Versicherungsbetrug?: Wie DirectLine die Autoblogs mißbraucht!

Versicherungsbetrug?: Wie DirectLine die Autoblogs mißbraucht!

Jedes Jahr kann man, pünktlich bis zum 30. November, die eigene KFZ-Versicherung kündigen. Seit ein paar Jahren nutzt der Budget-Versicherer DirectLine diesen Zeitpunkt, um ganz gezielt – aber auch ganz günstig – für Werbung zu sorgen. 

Versicherungsbetrug?

Auto-Blog des Jahres? Oder doch nur ein Linkbait, der zur Farce wurde?

Die Wahl zum Autoblog des Jahres fällt – glaubt man den Ausführungen der Verantwortlichen aus der PR-Agentur, die von der Versicherung beauftragt wurden, – nur „zufällig“ mit dem Stichtag für die KFZ-Versicherung zusammen. Man wolle der Blogosphäre nur etwas Gutes tun.  Ich zitiere aus einer eMail an mich: „das Projekt ist seit jeher ein von allen Seiten als Investment in die Stärkung der sehr agilen und hochwertigen Auto-Bloggerszene gedacht.“

Genau. Und dass 15 Auto-Blogger in der eigenen Zielgruppe massiv für eine Autoversicherung trommeln, immerhin will ja jeder gewinnen,  fällt nur zufällig mit dem 3o. November zusammen. Verstehe.

In diesem Jahr wurde die Wahl zum Autoblog auch wieder von Motor-Talk unterstützt. Mit der PR-Macht der großen MT-Community wurde die Wahl in die Öffentlichkeit getragen.

Wie läuft diese Wahl ab?

In einem ersten Schritt wurde über den DirectLine-Blog ein Aufruf gestartet, die Wunsch-Autoblogs zu nominieren. Im zweiten Schritt wurde dann, zusammen mit der MT-Redaktion, eine Auswahl über die 15 Blogs getroffen, die sich im Anschluss der Wahl zum Auto-Blog des Jahres stellen sollten.

mein-auto-blog war auch darunter. Und nein. Wir haben uns nicht nominiert. Und nein. Wir wollten diesen Linkbait nicht mitmachen. Linkbait? Für uns ist es eine billige PR-Nummer, die man bei DirectLine abzieht. Aus den Augen eines PR-Experten unfassbar clever. Für die beteiligten Auto-Blogs eine Chance? Ja, immerhin winkt Preisgeld. Für den Sieger sind 2.000 € Preisgeld ausgelobt.

So wurde die Wahl zur Farce

Dummerweise war die begleitende PR-Agentur der Versicherung nicht in der Lage, eine Abstimmung zu gestalten, die auch nur annähernd abgesichert gegen Manipulation ist. Nein. Sie waren nicht einmal in der Lage, eine Webseite online zu bringen, die dem Wähler-Ansturm gewachsen ist.

mein-auto-blog hat mit Werbegeld auf Facebook für diese Abstimmung unter den über 11.000 m-a-b Fans geworben! 

Ja, wir ich habe diese Wahl gewinnen wollen! Wenn wir schon nominiert werden, dann wollen wir auch gewinnen. Zudem habe ich mehrfach in allen sozialen Medien für die Abstimmung getrommelt. Das Feedback war oft das gleiche: „Webseite down“ – „Wir können nicht abstimmen“ – „Wir können für a und b abstimmen, aber nicht für Euch“ … und so weiter. Diese ganze laienhafte Programmierung, wobei nichts programmiert wurde, es wurde ein WordPress-Plugin genutzt und das war es , brach binnen weniger Tage zusammen. Erst sprach man von Performance Problemen, die waren irgendwann behoben. Dann sprach man plötzlich von „Manipulationen“.

Betrugsversuche bei der Online-Wahl

DirectLine selbst hat die Notbremse gezogen und hat das Prozedere während der Wahl verändert.

Was war passiert?

