Vorschau Essen Motor Show 2017 — Runder Geburtstag für die verrückte Tuning-Messe

Vorschau Essen Motor Show 2017 — Runder Geburtstag für die verrückte Tuning-Messe

Im Dezember feiert die Essen Motor Show einen runden Geburtstag. Die Tuning-Messe wird 50 Jahre alt – das muss gefeiert werden. Hier gibt es einen Ausblick auf die Jubiläums-Ausgabe.

Die Essen Motor Show lässt sich nicht lumpen, wenn es an die runde 50 geht. 1968 fand die erste Veranstaltung auf 7.000 Quadratmetern mit 57.000 Besuchern statt. Heute ist die Messe bei mehr als 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und durchschnittlich 360.000 Besuchern pro Jahr angekommen. Vom zweiten bis zehnten Dezember werden die Hallen von Deutschlands zweitgrößter Fahrzeugmesse (nach der IAA) wieder mit PS-Protzen, Zubehörteilen und jeder Menge Auto-Verrückten gefüllt.

Unter den Ausstellern finden sich neben offiziellen Herstellern wie Ford, Skoda, Peugeot, Renault, Porsche, Lexus, Nissan und Lada (ja, richtig gelesen) auch bekannte Szene-Größen wie Eibach, Momo, Continental, Toyo Tires, Shelby und VW Motorsport. Garniert wird das PS-Festival natürlich standesgemäß mit Tunern aus aller Welt. Mit dabei sind beispielsweise G-Power, Oettinger, Prior Design, Sidney Industries mit RWB Deutschland, Simon Motorsport und Techart. Aussteller aus mehr als 20 verschiedenen Ländern geben Oktan-Enthusiasten das, was sie brauchen. Auch der obligatorische Sportwagen in Polizeiauto-Optik darf dieses Jahr nicht fehlen und Abt Sportsline verspricht gemeinsam mit Vossen Wheels nicht weniger als den ultimativen Audi Q7. Wem das noch nicht genügt, für den gibt es obendrauf einen raketengetriebenen Schulbus.

Mercedes-AMG Sonderausstellung

Nachdem im vergangenen Jahr Ferrari zum 70. Geburtstag mit einer Sonderausstellung bedacht wurde, ist 2017 Mercedes-AMG an der Reihe. Wie die Messe selbst feiert die Sportwagen-Schmiede ihr 50-jähriges Bestehen. Im AMG-Gepäck sind jede Menge hochkarätiger Fahrzeuge, doch zwei stechen darunter besonders hervor: Die rote Sau, jener legendäre 300 SEL 6.8 aus dem Jahr 1971, mit dem Clemens Schickentanz und Hans Heyer seinerzeit den zweiten Platz beim 24-Stunden-Rennen in Spa belegten, und der aktuelle Mercedes-AMG GT3.

Wer ein Faible für Motorsport hat, wird auf der Essen Motor Show ohnehin gut bedient. Skoda präsentiert etwa acht besonders sportliche Modelle, darunter auch den Fabia R5 der deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim und Frank Christian. Sollten Sie sich eher für Oldtimer begeistern, auch kein Problem. Der Classic und Prestige Salon ist ebenfalls Bestandteil der Messe und zeigt in diesem Jahr zahlreiche Supersportwagen der letzten 50 Jahre. Es darf ein bisschen moderner sein? Gibt’s auch. Die Elektromobilität hat Einzug gehalten in die Essen Motor Show und so steht dort unter anderem der erste auf Tesla im Vollkarbon-Kleid.

Tagestickets erhalten Sie für 15 Euro online und für 16 Euro an der Kasse. Ein Zwei-Tages-Ticket gibt es für 27 Euro. Zur Einstimmung auf die wilde Tuning- und Motorsport-Party zeigen wir Ihnen in unserer Bildergalerie die Highlights aus dem vergangenen Jahr.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/essen-motor-show-2017-vorschau-871051.html

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Der erste Porsche 911 — Nr. 57 erstmals öffentlich zu sehen

Das Porsche Museum zeigt in einer Sonderschau ältesten Elfer der Werks-Sammlung. Das rote Coupé trägt die Fahrgestellnummer 300.057 und entstand im Oktober 1964 als eines der ersten Serienmodelle des Sportwagens noch unter der Typbezeichnung 901.

