Wie kann ich bei der Autoversicherung als Fahranfänger das meiste Geld sparen?

Für viele Autofahrer ist die Autoversicherung ein leidiges Thema, denn die Kosten für die kommenden Jahre sind nur schwer planbar und bereits ein kleiner Unfall kann dazu führen, dass sich die sogenannte SF-Klasse deutlich erhöhen. Besonders stark wirkt sich das bei jungen Fahranfängern aus, denn auf Grund des Alters zahlen sie bereits sehr hohe Prämien und da noch keine Schadenfreiheitsklasse vorhanden ist können sie auch keine Ermäßigung erwarten. Doch zum Glück gibt es ein paar Möglichkeiten, mit denen auch junge Fahrer ein paar Euro sparen können.

Nutzen Sie einen Vergleich im Internet

Wie das Wirtschaftsmagazin Wirtschaft.com bereits in diesem Video berichtet hat, passt sich die Versicherungsbranche immer an die digitale Welt an. Denn nur die wenigsten jungen Menschen werden ihre Autoversicherung noch im Büro des Versicherungsmaklers vor Ort abschließen. Viel beliebter ist der Weg über das Internet, denn hier kann nicht nur innerhalb weniger Minuten eine Police abgeschlossen werden, sondern mit einem umfangreichen Versicherungsvergleich wie TopTarif.de richtig Geld beim Neuabschluss oder Wechsel gespart werden. Denn nicht nur Neukunden können bei der Versicherung ordentlich sparen. Auch Bestandskunden können sich jedes Jahr eine neue und günstigere Versicherung suchen. Die Voraussetzung dafür ist eine fristgerechte Kündigung. Bei den meisten Verträgen muss mit einer Frist von einem Monat zum Jahresende gekündigt werden, also zum 31. November des laufenden Jahres.

Versichern Sie das Auto auf einen Elternteil

Eine weitere Möglichkeit mit der sich bei der Versicherung ein paar Euro einsparen lassen ist es die Versicherung einfach auf einen Elternteil zu versichern. Denn auch wenn natürlich ein erheblicher Aufschlag dafür fällig wird, dass ein Fahranfänger auf dem Auto mitversichert ist, ist dies im Regelfall immer noch deutlich billiger als das Auto auf den jungen Fahrer zu versichern. Besonders vorteilhaft wirkt es sich aus, wenn der Versicherungsnehmer bereits in der Vergangenheit einmal einen Zweitwagen hatte und deshalb bereits Schadenfreiheitsrabatte erworben hat. Doch auch so ist die Ersparnis auf jeden Fall einen Blick wert, denn gerade vor dem Hintergrund der immer weiter sinkenden Altersgrenze für das Fahren eines Autos wird diese Differenz sich in Zukunft noch einmal deutlich stärker auswirken.

Prüfen Sie die Versicherungseinstufung bereits vor dem Kauf

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Berechnung der Versicherungsprämie ist die sogenannte Typklasse des Autos. Diese gibt an wie oft ein Auto im vergangenen Jahr an Haftpflicht-, Teilkasko- oder Vollkaskoschäden beteiligt war. Autos mit denen viele Unfälle ausgelöst wurden haben so eine deutlich höhere Einstufung und werden dementsprechend auch deutlich teurer in der Versicherung. Doch auch Fahrzeuge die sehr häufig geklaut werden, so zum Beispiel die aktuellen BMW X5 und X6 Modelle und allgemein neuere Fahrzeuge der oberen Mittelklasse, haben eine relativ hohe Einstufung die sich auch in der Versicherung bemerkbar macht. Deshalb sollten Fahranfänger bereits beim Kauf ihres ersten Autos auch die Versicherung im Auge behalten. Bereits mit der Schlüsselnummer kann beim Versicherer oder in einem Vergleichsportal ein Angebot erstellt werden. So kann mit nur wenig Zeitaufwand auch die Versicherung ein wichtiges Kriterium werden. Wer plant sein Auto längerfristig zu fahren, für den wird dieser Tipp der wichtigste sein, denn über die Jahre hinweg lässt sich oft eine enorme Ersparnis realisieren.

Anzeige: Mit ZF auf der Straße zur „Vision Zero“

Im Driving Camp Pachfurth bei Wien konnten Bjoern, Jan von Ausfahrt TV und Jens von rad-ab.com einmal sehen, woran ZF gerade arbeitet. Der Friedrichshafener Automobilzulieferer hat Pressevertreter aus der ganzen Welt eingeladen um an seiner Vision teilzuhaben: „On the road to Vision Zero“. Dieser Leitspruch steht für null Unfälle und null Emissionen – und das bis Zum Jahr 2025. Dabei hat sich Bjoern auf die Experten von ZF Friedrichshafen gestürzt, um ihnen ihr Wissen zu entlocken, während Jens die Technik beim Fahren erleben durfte. Und Jan? Der musste moderieren.

On the Road to Vision Zero

ZF Friedrichshafen hat bei seinem Weg zur „Vision Zero“ sogar ein eigenes Auto entwickelt. Was zunächst aussieht wie ein handelsüblicher Volkswagen Touran, verhüllt bestens, dass unter dem Blech eigententwickelte Technik steckt. So verfügt der Technologieträger über eine aktive Vorder- und Hinterachslenkung, über einen Elektroantrieb und Assistenzsysteme noch und „nöcher“. Dabei hat Jens die Möglichkeit das Vision Zero Vehicle auszuprobieren.

Los geht es mit der Imitation eines Falschfahrers. Jens kann es nicht lassen: Schilder warnen zwar mit „STOPP, FALSCH! Einfahrt verboten!“, aber er muss einfach mit Vollgas in die falsche Richtung brettern. Doch das Auto, das mit einem riesigen Touchscreen à la Tesla, ausgestattet ist, bremst selbsttätig herunter und hält an. Und das, obwohl Jens voll auf dem Gas steht. So geht es nur noch rückwärts heraus – ein echter Sicherheitsgewinnt. Bei Bedarf lässt sich das System aber auch ausschalten. Ein weiterer Test: Bodenschwellen. Nähert man sich fiesen Verwerfungen, erkennt das Vision Zero Vehicle diese und strafft die Gurte, und verhindert damit, dass man das Lenkrad verreißt.

Wenn man nicht ganz bei der Sache ist

Eine weitere große Gefahr beim Fahren ist ein abgelenkter Fahrer. Jens kann das bestens simulieren und schaut für längere Zeit auf das große Infotainment. Das Fahrzeug erkennt dies, gleichzeitig aber auch, dass eine Kurve vorausliegt. Also passt es die Geschwindigkeit automatisch an, obwohl Jens mal wieder Vollgas gibt. Das Vision Zero Vehicle wird langsamer, lenkt optimal ein und beschleunigt am Ende der Kurve wieder. Und Jens? Der ist schon wieder beim nächsten Highlight: Den integrierten Kindersitzen. Zwar keine Neuheit, doch wurden diese um eine sehr sinnvolle Erfindung ergänzt – ein höhenverstellbares Gurtschloss. Oftmals ist es, gerade bei sperrigen Kindersitzen, zu tief angebracht. Doch hier reicht ein kurzes Einknicken des Sitzes und das Schloss fährt automatisch hoch.

Das Heck lenkt mit: Die ZF Hinterachslenkung

Eines der Highlight für Bjoern, das ZF Friedrichshafen entwickelt hat, ist die aktive Hinterachslenkung. Als bekennender Pick-Up-Fan freut er sich besonders über dieses Gimmick. So schlagen die Hinterräder des 5,80 m langen Ford F150 um bis zu 12 Grad ein. Das sieht zunächst so aus, als wäre die Hinterachse gebrochen, erhöht die Agilität des Goliaths aber immens. Als Test-Fahrer durfte Jens ans Steuer und einen Parcours absolvieren: Hier verhielt sich der riesige Ford 150 eher wie ein Kompakt-Auto, denn wie ein LKW. Frank Berger, Experte in diesem Thema, erklärt, dass dafür der Hub vergrößert wurde, was die Kunden in Zukunft integrieren würden. D.h. dass das Radhaus vergrößert und Platz freigehalten werden muss. Kunden sind dabei aber keineswegs die Endverbraucher wie Max Mustermann oder Otto Normal, sondern Automobilhersteller. ZF spielt also im Pool der ganz Großen mit!

Safety First für relaxtes Fahren

Ganz groß sehen die Friedrichshafener auch die Verkehrssicherheit: 1,25 Millionen Verkehrstote gibt es jährlich zu beklagen – weltweit versteht sich. Insgesamt 50 Prozent aller Unfälle in Deutschland würden durch den Fahrer verursacht. Und um diese recht hohe Zahl zu senken gebe es nur eine Möglichkeit – der Fahrer als Gefahrenquelle muss eliminiert werden. Bjoern sprach dazu mit dem Experten Dr. Gumpoltsberger, der erklärte, was für die „Abschaffung des Fahrers“ innen und außen am Fahrzeug verändert werden müsse. Zum einen seien neue Sensoriken für automatisiertes Fahren nötig. Nur so können Unfälle rechtzeitig erkannt werden. Zum anderen müssen neue Airbagsysteme erfunden werden. Darüber hinaus bräuchte es immer bessere Innenraumkameras zur Erkennung des Fahrers und dessen Handelns – wie Jens im Test eindrucksvoll gezeigt hat. Wenn diese Systeme flächendeckend etabliert und ausgereift seien, könne man das autonome Fahren dafür nutzen, um im Auto komplett zu relaxen. Der Ansatz von ZF für die Zukunft ist, dass der Fahrer schlafen, arbeiten, oder einen Film schauen kann, während das Auto fährt. Und egal in welcher Position er sich befindet – es besteht immer Schutz im Falle des Unfalls.

Neben diesen Themen befasst sich ZF Friedrichshafen mit der E-Mobilität und zeigt Plug-In Fahrzeuge sowie zahlreiche neue Exponate. Dazu zählt etwa das Porsche PDK mit Elektromotor, wie es im Porsche Panamera e-Hybrid arbeitet. Hier arbeitet die E-Mobilität als Boost und macht Spaß. Die Kraft des E-Motors ist stark spürbar. Betrachtet man das Schnittbild des 8-Gang-PDK, entdeckt man diesen E-Motor und ist erstaunt, wie klein er eigentlich ausfällt. Michael Wetzel von ZF erklärt, dass dieses E-Aggregat 100 kW / 136 PS an Leistung bringt. Ein großer, ausgestellter E-Motor schafft es auf 150 kW. Der Größenunterschied liegt im System selbst erklärt: Der kleine Motor ist für Hybride geeignet. Der große Antrieb hingegen für reine Stromer und ist damit auf eine höhere Dauerleistung ausgelegt. Diese entspricht 150 kW, die Kurzleistung liegt hingegen bei 75 kW.

See, Think, Act mit ZF Friedrichshafen

All diese höchst-spannenden Themen stehen unter einem Motto: „See, Think, Act“. Das Auto soll in Zukunft Infos aufnehmen, auswerten und daraus Handlungen erfolgen lassen. Ein Beispiel für das Sehen: Die Kamera-Technologie. Einst begannen Kameras mit einem Blickwinkel von 52 Grad, während man heute bei rund 100 Grad angekommen ist. Das funktioniert mit Hilfe der Three-Cam. Für das „Think“ könne man das gläserne Steuergerät heranziehen, das alle Informationen verarbeite. Hier entwickelt NVidia stark mit – ein Hersteller, der Vielen von Grafikchips bekannt sein dürfte. Beim Thema „Act“ können die Hinterachslenkung, Servopumpen oder viele andere Teile, die wir so oder in ähnlicher Form bereits aus dem Fahrzeug kennen, herangezogen werden. Sie führen die Tätigkeiten des „See“ und vor allem des „Think“ aus.

Eine große Menge an Neuerungen und Erfindungen. Was gefällt Euch am besten? Welche Innovationen interessieren Euch am meisten? Lasst es uns wissen und lasst einen Kommentar da. Wir freuen uns auf regen Informationsaustausch!

Ratgeber: Sicher ans Ziel – Die richtige Beladung für problemlosen Urlaubsspaß

Der Sommer steht vor der Tür und somit auch der erste Sommerurlaub. Diejenigen, die es nicht per Flugzeug irgendwohin zieht, packen ihre Siebensachen ins Auto und fahren los. Damit man aber hier auch ohne Probleme ans Ziel kommt, gibt es einige Dinge zu beachten. Ganz besonders wenn nebst Ehefrau und Kind auch noch Tante Erna und Fifi mit dabei sind. Natürlich muss alles reinpassen und das möglichst sicher niemanden zu gefährden. Denn Gepäckstücke können schnell zum Geschoss oder der Bremsweg durch ein zu vollgepacktes Auto beeinflusst werden. Doch wenn man einige Dinge beachtet, sollte dem Urlaubsspaß nichts im Wege stehen.

Innenraum clever beladen

Üblicherweise startet man die Beladung natürlich hinten: im Kofferraum. Doch es gibt ein paar Tricks, um den Platz effektiver und sicherer zu nutzen. Zum einen sollten die schweren Gepäckstücke immer unten liegen. Etwaige Spanngurte sollten vorher angebracht werden, um diese zu sichern. Kleines Gepäck und lose Teile werden am besten in verschließbaren Transportboxen oder -taschen gepackt. Sperriges wie Sonnenschirme oder Zelte kann man gut zwischen den anderen Gepäckstücken klemmen. Ein Sicherheitsnetz zwischen Kofferraum und Rücksitzbank schützt zusätzlich vor unerwünschten Geschossen bei unvorhergesehenen Bremsmanövern. Eine nützliche Infografik mit noch mehr Tipps findet sich hier

Doch sollte man sich genau überlegen, was man alles mitnimmt, denn ein überladenes Auto beeinflusst die Fahrsicherheit erheblich. Sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen reagiert es deutlich langsamer und die Schleudergefahr steigt zudem an. Auch blockiert ein zu voller Kofferraum die Sicht nach Hinten durch den Rückspiegel. Hier sollte man besser mehr Platz für eine ungestörte Sicht lassen. Im Fahrzeugschein kann man nachlesen, mit wieviel Gewicht man sein Fahrzeug zusätzlich beladen darf. Dabei darf das Gewicht der mitfahrenden Personen nicht vergessen werden. 