Techniker der ausführenden Agentur haben Manipulationsversuche festgestellt. Ein Blog wurde von einem BOTnetz ständig mit 5-Sternen gewählt, alle anderen wurden mit 1-Stern bewertet. Es war nicht nur möglich, täglich neu zu wählen, nach dem Wechsel der IP-Adresse konnte ebenso wieder gewählt werden. Und als wäre das nicht amateurhaft genug, konnte man nicht nur 5-Sterne für den Lieblingsblog vergeben, nein, man konnte auch alle anderen Blogs mit nur einem 1-Stern wieder „herunter-voten“. Unfassbar.

Motor-Talk springt ab, Motor-Talk trägt das Ergebnis nicht mit

Aus der eMail des Pressesprechers an mich. Zitat:

Motor-Talk bat uns, nicht mehr zum Abschluss explizit genannt zu werden. Wir finden dies schade, aber respektieren selbstverständlich den Wunsch, denn das Unternehmen ist uns stets ein wichtiger Partner.

Man hat bei Motor-Talk also verstanden, eine Wahl, die so stümperhaft aufgezogen wurde wie diese,die kann man nicht einfach weiter feiern. Ich gebe Motor-Talk recht. Die ganze Wahl zum „Auto-Blog“ des Jahres ist eine Blamage. Eine Farce. Ein Ergebnis erst gar nicht kommunizierbar. Dennoch. DirectLine-Pressesprecher Robert Burkhardt verkündet ein „Ergebnis“:

https://www.directline.de/blog/auto-blog-of-the-year-ergebnis/

Die Top 5 des Rankings

  1. Fusselblog (2.000 Euro für eine wohltätige Organisation seiner Wahl)
  2. Sandmanns Welt (1.000 Euro für eine wohltätige Organisation seiner Wahl)
  3. On the grid (500 Euro für eine wohltätige Organisation seiner Wahl)
  4. V8-Kultur
  5. Teslamag

In einer weiteren eMail an mich verkündet der Pressesprecher jedoch:

Zitat: Es gibt in dem Sinne keine Daten der Abstimmung, die im Rahmen der Kampagne verwertbar/auskunftsrechtfertigbar wären. Wir haben eine Rangfolge, aber keine Sieger bestimmt. Die Rangfolge ist KEIN Ergebnis der Wahl zum Aboty.

Versicherungsbetrug?

Es wird ein Ergebnis verkündet, das kein Ergebnis sein soll. Auf meinen Wunsch, die Daten der Server zu veröffentlichen, gerne mit anonymisierten IPs, geht man nicht ein. Dabei behauptet man, man hätte den Betrug erkannt und das Ergebnis (gibt es doch eines?) nach besten Wissen bereinigt. Dann raus mit den Roh-Daten! 

Unfassbar zudem: Es gibt Hinweise darauf, welcher Blog an der Manipulation beteiligt oder wenigstens der Nutznießer gewesen wäre. Doch – DirectLine beschließt, den Blog „in der Wertung“ zu lassen.

Man argumentiert, es gelte die Unschuldsvermutung und immerhin könnte ja ein Dritter versucht haben, genau diesen Blog – der massiv 5-Sterne bekam, während die anderen nur 1-Stern bekamen – per Manipulation zu diskreditieren. Genau, man diskreditiert einen von 15 … okay, die Erklärung will ich gar nicht weiter kommentieren.

2014 war schon grenzwertig!

Dabei sind wir ja alle irgendwie mit schuld, oder? Bereits 2014 wurde Kritik am Voting-System laut. Bereits 2014 war die Wahl merkwürdig. Aber was wurde am System für 2015 geändert? Nichts. Dass die Versicherung oder die PR-Agentur, aus welchem Grund auch immer, einen bestimmten Blog diskreditieren – den Ruf schädigen wollte – glaube ich derzeit nicht. Aber das Ergebnis kann genau das bewirken.

Auto Blog des Jahres 2015 – Ein PR-Gau für DirectLine

Vermutlich ist jede Werbung gute Werbung. Anders kann man sich das Vorgehen der Versicherung nicht erklären.

mein-auto-blog gönnt -und das muss man an dieser Stelle sagen-  den Vorjahres-Siegern (1+2) die Platzierungen auch in diesem Jahr. Beide, sowohl Sandmann als auch „Fussel“, haben täglich mit Katzenbildern und verrückten Fotos für Buzz gesorgt. mein-auto-blog hat einfach nur Geld an Facebook überwiesen, um das Voting allen 11.000 Fans schmackhaft zu machen. Wir haben an die „Macht“ einer Reichweite geglaubt.

