VLN 6: Sternenkrieger im Siegesrausch

VLN 6: Sternenkrieger im Siegesrausch

VLN – Lauf 6: 38.RCM DMV Grenzlandrennen: Krieg der Sterne

Der Anfang des sechsten Saison-Laufes war klar dominiert vom Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Gleich drei Teams, gleich drei der V8-Boliden standen ganz vorne, nach dem Training am sonnigen Samstagfrüh nur durch Sekunden getrennt. Die schnellste Runde legte dabei der ROWE SLS hin, der jetzt „ROWE Marketing GmbH“ genannt werden möchte. Am Steuer Klaus Graf und Christian Hohenadel. Auch wenn sich die Zeit des wuchtigen SLS GT3 so langsam dem Ende zu neigt – dieser sechste Lauf war Mercedes-Land!

Motorsport ist eine heiße Sache

Fragen Sie mal Uwe Alzen nach diesem Rennen. Er dürfte auch jetzt, viele Stunden nach seinem Ausfall, noch kochen vor Wut. In der Startphase duellierte er sich, von zwei startenden, mit dem Startfahrer des von drei startenden SLS des Teams Black Falcon. Auch wenn Adam Christodoulou jede Verantwortung von sich wies – am Ende dürfte es die Berührung in der Startrunde gewesen sein, die zum Ausfall des Haribo-SLS führte. Nach dem die Alzen-Brüder vor kurzem noch für Start-Ziel-Sieg Fourore sorgten, kam Uwe dieses Mal nicht weiter als bis zum Abschnitt Hatzenbach. Sein Abflug und Einschlag dort dürfte die Folge der Berührung zwischen dem Haribo-SLS und dem Black Falcon SLS gewesen sein.

111/ 38. RCM DMV Grenzlandrennen, EUROPA, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Adenau, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 12:34:37: Copyright by Robert Kah / imagetrust
38. RCM DMV Grenzlandrennen | #8 Der Haribo-Porsche. Frühes aus!

Ein heißes Rennen von Anfang bis Ende. Fragen Sie mal das Manthey-Team. Deren Porsche mit der Startnummer #12 hatte hinten rechts einen Reifenschaden. Das zurückfahren zur Box führte zu einem Folgeschaden der sich dummerweise kurz vor der Grand Prix-Strecke zu einem veritablen Brand entwickelte. Rauchend kam der von 19 gestartete Porsche 911 GT3 R auf Start-und-Ziel zurück, bei der Einfahrt in die Boxengasse stand das Heck dann bereits mächtig in Flammen.  Ein beherzter Einsatz vom Frikadelli-Teamchef Lynn am Feuerlöscher sorgte für Abkühlung am Heck. Der restliche Brand wurde von der Marshal-Truppe umgehend gelöscht. Das Rennen für den SP9-Porsche damit natürlich beendet.

Oder fragen Sie mal die Zuschauer – denn an diesem Samstag zeigte sich die Eifel von ihrer Sonnenbrand-Gefahr!

Abflug für Tiefflieger

Wenig Glück auch für die Falken-Truppe. Von Platz 4 in das Rennen gestartet, gab es auch hier ein höchst spektakuläres Rennen für die Zuschauer zu sehen. Nachdem sich der Haribo-SLS mit Uwe Alzen in der Hatzenbach abgelegt hatte, war man zwischenzeitlich auf P2 und fightete in engen Positionskämpfen um die Spitzenplätze. Einen sicher geglaubten dritten Platz musste man dann allerdings eine halbe Stunde vor Rennende abschreiben. Ein Reifenschaden am Falken-Porsche sorgte für „langsame“ Fahrt und so konnte das Frikadelli-Team den dritten Rank einfahren. Dort war man von 5 gestartet, haderte aber mit dem Rennen an sich. Zwischenzeitlich drohte die „rasende Frikadelle“ aus den Top 10-Platzierungen zu rutschen, einen echten Fehler oder ein Problem konnte man jedoch nicht beobachten.  Einen sauberen Abflug demonstrierte auch das Team „Nedschroef / structure-bau“ mit der Startnummer #168. Auf dem Fahrzeug unterwegs: Peter Terting, Czyborra und Hüttenrauch – und Rauch dürfte in der Hütte nach dem Abflug im Bereich Bergwerk erst einmal gewesen sein!