Oben oder Hinten – Hauptsache sicher

Wenn der Kofferraum nicht genügen Platz bietet, können eine Dachbox und/oder ein Fahrradträger eine gute Alternative sein. Eine Box bietet die praktische Möglichkeit, zusätzliches Gepäck mitzunehmen jedoch darf die erlaubte Dachlast von 70 bis 100 kg nicht überschritten werden. Denn schon beim anbringen der leeren Dachbox verändert sich der Schwerpunkt des Fahrzeugs. Grundsätzlich gilt hier: Je schwerer das Auto beladen ist, desto langsamer sollte man fahren. Denn besonders in kurvigen Strecken besteht die Gefahr, dass man die Kontrolle verliert und das Auto ins Schleudern gerät.

Bei offenen Anhängern sollte man mehrere Netze und Spanngurte über das Gepäck spannen, um ein herausfallen zu verhindern. Eine wetterfeste Plane schützt zudem vor Regen oder Spritzwasser. Bei der zusätzlichen Beladung sollte man ebenfalls nicht vergessen, dass sich durch das sich senkende Heck auch die Scheinwerfer neu eingestellt werden sollten. Bei Bedarf sollte ebenfalls auch der Reifendruck überprüft und angepasst werden.

Bei aller Freude auf den bevorstehenden Urlaub darf dabei nicht vergessen werden: Nur wer vollbeladen mit angemessener Geschwindigkeit und vorausschauend fährt, kommt auch sicher an sein Ziel an. Dann kann einem schönen, unbeschwerten Urlaub nichts mehr im Wege stehen.

Für wen lohnt sich Leasing und was ist beim Rechtsgeschäft wichtig?

Wer hätte gedacht, dass man einmal den Handyvertrag mit dem Fahrzeugleasing verbinden kann. Seit kurzem ist genau das möglich, 1&1 und Sixt sei Dank. Einen Peugeot 208 ab 99,99 Euro monatlich? Klingt verlockend. Ich will die Gelegenheit dieses aktuellen Medienhypes nutzen und habe nachfolgend einige Tipps und Fakten rund um das Thema Leasing arrangiert. Dabei bin ich der Frage nachgegangen, für wen sich ein solcher Nutzungsüberlassungsvertrag lohnt.

Fakten zum Leasing

Beim Leasen überlässt der Leasinggeber dem Leasingnehmer ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug auf Zeit. Soll heißen, es kommt ein Vertrag zwischen den Parteien zustande, der besagt, dass der Leasingnehmer das Auto über einen festgelegten Zeitraum nutzen darf. Eigentümer bleibt aber über die gesamte Vertragslaufzeit der Leasinggeber. Für die Nutzung zahlt der Leasingnehmer eine monatliche Rate. Zinsen und verschiedene Gebühren inklusive. Während der Nutzungsdauer ist der Leasingnehmer für Pflege, Reparatur und Wartung des Leasingobjektes verantwortlich. Leasingverträge sind von teilweise unübersichtlichen Klauseln geprägt. Hier den Durchblick zu wahren, ist für Laien nicht leicht.

Es gibt unterschiedliche Leasingformen. Die zwei gängigen Modelle möchte ich kurz erläutern:

  1. Kilometer-Leasing: Dabei zahlt der Leasingnehmer eine monatliche Rate und darf das Fahrzeug im Gegenzug innerhalb einer fixen Kilometerleistung fahren. Werden am Ende der Vertragslaufzeit mehr gefahrene Kilometer festgestellt, kostet jeder Kilometer extra. Wie hoch die Zusatzkosten ausfallen, hängt vom Anbieter ab. Wer weniger Strecke zurückgelegt hat, erhält in der Regel eine Erstattung. Im Vertrag muss geregelt sein, ob der Leasingnehmer das Objekt nach Vertragsablauf kaufen kann. Ansonsten sind Fahrzeugrückgabe oder Anschlussleasing typische Optionen. Grundsätzlich gilt: Je höher die vereinbarte Kilometerleistung, desto höher die Leasingraten.
  2. Restwert-Leasing: Die monatliche Rate wird hier anhand des Differenzbetrags zwischen Fahrzeugpreis und Restwert bei Vertragsende berechnet. Als Fahrzeugpreis muss der Händlereinkaufspreis angesetzt werden, nicht der Verkaufspreis des Händlers. Wird der Händlerverkaufspreis als Berechnungsgrundlage verwendet, kann das den Leasingnehmer bis zu 15 Prozent mehr kosten. Das Verlockende an dieser Leasingform sind die oft unrealistisch angesetzten Leasingraten. Bei Vertragsablauf werden die Kunden dann nicht selten mit heftigen Kosten konfrontiert, weil der Restwert zu Beginn viel zu hoch festgelegt war. Hier sollte man sich nicht von Lockangeboten blenden lassen. Das kann teuer werden.

Wie findet man das perfekte Angebot?

Wie einfach es heute sein kann, sich umfassend über aktuelle Leasingfahrzeuge zu informieren, beweisen zahlreiche Anbieter mit virtuellem Angebot. Ein Beispiel: Ford Leasing Angebote für Privat- und Gewerbekunden präsentiert der in München ansässige Anbieter DMF Leasing. Mit einem Klick auf die jeweiligen Fahrzeuge erfahren Interessenten mehr über die Konditionen und Leistungen. Individuelle Leasingangebote können direkt über die Internetseite kostenlos und unverbindlich angefordert werden. Von der CO2-Effizienzklasse über Sonderzahlungen bis hin zu den technischen Fahrzeugdaten erfahren Verbraucher und Unternehmer online alles, was sie zu den Leasingangeboten wissen müssen. Dank übersichtlicher Datenblätter fällt es leicht, mehrere Anbieter zu vergleichen, um die jeweils attraktivste Variante zu finden.

Die Raten im Fokus

Beim Betrachten der verschiedenen Angebote ist oft nicht direkt ersichtlich, wie sich die monatlichen Leasingraten zusammensetzen und wodurch diese beeinflusst werden. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich die klassischen Einflussfaktoren aufgeführt:

  • Fahrzeugpreis
  • Wertverlust
  • Kilometerleistung (beim Kilometer-Leasing)
  • Laufzeit
  • Zinsen
  • Verwaltungskosten
  • Ausfallrisikogebühr
  • Gewinnmarge
  • Höhe der Anzahlung

Woran viele Leasingnehmer erst denken, wenn es zu spät ist, sind die teilweise hohen Ausgaben für Reparatur und Wartung. Bei den meisten Verträgen ist die Nutzung von freien Werkstätten nicht erlaubt. Stattdessen muss man zur teuren Markenwerkstatt gehen und deutlich mehr zahlen als bei der freien Alternative. Eine beruhigende Lösung kann das Full-Service-Leasing sein. Hier muss der Kunde zwar mit höheren Raten rechnen, dafür wird er aber nicht mit Rechnungen für Inspektionen belastet. Die übernimmt der Leasinggeber. Ob und wenn ja, welche Reparaturen von diesem „Full-Service“-Versprechen umfasst sind, muss erfragt werden. Auch das Thema Versicherung kann bei den Extrakosten unangenehm zu Buche schlagen. Eine Vollkaskoversicherung ist schließlich kostenintensiv. Leasingangebote inklusive Versicherungsschutz sind detailliert zu begutachten, um nicht draufzuzahlen. Auf beispielhafte Kosten, die potenziellen Leasingnehmern bewusst sein sollte, macht das Onlinemagazin zur Auto Bild in diesem Leasing Ratgeber aufmerksam.

Für wen lohnt sich Leasing?

Freiberufler und Selbstständige profitieren beim Leasing besonders, weil sich die Leasingraten steuermindernd auswirken. Bei privaten Leasingnehmern ist der steuerliche Vorteil nicht gegeben. Interessenten, die sich einen Neuwagen oder guten Gebrauchten gönnen möchten und das nötige Budget dafür gespart haben, brauchen sich über Leasing wenig Gedanken machen. Deutlich interessanter ist das Thema für alle, die gerne einen Neuwagen fahren würden, den Preis dafür aber nicht zahlen können oder gar wollen. Ob Leasing in diesem Fall die bessere Variante ist als die klassische Finanzierung, klärt Abenteuer Auto in der folgenden Sendung:

Lese-Tipp: Weitere Informationen zur Autofinanzierung im Blogbeitrag zum Traum vom eigenen Fahrzeug.

 

 

 

Bilder: Unsplash (Mercedes) – shanequreshi (Ford) – Freie kommerzielle Verwendung über https://pixabay.com

TOTAL Kraftstoffe – Fragen? Antworten!

Anzeige // Bjoern und Jens von rad-ab.com haben sich mit kürzlich mit Dr. Ralf Stöckl, Advisor New Energies / Sustainable Development, und Wolfgang Leder, dem Leiter Network Fuel Produktion Management, getroffen, um Eure Fragen zum Thema Kraftstoff zu klären. Ihr hattet die Gelegenheit, Eure Fragen als Kommentar zu stellen und sie von den Experten beantworten zu lassen. Die interessantesten Punkte haben Bjoern und Jens herausgesucht und sind in die TOTAL Zentrale nach Berlin gereist, um Euch die versprochenen Antworten liefern zu können.

Das Thema „Kraftstoff“ ist ein wirklich spannendes und vor allem heiß diskutiertes, schließlich fährt ein Großteil der Kraftfahrzeuge auf unseren Straßen mit Benzin und Diesel. Oftmals kümmern wir uns gar nicht darum, was wir unserem Auto in den Tank pumpen. Dabei ist dieses Thema wirklich interessant und umfasst Faktoren, die einem häufig gar nicht klar sind. Eure Unklarheiten haben Bjoern und Jens nach Berlin mitgenommen und sie den Experten von TOTAL vorgelegt.

Benzin ist Benzin – oder?

Da wäre etwa die Frage, ob die Kraftstoffzusammensetzung und dessen Qualität immer gleich seien, schließlich würde der Basis-Kraftstoff – regional abhängig – von unterschiedlichen Raffinerien stammen.
Das wusste Dr. Ralf Stöckl ganz klar mit einem „nein“ zu beantworten. Hier komme es darauf an, aus welchem Erdöl der Kraftstoff produziert und in welcher Raffinerie jener hergestellt würde. Diese Faktoren würden Schwankungen hervorrufen, die aber normal und natürlich wären. Letztendlich komme es aber darauf an, dass TOTAL ein Additiv hinzugibt, sodass man an allen TOTAL Tankstellen immer die gleiche, hohe Qualität bekommt.

Eure Fragen und die Antworten der TOTAL Experten seht ihr auch im Video:

Auch Kraftstoff kann frieren

Eine weitere Frage befasste sich mit der Kälteempfindlichkeit des Kraftstoffs. Hier schreibt die Norm eine Unempfindlichkeit bis zu Temperaturen von -20 Grad Celsius vor – und die leisten die Kraftstoffe von TOTAL natürlich auch. Es geht sogar noch weiter: Die Standard-Kraftstoffe sind bis zu -22 Grad Celsius widerstandsfähig, der TOTAL Excellium Diesel sogar bis -30 Grad Celsius. Wenn ihr also eine Fahrt nach Sibirien unternehmen wollt, ist Excellium die richtige Wahl. Natürlich werden die sogenannten Winterkraftstoffe aber nicht über das gesamte Jahr angeboten, sondern nur dann, wenn sie auch gebraucht werden. Das ist in der Regel von November bis Februar oder März der Fall – je nachdem, wie lange es wirklich kalt bleibt. Im Fall eines sehr langen Winters gäbe es zudem Reserven.

Premium lohnt sich

Eine weitere Frage bezog sich auf den Nutzen von Premium-Kraftstoffen. Braucht man sie wirklich oder sind sie nur für besonders sportliche Fahrzeuge nötig?
Grundsätzlich kann der Kraftstoff, den man dem lieben Blech einschenkt, gar nicht gut genug sein. Warum das so ist? Weil die Premium-Kraftstoffe dabei helfen, den Motor sauber zu halten. Es kann vorkommen, gerade bei der Verbrennung von weniger hochwertigen Kraftstoffen, dass sich Rückstände im Motor bilden und dort hängen bleiben. Die Folge sind ein rauer Motorlauf, Leistungsverlust, erhöhter Verbrauch und weitaus mehr, als man sich vorstellen kann. Gerade am Übergang zwischen den Zylindern und dem Zylinderkopf können diese Rückstände hängen bleiben. Additive, die in den Premium-Kraftstoffen enthalten sind, bewirken hingegen ein Auflösen von Ablagerungen und verhindern, dass sich Ablagerungen überhaupt bilden können. Man tut seinem Aggregat also nur Gutes mit hochwertigen Kraftstoffen von TOTAL.

Premium-Kraftstoffe schonen den Motor.

Alles Synthetik, oder was?

Die letzte Eurer Fragen blickte in die Zukunft und behandelte das Thema der synthetischen Kraftstoffe: Wie stark werden sich synthetische Kraftstoffe in den nächsten fünf bis zehn Jahren am Markt bemerkbar machen?
Im Bereich der nächsten fünf Jahre seien die synthetischen Kraftstoffe zu vernachlässigen, wissen die TOTAL Experten Leder und Stöckl. Dennoch dürfe man sich sicher sein, dass ihr Anteil langfristig stärker ansteigen werde. Allerdings müsse man sich im Klaren sein, dass nur Komponenten des Kraftstoffs synthetischer Natur sein könnten und vollsynthetische nicht möglich wären.

Was Bjoern und Jens aus Berlin mitnehmen, sind vor allem zwei Erkenntnisse: Zum einen, dass hinter Benzin und Diesel mehr steckt, als nur einfaches Rohöl, sondern tiefgreifende chemische Prozesse. Zum anderen die Empfehlung, dass der Premium-Treibstoff TOTAL Excellium keine Augenwischerei ist, sondern den Motor pflegt und reinigt. Und das ist im Zweifel die wesentlich günstigere Variante als ein defekter Antrieb, oder?