Dass wir am Ende alle Opfer einer unfähigen Organisation und eines fiesen Manipulationsversuches wurden, nun, so ist es wohl einfach…

 

 

 

 

 

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Bjoern

Autos und Motorsport – meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden.
Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports.

http://about.me/bhabegger

3 Comments

  1. Das hätte ich euch auch vorher erzählen können. Was ich bislang mit dieser Versicherung erlebt habe ist unfassbar

  2. Damals ist mir in den Kommentaren zur Abstimmung schon eine gewisse Seite SEHR oft aufgefallen … , kein Wunder dass das wieder einmal so ausgegangen ist.

Land Rover Experience 2017 Peru – Über Stock und über Stein

Die Land Rover Experience Tour 2017 hat sich mit Peru sicherlich eines der interessantesten und vielfältigsten Länder dieser Erde für ein Abenteuer ausgesucht. Rund 1800 Kilometer Straßen und Pisten, entlang des Pazifiks, durch die Wüste, in die Höhe der Anden und in den Dschungel. Alle Teilnehmer können bei ihrem Abenteuertrip durch das Land im Osten Südamerikas auf den Discovery bauen, der, mittlerweile in seiner fünften Generation, Menschen und Material zuverlässig zum Ziel bringt. Mein auto blog Autorin Solveig Grewe war ein Stück weit dabei in dem Land voller Kontraste, extremer Höhenunterschiede und den gastfreundlichsten Menschen überhaupt.    

  

Mit Hingabe poliert Ciro die halbhohen dunkelbraunen Schnürschuhe, die er zuvor mit einer geheimnisvollen Creme behandelt hat. Der ausgehandelte, wohlwollende Preis für die Aktion liegt bei vier US Dollar. Das ist eine Menge Geld für den peruanischen Schuhputzer, in dessen Heimat der Durchschnittsverdienst pro Tag bei gerade mal einem Viertel davon liegt. In dem pittoresken Andenort Cusco sind Touristen die beste Kundschaft für Ciro. Nach getaner Arbeit gibt er breit grinsend noch vier Tage Garantie auf den Hochglanz, der sich jetzt eingestellt hat. Was er nicht ahnt, ist, dass die Schuhe schon einen Tag später einer harten Bewährungsprobe unterzogen werden. Cusco ist der erste Programmpunkt der zwölften Land Rover Experience Tour, die in diesem Jahr zum zweiten Mal nach Südamerika führt und aus einem Tross von 16 Land Rover Discovery und drei begleitenden Range Rover Sport besteht. Der erste Höhepunkt der Tour ist die für jeden Peru Touristen obligatorische Ruinenstadt Machu Picchu – Zeugnis der lange untergegangenen Inka-Kultur. Mach Picchu zeigt sich gerade wolkenverhangen und dadurch besonders mystisch. Die Anfahrt bleibt Bahn und Bus vorbehalten, Autos ist sie untersagt.

Am nächsten Tag geht es mit dem Flugzeug ins 500 Kilometer östlich und am Pazifik gelegene Pisco. Die heiße sandverhangene Luft flirrt, als der Tross bei Ica in eine der trockensten Wüsten der Erde abbiegt. Ein kurzer Stopp noch, um den Reifendruck der hier unerlässlichen Offroad-Reifen (Goodyear Wrangler DuraTrac) von knapp drei bar Druck auf 1,8 bar abzusenken. Das vergrößert die Auflagefläche und verbessert die Traktion im Sand. Dann heißt es, das  Fahrwerk hochstellen und im Offroad-Programm den passenden Modus für den Allradantrieb zu wählen. Es ist früher Nachmittag, die Sonne senkt sich langsam über die mit Reserverädern und Benzinkanistern auf dem Dach schwer bepackten „kings oft the hills“ inmitten der bizarr geformten mächtigen Dünen. Der Verlauf des Tracks wird wegen der Schatten langsam unübersichtlich. Ohne viel Wenn und Aber treibt der Sechszylinder Kompressor Benziner mit 340 PS und 450 Nm die weit mehr als 2 Tonnen schweren Fahrzeuge durch den Sand. Doch Achtung, wer der Spur nicht präzise folgt, der landet schnell im Abseits, was hier mit tiefem Sand gleichzusetzen ist. Eine tückische Linkskurve hinunter und gleich wieder ein steiler Hang nach rechts hoch, da ist es auch schon passiert. Gleich zwei Fahrzeuge bohren sich mit ihrer Front in den Sand. Eine erste Gelegenheit und in einem Fall eine wahre Herausforderung für die Mechaniker, die die Kolonne begleiten und deren hauptsächliche Aufgabe bisher nur daraus bestand, durchdrehende Räder mit Sand zu unterfüttern. Jetzt hängen gleich drei von ihnen über und unter dem aufgerissenen Kühler des einen Disco, um ihn mit Hilfe mitgeführter Ersatzteile, Kabelbinder und Klebeband wieder fahrbereit zu machen.

