VW Arteon –  mehr als nur ein Passat Coupé

VW Arteon –  mehr als nur ein Passat Coupé

Weltpremiere in Genf: Der VW Arteon. Die Wolfsburger bringen einen fünftürigen Gran Turismo mit in die Schweiz, der oberhalb des Passat angesiedelt wird. Der Fünfsitzer soll Designelemente eines Sportwagens mit der Eleganz und dem Raum eines Fastbacks – also einem Fließheck – vereinen. Mit seinen serienmäßigen LED-Scheinwerfern und weiteren neuen Elementen ergibt sich eine völlig neue Frontpartie. Damit es im Inneren luftig zugeht, bietet der Wolfsburger einen langen Radstand sowie eine große Heckklappe, hinter der sich mindestens 563 Liter Kofferraumvolumen verbergen. Wir schauen uns den neuen VW Arteon genauer an.

Der VW Arteon will ein echter GT sein

Die neue Frontpartie mit in den Grill laufenden LED-Scheinwerfern. Hier die R-Line.

Die Wolfsburger erweitern ihr Portfolio um den avantgardistischen Grand Tursimo VW Arteon und wollen damit in der Business-Class ankommen. Einen ähnlichen Weg geht aktuell Kia mit dem Stinger. Die typische Nüchternheit, die man bei Volkswagen so häufig findet, soll aber nicht die einzige Säule sein, auf die sich das Design des Niedersachsen stützt. Klaus Bischoff, Chefdesigner bei Volkswagen sagt, dass man mit der Gestaltung des Arteon das Herz UND den Verstand berühren wolle. Dafür wurde das hochfunktionale Gesamtkonzept mit einer athletischen Linienführung versehen. Form und Funktion gehen hier Hand in Hand. So bietet der VW Arteon einen langen Radstand von 2,84 m und eine weit gestreckte Dachlinie. Davon soll der Platz im Fond, allen voran die Beinfreiheit, stark profitieren. Mit einer Gesamtlänge von 4,86 m und einer Breite von 1,87 m ist der Arteon damit ganz klar im Feld der oberen Mittelklasse angekommen. Dennoch ist er mit 1,42 m erstaunlich flach.

Darüberhinaus kommt der Praxisnutzen nicht zu kurz: Die große Heckklappe gewährt Zugang zum stattlichen Kofferraum und schafft viel Variabilität. So stehen mindestens 563 Liter Basis-Volumen bereit, die auf bis zu 1.557 Liter erweitert werden können. Zu verdanken sind die gestreckten Proportionen bei gleichzeitig guten Platzverhältnissen dem MQB – also dem modularen Quer-Baukasten. Quer steht hier für vorn quer eingebaute Motoren. Das schafft Platz.

So richtig neu ist die Formensprache indes nicht, kennen wir sie schließlich schon vom Passat CC, der später nur noch CC hieß. Doch der VW Arteon setzt – nicht zuletzt durch seine Größe – höher an. Zudem läutet er eine Art Startschuss für eine neue Design-Sprache ein. Das sieht man am deutlichsten an der neu entwickelten Frontpartie. Hier reicht die Motorhaube weit nach vorn und zieht sich über die Kotflügel. Hinzu kommt ein Kühlergrill, der sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Interessant sind hier die serienmäßigen LED-Scheinwerfer, die mit den verchromten Querspangen des Grills verschmelzen. Neben der kraftvollen Schulterlinie und den muskulösen Kotflügeln fallen die ausgeprägten Radläufe mit bis zu 20 Zoll großen Felgen auf. Wählen kann man zudem zwischen den beiden Linien Elegance und R-Line, die ihrem jeweiligen Namen gerecht werden.

Flaggschiff für Europa – vorerst

Angesiedelt ist der VW Arteon, wie erwähnt, oberhalb des Passat und markiert damit zunächst die Spitze der Modellpalette bei den Wolfsburgern. Den Phaeton gibt es nicht mehr und der VW Phideon ist zunächst nur für den chinesischen Markt vorgesehen. Durch seine Produktion in Emden ist der Arteon aber nicht nur Europa vorbehalten, sondern eine Art Welt-Produkt. Von hier aus kann er – durch die taktisch kluge Standortwahl – in die ganze Welt verschifft werden. Der Startschuss für Deutschland fällt Mitte Juni.

Der VW Arteon kommt nicht nur als R-Line, sondern auch in der noblen Linie „Elegance“.

Bei den Motoren gibt es Gewohntes. Hier setzt der VW Arteon auf sechs Turbo-Direkteinspritzer. Allesamt vertrauen auf vier Zylinder und werden in den ersten beiden Leistungsstufen 150 bzw. 190 PS entwickeln – sowohl bei den Benzinern wie auch bei den Dieseln. Stärkster TSI wird ein 2.0 Liter Benziner mit 280 PS, stärkster Selbstzünder ein 2.0 TDI mit 240 PS. Alle Antriebe, mit Ausnahme des Einstiegsbenziners, werden mit DSG erhältlich sein. Die Topmotoren bekommen das Doppelkupplungsgetriebe ebenso serienmäßig wie den Allradantrieb 4Motion.