 

Aktuelle Suchanfragen:

USA-Westküste für Autofreaks

Die Westküste der USA ist ein Eldorado für Auto-Fans und Liebhaber von allerlei Benzin getrieben Vier- und Zweirädern. Das ewig gute Klima lässt Oldies und Zweiräder ebenso lange leben wie die Lust am Achtzylinder und den guten „Old-School“ Muscle-Cars. Wer nur ein wenig Benzin im Blut hat, der sollte sich einen Roadtrip an der Westküste auf den „To-Do Zettel“ schreiben.

USA-Westküste und dann? Roadtrip-Ziele, Touren und legendäre Orte, alles in einem Buch.

Björn Marek war zwölf Jahre als Motorjournalist tätig, bevor er zu ABT Sportsline wechselte und dort nun die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet. Seine Liebe zum alten Blech und den USA hat er auch in einer Nebentätigkeit vereint: Er importiert US-Klassiker nach Deutschland. Und jemand wie Björn Marek kennt natürlich die wirklich spannenden Ecken der USA. Für die Westküste hat er nun die Hot-Spots in seinem Buch: „ USA für Auto-Fans: Kalifornien und die Westküste“ zusammengetragen.

Eine unterhaltsame Lektüre und ideale Vorbereitung für den nächsten Trip an die Westküste. Egal, ob man Roadtrips plant, die Geheim-Tipps für Auto-Fans kennen lernen will oder einfach die besten Burger-Schuppen sucht, das Buch von Björn hat so einiges in petto. Und wenn es bis Weihnachten nicht mehr reicht, als Grundlage für die Roadtrip-Planung kann man sich das Buch auch nach Weihnachten kaufen!

 

 

Sehtest: Das Auge fährt mit

Sehtest: Das Auge fährt mit

Zwei von drei Deutschen besaßen 2015 einen Führerschein. Das macht 55 Millionen Autofahrer. Viele von ihnen können jedoch nicht mehr scharf genug sehen, um sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Dabei ist das Auge einer der wichtigsten Sinne beim Autofahren.

Rund 33 Prozent der über 50-Jährigen haben zu schlechte Augen fürs Autofahren. Gerade diese Gruppe hat allerdings die größte durchschnittliche Fahrleistung auf unseren Straßen – und ist damit ein sehr großes Gefahrenpotenzial. Nach Schätzungen des Bundesverbands der Deutschen Augenärzte passieren etwa 300.000 Unfälle aufgrund von Sehschwächen. Man geht davon aus, dass jeder fünfte Autofahrer Nachtsehstörungen hat. Auch bei herbst- und winterlichen Lichtverhältnissen ist das Auge stark gefordert. 90 Prozent aller Sinneswahrnehmungen im Straßenverkehr werden über das Auge geregelt. Der „TÜV“ beim Augenarzt ist deshalb ratsam.

Freiwillig den Sehtest machen

In Deutschland gibt es keine gesetzlichen Vorgaben für den Sehtest. Er muss lediglich vor der Führerscheinprüfung gemacht werden. In der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) steht, dass ein Fahrer eine Sehkraft von mindestens 70 Prozent besitzen muss. Da das Nachlassen der Sehkraft mit zunehmendem Alter unumgänglich wird, sollte jeder Autofahrer regelmäßig, das heißt, alle zwei Jahre, einen Sehtest machen. Damit schützt er nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer vor Unfällen. Einen Sehtest zu machen, ist nicht aufwendig. Die meisten Optiker bieten in ihren Filialen Überprüfungen an. Teilweise sind diese sogar gebührenfrei. Der Test selbst dauert nur wenige Minuten. Wird aufgrund der Ergebnisse klar, dass die Sehstärke nicht mehr zum Autofahren ausreicht, bedeutet das nicht, dass man kein Auto mehr fahren darf. Mithilfe von Kontaktlinsen oder einer Brille lassen sich die meisten Schwächen mühelos korrigieren. Wer das nicht tut, muss bei einem Unfall, der aufgrund der Sehschwäche passiert ist, damit rechnen, dass die Vollkaskoschutz nicht greift und dass die KFZ-Haftpflicht-Versicherung Regressansprüche stellt.

Was macht die passende Brille aus?

Um die passende Brille zu finden, sollte man sich bei einem Optiker beraten lassen. Ein Fachmann weiß genau, wann die Brille richtig sitzt und welche Besonderheiten sie für das Autofahren aufweisen muss. So sollte sie zum Beispiel große Gläser mit Polarisationsfilter haben, die helles Licht absorbieren und vor Blendungen schützen. Entspiegelte Gläser helfen vor allem in der Nacht, die Augen zu entlasten. Vorsicht ist bei getönten Gläsern geboten, wie sie zum Beispiel Sonnenbrillen haben. Sie sind für Nachtfahrten ungeeignet. Allgemein darf der Farbfilter maximal 82 Prozent des Lichts absorbieren, damit Kontraste gut erkennbar und die Farben der Umgebung realistisch wiedergegeben werden. Mehr Informationen dazu findet man auf der Ratgeberseite von blickcheck.de.

Anzeichen für schlechteres Sehen

Vor allem sehr erfahrene Autofahrer merken oft nicht, dass ihre Sehkraft nachgelassen hat. Sie manövrieren das Auto ohne Probleme in die Parklücke und auch während der Fahrt gibt es keine großen Sehschwierigkeiten. Das liegt daran, dass das Gehirn Schwächen beim Sehen hervorragend ausgleichen kann. Das Problem dabei ist allerdings die erhöhte Denkleistung, die einerseits zu Stress beim Fahren führt und andererseits die Aufmerksamkeit anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber reduziert. Es gibt allerdings zahlreiche Anzeichen, die dem Autofahrer signalisieren, dass die Sehkraft schlechter geworden und eine Sehhilfe nötig ist:

  • Spätes Erkennen von Verkehrszeichen
  • Häufiger die Situation, dass plötzlich andere Verkehrsteilnehmer auftauchen, die man fast übersehen hätte
  • Schlechteres Erkennen der Kontraste bei Dämmerung und in der Nacht
  • Höhere Empfindlichkeit bei Blendlicht
  • Schlechtere Einschätzung von Entfernungen
  • Erhöhtes Stressniveau während der Fahrt


Bildrechte: Flickr Untitled Janaina C. Falkiewicz CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

BMW 328i: Rost und andere Kleinigkeiten

Es ist nun schon eine Weile her, dass es das letzte Kapitel zum 328i touring zu lesen gab. Warum? Weil mich der grüne BMW mehrfach an den Rand des Wahnsinns getrieben hat. Was weniger an ihm lag, als viel mehr an mir, denn: ich habe die goldene Regel des Autokaufs gebrochen.

Niemals, wirklich niemals, darfst du das Auto kaufen, das du kaufen möchtest. Denn das ist der größte Fehler, den du machen kannst.

Du musst das beste Auto kaufen – und wenn das Ausgesuchte eben nicht das Beste ist, dann: vergiss es! Ich habe diesen Fehler begangen. Es musste genau dieser E36 sein. Weil er in Ausstattung, Farbe, Interieur und Felgen exakt jenem 328i entsprach, in dem ich als Kind eine mehr als gute Zeit hatte.

In dieser romantischen Verklärung habe ich vermutlich das größte Stück Schrott gekauft, das mit dem weiß-blauen-Propeller durch die Gegend fährt. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass meiner noch immer nicht fährt. Also: fahren schon, bloß mit in einem einen Quadratmeter großen Loch im Unterboden.

Doch der Reihe nach: wir waren soweit, dass beide Querlenker vorne raus konnten. Das ging dann auch alles noch relativ harmlos. Mit ihnen gingen dann auch die Radträger vom Auto, weil die Ankerbleche der Bremsscheiben wie Knäckebrot vom Auto brachen. Also: einmal neu, dazu eben auch beide Radlager vorne neu – obwohl der TÜV das nicht einmal bemängelt hatte.

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Dazu dann nochmal einen Satz frischer Schrauben, Fettkappen und andere Kleinteile beim freundlichen BMW-Händler ausgefasst. Denn, egal wo du die Ratsche oder den Schraubenschlüssel angesetzt hast: alles rund. So einen verrosteten Müll habe ich tatsächlich noch nirgendwo gesehen. Der touring war untenrum so dermaßen mitgenommen, wie es ein Auto wohl nur sein kann, wenn es wochenlang im (!) Salzwasser steht. Wirklich, es war absolut unglaublich.

Aber mit etwas Geduld und einem heißen Draht zum Teiletresen war dann irgendwann Licht am Ende des Tunnels. Auch wenn es nicht unbedingt geil ist, unter der Woche im Schneeregen bei +2°C jeden Abend bis 23:30 und später unter freien Himmel auf dem Hof zu schrauben. Überhaupt, zu Anfang war es ja mal der Plan, dass man eine Art DIY-Anleitung für einen low-budget-200PS-Karren schreiben könnte. Welch’ Hohn. Ohne Spezialwerkzeug und wirklich fundierte Kenntnis über das Automobil an sich ist dieses Projekt absolut nicht zu stemmen.

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Als Beispiel nur die Bremsleitungen. Die Gummischläuche waren natürlich so porös, dass der beschützenden Werkstätte der Atem stockte. Nur bei der Demontage weigerten sich die Überwürfe derart hartnäckig, dass weder großzügigster WD40-Einsatz noch die Flamme irgendeine Besserung gebracht hätten. Es musste also gesägt und angesetzt werden. Wer hier nicht auf penibelste Sauberkeit und Präzision bei der Arbeit achtet, der hat am Ende sprichwörtlich das Nachsehen.

Mechanisch waren wir dann also irgendwann am Ende. Und der Moment, als wir den touring das erste Mal auf die designierten Räder stellten, war da dann doch so etwas wie Vorfreude. Schließlich standen die 17-Zoll M5-Felgen mächtig satt im Radkasten. Zwar noch mit der zu großen Reifengröße, aber immerhin – wir waren auf dem richtigen Weg.

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Bis die Schwellerverkleidung abkam. Was sich darunter verbarg, war Pfusch allererster Güte. Irgendwer hatte in der grauen Vorzeit des tourings zwei Mal den Schweller geflickt. Doch statt nach der Ursache zu suchen (Schiebedachabläufe!), wurden einfach Bleche drübergebraten. Wenn man diese jedoch ohne Ablauflöcher einschweißt, dann steht das Wasser am Ende nur noch höher im Schweller als sowieso schon.

Das Ergebnis: unser touring steht jetzt mit großzügig ausgeschnittenen Innenschwellern in der Tiefgarage und wartet auf den Karosseriespengler. Für uns ist das Projekt hier zu Ende. Ohne fremde Hilfe kommt der 328er nicht ans Laufen.

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Überhaupt war es uns eine Lehre: was ein Spaß werden sollte, uferte irgendwann einfach nur in große Nerverei aus. Jede angefasste Ecke war schlecht, aus einer Ersatzteilbestellung wurden zehn und ein Ende ist nicht in Sicht.

Natürlich ist der 193PS-Reihensechser eine große Freude, zumal mit frisch gebuchstem Chassis und einem gescheit einstellbaren Schraubfahrwerk. Doch, ist er die Arbeit und vor allem das Geld wert? Ich fürchte nein. Eher: absolut gar nicht.

Aber ich hätte es wissen müssen. Weil ich den schlimmsten Fehler bereits ganz am Anfang gemacht habe.

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Fahrtrainings für jedermann

Kenne die Gefahr: Fahrtrainings für jedermann

Autofahren ist gefährlich. Autofahren macht Spaß. Ein Auto ist ein Alltagsgegenstand. Ein Auto ist ein Sportgerät. Aussagen, die scheinbar im Gegensatz zueinander stehen, aber den Kern der Faszination Automobil dennoch so zielsicher treffen wie Nico Rosberg Lewis Hamilton beim letzten Österreich-Grand Prix. Wer im Straßenverkehr sicherer unterwegs sein will, als es die Mercedes-Piloten dieses Jahr bisher auf der Rennstrecke waren oder ein KFZ gefahrlos von der sportlichen Seite kennenlernen möchte, kann dazu spezielle Trainings absolvieren.

Safety first!

Ein Fahrtraining, wie es zum Beispiel mydays anbietet, gibt es in verschiedenen Ausführungen. Fahrsicherheitstrainings helfen dabei, das Fahrverhalten von Autos oder Motorrädern sowie die eigenen Fähigkeiten am Lenkrad bzw. Lenker besser einschätzen zu können. Teilnehmer erhalten zunächst eine theoretische Einführung, die sich mit verschiedenen die Fahrsicherheit betreffenden Aspekten beschäftigt. Das Finden und Einstellen der richtigen Sitz- und Spiegelposition sind ebenso Thema wie Blickführung und Einlenktechniken. Da bekanntermaßen Übung den Meister macht, geht es danach auf die eigens präparierte Strecke. Bei Slalomfahrten sind präzise Lenkbewegungen erforderlich und auch beim Bremsen auf verschiedenen Untergründen können Teilnehmer den Grenzbereich des Fahrzeugs hautnah erleben. Das Fahren auf regennasser und glatter Straße wird ebenso geübt wie das Abfangen des Autos bei Übersteuern.

Ein solches Training ermöglicht es Teilnehmern, auf Extremsituationen im Straßenverkehr intuitiv besser reagieren zu können. Für Fahranfänger ist ein Fahrsicherheitstraining ebenso geeignet wie für Besitzer eines neuen fahrbaren Untersatzes. Auch erfahrene Autofahrer können mit einem Fahrsicherheitstraining zur eigenen und der Sicherheit anderer im Straßenverkehr beitragen, denn: Die perfekte Kontrolle über das eigene Fahrzeug ist lebenswichtig, da Unfälle im Straßenverkehr leider viel zu oft erheblich schwerere Konsequenzen nach sich ziehen als den Verlust von ein paar Punkten in der Formel 1-WM.