Über den so fein gewienerten Schuhen liegt längst die gleiche Patina wie über dem Lack eines jeden Discovery. Am nächsten Tag geht es von nur wenigen Metern über NN über asphaltierte Straßen, die diesen Namen eigentlich nicht verdient haben, immer wieder abgelöst von noch schlechter zu befahrenen scharfkantigen Geröllstrecken, hinauf auf 4500 Meter in den Zentralanden. Schlaglöcher ohne Ende und der gefährlichsten Art, weil man ihre Tiefe nur erahnen kann. Die schnellen Entscheidungen, welche umfahren werden müssen und welche durchfahren werden können, fordern den Fahrern volle Konzentration ab. Die Allradler machen dabei dank Luftfederung weitestgehend gute Miene zum bösen Spiel. Doch versehentlich übersehene „schlafende Polizisten“, wie sie in Deutschland gerne genannt werden und die hierzulande in besiedelten Gegenden oder Gefahrenstellen über die gesamte Fahrbahnbreite zu schnelle Fahrt abbremsen, nimmt selbst das komfortabelst eingestellte Fahrwerk krumm. Den Atem raubt das alleine noch keinem der Fahrer, wohl aber die Höhenluft bei einigen. Auf über 4000 Meter Höhe fällt der Sauerstoffgehalt so gering aus, dass selbst wenige Schritte draußen bei den unvermeidlichen Zwischenstopps zur vorher unvorstellbaren körperlichen Anstrengungen werden.

Den Einwohnern macht diese Höhe nichts aus. Stoisch treiben sie ihre Kuhherden an den Autos vorbei, winken aus ihren Häusern oder Hütten, obwohl ihre frisch gewaschene Wäsche auf der Leine unter dem von dutzenden von Rädern aufgewirbelten Staub erkennbar leidet. Sie lachen, freuen sich, dass in der Einsamkeit der Bergwelt endlich mal etwas passiert. Dann windet sich die Straße wieder höher hinauf, wird enger. Links die Felswand, rechts der Abgrund. Mehr als zwei Meter Breite bringt der Disco auf die Straße, das Verkehrsschild weist nicht mehr als 3,20 Breite der Straße auf. Entgegenkommen sollte jetzt besser niemand. Wer den Berg hinauf fährt, muss warten. An diese Regel halten sich ausnahmslos alle, Ausweichbuchten gibt es genug. Die warnenden Hupsignale vor jeder Kehre sind über Stunden die dominierende Geräuschkulisse der Fahrt.

Am nächsten Tag setzt Nieselregen ein. Die Straßen bleiben schmal, die Geröllstrecken werden glitschig. Steinbrocken, die sich irgendwann vorher gelöst haben, und jetzt auf der Straße liegen, machen die Fahrt zum Slalom. Zur rechten sucht sich ein Wasserfall Hunderte von Metern über den Autodächern seinen Weg, seine Ausläufer münden in einem ausgewaschenen Bachbett. 28 Zentimeter Bodenfreiheit beim Disco und Achsverschränkungen von 50 Zentimeter helfen, den Weg zum anderen Ufer mit Bedacht zu erreichen. Dort wird der rotbraune Weg immer mehr zum Schlammgemenge. Nur langsam schiebt sich die Kolonne vorwärts, die grüne Wand des Dschungels rückt immer näher und scheint den Tross verschlucken und auf ewig in sich aufnehmen zu wollen.

