Volkswagen Golf 4Motion – Für mehr Grip

Volkswagen Golf 4Motion – Für mehr Grip

Ob man in einem Volkswagen Golf wirklich Allradantrieb benötigt? Nun, ich denke die Antwort darauf kann nur lauten: Es kommt darauf. Nämlich darauf, wo man wohnt.

Unsere Nachbarn im Süden, in der Schweiz und in Österreich haben vermutlich immer dann, wenn sie nicht den ganzen Tag im Tal verkehren, einen erhöhten Bedarf an Allradfahrzeugen. Man sieht dies auch gut an den Verkaufszahlen von Subaru, die sind dort deutlich besser als bei uns.

Also lautet die klare Antwort: Ja, man kann einen Allrad-Golf gut gebrauchen, wenn man in den Bergen wohnt – oder wenn man ganz allgemein die Sicherheit von vier angetriebenen Rädern mag.

VW Golf 4motion

Den neuen Golf 7 bin ich bei seiner Präsentation auf Sardinien gefahren und war von diesem doch klar erkennbar angetan. Nicht nur, dass ich einen VW Golf 1 als erstes Auto hatte, nein – ich habe im neuen VW Golf 7 auch die Antwort auf Fragen gefunden, die man sich als Autotester immer wieder stellt. Zum Beispiel die Frage: „Wer braucht so ein Auto?“, oder „Wer fährt so ein Auto?“. Im Falle des Golf ist es eine Antwort die man im Marketing vermutlich nicht gerne gehört hat: „Einen VW Golf fahren Menschen, die kein tieferes Interesse am Auto haben – sondern nur auf Nummer sicher gehen wollen.“ Keine Experimente mag der Schlachtruf dieser Automobilkäufer sein. In Zeiten in denen man Autos nicht mehr durch Fakten verkauft bekommt, sondern durch „Marketinggewäsch“, mag es desillusionierend sein.

Ob das beim VW Golf 4motion anders sein wird?

Ich glaube kaum. Einen Allrad-Golf kann man von außen nicht von seinen Brüdern mit reinem Frontantrieb unterscheiden. Einzig die Spurfreude auf Schnee und rutschigen Straßen stechen im direkten Vergleich der beiden Modelle heraus.

Dabei hat VW einiges getan um den neuen Allrad-Golf noch ein wenig attraktiver werde zu lassen und zwar nicht nur für die Bergvölker in Österreich und der Schweiz. So hat die neue Hinterachse der MQB-Plattform auch eine neue Haldex-Kupplung (5.te Generation) bekommen. Bis zu 100% des Antriebsmomentes kann von der Hinterachse übernommen werden.

Im Alltag ist auch der neue VW Golf 7 4motion ein Fronttriebler. Volkswagen spricht von einer Kraftstoffeinsparung, ich selbst konnte eine nachweisbare Ersparnis bei ähnlichen Systemen bislang nicht nachweisen. Anstelle von mechanischen Sperren, regelt der VW Golf die Kraftverteilung zwischen der linken und rechten Seite per Bremseneingriff. Droht ein Rad durchzudrehen, wird dieses abgebremst und somit mehr Kraft auf die Seite mit der besseren Haftung übertragen. Dank dem extrem schnellen ansteuern der Haldex-Kupplung, kann sogar beim beschleunigen ein durchdrehen der Vorderräder verhindert werden – da die Hinterachse binnen weniger Millisekunden mit Kraft versorgt wird.

Volkswagen hat zudem im neuen VW Golf die Anhängelast auf  1.900/1.700 kg (8%/12%)erhöht. Damit wird selbst ein kompaktes Fahrzeug wie der VW Golf zu einem Zugfahrzeug.

Der 4motion Golf wird derzeit erst einmal mit zwei Dieselmotoren angeboten. Benzinmotoren sind derzeit nicht vorgesehen. Der VW Golf 4motion wird dadurch ein Angebot für Autofahrer die ein Allradfahrzeug mit viel Drehmoment suchen, aber eben auch für echte Vielfahrer interessant.

