Mocca nicht mit schwarzer Magie verwechseln

Früher hatte Opel richtig geile Autos und davon zeugt noch heute eine Werbung, wie man eben nur früher für Autos werben konnte: 

Anstatt schwarzer Magie gibt es heute auch bei Opel nur noch „Mokka“.

Nach Café Latte Macchiatto (..wie wird das geschrieben? So umständlich wie man es zubereiten muss?) und absurden Kaffee-Vergewaltigungen von Starbucks gibt es heute leider (auch bei Opel)  keine, einfach zeitlose,  Autos mehr.

War früher der Opel ein Inbegriff für bodenständige Sportlichkeit – für Motorsport zum anfassen, ist die elegante Form nun aufgedunsenen Weichteil-Geschwüren gewichen. Wo früher A-, B-, C- und D-Säulen von der erotischen Eleganz eines Sommerkleides mit Spaghetti-Trägern kündeten – da befinden sich heute Blechwülste mit den epischen Formen von doppelt-verzuckerten Lifestyle-Getränken.

Was früher Koffein-Genuss und „Hallo wach“ in den Körper brachte, ist heute ein Karamel-Himbeer-Kohlrabi-Milchkaffee für adipöse Großstadtkinder.

Nein Opel – mit einem „Mokka“ bekommt ihr mich nicht in Euren Verkaufsraum…

…achso, wie dieser Mokka aussieht? Schaut mal drüben beim Jens Stratmann im Blog…ich will dieses Auto nicht hier haben!  

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Bjoern
Autos und Motorsport - meine Leidenschaft seit über 20 Jahren. Für mich müssen Autos einfach Spaß machen und wenn ich heute Neuwagen teste, dann habe ich meine eigenen Kriterien die ein Fahrzeug erfüllen muss. Ob mich ein Auto so richtig begeistert hat, könnt ihr hier im Blog herausfinden. Dazu kommen Nachrichten aus der Welt des Automobils und des Motorsports. http://about.me/bhabegger

8 Comments

  1. Schöner Artikel, gefällt mir gut und dürfte vielen aus der Seele sprechen. Obwohl ich zugeben muss, der Insignia ist Opel durchaus gelungen, auch die Front des Ampera gefällt mir – das Heck allerdings wieder nicht…