Ein Fest für Querlenker

Die Welt des Motorsports kann bei Fahrtrainings ebenfalls im wahrsten Sinne des Wortes erfahren werden. Freunde rauchender Reifen erhalten beim Drifttraining zunächst Tipps von Profis, bevor sie selbst PS-Starke Boliden um die Kurve schlittern lassen dürfen. So kann man relativ gefahrlos ausprobieren, ob man das Zeug zum Gymkhana-Piloten hat.

Wer lieber auf 2 Rädern unterwegs ist, hat neben Fahrsicherheitstrainings auch die Möglichkeit, auf der Rennstrecke in maximaler Schräglage die Suche nach der Ideallinie anzutreten. Auch hier helfen erfahrene Instruktoren den Teilnehmern dabei, sich sicher und effizient an den Grenzbereich des Motorrads heranzutasten. Und wer weiß, vielleicht entdeckt der ein oder andere dabei sogar ungeahntes Talent und verspürt den Drang, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Unkonventionelle Einstiegsmöglichkeiten in die Welt des Motorsports machen schließlich Schule, wie z.B. das Konzept der GT-Academy eindrucksvoll beweist.


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Elektromobilität hat Luft nach oben

Die Bundesregierung hat sich ehrgeizige Ziele in Bezug auf die Ausweitung der Elektromobilität in Deutschland gesetzt. Vor Kurzem präsentierte sie hierzu neue Pläne zur Realisierung und entsprechende Förderungsmaßnahmen. Bis 2020 sollen eine Million E-Fahrzeuge auf den Straßen der Bundesrepublik unterwegs sein, sechs Millionen bis 2030. So der Plan der Nationalen Plattform Elektromobilität, die die Bundesregierung zu diesem Thema berät. Doch bislang fehlt die nötige Nachfrage nach Elektroautos. Politik und Wirtschaft arbeiten deshalb gemeinsam daran, um den Verkauf anzukurbeln.

Ein Elektroauto kann als Zweitwagen angeschafft werden oder sogar das bisherige Fahrzeug ersetzen. Steht der Anschaffung eines Pkws mit E-Antrieb nichts mehr im Wege, sollte man sich Gedanken darüber machen, sein Auto zu verkaufen. Dann steht zuvor der Verkauf des Altwagens an. Eine Bewertung für einen möglichen Autoankauf kann über verschieden Portale online vorgenommen werde.
Fakten zur Elektromobilität in Deutschland

Schätzungsweise 20.000 Autos mit E-Antrieb fahren auf Deutschlands Straßen. Eine kleine Zahl im Hinblick auf die anvisierten Ziele. Denn Autofahrer schrecken häufig noch vor den hohen Anschaffungskosten von E-Autos zurück. Daneben halten sich Vorurteile bezüglich des täglichen Betriebs der Fahrzeuge. Elektromobile seien nicht alltagstauglich, die Reichweite inakzeptabel kurz und die Ladedauer gähnend lang. Die Regierung setzt daher auf intensive Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Autoherstellern. Das Ziel: Ein dichteres Netz an Ladestationen und stärkere finanzielle Anreize für den Kauf eines E-Autos. Man möchte die Infrastruktur für die Elektromobilität weiter ausbauen und durch zahlreiche Förderungsmittel den Verkauf attraktiver gestalten.

Welche Förderungen gibt es und an welche Bedingungen sind diese Förderungen gebunden?

Nur neu gekaufte Elektroautos erhalten die staatliche Förderung, dabei sind Antragsfristen einzuhalten. Der Fördertopf ist jedoch nicht unendlich, denn sämtliche Förderprogramme sind an ein fixes Budget gebunden. Es gilt demnach der Grundsatz „nur, solange der Vorrat reicht“. Am besten informiert man sich im Vorfeld genau über das jeweilige Förderprogramm, damit es später nicht zu Enttäuschungen kommt.

Fahrer von E-Autos im Stadtverkehr haben bereits handfeste Vorteile. Sie können Sonderparkflächen nutzen, sind teilweise von Zufahrtsverboten ausgenommen und können Busspuren mitbenutzen. Daneben sind erstzugelassene E-Mobile für einen Zeitraum von fünf Jahren von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Den steuerlichen Vorteil gibt es jedoch nur für Elektroautos, deren Zulassung bis zum 31. Dezember 2020 erfolgt. Bei einem Kauf eines E-Fahrzeugs mit einem Netto-Listenpreis von 60.000 Euro bis spätestens 2019 erhält man eine einmalige Prämie in Höhe von 4.000 Euro. Für sogenannte Plug-in Hybride beträgt dieser Zuschuss 3.000 Euro. Die Förderung wird zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der Autoindustrie getragen.

Elektromobilität in München

München ist Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität. Die Stadtwerke planen einen umfangreichen Ausbau der öffentlichen Ladesäulen bis 2017. Insgesamt werden 100 neue Ladestationen in der Stadt aufgestellt, die die Flexibilität der E-Autonutzer erhöhen. Dies könnte dabei helfen, die ehrgeizigen Ziele im Münchner Rathaus umzusetzen. Denn 2015 fuhren 1.067 Elektroautos über die Straßen der bayerischen Hauptstadt. Bis 2020 sollen es 17.500 Fahrzeuge sein.

Darüber hinaus fördert die Stadt den Austausch von Dieselfahrzeugen und -lieferwagen gegen Elektroautos durch spezielle Förderprogramme für Handwerker und Gewerbetreibende. Firmen erhalten beim Kauf eines Elektroautos einen einmaligen Zuschuss von 2.500 Euro. Taxibetreiber erhalten sogar 4.000 Euro. Ebenso viel gibt es für Firmen beim Kauf eines Kleintransporters mit E-Antrieb. Für zwei- oder dreirädrige E-Fahrzeuge werden 25 Prozent der Nettokosten bis zum zulässigen Höchstbetrag erstattet. Deshalb bekommen Käufer von Pedelecs maximal 500 Euro und Käufer von E-Rollern bis zu 1.000 Euro zugesprochen.

Zudem wird jedem Firmeninhaber, der eine Ladestation in der firmeneigenen Garage einbauen lässt, 20 Prozent dieser Kosten erstattet. Maximal können sechs Ladepunkte pro Kalenderjahr für höchstens 1.500 Euro pro Ladestation gefördert werden. Die Stadt ist sehr zuversichtlich, mit diesen Maßnahmen einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität zu leisten und darüber hinaus die Lärmbelastung zu reduzieren.

Nicht gefördert werden seitens der Stadt Privatpersonen. München möchte den Fokus der Förderung auf Gewerbetreibende legen, die besonders viel fahren und deshalb einen hohen Anteil an der Schadstoffbelastung in der Stadt haben. Hierzu zählen unter anderem Pizzaboten, Taxifirmen oder Pflegedienste genauso wie Verkehrsbetriebe, Handwerker und die Stadtreinigung. Anders sieht es mit der Aufstellung und dem Betrieb von Ladestationen zum Beispiel auf dem heimischen Grundstück aus. Hier werden Privatleute ebenfalls gefördert.

Auch bei der kommunalen Förderung von Elektroautos gelten Fristen und besondere Anforderungen für die Freigabe von Fördergeldern, die jeweils vor der Beantragung zu prüfen sind. Beispielsweise gewährt die Landeshauptstadt Förderungen für maximal 20 Fahrzeuge und/oder sechs Ladestationen pro Kalenderjahr.

Best of Belron 2016

Glas knirscht, es splittert, tausende Brösel liegen am Boden und im gesamten Fahrzeug verteilt. Wer sich schon einmal mit einem Glasschaden am Auto beschäftigen musste, kennt die ganzen Probleme. Eine kaputte Seitenscheibe? Da kann man nicht auf einen Werkstatt-Termin warten, so etwas muss gleich repariert werden. CARGLASS ist in Deutschland die erste Adresse für Glasschäden. Und dabei muss das Glas nicht einmal vollständig zerbrochen sein. Ein Steinschlag in der Windschutzscheibe zum Beispiel, der Klassiker für Vielfahrer. Einmal eine Macke in der Scheibe, kann sich diese Macke schnell zu einem Riss ausdehnen – und dann kann es gefährlich werden. Schnelle Hilfe? Wieder CARGLASS. Ist meinem Kollegen Stratmann und mir in diesem Frühjahr auch passiert. Aber nicht in den heimischen Gefilden, sondern auf einem Roadtrip von Las Vegas nach San Francisco. Und was macht man, wenn man einen Steinschlag entdeckt? Man hört auf die summende Stimme im Hinterkopf und fragt sich, wie CARGLASS wohl in den USA auftritt. Die ganze Geschichte zu unserem SAFELITE-Abenteuer könnt ihr hier nachlesen (klick).

BEST OF BELRON 2016

CARGLASS ist Partner von mein-auto-blog und wir waren auch in diesem Jahr wieder zu Gast beim größten Autoglas-Event der Welt. Was macht CARGLASS so besonders? Wie motiviert man seine Mitarbeiter zu Höchstleistungen? Und wer ist der Beste Autoglas-Monteur der Welt? Das alles beim „Best of Belron 2016“ in Lissabon. 

In diesem Jahr hatte ich meinen geschätzten Kollegen Jens Stratmann von rad-ab.com an meiner Seite und zusammen mit ihm haben wir den Wettbewerb auf Video festgehalten.

Seit 2000 findet alle 2 Jahre das Event „Best of Belron“ statt und in den Jahren dazwischen kämpfen die Belron-Monteure in den Landes-Entscheiden um die Krone und um die Ehre, ihr Land beim „BoB“ zu präsentieren. Der 9. BoB fand in Lissabon statt. Mittlerweile ist aus dem Wettkampf ein ansehnlicher Kongress geworden. Mit internationalen „Speakern“ und ebenso internationalen Publikum. In Lissabon waren unter anderem Redner von Google, TESLA und dem MIT vertreten. Dazwischen eine bunte Welt aus Werkstatt-Technik, Historie und High-Tech.

 

Autoglas – alles einfache, oder was?

Wenn man sich die Entwicklung von Autoglas, vor allem von den Windschutzscheiben anschaut, dann versteht man, weshalb der Austausch einer Windschutzscheibe nichts simples mehr ist. Vom guten alten Handwerk, hin zu einer High-Tech Aktion bei der am Ende die Assistenzsysteme neu eingestellt und die Funktion von Radar- und Kamerasystemen überprüft werden müssen.

Die Reparatur eines Steinschlages hingegen ist eine mittlerweile gut erprobte Technik. Mit einer Einschränkung allerdings: Der Gesetzgeber verbietet in Deutschland die „Glass Medic“ getaufte Reparatur-Variante im „Sichtbereich“ des Fahrers. In anderen EU-Ländern ist das jedoch erlaubt. Man könnte darüber lange und trefflich diskutieren – aber wer schon einmal vor Ort in Lissabon ist, der sollte sich lieber den Wettkampf der Teilnehmer anschauen.

And the Winner is … 

…das erfahrt ihr natürlich im Video!

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Gebrauchtwagen kaufen – Ratgeber für Privatkäufer

Gebrauchte Fahrzeuge erfreuen sich großer Popularität. In den vergangenen Jahren ist eine regelrechte Gebrauchtwagenkultur entstanden. Viele Verbraucher greifen aufgrund des massiven Wertverlustes bei Neuwagen gerne zu Gebrauchten, um von den Preisvorteilen zu profitieren. Beim Kauf sind allerdings einige Faktoren zu beachten. Schließlich könnte ein Fehlkauf unangenehme finanzielle Folgen haben. Dieser Ratgeber informiert über einige der wichtigsten Punkte, die beim Vergleichen und Begutachten von Gebrauchtwagen entscheidend sind.

Zustand sorgfältig prüfen

Wer von Autos wenig Ahnung hat, sollte sich zur Besichtigung eine fachkundige Begleitung organisieren, die den Zustand des potenziellen Kaufobjektes besser einschätzen kann. Ist dies aufgrund fehlender Kontakte nicht möglich, sollten sich Verbraucher vor der Besichtigung über wesentliche Merkmale informieren, die es erleichtern, das Fahrzeug zu prüfen. In erster Linie sollte für eine Fahrzeugbesichtigung reichlich Zeit eingeplant werden, um sich einen guten Eindruck über den Allgemeinzustand zu machen. Erste Indikatoren sind Lack, Innenraum und Karosserie. Kratzer und Beulen am Lack können auf einen Unfall oder Schäden hinweisen. Ein gutes Beispiel liefern die Spaltmaße am Kofferraum. Sind diese ungleichmäßig breit und passt sogar ein ganzer Finger in den Spalt, ist die Wahrscheinlichkeit für einen früheren Fahrzeugschaden groß. Außerdem kann ein kleiner Magnet (natürlich mit Beschichtung, um das fremde Fahrzeug nicht zu beschädigen) dabei helfen, Ausbesserungsmaßnahmen aufzudecken. Sobald der Magnet an der Karosserie an Stellen nicht haften bleibt, deutet dies auf dickere Schichten Spachtelmasse und damit auf ausgebesserte Schäden hin, die sich unter dem Lack befinden und für das Auge zunächst unsichtbar sind.

Ein Griff in den Innenraum verrät, ob das Fahrzeug innen feucht und somit undicht ist. Auch die Bremsen sollten kritisch begutachtet werden. Befinden sich auf der Bremsscheibe tiefe Riefen, ist der Verschleiß der Bremse hoch. Derartige Feststellungen können zusätzlich Verhandlungsspielraum einräumen und eine Chance bieten, den Preis herunterzuhandeln. Bezüglich der Reifen ist der gleiche sorgfältige Blick anzuwenden. Die Profiltiefe sollte immer kontrolliert werden und auch das Reifenalter ist ausschlaggebend. Es lässt sich anhand einer vierstelligen Zahl auf dem Reifen erkennen, das die Woche und das Jahr angibt.