Die Fakten:

Volkswagen Golf 4Motion – Technische Daten

  •  Länge: 4,25 Meter
  • Breite: 1,79 Meter
  • Höhe: 1,45 Meter
  • Radstand: 2,63 Meter

1,6-Liter Vierzylinder-Diesel, 77 kW/105 PS, maximales Drehmoment: 250 Nm bei 1.500 bis 2.750 U/min, Vmax: 187 km/h, 0-100 km/h: 11,5 s, Durchschnittsverbrauch: 4,5 l/100 km, CO2-Ausstoß: 119 g/km,

Preis ab: 23.590 Euro

2,0-Liter Vierzylinder-Diesel, 110 kW/150 PS, maximales Drehmoment: 320 Nm bei 1.750 bis 3.000 U/min, Vmax: 211 km/h, 0-100 km/h in 8,6 s, Durchschnittsverbrauch: 4,7 l/100 km, CO2-Ausstoß: 122 g/km,

Preis ab: 28.035 Euro.

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

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Lackierungen & Folierungen für Autos — Diese Farben sind momentan voll im Trend

In Sachen Lackierung und Folierung sind den eigenen Vorstellungen heutzutage kaum noch Grenzen gesetzt. Wir haben uns in den USA nach den neuesten Trends in diesem Bereich umgesehen.

Wenn Sie mit einem Lamborghini Huracan durch eine deutsche Großstadt fahren, dann ist Ihnen die Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer gewiss. Wenn man aber an der Westküste der USA, im Dunstkreis von Hollywood und Silicon Valley lebt, dann muss man schon etwas mehr bringen, um aufzufallen.

Nirgends in den USA ist die Dichte der Superreichen so groß wie im kalifornischen Newport Beach. Hier reiht sich ein Luxus-Autohaus an das anderen. Und alle machen mächtig Umsatz. Damit die Besitzer ihre Schmuckstücke auch vor Gleichgesinnten präsentieren und vergleichen können, kommt es regelmäßig auf den Parkplätzen der Händler zu Autotreffen der anderen Art.

Folierung schneller gewechselt als Lackierung

Wer was auf sich hält, der kauft sich nicht nur eine Supersportwagen von der Stange, sondern veredelt ihn auch noch. Weil die Tuning-Möglichkeiten bei McLaren und Lamborghini begrenzt sind, konzentriert man sich vor allem auf die Farbgebung der Karosserie. Was hier lackiert und foliert wird, ist weltweit einzigartig. Hier werden die Trends gesetzt, die irgendwann auch über den großen Teich nach Europa schwappen.

Vor allem in Sachen Folierung ergeben sich dank moderner Technik immer neue Möglichkeiten. Was früher nur als Schutzhülle in Eierschalen-Optik auf Taxis zum Einsatz kam, hat der normalen Lackierung mittlerweile fast komplett den Rang abgelaufen. Die selbstklebenden Maßanzüge halten nicht nur den Original-Lack in Schuss, sondern sind auch schnell ausgetauscht, wenn einem der Look einmal nicht gefällt.

Flip-Flop-Folierung in mattem Finish

So werden vor allem die reichen Internet-Kiddies immer experimentierfreudiger, was die Beklebung ihrer Luxus-Sportler angeht. Besonders im Trend liegt, die Karosserie mit verschiedenen Farben zu „verschönern“. Auch der alte Flip-Flop-Look feiert wieder eine Rennaissance – nun aber nicht mehr glänzend, sondern in einem coolen matten Finish.

Erlaubt ist alles, was gefällt: Ob grellbunte Farben in jeder Kombination, schwarz-weißer Zebra-Look, Camouflage mit Neon-Tönen oder klarlackierte Carbon-Oberflächen als Kontrast – Hauptsache man fällt damit auf. In der Galerie zeigen wir Ihnen die neuesten Spielzeuge der Superreichen in ihren verschiedenen Lackierungen und Folierungen.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/lackierung-folierung-farben-trend-12756609.html