Klare Linien und aktuelle Technik im neuen Gran Turismo von VW.

Weiterentwickelte Technik für den VW Arteon

Sportlich dunkler Innenraum für die R-Line

Technisch kommt einem in diesem Gran Turismo vieles aus anderen VW-Modellen bekannt vor. Zum Beispiel werden das neue 9,2 Zoll große Infotainment mit Gestensteuerung oder das Active Info Display verbaut. Doch die Wolfsburger haben aufgerüstet. So kommen im VW Arteon innovative Assistenz- und Komfortsysteme zum Zuge. Darunter die adaptive Distanzregelung der nächsten Generation, die Geschwindigkeitsbegrenzungen berücksichtigt und die Geschwindigkeit automatisch anpasst. Außerdem wird ein neues, dynamisches Kurvenlicht mit vorausschauender Regelung über GPS- und Straßendaten des Navigationssystems zu finden sein. Darüber hinaus zeigen die Wolfsburger die zweite Generation des Emergency Assistenten. Erkennt das System einen gesundheitsbedingten Ausfall des Fahrers, bremst es im Rahmen der Sicherheitssysteme ab und lenkt, unter Berücksichtigung des rückwärtigen Verkehrs, auf die rechte Spur. Ein weiterer Schritt in Richtung des autonomen Fahrens wäre also gemacht.

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Adam Meyer
Ich bin vernarrt in Autos, seit ich denken kann. Bereits im Alter von vier konnte ich alle Autos mit Marke und Typ benennen. Eine Krankheit, die mich begeistert und meine Umwelt auch mal zu Tode nerven kann... :) So hat es sich schließlich entwickelt, dass ich zum Schreiben über die blechgewordenen Träume gekommen bin. Von SUV bis zum Kleinwagen, vom Supersportler bis zum Vernunftsdiesel – ich halte Euch mit News und Fahrberichten auf dem Laufenden und freue mich über Eure Anregungen, Wünsche und Kritik! Lebensmotto: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Hurbaum!

Neuer Audi A7 Sportback (2018) — Viertürer-Coupé mit A8-Technik

Audi stellt den neuen A7 vor. Das Viertürer-Coupé nutzt A8-Technik: 48-Volt-Mildhybrid, Allradlenkung und autonome Funktionen. Der Innenraum bietet mehr Platz als bisher.

Der neue Audi A7 hat einen breiteren, aber flacheren Singleframe-Grill als der neue A8. Auch im Vergleich zum Vorgänger wurde der Markengrill breiter, bekam außerdem schärfere Kanten. Am Licht ist die neue Generation ebenfalls erkennbar: 12 Segmente stehen in den Scheinwerfern nebeneinander, gegen Aufpreis baut Audi HD Matrix LED- und Laserlicht ein.

Neuer A7 mit alten Abmessungen

Die Maße der Karosserie haben sich nicht verändert: Der Viertürer ist 4,97 Meter lang und 1,91 breit sowie 1,42 Meter flach. Den Radstand gibt Audi mit 2,93 Meter an. Die lieferbaren Räder sind bis zu 21 Zoll groß. Das Heck ist leicht eingezogen, die Rückleuchten mit ihren jeweils 13 Segmenten verbindet ein Lichtband. Darüber fährt ab 120 km/h ein Heckspoiler aus. Scheinwerfer und Rücklichter zeigen beim Öffnen und Schließen des A7 eine sogenannte Licht-Choreografie.

Zwei Touchscreens serienmäßig

Innen orientiert sich der A7 im Bedienkonzept am A8. Serienmäßig ist ein 10,1-Zoll-Display in die Mittelkonsole integriert, bedient wird das Auto über MMI Touch Response: zwei Touchscreens ersetzen den bisher bekannten Drehdrücksteller samt einiger Tasten und Schalter. Das obere Display für das Infotainment ergänzt ein darunter liegendes 8,6-Zoll-Display für Klima, Komfortfunktionen und Texteingabe. Gegen Aufpreis ist das obere Display 12,3 Zoll groß, ein optionales Head-up-Display projiziert Informationen ins Fahrer-Sichtfeld.

Infotainment und Assistenz wie im A8

Infotainment und Connectivity stammen vom A8. Das geht bis hin zu Car-to-X-Funktionen, mit denen sich Audi-Modelle gegenseitig über Gefahren und Verkehrszeichen informieren können. Autonomes Parken soll im Lauf des Jahres 2018 verfügbar sein.

Drei Assistenz-Pakete wird Audi anbieten: Parken, Stadt und Tour. Wer alle drei bucht, bekommt 39 Fahrer-Assistenzsysteme, die Informationen dafür liefern je fünf Kameras und Radarsensoren, 12 Ultraschallsensoren und ein Laserscanner. Die Informationen laufen im zentralen Fahrerassistenz-Steuergerät (zFAS) zusammen.