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Empfehlenswert ist es, dem Verkäufer Fragen zu stellen, um möglichst viel über das Auto zu erfahren. Folgende Fragen sind wichtig:

  • Wie viele Besitzer hatte das Fahrzeug?
  • Gibt es Unfall- oder Vorschäden?
  • Wann wurde das Auto gebaut und wann erfolgte die Erstzulassung?
  • Ist das Scheckheft geprüft und lückenlos? (Vorlegen lassen!)

Außerdem sollte der Wagen vor der Probefahrt angelassen werden, um eventuelle Nebengeräusche der Motorisierung festzustellen. Ein Check des Innenraums hinsichtlich Geruch, Pedalzustand und Sitze sollte gleichermaßen selbstverständlich sein. Tipps zur Probefahrt haben wir in diesem Beitrag separat aufgeführt.

Bereits für unter 100 Euro lässt sich bei Dienstleistern wie dem ADAC, aber auch einigen anderen Unternehmen ein sogenannter Gebrauchtwagencheck durchführen. Ist der Verkäufer einverstanden, kann der potenzielle Käufer das Fahrzeug zur Prüfstelle bringen, wo es anhand einer umfangreichen Checkliste rundum auf Mängel überprüft wird. Besteht das Auto den Check, können es Interessenten beruhigt kaufen.

Dokumente zum Fahrzeug studieren

Leider lässt sich nie zu 100 Prozent ausschließen, dass Faktoren wie Kilometerstand oder Fahrzeugzustand, die vom Verkäufer bestätigt werden, tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Viele Gebrauchte wechseln erst durch Manipulation den Besitzer. Um das Risiko getäuscht zu werden, zu minimieren, sollten sich potenzielle Käufer sämtliche HU-Berichte und Rechnungen von Werkstätten zum Fahrzeug vorlegen lassen. Diese Dokumente am besten in aller Ruhe durchlesen. Sie sind ein wertvoller Hinweis zum Pkw-Zustand. Verdächtig macht sich jeder Verkäufer, der keinerlei derartige Papiere vorzuweisen hat. Zumindest, wenn das Fahrzeug mehrere Jahre in seinem Besitz war.

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Die Gewährleistung

Da beim Autokauf von Privatleuten eine Gewährleistung meist vollständig ausgeschlossen wird, muss der Fahrzeugzustand besonders gut geprüft werden. Sollte der Wagen stattdessen bei einem Gebrauchtwagen-Händler gekauft werden, gelten in Bezug auf die Gewährleistung andere Regeln. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox bietet online nicht nur eine Gebrauchtwagensuche, sondern weist in einem Fahrzeug-Ratgeber auch auf folgendes hin: „Gewerbliche Verkäufer, also Händler, aber auch Unternehmen, Gewerbetreibende und Freiberufler beim Verkauf des Firmenwagens, sind zu einer 2-jährigen Gewährleistung gesetzlich verpflichtet. Diese darf für Gebrauchtwagen jedoch vertraglich auf ein Jahr verkürzt werden.“ Im Vergleich zur Neuwagengarantie handelt es sich aber lediglich um eine Sachmängelhaftung. Sollten beispielsweise Schäden am Fahrzeug aufgrund von Verschleißerscheinungen entstehen, die auf den Vorbesitzer zurückzuführen sind, werden diese nicht übernommen.

Oft werden potenziellen Fahrzeuginteressenten von dubiosen Autohändlern Mängellisten vorgelegt, die als vertraglicher Bestandteil gelten sollen und zahlreiche pauschale Mängel enthalten. Solche Händler möchten damit meist ihrer Gewährleistungspflicht entgehen und sollten gemieden werden.

Stimmt der Preis?

Egal ob der Gebrauchte von einer Privatperson oder einem Autohändler gekauft wird: Der Preis sollte nicht kommentarlos akzeptiert, sondern eingehend geprüft werden. Häufig entspricht dieser nämlich nicht dem Fahrzeugwert. Sollte der Verkaufspreis übertrieben erscheinen, können sowohl die Schwacke-Liste als Bewertungsorientierung herangezogen werden als auch Bewertungsdienste wie DAT (Deutsche Automobil Treuhand GmbH). Besonders schnell und unkompliziert erfahren Interessenten mehr zum Fahrzeugwert über die aktuelle Gebrauchtwagenpreisliste des ADAC. In der verlinkten Preisübersicht sind über 4.200 Fahrzeuge gelistet. Die Preise sollten allerdings nur als Orientierung betrachtet werden. Der endgültige Preis hängt mit dem Zustand des Kaufobjektes zusammen. Ein unabhängiger Gutachter kann darüber hinaus ein individuelles Wertgutachten zum Gebrauchtwagen erstellen, sollte der Besitzer damit einverstanden sein.

Der Gebrauchtwagencheck der Sendung Abenteuer Auto zeigt, auf was ein Gutachter bei der Kontrolle von Gebrauchten außerdem achtet, was das Beurteilen von Fahrzeugen erleichtern kann:

Der Verkäufer-Check

Sollte ein Verkäufer zum Kauf drängen oder in irgendeiner Hinsicht Druck ausüben, sollte Abstand von seinem Angebot genommen werden. Nicht selten sind versteckte Mängel der Auslöser für das Verhalten. Außerdem ist es ratsam, die Daten auf dem Personalausweis des privaten Verkäufers mit den Daten auf dem Fahrzeugbrief zu vergleichen, um herauszufinden, ob die Person tatsächlich der Besitzer des Fahrzeugs ist. Sollten die Angaben Abweichungen aufweisen, ist eine andere Person im Besitz des Gebrauchten. Auch hier ist Vorsicht geboten.

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Test: TomTom Curfer – Der digitale Beifahrer

TomTom kennt man eigentlich mehr als Navigations-Experten. Seit einiger Zeit bietet TomTom jedoch ein spannendes Gadget an: Den CURFER.

Der digitale Beifahrer – Der CURFER

OBD-Bluetooth-Dongle und Smartphone App zur Überwachung und der Analyse der eigenen Gewohnheiten.

— Daten in Echtzeit —

Den Bluetooth-Dongle der kaum größer ist als zwei Deckel für die klassischen Wasserflaschen, steckt man einfach nur in den OBD-Port des Fahrzeuges. Je nach Fahrzeug findet man den mal schneller und mal weniger schnell. Manch Hersteller versteckt den Port sehr gut. So hat sich der aktuelle Jaguar XF zum Beispiel erfolgreich gewehrt. Eigentlich hilft der Curfer bei der Einrichtung und gibt Hinweise wo der OBD-Port steckt, allerdings kennt er noch nicht alle neuen Autos.

Einige der m-a-b Testfahrzeuge Autos konnten dem Test mit dem Dongle unterzogen werden. Zum Beispiel ein Ford Mustang 5.0 und ein Land Rover Sport Hybrid. Wobei TomTom auf der eigenen Webseite darauf hinweist, dass der Curfer nicht mit Hybrid- und Elektroautos kompatibel ist.

So verbindet man den Curfer mit dem Smartphone

Sobald der TomTom Curfer im OBD-Port steckt wird er von diesem mit Strom versorgt. Die kostenlose Smartphone-App zieht man sich aus dem Play-Store oder dem Apple-App Store. Die Bluetooth-Verbindung am Smartphone starten, nach dem OBD suchen und verbinden. Eine genaue Schritt-für-Schritt Anleitung liegt dem Curfer-Paket natürlich bei.

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Links der Deckel einer Wasserflasche, rechts – das ist der CURFER.

Was kann der Curfer?

Zusammen mit der App zeigt der Curfer Echtzeit-Informationen vom Fahrzeug an. Im „Experten-Modus“ sind das so Werte wie die Motordrehzahl, unterschiedliche Temperaturgeber (Motoröl, Getriebe-Öl, Ansauglufttemp., usw.) – im Prinzip die gesamten Informationen die man in Echtzeit abgreifen kann.

In Verbindung mit der Smartphone-App werden ein digitaler Tacho und die aktuellen Fahrdaten angezeigt. Fahrstrecke, Geschwindigkeit, Durchschnitt, ect. Der Ford Mustang 5.0 kam zum Beispiel während der Testfahrt auf GPS-verbriefte 249 km/h. Und dank des integrierten G-Sensors lassen sich auch die Querbeschleunigungswerte auslesen. Die gesamten Daten für eine Fahrt kann man auch aufzeichnen lassen. Für diese Aufzeichnung ist jedoch eine Aktivierung im letzten Modul-Fenster von Nöten. Erst danach zeichnet der CURFER die Fahrten auf. Wobei die GPS-Informationen vom Smartphone stammen, die App muss also ebenso gestartet werden.

Hat man erst einmal ein paar Fahrten erledigt, zeigt einem der CURFER den persönlichen Fahrstil. Ähnlich einem Fahrlehrer oder Coach, vergibt der CURFER für 4 Bereiche Punkte: Beschleunigung, Bremsen, Kurven und Leerlauf. Je ausgewogener und ökonomischer die Fahrt, desto höher die Punktzahl.

Je höher die Punktzahl – desto mehr grinst das schematisch in der App dargestellte Autogesicht. Das ist erst einmal nur eine Art „Fitness-Check“ für den eigenen Fahrstil. Ähnlich einem Schrittzähler am Handgelenk, überwacht Curfer die Tätigkeiten des eigenen Autos.

Wichtig zu wissen: Die gesammelten Daten verbleiben in der CURFER-App und werden von TomTom nicht für die Verarbeitung zu Routing-Hinweisen genutzt.

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Was kann der Curfer nicht?

Dem Curfer fehlt ein eigener GPS-Tracker, sowie eine SIM-Karte. Erst in Verbindung mit dem Smartphone wird aus dem Curfer ein vollwertiges Trackingtool. Der Curfer entstammt dem TomTom Telematics-Bereich, muss aber ohne die dort genutzte Web-Oberfläche auskommen. Der „Link 100“ ist damit die „Consumer-Lösung“ aus dem TomTom-Konzern für Flottenmanagement und bringt vor allem Unterhaltung.  Was es nicht ist: Ein digitales Fahrtenbuch.

Was nützt es mir?

Auf mein-auto-blog fahren wir mir unseren Testfahrzeugen immer auch Verbrauchsmessungen. Immer die gleiche Strecke, immer der gleiche Fahrer, immer die gleiche Tankstelle an der nachgefüllt wird. Wir legen also Wert auf nachvollziehbare und belastbare Daten.

Mit Hilfe des TomTom Curfer könnten wir diese Daten in der Zukunft für Euch, grafisch, noch eleganter und mit GPS-Informationen unterfüttert aufbereiten. Und – die Fahrzustände werden sichtbar: Also: Wie schnell ist man gefahren? Wie oft stand das Fahrzeug? Fuhr man in den gleichen Bedingungen und so weiter.

Was nützt es Euch?

Wer ein wenig Spaß daran hat, die Information aus seinem OBD-Port abzugreifen und in einer grafisch schön umgesetzten Lösung darzustellen, der sollte sich den CURFER anschauen. Zudem könnt Ihr Euch bei Eurem Fahrstil coachen lassen. Virtuelle Medaillen werden verliehen und ihr könnt euch dabei helfen lassen, wie ihr in Zukunft sparsamer unterwegs sein könnt.

Fazit zum TomTom Curfer

Ein cooles Gadget für Auto-Freaks und Fans. Ein Spielzeug, aber auch ein Hilfsmittel – und wir überlegen jetzt einmal, wie wir die Funktionen des TomTom Curfer für Euch sinnvoll in den Test-Alltag integrieren. 

 

 

[notification type=“notification_warning“ ]Disclosure: TomTom hat den CURFER kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für dieses Review / Test wurde keine Aufwandsentschädigung gezahlt! [/notification]

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Dunlop Reifenentwicklung – Aus der grünen Hölle auf die Straße

Die Nordschleife fordert Fahrern, Autos und Reifen alles ab. Ständig wechselnde Beläge und ruppige Bodenwellen prägen die schwerste und längste Rennstrecke der Welt und begründen ihren Nimbus. Nur ein Pneu, der hier stets für ein Maximum an Grip sorgt, kann seinen Fahrer auch zum Sieg führen. Der Reifenhersteller Dunlop nutzt den Motorsport auf dem Ring als Test- und Prüffeld auch für seine Kollektion für die Straße und hat in diesen Tagen mal zum Blick hinter die Kulissen und in die Boxen eingeladen.

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Das Know-how, das Dunlop an der Rennstrecke erwirbt, fließt ständig in die Serienreifenentwicklung der Hanauer ein.

Windböen fegen gefrierenden Regen durch die Boxengasse. Die „Grüne Hölle“, wie der Formel -1-Pilot Jackie Stewart die Nordschleife mal genannt hat, ist bekannt für ihre Wetterkapriolen. Noch am Morgen hatte ein schmales Band von blauem Himmel die Hoffnung geweckt, mit Frank Stippler ein paar Runden auf der knapp 21 Kilometer langen Strecke in der Hocheifel drehen zu können. Doch der Profirenn- und Testfahrer für die sportlichsten Serienmodelle und GT3 Fahrzeuge von Audi winkt jetzt ab. Er wird Recht behalten, das Asphaltband mit seinen viel verheißenden 87 Kurven bleibt heute den ganzen Tag gesperrt. Leider.

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Neben dem M6 GT3 setzt das Team um Henry Walkenhorst auch einen BMW Z4 GT3 und zwei M235i Racing auf der Nordschleife ein.
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Die Dunlop bereiften Sportprototypen des US-Amerikaners James Glickenhaus sorgen für Furore.

Bleibt der offene Grand-Prix-Kurs. Hier heizen im Minutentakt zwei neue Walkenhorst-BMW M6 GT3 und zwei Renn-Exoten der Scuderia Cameron Glickenhaus über die Strecke vorbei an den wenigen geöffneten Boxen. Doch das ist nur ein kleiner Ausschnitt an Modellen, für die Dunlop Rennreifen liefert. Nach der Verlagerung der Reifenproduktion für den Automobilsport nach Hanau begleitet Dunlop die Werkseinsätze von Aston Martin im Langstreckensport für dem Aston Martin V 12 Vantage GT3, von Audi für den R8 LMS, von Ford für den GT, für den Ferrari 458, den Lexus RC F und den BMW Z 4 GT3. Das Know-how, das auf der Rennstrecke gesammelt wird, fließt dabei ständig auch in die Dunlop-Serienentwicklung ein.