Feinster Motorsport

Den gab es wie immer innerhalb der Cup-Klassen zu sehen. BMW M235i und Opel Astra Cup faszinieren mit knallharten, zu meist aber sehr fairen Duellen auf der Strecke.  Im Training war der schnellste M235i (Powered by Dunlop) wieder einmal mehr die #666 mit Weidinger, Ebertz und Schrey am Steuer. Und der schnellste M235i am Ende des Rennens? Auch wieder der #666? Nein. Dieses Mal hat es im BMW-Cup für den schnellen Scheid-BMW nicht gereicht. Ein Unfall sorgte für einen längeren Boxenstopp, doch alles Panzertape konnte nicht mehr helfen – nach 18 Runden war Schluss. Der Sieg in der Cup 5 ging im sechsten Lauf an den „racing one“ M235 mit der Startnummer 696.

Am Ende siegte der „gute Stern“ der Nordschleife

Vier Stunden nach dem Start, kreuzten zwei Mercedes-Benz SLS mit nicht ganz 1.5 Minuten Abstand die Ziellinie und demonstrierten damit wieder einmal: Der Mercedes-Benz AMG SLS GT3 gehört noch lange nicht zum „Alten Eisen“ – auch wenn der neue AMG GT bereits zum ersten Rennen an der Nordschleife auftauchte! Für eine Handvoll Porsche reicht es am Ring dann, dank exzellenter Fahrbarkeit und der Stabilität eines Panzers, dann noch immer! 😉 Bis zum nächsten Lauf, in einer Woche – und dann fahren wir „sechs Stunden“!

211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf / Robert Kah
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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

Posaidon G RS 850 — Mercedes G-Klasse wird zum Sportwagen

Die Mercedes G-Klasse ist zwar ein äußerst potenter Geländewagen, aber weltweit greifen die meisten Käufer zu den extrem kräftigen AMG-Versionen. Wem die Power von Mercedes‘ Performance-Abteilung nicht reicht, dem hilft jetzt Posaidon mit einer 850-PS-Verison des Kult-Geländewagens.

Mit der Heckklappe vom G 500 4×4²

Als Basis für den Umbau dient dem im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich ansässigen Fahrzeugveredler Poseidon grundsätzlich eine G-Klasse mit M157-Triebwerk. Damit der Wagen bei seiner Premiere auch optisch richtig was her macht, haben sich die Tuner die ab Werk in knalligen Farben lackierte Crazy-Color-Edition des Hardcore-Geländewagens geschnappt – beim gezeigten Modell leuchtet die AMG-Sonderlackierung Solar-Beam. Am Heck des Wagens sorgt Poseidon für eine Besonderheit: Die Serien-Tür wird durch die reserveradfreie Tür des G 500 4×4² ersetzt. Innen gibt es dann die Lederausstattung mit Kontrastnähten und viele Karbon-Applikationen.

Dreistufiges Fahrwerk

In Sachen Fahrwerk kommt beim G RS 850 ein in drei Stufen verstellbares adaptives Dämpfungssystem zum Einsatz, den Kontakt zur Straße stellen Reifen der Dimension 285/40R22 auf 10,5×22-Felgen her. Laut Poseidon bieten die Hochleistungspneus eine besonders gute Haftung. Hinter den schwarzen Speichen der Leichtmetallfelgen schimmern die goldfarben lackierten Bremssättel der Karbon-Keramik-Bremsanlage, die Poseidon aus dem Mercedes-AMG S 63 adaptiert hat. Bei diesem System wirken vorne sechs Kolben aus Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 420-Millimetern, an der Hinterachse drücken vier Kolben auf 360er-Scheiben.

V8 mit 850 PS

Den V8-Motor des Basismodells Mercedes-AMG G 63 powert Poseidon von 571 auf 850 PS hoch, das Drehmoment steigt von serienmäßig 760 auf abgeregelte 1.350 Newtonmeter. Die Leistungssteigerung um 279 PS und den Drehmomentzuwachs um 590 Newtonmeter erreichen die Spezialisten von Poseidon unter anderem durch den Einsatz von umgebauten Turboladern, die dann 40 Prozent mehr Ladeleistung liefern. Außerdem wurden das Ansaugsystem sowie die Ladeluftkühlung modifiziert sowie eine Edelstahl-Abgasanlage mit Klappensteuerung und Sport-Katalysatoren verbaut. Die Motorsteuerungs-Software wurde an die neuen Triebwerks-Komponenten angepasst. Um mit den deutlich heftigeren Momenten fertig zu werden, bekommt auch das AMG-Speedshift-Plus-7G-Tronic-Getriebe sowohl Hardware- als auch Software-Updates.