Allradlenkung und Sportdifferenzial

Das Fahrwerk verfeinern Bausteine aus der elektronischen Fahrwerkplattform (EFP). Dazu gehören neben weiterentwickelten Achsen auch die Optionen Luftfederung und Allradlenkung. Ein Überlagerungsgetriebe an der Vorderachse variiert die Lenkübersetzung, zusätzlich schlagen bei niedriger Geschwindigkeit die Hinterräder bis zu 5 Grad ein. Das erhöht die Agilität und reduziert den Wendekreis um 1,1 Meter. Ab 60 km/h lenken die Hinterräder mit und verbessern so den Geradeauslauf sowie die Spurstabilität. Gegen Aufpreis verteilt das Sportdifferenziel die Kraft aktiv zwischen den Hinterrädern und hilft dem Viertürer damit zusätzlich ums Eck.

Zunächst verkauft Audi den A7 mit einem 3.0-V6-Turbo. Der Benzin-Direkteinspritzer liefert 340 PS und 500 Nm über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an den Allradantrieb. In 5,3 Sekunden beschleunigt der A7 55 TFSI von null auf 100 km/h, bei 250 km/h greift die elektronische Abregelung. Der V6 ist mit einem 48-Volt-Bordnetz kombiniert, das den Audi zwischen 55 und 160 km/h im mit ausgeschaltetem Motor im Schubbetrieb rollen lassen kann („Segeln“). Die Start-Stopp-Funktion kann den Motor bis 22 km/h ausschalten und wieder innerhalb kürzester Zeit auf die nötige Drehzahl bringen. Die Mildhybrid-Technik soll den Praxisverbrauch um bis zu 0,7 Liter/100 km senken. Im NEFZ verbraucht der A7 6,8 Liter Super/100 km. Das entspricht 154 g CO2/km.

Preise ab 67.800 Euro

Der neue Audi A7 55 TFSI Quattro S-Tronic kostet ab 67.800 Euro und kommt Ende Februar 2018 auf den deutschen Markt.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/neuer-audi-a7-2018-vorstellung-marktstart-preis-bilder-12755922.html

Mercedes-AMG G 65 Final Edition — Sondermodell zum Ende des G-V12

Die Mercedes G-Klasse an sich hat noch eine große Zukunft, die Tage des G 65 mit seinem V12-Motor sind dagegen gezählt. Zum großen Finale legt Mercedes den Super-Geländewagen als Final Edition auf.

Zum Auslauf des Mercedes-AMG G 65 bietet AMG eine exklusive Final Edition an. Sie ist auf weltweit 65 Exemplare limitiert. Die besonders expressive finale Auflage spiegelt die Erfolgsgeschichte des stärksten Serien-Offroaders der Welt wider. Mehr als jede dritte weltweit verkaufte G‑Klasse stammt aus dem Hause AMG.

Auf der Antriebsseite ändert sich auch zum Finale nichts. Der 6,0-Liter-V12-Motor, der sich unter einer Carbon-/Aluminium-Motorabdeckung versteckt, leistet weiter 630 PS und das maximale Drehmoment liegt weiter bei 1.000 Nm. Die Kraftübertragung an alle vier Räder übernimmt weiter das bekannte Siebengang-Automatikgetriebe. Damit beschleunigt die AMG G-Klasse in 5,3 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h (elektronisch begrenzt).

Expressives Äußeres, hochwertiges Inneres

Beim dynamischen Exterieurdesign der G 65 Final Edition betonen 21 Zoll große Leichtmetallräder im 5‑Doppelspeichen-Design in bronze, silberne Bremssättel und der seitliche AMG-Sport-Zierstreifen den sportlichen Auftritt. Weitere Akzente setzen in bronze matt gehaltene Features wie der Unterfahrschutz, Zierteile im Stoßfänger, die Felgen und die Außenspiegel sowie die Reserveradabdeckung in obsidianschwarz mit einem entsprechend gestalteten Einleger. Dazu passen der Kühlergrill mit schwarzem Gitter und einer bronze matt lackierten Umrandung. Trittbretter und Endrohre sind in mattem Schwarz gehalten. Einleger in den Außen-Schutzleisten in Hochglanzschwarz runden das Bild ab.

Auch im Interieur ist das Sondermodell von hochwertigem Design geprägt: Zum Umfang gehören scharze Nappa-Ledersitze mit Sitzwangen in Carbon-Optik und Ziernähten in hellbraun. Carbonzierteile mit Zierfäden in bronze, der gefräste Edition-Schriftzug im Haltegriff sowie Fußmatten mit Ledereinfassung in hellbraun und Ziernaht in schwarz runden das Bild ab. Der Fahrer nimmt hinter dem unten abgeflachten, griffigen Nappa-Leder-AMG-Performance-Lenkrad Platz. Besonders komfortabel wird die Fahrt dank des Sitzkomfort-Pakets inklusive Multikontursitze und Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer.

Unverändert bleibt auch die Positionierung des Mercedes G 65 Final Edition-Sondermodells. Mit einem Grundpreis von 310.233 Euro bleibt der Super-G das teuerste Modell im Mercedes-Angebot. Der normale G 65 kostet ab 275.723 Euro. Bestellbar sind die 65 Exemplare des Luxus-Geländewagens ab sofort.

Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/mercedes-amg-g-65-final-edition-sondermodell-zum-ende-des-g-v12-775350.html