Als Tagesziel steht Huancayo auf dem Programm, eine Stadt mit über 300 000 Einwohnern auf etwa 3200 Metern Höhe. Welch ein Kontrast zu der Urform alles Lebens im Dschungel. Auf zwei Spuren strebt alles miteinander, aber eigentlich immer durcheinander in Richtung Innenstadt. Immer wieder sind es die kleinen Taxis, die hier wie wohl überall auf der Welt wegen ihres Motorengeräusches liebevoll TucTucs genannt, die einem gerne schon mal den Weg abschneiden. Doch immer wieder ist es dieses  entwaffnende Lächeln der Peruaner, das erst gar keinen Ärger aufkommen lässt und einen schnell die Strapazen der vergangenen Tage vergessen lässt. Leider führt der Weg nicht mehr nach Cusco, so dass die Garantie für den Glanz der braunen Schnürschuhe  leider verfallen wird.

Text und Bilder: Solveig Grewe

Porsche-Motor selbst bauen! So schafft man es pünktlich bis Weihnachten.

„Möchten Sie nicht einen Porsche Sechszylinder-Boxermo…?“ 

Der Satz war kaum ausgesprochen, da war die Antwort schon klar: Ja, ich will. Überzeugend wie vor dem Standesamt mit der Traumfrau. Ja, ich will einen Porsche Sechszylinder-Boxermotor. In jeder Größe. Und so kam das gute Stück ein paar Tage später mit der Post.

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290 Teile für lange Winterabende

Im Maßstab 1:4, den eigenen Porsche-Boxermotor zusammenbauen. Mit 290 Bauteilen wird der Bausatz zu einer spannenden Beschäftigung für lange Winterabend. Okay, wir haben den Motor zusammen in knapp 2.5 Stunden zusammengebaut, aber – man hätte sich auch mehr Zeit lassen können.

Ein transparentes Modell mit Sound und Licht-Effekten, mit sich bewegenden Kolben und Ventilen. Ein funktionierender Zündverteiler schickt virtuelle Zündfunken in den Brennraum, die Kolben bewegen sich innerhalb ihrer Buchsen, dazu ertönt der legendäre Sound des luftgekühlten Boxermotors.

Der Nachbau verkörperter einen 2-Liter Sechszylinder aus dem Jahr 1966 und erklärt während des Zusammenbau zugleich spielerisch die Grundfunktionen eines Motors.

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Video-Reportage zum Bastelabend

Motoren Workshop :::: Wir bauen einen SechszylinderHaben klassische Motoren eine Zukunft? Ausblick und Rückblick auf die Motorentechnik.

Zusammen mit Fabian Mechtel von Asphaltfrage.de, habe ich den Bau des Boxermotors in einer Live-Schaltung auf Facebook übertragen. Wer sich also anschauen will, wie der Aufbau ablief, der sollte sich das Video anschauen. Leider hat nach rund 90 Minuten die Technik kurz gestreikt, so das ein Teil II und III notwendig wurden.

Wer sich die Videos anschaut, der stellt schnell fest: Es ist genau das richtige Geschenk für Petrolheads und Nerds. Ja, ein wenig mehr Feinschliff darf man beim Zusammenbau walten lassen, und auch wenn „eigentlich“ kein zusätzliches Werkzeug notwendig ist – ich empfehle wenigstens einen Seitenschneider und eine kleine Feile zur Hand zu nehmen.

 

Das Handbuch, ein Highlight!

Ein Höhepunkt des Bausatzes ist nicht nur der Betrieb, sobald montiert, sondern das liebevoll bebilderte und ausführliche Handbuch. Man erfährt viel über die Geschichte des 911 Porsche und auch über die Menschen, hinter dem Boxermotor. Es ist ein tolles Weihnachtsgeschenk, punkt!

Das Modell wurde mir kostenfrei von FRANZIS zur Verfügung gestellt. Das Live-Video und der Artikel sind frei und ohne Beeinflussung durch den VERLAG entstanden und nicht bezahlt! Das Modell ist wirklich cool! 

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