Extrem spurtstark

Dank des Tunings spurtet der 2,6 Tonnen schwere G RS 850 in 3,6 Sekunden von null auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit ist bei abgeregelten 285 km/h erreicht. Zum Vergleich: Ein Mercedes-AMG G 63 sprintet in 5,4 Sekunden in den dreistelligen Geschwindigkeitsbereich und ist maximal 210 km/h schnell. Die V12-Variante G 65 erledigt den Referenzsprint in 5,3 Sekunden, die Beschleunigung endet hier bei 230 km/h.

Preis

Der Poseidon G RS 850 ist ab sofort verfügbar. Ein Komplettumbau schlägt mit 140.000 Euro zu Buche. Der Kunde kann aber auch nur einzelne Komponenten umbauen lassen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/posaidon-g-rs-850-mercedes-g-klasse-2017-12756640.html

McLaren F1 zu verkaufen — Unberührter Supersportwagen im Angebot

Der McLaren F1 gehört bis heute du den begehrtesten Supersportwagen. Jetzt steht einer zum Verkauf – im Auslieferungszustand von 1997 mit nur 239 km auf der Uhr.

Im Mai 2017 hatte McLaren selbst einen McLaren F1 offeriert, der knapp 12 Millionen Euro gebracht haben soll. Allerdings hatte der Superspiortwagen mit der Chassisnummer 69 schon 2.800 Meilen (4.506 Kilometer) auf der Uhr. Die Sonderabteilung MSO hatte den Dreisitzer aber komplett überholt und in den Neuzustand versetzt.

20 Jahre alt, dennoch Neuzustand

Den Neuzustand quasi nie verlassen hat das jetzt in Großbritannien angebotene McLaren-F1-Modell. Beim Nobelautohaus Tom Hartley Jnr steht die Chassisnummer 60 zum Verkauf – und zwar im Auslieferungszustand von 1997. Der in Dandelion Yellow lackierte F1 dürfte das McLaren F1-Modell sein, das weltweit den geringsten Kilometerstand aufweist. Auf dem Digitaldisplay stehen lediglich 239 Kilometer – das entspricht genau der Distanz, die jeder McLaren F1 als Testfahrt vor der Auslieferung an den Kunden absolvieren musste. darüber hinaus hat der gelbe Renner in den 20 Jahren seit seiner Auslieferung keinen einzigen Kilometer mehr gesammelt, auch wurde er nie zum Straßenverkehr zugelassen. Er wanderte direkt in die Aservatenkammer eines betuchten japanischen Sammlers.

Entsprechend finden sich im weitestgehend dunkelgrau gehaltenen Innenraum auch noch alle ab Werk angebrachten Schutzfolien. Armaturenbrett, Beifahrersitze, Konsolen – alle Flächen sind unter schützenden Folien und Klebebändern verborgen. Lenkrad und Schalthebel sowie Pedalerie präsentieren sich im jungfräulichen Gewand. Unter jeder Haube und Abdeckung entweicht Neuwagenduft.

Alles Werkszubehör originalverpackt dabei

Doch nicht nur der McLaren selbst ist absolut neuwertig, auch das dazu offerierte Zubehörpaket ist einzigartig. Es ist alles da, was den McLaren F1 einst zu seinem ersten Besitzer begleitet hat. Da wären die Handbücher im Ledereinband mit handschriftlich ausgefüllten Daten und Unterschrift von McLaren-F1-Designchef Gordon Murray, ein kompletter Werkstattwagen, die Bordwerkzeugrolle mit Werkzeug aus Titan, ein ebenfalls noch originalverpacktes Gepäckset, der Ersatzschlüssel sowie die limitierte TAG-Heuer-Uhr mit eingravierter Chassisnummer.

Des Weiteren hatte der Erstbesitzer noch ein mit Wildleder bezogenes Ersatzlenkrad, eine Sportabgasanlage, Sonderfußmatten und eine Tönungsfolie für die Windschutzscheibe geordert – alles liegt dem F1 bei – originalverpackt. Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen noch eine Carbonsitzschale mit gelber Mittelbahn sowie eine Original-Unterschrift von Gordon Murray auf der rechte Flanke.

Ein McLaren F1 in diesem Zustand dürfte einzigartig sein. Eine Preis nennt Händler Tom Hartley nicht. Aber unter 12 Millionen Euro wird der McLaren F1 wohl kaum den Besitzer wechseln.

Vom McLaren F1 wurden zwischen 1993 und 1998 nur 64 Straßenmodelle (71 Modelle insgesamt) gefertigt. Der F1 gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h noch heute als schnellster Sportwagen mit Saugmotor.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mclaren-f1-zu-verkaufen-unberuehrter-supersportwagen-2017-6462681.html