370Z – Die erste Woche

370Z – Die erste Woche

Die erste Woche mit dem 370Z ist vorbei und ich muss gestehen, ich bin noch immer überrascht – aber ich habe auch Kritikpunkte gefunden. So ist natürlich nicht alles was laut brumm macht, automatisch schnell – aber der 370Z scheint seinem Piloten gerne über den Geräuschpegel mitteilen zu wollen, wie schnell man gerade ist.

Ob es nur an den Bridgestone Reifen liegt, oder eine Sache der Schalldämmung im 370Z ist, kann ich noch nicht eindeutig sagen. Sagen kann ich aber, der 370Z ist laut.

Zumindestens subjektiv wird aus einer flotten Autobahnhatz auch ein Spektakel für die Ohren.  Und auf langen Strecken stört wie so oft bei japanischen Modellen, die zu kurze Sitzfläche des Gestühls.

Der Verbrauch des großvolumigen V6 Saugmotors lässt sich auf Werte um die 10l im Schnitt drücken, dann ist man aber nicht immer nur im Schleichmodus unterwegs – sondern kann, dann und wann und bei 90° Öltemperatur die sechs Zylinder ordentlich auf die Kurbelwelle eindreschen lassen.

Der V6 ist – trotz des Hubraums von 3,7l kein Langhuber – sprich: Die Bohrung ist größer als der Hub der Zylinder – das verschafft dem V6 in Zusammenarbeit mit dem vollvariablen Ventil-System im Zylinderkopf eine beachtliche Drehfreude.  Bei 5.000 kommt nochmal richtig leben in die Bude und der Motor dreht locker und befreit bis kurz über 7.000 U/min.

Eigentlich hat der 370Z alles was man zum Erfolg benötigt.

Eine scharfe Form, einen sexy Arsch und einen potenten Motor. Woran liegt es, daß der 370Z bei uns nur ein Nischendasein führt?

 

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger