATP-Tennis-Turnier an, wo sich die Crème de la Crème der Weltelite auf dem Court trifft. Unter dem Strich lässt sich festhalten, dass Monte-Carlo mit Sicherheit ein sehr extravagantes Reiseziel ist, welches jedoch viele Highlights zu bieten hat, die das Herz eines jeden Auto-Verrückten höher schlagen lässt.

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Selbstfahrende Autos auf Englands Straßen — Großbritannien will autonom voranfahren

Autofahren in England findet auf der linken Straßenseite statt. Das dürfte Touristen und Geschäftsleute bald nicht mehr kümmern, wenn es nach den Plänen der Regierung geht.

Die britische Regierung möchte unter anderem die chronisch verstopften Straßen der Hauptstadt London möglichst schnell mit autonom fahrenden Autos bevölkern. Dafür sollen Unternehmen, die an künstlicher Intelligenz arbeiten, mit 75 Millionen Pfund (aktuell ca. 84,4 Millionen Euro) gefördert werden. 160 Millionen Pfund (180 Millionen Euro) sollen in den Ausbau des Mobilfunknetzes mit 5G-Standard fließen.

Regierung fördert Autodrive-Projekt

Natürlich möchte Großbritannien hiermit die eigene Wirtschaft nach dem Brexit im internationalen Wettbewerb nach vorne bringen. Der englische Autobauer Jaguar Land Rover spielt hierbei eine wichtige Rolle. Das Unternehmen ist Teil des mit öffentlichen Geldern geförderten „UK Autodrive“ Projektes, dem außerdem Unternehmen wie Ford, AXA und andere angehören.

In Coventry nahe Birmingham und damit vor der eigenen Haustüre hat Jaguar Land Rover nun mit der Erprobung von selbstfahrenden Autos begonnen. Mit den Testfahrten soll nicht nur die Kommunikation unter den Autos, sondern auch zwischen Fahrzeug und der Verkehrsinfrastruktur, z.B. Ampeln und Verkehrszeichen, perfektioniert werden.

Touristen und Geschäftsreisenden in England dürfte die schnelle Durchsetzung der autonomen Autos sehr recht sein. Anstatt sich auf dem Weg zum nächsten Termin an den Linksverkehr gewöhnen zu müssen, lässt man das Auto selber fahren.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/feldversuch-mit-autonomen-autos-in-england-12802960.html

VW Virtus — Stufenheck-Polo für Brasilien

Der Autobauer VW hat aus dem neuen Polo für den südamerikanischen Markt eine Stufenhecklimousine entwickelt. Der VW Virtus wurde jetzt in Sao Paulo vorgestellt.

Der neue VW Virtus baut natürlich auch auf dem Modularen Querbaukasten des Konzerns auf. Im Virtus schmieden die Wolfsburger daraus eine 4,48 Meter lange Limousine, die den Polo um satte 43 Zentimeter in der Länge überragt. Zudem soll der Virtus mit einem 2,65 Meter langen Radstand – 10 Zentimeter mehr als im aktuellen Polo – Platz für fünf Erwachsene und zusätzlich einen der größten Kofferräume seiner Klasse mit 521 Litern Volumen bieten (270 Liter mehr als im Polo).

Ethanol taugliche Motoren für den Virtus

Einzig angebotener Motor ist ein Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner, der auch mit Ethanol betrieben werden kann. Im Benzin-Modus gibt der 1.0 TSI 115 PS an die Vorderräder ab, wird Ethanol getankt, so soll die Leistung auf 129 PS steigen. Das maximale Drehmoment liegt in beiden Fällen bei 200 Nm. In 9,9 Sekunden soll der Virtus von Null auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 194 km/h angegeben. Später soll noch ein 1,6-Liter-Saugbenziner angeboten werden, der ebenfalls mit Ethanol gefüttert werden kann. Beide Motoren werden wahlweise mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einer Sechsgang-Automatik gekoppelt.

Das Angebot an Assistenz- und Infotainmentfeatures übernimmt der Virtus aus dem Polo.

Der neue VW Virtus wird ausschließlich in Brasilien angeboten und auch dort gebaut. Später könnte er auch die Stufenheckversionen des alten Polo in den Märkten Russland und Indien ersetzen. Preise wurden noch nicht genannt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-virtus-stufenheck-polo-fuer-brasilien-716599.html