Porsche hatte den Nachfolger des 356 ursprünglich unter der Typbezeichnung 901 entwickelt und vorgestellt. Nur wenige Wochen nach Produktionsbeginn musste das Coupé im Herbst 1964 wegen eines markenrechtlichen Einspruchs von Autobauer Peugeot jedoch umbenannt werden und hieß fortan 911. Alle bis dahin produzierten Kundenfahrzeuge waren zwar unter der Bezeichnung 901 gebaut, aber als 911 verkauft worden. Eine dieser Raritäten fehlte 50 Jahre lang in der Werkssammlung von Porsche.

TV-Team entdeckt Klassiker

Aufgestöbert hatte die Rarität 2014 das TV-Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp – Das Geld liegt im Keller“ beim Verwerten einer längst aufgegebenen Sammlung in einer Scheune. Dort waren sie auf zwei 911 aus den 1960er Jahren gestoßen. Bei der Rückfrage im Porsche Museum stellte sich heraus, dass einer der beiden Sportwagen mit der Fahrgestellnummer 300.057 zu den seltenen Exemplaren zählt, die vor der Umbenennung gebaut wurden. Das Porsche Museum kaufte beide 911 zum Schätzpreis unabhängiger Sachverständiger an und schloss damit eine wichtige Lücke in der Sammlung bedeutender Klassiker der Marke.

Drei Jahre investierte Porsche in die Restaurierung des Klassikers. Der stark von Rost zerfressenen Sportwagen wurde mit zeitgenössischen Originalblechen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Motor, Getriebe, Elektrik und Innenausstattung wurden nach dem gleichen Prinzip instandgesetzt. Grundsätzlich ging dabei der Erhalt von Teilen und Fragmenten vor den Ersatz.

Zu bewundern ist der 901 Nr. 57 eigt in der Sonderschau „911 (901 Nr. 57) – Eine Legende nimmt Fahrt auf“ vom 14. Dezember 2017 bis zum 8. April 2018 im Stuttgarter Porsche Museum.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/der-erste-porsche-911-nr-57-erstmals-oeffentlich-zu-sehen-1107636.html

Sportwagen-Neuzulassungen November 2017 — Ford schlägt Porsche und Mercedes

Die Statistik sieht für den November 2017 ein kleines Plus bei den Neuzulassungen von Sportwagen. Doch welcher Sportwagen ist Deutschlands Liebling?

Unter den Sportwagen liefern sich Porsche 911 und die Mercedes E-Klasse als Coupé einen permanenten Führungswechsel im Segment. Hin und wieder stört aber ein Mitbewerber das Duell. So auch im November 2017, denn der Ford Mustang holt sich den Sieg mit 648 Neuzulassungen. Knapp dahinter rangiert im Berichtsmonat das E-Klasse Coupé, das vom Kraftfahrt Bundesamt in Flensburg als Sportwagen geführt wird. Erst auf dem Bronze-Rang fährt der Porsche 911 über die Ziellinie.

Porsche 911 2017 an der Spitze

Im Jahresverlauf steht der Porsche mit 7.199 Neuzulassungen an der Spitze des Segments, dahinter reihen sich Audi TT mit 5.533 Neuzulassungen, Ford Mustang mit 5.356 Neuzulassungen und das E-Klasse Coupé mit 5.152 Neuzulassungen ein.

Auffällig in der Monatsstatistik sind die Zulassungsquoten der Marke Aston Martin. Alleine fünf Modelle – vom Vanquish bis zum DB11 sind im Ranking vertreten. Zum Vergleich: Porsche kommt auf drei Modelle, Mercedes auf vier Fahrzeuge und Ferrari auf drei Sportwagen. Auch ein Blick auf die Quote der gewerblichen Halter lohnt sich bei den Sportwagen. Diese liegt traditionell deutlich höher, als in anderen Segmenten. So kommt der Mustang auf eine Quote von 74,7 Prozent, das E-Klasse Coupé erreicht 62,5 Prozent und der Porsche 911 steht bei 63,3 Prozent. Die meisten privaten Halter kann der Toyota GT86 mit 84,6 Prozent auf sich vereinen.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen das Gesamtranking der Sportwagen-Neuzulassungen im November 2017.

Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf den deutschen Markt gibt, oder nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nr. erhalten.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/sportwagen-neuzulassungen-november-2017-ford-schlaegt-porsche-und-mercedes-7778112.html