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Glatt wie ein Kinderpopo: Der Slick für die trockene Rennstrecke.

„ Für die Verwendung auf der normalen Straße muss die Motorport-Technologie natürlich angepasst werden“, erklärt Michael Bellmann, Marketing- Manager für die Marke Dunlop, vor den akkurat aufgestapelten Reifensätzen in der Box. Auf der einen Seite die Slicks, glatt wie ein Kinderpopo, die ausschließlich auf trockener Straße zum Einsatz kommen, außen Semi-Slicks mit ihrem Wasser ableitenden Profil und in der Mitte schließlich „echte“ Regenreifen. Jedes Profil und jeder Einsatzzweck verlangt zusätzlich nach Spezialausführungen mit entsprechender Gummi-Mischung. Die Rillen für den Wasserablauf werden in zeitaufwändiger Handarbeit mit Messern ins Gummi geschnitten. „Nein, ein Lehrberuf ist der Reifenschnitzer nicht“, lacht Michael Bellmann und schüttelt den Kopf. „Die meisten Schnitzer haben ihr Talent durch Zufall entdeckt und sind jetzt wahre Künstler.“

In Windeseile müssen während eines Rennens bei einem Wetterumschwung die Reifen gewechselt werden. Das geht natürlich bei einem Straßenreifen gar nicht, schmunzelt Bellmann, wird aber schnell wieder ernst: „Im Gegensatz zum Rennreifen muss ein Straßenreifen all die unterschiedlichen Eigenschaften für alle Bedingungen in einem Reifen verbinden und sie mit weiteren Alltagseigenschaften wie Komfort und Abrollgeräusch verbinden“. Das hört sich nach der Quadratur des Kreises an.

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Der Walkenhorst BMW M6 GT3 im spektakulären „Jawbreaker-Design“.

Einer der beiden Walkenhorst BMW M 6 GT3 mit besonders grimmiger Optik und mit grünlich gelb funkelndem LED-Licht nimmt jetzt die Kurve aus der Boxengasse hinein in die Box. Ohne viel Zeit zu verlieren, checkt das Team den Luftdruck und wechselt dann die Reifen. Stille Kommandos reichen zur Verständigung, jeder Handgriff sitzt. Der Fahrer liefert ein Stück Papier ab, sein Bewertungsbogen, auf dem der Copilot während der Fahrt festgehalten hat, wie sich die Reifen während der Strecke verhalten haben. Die Dunlop-Ingenieure werten nach jedem Testlauf zahlreiche Parameter aus, um die Reifen-Performance zu überwachen und zu analysieren. Neben harten Fakten wie den Rundenzeiten, der Reifentemperatur oder dem Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenschulter des Reifens betrachten die Experten auch das Reifenlaufbild und führen Verschleißmessungen durch. Hinzu kommen die Telemetriedaten des Autos. Von ganz entscheidender Bedeutung ist natürlich der ganz persönliche Eindruck des Fahrers. Nur wenn er sich ganz sicher auf der Strecke fühlt, sind auch Bestzeiten erreichbar. Eine Kombination aus all diesen Faktoren erlaubt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und gibt der Reifenmannschaft die Marschroute für die nächsten Set-up- bzw. Entwicklungsschritte vor.

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Ein Beispiel der Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren in der Rennsport- und Straßenreifen-Entwicklung ist der Dunlop Sport Maxx Race, der den Spagat schafft, einen Supersportwagen auf der Rennstrecke zu bewegen, ohne dafür im Straßenverkehr Kompromisse zu erzwingen. Möglichen machen das im Rennsport erprobte und von hier abgeleitete Hightech-Materialien wie spezielle Haftharze und hochfeste, hitzebeständige Kunstfasern sowie moderne Konstruktionselemente. Haftharze verbessern die Traktion durch Mikroverzahnung vom Reifen mit der Fahrbahnoberfläche. Dadurch wird eine extrem starke Straßenhaftung erzielt, die Grundlage für außergewöhnliche Beschleunigung und Bremspower. Hochfeste, hitzebeständige Kunstfasern mit hoher Zugkraft verhindern, dass der Reifen bei hoher Geschwindigkeit „wächst“ und dadurch die Aufstandsfläche kleiner wird und so physikalisch die Performance abnimmt. Durch diese Kunstfasern wird die Reifendehnung bei Fliehkräften begrenzt, das ermöglicht eine konstantere Aufstandsfläche auch bei hohen Geschwindigkeiten. Eine optimierte Reifenkontur und spezielle Seitenwandkonstruktionen führen zu einer besseren Druckverteilung innerhalb der Aufstandsfläche und damit zu verbessertem Handling.

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Geschäftig wuseln die Mechaniker um den knallgelben Glickenhaus SCG003C.
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Neben dem Kohlefaser-Schalensitz im SCG003C : der Nürburgring im skizzenhaften Überblick.

Eine Box weiter bellt unter der an einen Le Mans Prototypen erinnernden Hülle des Glickenhaus SCG003C der Sechszylinder BiTurbo nochmal kurz auf, bevor die Mechaniker vom Teamstandort in Turin Hand anlegen an der etwa zwei Millionen US Dollar teuren Einzelanfertigung und sie auf Herz und Nieren prüfen. Auch die Schuderia Cameron Glickenhaus, abgekürzt SCG, von der sich der Name des Rennwagens ableitet, wird von Dunlop ausgestattet. Schon seit je her ist Dunlop eine feste Größe bei zahlreichen Privatteams, die um den Klassensieg kämpfen. „Im internationalen und nationalen Spitzensport werden in diesem Jahr neben dem 24h-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Le Mans auch der deutsche Lauf zur FIA-Langstrecken-WM auf der Grand-Prix-Strecke zu den Saisonhöhepunkten der Hanauer gehören“, freut sich Michael Bellmann, während der Glickenhaus sich mit Regenreifen wieder in Richtung Grand Prix-Strecke verabschiedet.

 

 

 

 

 

Text: Solveig Grewe, Fotos: Dunlop und Solveig Grewe

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Getriebeschaden – Wie werde ich wieder mobil?

Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand und als solches gehören Defekte zur Natur der Sache. Standschäden, Materialschäden, eingeplanter Ausfall. Am Auto geht immer wieder etwas kaputt. Da sind es die Bremsen, dort ein Radlager – immer davon abhängig, wie sehr ein Kfz wahlweise strapaziert wird oder nicht. Es gibt auch den Fall, dass ein Fahrzeug in der Garage „kaputt steht“; von dieser Problematik weniger betroffen ist der Getriebeschaden, der zu den teuersten, da aufwändigsten Autoreparaturen überhaupt zählt.

 

Das kaputte Getriebe erkennen

Wer aufmerksam allen Geräuschen seines Fahrzeuges während der Fahrt lauscht, erkennt bereits frühzeitig den Schaden am Getriebe. Ein Mahlen, wie bei einer Mühle, oder ein hässliches Knacken lassen auf den Defekt schließen – die Fahrbereitschaft des Autos ist aber bereits zu diesem Zeitpunkt angezählt. Treten jedoch spontaner Ölverlust oder direkte Probleme beim Schalten auf, ist es schon zu spät; nun wird das Kfz über kurz oder lang liegen bleiben. Das ist der Fall, wenn man zum Beispiel von einem Gang in den nächsten schaltet, der Ganghebel auch einwandfrei an die gewünschte Position zu bewegen ist, das Fahrzeug aber trotz scheinbar eingelegtem Gang im Leerlauf bleibt. Die Funktionsweise eines Getriebes, auch im Zusammenspiel mit der Kupplung, ist in diesem Video ausführlich und verständlich erklärt. Es kommt ganz darauf an, welches einzelne Bauteil des komplexen Getriebes kaputtgegangen ist; danach richtet sich der Reparaturpreis. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass in vielen Fällen eine Instandsetzung nicht funktioniert, sondern ein komplett neues Getriebe beziehungsweise Austauschgetriebe eingebaut werden muss.

Soforthilfe bei Getriebeschaden?

Ist das Getriebe vom Fahrzeug kaputt und dieses aufgrund dessen liegengeblieben, hilft nur der Anruf bei einem Abschleppunternehmen, um das Fahrzeug in die nächste Werkstatt (oder nach Hause) schleppen zu lassen. Es gibt nichts, was man vor Ort unternehmen könnte, um das Auto wieder in Gang zu bekommen; auch nicht, um wenige Kilometer zur nächsten Reparaturwerkstätte zu gelangen. Ist das Auto noch relativ neu, könnte es sich um einen werksseitigen Fehler handeln, der von der Vertragswerkstatt in Ordnung zu bringen ist. Möglicherweise kommt auch eine zumindest in Teilen auf Kulanz ausgeführte Instandsetzung des Fahrzeuges in Frage. Bei Gebrauchtwagen stellt sich die Frage, in wie weit die vom Gebrauchtwagenhändler ausgesprochene Garantie greift; bei privaten Gebrauchtwagenkäufen bleibt nur der Griff in das eigene Portemonnaie.

Das Do it Yourself Wissen der meisten Autobesitzer ist bereits bei kleinen Dingen an modernen Fahrzeugen erschöpft; immerhin braucht es sogar für den Ölwechsel heute die entsprechende Datenrücksetzung und die kann eben nur die Fachwerkstatt gewährleisten. So wird es auch die Grenzen der meisten Fahrer überschreiten, das Getriebe selbständig auszuwechseln. Selbstversuche in der Getriebereparatur aus falsch verstandenem Ehrgeiz (oder Sparsamkeit) können hier den ohnehin ansehnlichen Schaden noch vergrößern.

Zwei Möglichkeiten beim Getriebe-Austausch

Wie auch bei diversen Pumpen und anderen Ersatzteilen für das Auto kann das Getriebe neu und vom Originalhersteller, aber auch als Austauschteil besorgt werden. Nur in den seltensten Fällen wird man von seiner Vertragswerkstatt von selbst auf das Austauschgetriebe als Möglichkeit hingewiesen werden – hier gilt das Interesse dem Verkauf eines Originalbauteils vom Hersteller. Wer im Thema Autoreparatur nicht wirklich zu Hause ist, weiß es oft gar nicht, dass man günstige Austauschgetriebe für viele Marken bei Firmen wie der GFK Teilehandel GmbH besorgen kann. Wissen muss der Fahrzeugbesitzer auch, dass beim Kauf eines Austauschgetriebes nur der Beschaffungspreis für das Bauteil günstiger ist – die Arbeitsstunden für den Einbau sind genauso hoch beziehungsweise unterscheiden sich je nach Werkstatt höchstens um Kleinstbeträge.

Lohnt der Getriebetausch noch?

Die Stimmung ist ohnehin am Boden, wenn ein so immenser Schaden, wie ein kaputtes Getriebe, am eigenen Auto diagnostiziert werden musste. Doch genau in dieser Situation muss sich der Autobesitzer die Frage stellen, ob sich die teure Instandsetzung für das vielleicht schon in die Jahre gekommene Auto überhaupt noch lohnt. Erreicht die notwendige Reparaturrechnung den Betrag, den das Auto noch wert ist (oder bleibt sogar darunter), sollte das Fahrzeug lieber verkauft werden – natürlich als defekt und mit der genauen Angabe des Schadens.

Im Umkehrschluss muss auch beim Gebrauchtwagenkauf auf den Zustand des Getriebes geachtet werden. Eine Probefahrt mit einem aufmerksamen Verfolgen der Fahrgeräusche, dem reibungslosen Schalten und so weiter ist Grundvoraussetzung – und eine Möglichkeit, auf „Nummer Sicher“ zu gehen, der Werkstattcheck vor dem Abschließen des Kaufvertrages. Ärgerlich wäre es, den Getriebeschaden aus Unwissenheit nicht zu bemerken und wenige Wochen nach dem Kauf des Gebrauchtwagens vor einer horrenden Reparaturrechnung zu stehen.

 

Ergo:

Der Getriebeschaden ist einer der teuersten mechanischen Defekte am Auto. Die Instandsetzung ist kostspielig, egal, ob mit einem neuen oder einem Austauschgetriebe. Der Ausfall des Fahrzeugs für die Dauer der Reparatur, die Gefahren beim Selbsteinbau, die Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung: All dies ist von Fall zu Fall verschieden und muss in jedem einzelnen Fall, notfalls mit kompetenter Hilfe, im Hinblick auf einen Fahrzeugwechsel geprüft werden. Manchmal haben Besitzer neuerer Fahrzeuge Glück und können auf Garantie- beziehungsweise Kulanzreparaturen hoffen, doch bei älteren Fahrzeugen trifft der Getriebeschaden das finanzielle Budget in voller Härte.

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Subarus ohne Allradantrieb: Die E-Bike-Collection

Subaru steht wie sonst fast keine andere Marke vor allem für eines: Allradantrieb. Die Japaner konnten über die Jahre einen wahren Kult um ihre Antriebsart schüren und bieten jedes ihrer Fahrzeuge mit dem bekannten Vierradantrieb an. Aber nicht nur hier zeigt Subaru eine Besonderheit, sondern auch bei seinem Motorenangebot: Typischerweise schlägt unter der Motorhaube des jeweiligen Modells ein Boxer-Herz. Damit brechen die Fahrräder der Japaner gänzlich: Kein Allradantrieb und keine Verbrennungsmotoren. Um voran zu kommen, muss man entweder die eigene Kraft bemühen oder sich auf einen E-Antrieb verlassen. Read more

Neuer Sommerreifen: Mehr Performance mit dem Dunlop Sport Maxx RT 2

Mit dem neuen Dunlop Sport Maxx RT2 erweitert der Reifenhersteller sein Angebot im Bereich der UHP Reifen. UHP steht für „Ultra High Performance“. Im Falle des Sport Maxx RT wird hierzu ein asymmetrisches Profil für den Reifen gewählt. Es soll eine hohe Fahrstabilität, beste Lenkpräzision, exzellenten Grip und eine starke Bremsleistungen vereinen. Autofahrer mit höchsten Ansprüchen an die Performance des Reifens sollen so begeistert werden.

Eines der wesentlichen Merkmale des Dunlop Sport Maxx RT2 ist die hohe Profilsteifigkeit in Querrichtung. Die großen Schulterblöcke in der Außenschulter erhöhen die Stabilität. Der größere Kontaktbereich zur Straße ermöglicht zudem eine bessere Kraftübertragung beim Kurvenfahren, so dass eine präzise Rückmeldung am Lenkrad fühlbar wird. Zudem soll die Lenkpräzision davon profitieren und damit ein stabiles Handling ermöglichen.
Großer Wert wurde auch auf ein verbessertes High-Speed-Bremsen gelegt. Die Bremseigenschaften standen sehr weit oben im Lastenheft bei der Entwicklung, was durch eine optimierte Profilgeometrie erreicht wurde. Außerdem wurde die zweite Generation der Short Braking Blocks beim Sport Maxx RT2 realisiert: Die angeschrägten Profilblöcke sind nun – im Gegenzug zum Vorgängermodell – über die gesamte Laufflächenbreite angeordnet. Damit konnte die Profilsteifigkeit in Längsrichtung optimiert werden, was eine bessere Haftung und eine Verkürzung des Bremsweg bewirken soll.

Natürlich optimierten die Ingenieure nicht nur diese Eigenschaften, sondern werkelten auch am Grip. Dafür wurde die Laufflächenmischung angepasst und von jener im Motorsport abgeleitet. Spezielle Haftharze und Polymere sollen eine bessere Anpassung der Reifenstruktur an den Straßenbelag ermöglichen, womit eine höhere Traktion auf trockener Straße und ein besserer Grip auf nassem Untergrund realisiert werden sollen. Hinzu gesellt sich eine hochfeste Karkasse, die eine gleichmäßige Druckverteilung liefert und ebenfalls den Grip beim Kurvenfahren optimieren soll.

Erhältlich sind die Pneus des Typs Dunlop Sport Maxx RT2 in unterschiedlichen Größen und Breiten. Das Spektrum reicht von 17 bis 21 Zoll, von einer 205 mm Breite bis hin zu 285 mm. Damit sollte doch für jedes sportliche Fahrzeug etwas dabei sein.

 

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Jetzt auf Sommerreifen wechseln

Das große Sommerreifen-Spezial 2016

Von O bis O, oder? Jedes Jahr wieder stellt man sich die Frage: Wann wechsele ich eigentlich die Reifen meines Autos von Sommer- auf Winterräder und wann wieder zurück? Als Eselsbrücke gibt es einen einfachen Merksatz: „Von O bis O.“ Gemeint ist Ostern und Oktober. An Ostern ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die Winterräder vom Auto herunter zu nehmen und die Sommerräder auf zu ziehen. Im Oktober wird es dann wieder Zeit, die Winterreifen zu montieren und die Sommerreifen in die Garage zu räumen.  Aber warum Ostern und Oktober?

Winterreifen und Sommerreifen sind ausgezeichnete Spezialisten für die eigene Jahreszeit und sollten im eigenen Interesse auch nur dann montiert sein, wenn die Temperaturen stimmen. Der Winterreifen mag die Kälte, der Sommerreifen sucht die Wärme. Ab Ostern ist es üblicherweise auch in der Nacht nicht mehr so kalt, dass man mit Glätte auf Brücken rechnen muss. Tagsüber kann es dafür gerne mal über die 10° Marke hinaus warm werden. Da kommt der Winterreifen an seine Grenzen und seine weiche Gummi-Mischung fängt das „Schmieren“ an. Ab Oktober werden die Nächte bei uns deutlich kühler. Wer mit dem Auto pendelt und noch im Dunklen losfährt, der wird dann schon gerne mal von Raureif und glatten Brücken überrascht. Der Winterreifen bietet hier deutlich mehr Sicherheit.

Darum – einfach zu merken:  „Von O bis O.“ 

dunlop blu response
Ein Premium-Reifen kann einfach vieles besser als NoName Produkte!

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Spritsparen mit dem Label.

Reifenkostenrechner Lanxess

Können ausgerechnet teure Reifen die billigeren Reifen sein? Wer fragt sich das nicht? Kaufe ich einen Premium-Reifen oder bestelle ich doch eher den günstigsten, weil man damit vermeintlich spart? Aufklärung bringt der Reifenkosten-Rechner. Und er hält eine Überraschung parat. Denn mit der richtigen Effizienzklasse wird es billiger! | >> Reifenkostenrechner

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Leise Reifen, gute Reifen?

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Oftmals ändert sich das Fahrgeräusch beim Wechsel von Sommer- auf Winterreifen und umgekehrt. Hier spielen Faktoren wie die Gummi-Mischung, die Profil-Tiefe, die Form und Art des Profils und auch der Luftdruck des Reifens eine Rolle. Es kann aber auch andere Gründe haben, wenn der Reifen laut ist! | Der Sägezahn am Reifen

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Was sind „grüne“ Reifen?

grüne reifen so spart man sprit

Jeder Autofahrer hat sie, doch nur wenige wissen wirklich über sie Bescheid: Diese runden Dinger am Auto: Reifen. Dabei lohnt es durchaus, bei der Wahl der Pneus genauer hinzuschauen. Denn: Reifen weisen signifikante Qualitätsunterschiede auf, die sich bei entscheidenden  Fahreigenschaften bemerkbar machen. | Lesen …

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Sommerreifen-Test 2016

sommerreifentest

Es gibt Dinge, die kann ich mit mein-auto-blog.de nicht durchführen. Reifentests zum Beispiel. Dafür gibt es aber die großen arrivierten Medien. Ob man nun den Sommerreifen-Test des ADAC 2016 wählt, sich bei MOTOR-TALK informieren will, oder gleich die richtigen Reifen für den eigenen SUV sucht und sich deswegen den Test der AMS durchliest – dass muss nun jeder für sich selbst entscheiden. Am besten aber, man liest sich alle drei Tests durch!

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Darüber sollten Sie mal nachdenken:

Premium-Reifen sparen Sprit

Mit dem EU-Label haben Reifenkunden in Europa zum ersten Mal die Möglichkeit, sparsame Fabrikate von solchen zu unterscheiden, die die Umwelt stärker beeinträchtigen. Das Informationssystem auf dem Etikett bewertet Pneus im Hinblick auf drei wichtige Kriterien: Treibstoffeffizienz (Spritverbrauch), Haftung bei Nässe (Sicherheit) und Geräuschemission (Abrollgeräusch). Reifen der Effizienzkategorie A haben einen um rund 40 Prozent geringeren Rollwiderstand als solche der Kategorie G. Hochleistungsreifen können in der Anschaffung zwar teurer sein, jedoch reduzieren sie den Kraftstoffverbrauch um bis zu sieben Prozent. Auf lange Sicht profitieren die Verbraucher von diesen Kraftstoffeinsparungen.

Ein Beispiel: Bei einem Benzinpreis von 1,60 Euro pro Liter kann ein Wagen, der pro Jahr 15.000 Kilometer fährt und sieben Liter Treibstoff auf einer Strecke von 100 Kilometern verbraucht, mit Pneus der Effizienzkategorie B mehr als 130 Euro Treibstoffkosten sparen im Vergleich zu F-Reifen. Die zusätzliche Investition von 20 bis 50 Euro pro „grünem Reifen“ ist somit in weniger als zwei Jahren wieder eingefahren.

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Mindestprofil und Alter der Sommerreifen

Generell spielt Sicherheit eine entscheidende Rolle. Falls die Sommerräder des letzten Jahres wieder verwendet werden, sollten diese sachgerecht gelagert worden sein. Dies geschieht  vorzugsweise liegend auf der Felge oder an Wandhaken. Das Mindestprofil von 1,6 mm ist ebenfalls relativ. Die Fahreigenschaften sind zu diesem Zeitpunkt schon deutlich verschlechtert. Gerade noch unerfahrene Fahrer sollten die Pneus schon etwas eher wechseln. Außerdem erreichen nicht alle Reifen binnen weniger Jahre dieses Mindestprofil. Doch die Gummimischungen verändern sich im Lauf der Jahre. Weichmacher dünsten aus, die Reifen werden hart und porös. Spätestens dann ist es Zeit, die alten Reifen gegen neue auszutauschen. Online kann man beim Reifenhändler Tirendo einen passenden Reifen als Ersatz finden.

Das EU-Reifenlabel: neue Reifen nach unterschiedlichen Aspekten

Die DOT-Nummer auf der Karkasse (Reifenflanke) gibt Auskunft darüber. Nach maximal sieben Jahren sollten die alten neuen Reifen weichen. Wer seine Pneus nicht in allen Bereichen bis zum Limit fährt, kann Mehrkosten durch die entsprechende Reifenwahl wett machen. Innerhalb der EU sind Neureifen mit einem Label ausgestattet, welches über die Reifenqualität, den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch und den Abrieb Aufschluss gibt. Für Vielfahrer dürften auch die Abrollgeräusche relevant sein.

Die Pneus selbst wechseln

Wer die Reifen selber wechseln möchte, sollte neben dem Standardwerkzeug folgende Utensilien bereithalten:

  • Drahtbürste
  • Rostlöser
  • Wälzlagerfett
  • Kupfer- oder Alupaste

Auch Drehmomentschlüssel und Luftpumpe sind empfehlenswert. Besonders Alufelgen, aber auch Radschrauben und Bolzen kleben durch Oxidation regelrecht fest, während bei Winterrädern die Korrosion durch Streusalz zusätzlich gefördert wird. Die Radbolzen oder Schrauben am Vortag mit Rostlöser einzusprühen, bewirkt wahre Wunder. Beim Wechsel werden gebrauchte Räder auf derselben Seite von vorne nach hinten (und umgekehrt) gewechselt, aber niemals diagonal. Nähere Informationen zum Ablauf beim Reifenwechsel werden auch in diesem Artikel beschrieben.

Pflege und Wartung während des Betriebs

Die Muttern oder Schrauben werden erst eingefettet oder mit der Paste eingeschmiert ebenso wie die mit der Drahtbürste gereinigte Nabe. Dann werden sie über Kreuz leicht angezogen und mit dem Drehmomentschlüssel nachgezogen. Je nach Schraubengröße (bei Pkws 17, 19 und 21) liegt das Anzugsdrehmoment zwischen 100 und 130 NM. Dann ist noch der Luftdruck zu prüfen, bei dem zwischen dem Druck bei Betriebstemperatur und kalten Reifen unterschieden werden muss. Wie hoch der Druck sein soll, ist oft an der B-Säule, auf der Innenseite der Tankklappe oder in der Bedienungsanleitung angegeben. Außerdem sollte der Luftdruck wenigstens einmal monatlich gemessen werden. Aber auch die Radschrauben werden nach 50 km noch einmal überprüft. Werden die Winterreifen nun wieder sachgerecht eingelagert, kann es auch schon ans lustige Ostereiersuchen gehen.

 

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4 Top-Handy Apps für Autofahrer

Apps für Autofahrer – wenn man unterwegs Hilfe braucht

Ein Leben ohne Smartphone? Heute kaum denkbar. Auch beim Autofahren hat sich das Technikwunder eingeschlichen: Ob als Autoschlüssel wie bei Volvo, als Hilfsmittel zum Remote Parking, zum billigen Tanken oder zur On-Board-Diagnose – im App Store tummeln sich zahlreiche Multitalente, die den Autofahreralltag erleichtern. Vor allem die Themen Parken, Sicherheit, Tanken und Staus werden gut bedient.

Parkplatz finden und Einparken

Gerade in Großstädten brauchen wir manchmal viel Zeit und starke Nerven, um einen Parkplatz zu bekommen. Und am besten soll er nichts kosten. Dieses Problems haben sich zahlreiche App-Entwickler angenommen, deshalb findet man heute Parkplatzsucher, Preisinformierer und sogar ganz automatische Einparksysteme. Wer einen Parkplatz sucht, kann zum Beispiel die App Parkopedia benutzen. Die Datenbank informiert über 38 Millionen Parkplätze in 52 Ländern und zeigt neben Standort und Anzahl der Parkplätze gleich auch den Preis und die Art des Stellplatzes an. Seit Oktober 2015 bietet Garmin die sogenannte Navigon App an, die alle Informationen aus Parkopedia zeigt. Weitere Parkplatzsucher sind Parku und Parkda. Eine gute Übersicht über Parkplätze, Parkhäuser und P+R-Anlagen gibt es auch mit der ADAC-ParkInfo-App. Seat, SAP und Samsung arbeiten sogar gemeinsam an einer App, mit der man den Parkplatz suchen, vorab reservieren und bezahlen kann. Die Idee wurde unter anderem auf dem Mobile World Congress 2016 in Barcelona vorgestellt.

Ist der Parkplatz gefunden – und ziemlich eng – kann man das Auto einfach via Smartphone selbst einparken lassen. Daimler nennt das System Remote Parking, bei anderen Herstellern heißt es Trained Parking oder Piloted Parking. Parkt man das Auto in der Nähe der Lücke, kann man via Fingertipp dafür sorgen, dass es selbstständig hineinfährt. Das System ist leider abhängig von der Ausstattung des Autos und noch nicht in der Massenproduktion angekommen. Wer trotzdem via Smartphone einparken will, kann sich in der Zwischenzeit Dr. Parking 4 auf sein Phone laden. Bei dieser Spiele-App geht es nämlich darum, das Auto richtig einzuparken.

Werkstatt- und Notrufdienst

Seiten wie Drivelog führen den Fahrer mit nur einem Klick zur passenden Werkstatt in der Nähe. Einfach Automarke, Problem oder Service-Art eingeben und die entsprechende Reparaturstätte wird angezeigt. Das funktioniert natürlich auch per App. Da gibt es zum Beispiel die Drivelog Connect App. Hier wird einem gesagt, wo sich die nächste Werkstatt befindet und sogar, welchen Defekt das Auto hat. Je nachdem, welches der Autolämpchen aufleuchtet, weiß die App, was Sache ist und gibt dem Fahrer eine erste On-Board-Diagnose. Rührt der Schaden von einem Unfall her, alarmieren sogenannte Nothilfe-Apps den Unfalldienst. Das neueste System ist der Unfallmeldedienst des GDV, der bereits die Notfallsäulen an den deutschen Autobahnen betreut. Die App sendet bei einem Unfall automatisch einen Notruf an die Notfallzentrale der Versicherungen und fordert Hilfe an.

Tankstellenfinder und Stauwarner

Um billig zu tanken oder überhaupt die nächste Tankstelle in der Umgebung zu finden, gibt es ebenfalls zahlreiche Apps. Eine davon ist enerQuick. Die App gibt sogar Benzinpreisprognosen und persönliche Tankempfehlungen, die sie anhand der Daten von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe errechnet. Weitere Möglichkeiten sind clever-tanken, mehr-tanken, richtig-tanken, die Spritpreis-App vom ADAC sowie die App von Das Telefonbuch. Besonders um die Feiertage herum sind auch wieder die Stauwarner-Apps gefragt. Während viele der Apps die meisten Staus erkennen, aber nicht wissen, wann ein Stau vorüber ist, punktet StauMobil mit eben dieser Funktion. Neben aktuellen Staus offeriert die App auch Verkehrsprognosen für die kommenden Stunden.


Titelbild: Bildrechte: Flickr 09_2013_47 We have moved! Please visit /highwaysengland CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

10 Tipps für das perfekte Auto-Foto

Jeder der mit Autos zu tun hat, will das „perfekte“ Autofoto knipsen. Auch ich, aber es ist ein langer Weg zum perfekten Foto!

In diesem Artikel soll es nur um ein paar Basics gehen. Ich selbst kenne einige der Basics, bin aber weit davon entfernt, ein Foto-Profi zu sein!

Foto Canon EOS 600D EFS10-22 - Peugeot RCZ
Foto Canon EOS 600D EFS10-22 – Peugeot RCZ
  • Foto-Objekt: Peugeot RZC
  • Kamera: Canon EOS 600D
  • Objektiv: Canon EF-S 10-22
  • Fotodaten: F/4.5, 1/250 Sek, 10mm, ISO100

Wenn um das fotografieren geht, dann spielen einige Punkte eine wichtige Rolle. Das Auto ist lustigerweise eher uninteressant. Wer sich hinter der Kamera prüfen will, der kann dies auch mit dem 10 Jahre alten Ford seiner Mutter tun.

Meine 10 Tipps sind nicht viel mehr als ein Basic-Werkzeugkasten, der einem hilfreich zu Seite stehen kann. Das Werkzeug richtig benutzen, dies muss man leider erst erlernen. Also gebt nicht mir die Schuld, wenn Eure Fotos trotz Top-Kamera scheiße sind. Denn auch das gibt es. Auch eine extrem gute Kamera garantiert keine guten Fotos, wenn hinter der Linse ein Vollhonk am werkeln ist.

Viel Erfolg 😉

10.) Recherche

mbshooutout - Foto by fuenfkommasechs.de
mbshooutout – Foto by fuenfkommasechs.de

Augen offen halten und fragen
Das Talent für gute Fotos ist vielen Menschen gegeben. Wer das Netz durchsucht, der findet immer wieder neue Talente. Das o.g. Foto stammt zum Beispiel vom Mercedes-Benz Instagram-Kanal und wurde während des mb!Shootout vom Nutzer fünfkommasechs aufgenommen.

Wer nun die Geschichte hinter dem Foto erfahren will, der kontaktiert den Fotografen. Normalerweise sind die Menschen immer bereit, die Geschichten hinter einem Foto zu erzählen. Also – klickt raus in die Welt und sucht Euch Eure Vorbilder. Ein paar Vorschläge habe ich bereits am Ende des Artikels zusammen gefasst.

9.) Vernünftiges Equipment

Fotorucksack
Lowepro Pro Roller X 200 SLR-Kamerakoffer

Eine der ersten Anschaffungen war dieser Foto-Trolley von Lowepro. Ein geniales Teil. Genug Platz für bis zu zwei DSLR und zusätzliche Objektive. Ich packe auch immer noch eine Menge andere Gadgets in diesen Trolley. Besonders clever: Der Fotorucksack steckt in einem Koffer-Trolley-Frame. Nimmt man diesen heraus, hat man im Prinzip zwei Taschen. Einen Rucksack und einen Trolley. Zudem ist die Verarbeitung des ganzen Koffers einfach nur perfekt. Hier der Amazon-Link. [Das sind Affiliate-Links, wenn Du darüber zu Amazon gelangst und dort den Koffer bestellst, kassiere ich eine Provision. Soviel zur Transparenz. Und nein, einen Blog kann man auf diese Art nicht finanzieren!]

Und warum gehört ein Koffer zum Thema vernünftiges Equipment?

Weil ein guter Koffer wie ein guter Assistent ist. Er hebt die Dinge sicher für dich auf, er hilft Dir beim Transport des ganzen Geraffels und er schützt deine Ausrüstung vor Verschmutzung und Defekten. Also. Nicht sparen am Koffer.

Zu den Kameras

Samsung NX1100
Samsung NX1100

Für instagram mag es viele Situationen geben, bei denen ein iPhone oder ein anderes Smartphone völlig ausreicht. Und es gibt wirklich ein paar echte iPhone-Foto-Talente. Zum Beispiel Heike von koeln-format. Auf ihrem instagram-Kanal wimmelt es nur so von echt guten iPhone-Bildern.

Für die „geile Scheiße“ braucht es dann aber auch doch ein wenig mehr Technik. Und ich habe hier mal aufgeführt womit ich mich derzeit herumschlage.

  • EOS 1Dx
  • EOS 600D
  • Samsung NX1100

Samsung NX 100 Digitalkamera

Die kleine Samsung NX1100 ist meine „on the road again“ Knipse geworden. Ich war es einfach leid, immer einen großen Koffer mitzunehmen, nur um das ganze Equipment dabei zu haben. Wenn ich also heute auf eine Neu-Vorstellung eines Autos reise, dann ist die NX1100 mit dabei. Und die Fotos sind nicht so schlecht, wie dieses hier zeigt:

Ford Tourneo 18 Connect Van 2014

Foto: Fahrvorstellung Ford Tourneo | Ford Tourneo 05 Connect Van 2014

Aber auch dieses vom vom neuen Peugeot RCZ-R stammt aus der Welt der kleinen Systemkamera von Samsung:

Peugeot sport 02 RCZ R 2014

Foto: Fahrvorstellung Peugeot RCZ-R | Der Peugeot RCZ-R in den See-Alpen

Bei Amazon kostet diese Systemkamera derzeit um die 265 € – und wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, wird damit bestimmt glücklich. Für den Anfang.

Für die Systemkamera sprechen die Größe, das Gewicht, das leichte Handling und im Falle der Samsung NX auch die Möglichkeit, die Fotos per WiFi direkt auf das Handy zu schicken.

Die EOS 600D

Die 18 Megapixel-Kamera war meine zweite DSLR. Jetzt vor Weihnachten ist der Preis von 649 €auf 455 € gefallen (Amazon). Ich habe vor knapp zwei Jahren noch ein wenig mehr dafür bezahlt. Entschieden hatte ich mich für die 600D, wegen der Kombination aus handlicher Größe (für eine DSLR), den 19 Megapixel-Auflösung und vor allem auch, wegen dem schwenkbaren Display.

Canon Eos 600D

Wer sich als Videofilmer versuchen will, der kann die 600D auch zum filmen einsetzen. Im Gegensatz zu der noch folgenden Canon EOS 1Dx, ist die 600D für „Anfänger“ geeignet. Dank einem „Scene intelligent Auto Modus“ fertigt die 600D in der Mehrzahl der Aufnahmesituationen ein ansprechendes Ergebnis.

SAMSUNG CSC

Heute verwende ich die 600D vor allem zusammen mit dem 10-22 mm Superweitwinkel-Objektiv von Canon. Damit lassen sich die Innenräume von Autos in der vollständigen Breite ablichten, so wie in diesem Beispiel-Foto:

EOS 600D Superweitwinkel

Das Canon EF-S 10-22mm

Canon EF s10-22

ProTipp: Genau schauen auf welche Wartezeit der Selbstauslöser gestellt ist, dann bekommt ihr auch ein Foto ohne die eigene Visage hin!

Das dicke Ding – EOS 1Dx

Mit der EOS 1Dx bin ich erst seit kurzem im Geschäft. Die große Canon richtet sich an Profi-Fotografen die unterhalb der Preisklasse von Hasselblad und Co. arbeiten wollen. Als ich die Tage im Fotostudio von Mercedes-Benz diese Aufnahmen gemacht habe, stand dort bereits eine 1Dx vom Daimler’ischen Haus- und Hof-Fotografen auf einem Stativ. Das sollte eigentlich Aussage genug sein. Mein Foto von der neuen C-Klasse entstand auch mit der 1Dx.

Mercedes C-Klasse Eos 1DX
Mercedes C-Klasse Eos 1DX

Blende: F16 | Belichtung: 1/30 Sek | Iso: 100 | Brennweite: 24mm | Mehrfeldmessung

Welcome, Baby:

Canon EOS 1Dx Canon EOS 1Dx auf Stativ montiert

Canon 1Dx

Vor Ort war ich froh über den Profi-Fotografen, denn er wusste blind wie man die Camera korrekt einstellt. Ich selbst kämpfe derzeit noch mit der 1Dx und taste mich nur langsam an die Möglichkeiten heran. So richtig verstanden habe ich bislang nur: Dieses Biest ist noch weit oberhalb meiner eigenen Foto-Talente angesiedelt. Rohe Fakten? Iso bis 51.200. 14 Bilder die Sekunde im Highspeed-Modus. 61 Messfelder für den Autofokus. 2 CF-Card Slots. Magnesiumgehäuse. 1,34 Kilogramm Gewicht.

Wer sich als Anfänger nicht brutal frustrieren will, der sollte bei der Wahl der Kamera einige Klassen tiefer einsteigen.

Mein Tipp:

Die Canon EOS 6D

Foto: Amazon-Webseite
Foto: Amazon-Webseite

Die 6D ist eine DSLR mit 20.2 Megapixel und einem Vollformat-Sensor. (Vorteil eines Vollformat-Sensors bitte hier nachlesen.) Und im Gegensatz zur Canon EOS 1Dx besitzt die 6D noch „automatische Programme“ – sprich Hilfsmittel für den weniger geübten Fotografen. Die Möglichkeit für unterschiedliche Situationen ganz automatisch die richtigen Einstellungen für „beste Fotos“ nutzen zu können. Bei der 1Dx ist der Fotograf am Auslöser das Hilfsmittel. Und ich kann Euch sagen – wer nicht von Berufswegen fotografiert, der ist mit dem ganz dicken Ding erst einmal völlig überfordert.

Da wird aus Foto-Lust, schnell Foto-Frust. Also – „klein“ anfangen.

Zu den Objektiven komme ich in einem anderen Teil noch einmal gesondert. Zudem wird es schon bald ein „Das hat der Autoblogger im Koffer“-Spezial geben. Mal schauen ob ich nicht nur mir in den Equipment-Koffer schauen kann, sondern auch anderen Bloggern.

8.) Die „Drittel-Regel“

Eine der größten Hilfen für eine schöne Foto-Wirkung ist die „Drittel-Regel“. Hierbei teilt man das Foto in 9 Bereiche auf. Vertikal und Horizontal sollte dies immer einem Drittel der Gesamtlänge entsprechen.

Drittel-Regel-Foto-Beispiel-perfektes Bild

Die „Drittel-Regel“ besagt: Das fotografierte Objekt und damit das Thema des Fotos sollte mittig an einem der vier Schnittpunkte liegen. Wie man sieht, mein Foto der des CLA 45 AMG richtet sich mehr schlecht als recht nach dieser Regel. Der sportliche Schwabe befindet sich zu nah am Rand. Sowohl rechts, als auch am unteren Bildrand. Wie gesagt, üben, üben, üben.

7.) Bildsprache – „Welche Sprache?“

Welche Brennweite? Welcher Ausschnitt? Was soll scharf sein? Was unscharf? Was soll das Bild am Ende aussagen? Passt der Hintergrund? Verschwimmt das Auto vor dem Hintergrund? Oder machst Du das 100.000 Foto eines Autos in den Weinbergen? Was genau willst Du zeigen?

Fiat Panda 10 Tipps für das perfekte autofoto

In diesem Bild parkt ein Fiat Panda im Wald. Wäre es ein normaler Fiat Panda, es wäre gänzlich unpassend. Ist der Fiat Panda doch ein Stadt-Mobil. Aber, es geht hier um einen 4×4-Panda. Die Allradversion und die gehört in die Wälder.  Die „Drittel-Regel“ habe ich mal wieder völlig vergessen. Ich wollte in diesem Bild statt dessen, möglichst tief, über den belaubten und matschigen Waldboden fotografieren. So erscheint der Panda „größer“ und das Bild sollte aussagen: „Schau, hier im Wald – auf Matsch und Morast – gehöre ich zu den Großen„.

Du wirst nicht immer eine Bild-Idee finden, die Du so umsetzen kannst, dass sie jeder versteht 😉 – ich arbeite auch noch daran.

6.) Keine Autos in Parkplatz-Buchten fotografieren

Es gibt gute Schnappschüsse. Sicher. Aber hinter den richtig guten Fotos steckt oft eine Menge Arbeit. Ein gutes Autofoto entsteht nur selten im vorbeigehen, nachdem man das Auto in einer Parkbucht abgestellt hat. Suche bewusst nach Foto-Locations. Überlege Dir, wie das Licht dort sein muss. Wann der beste Zeitpunkt ist.

G-Klasse Foto Tipps

Und wähle den „Rahmen“ für Dein Foto! So wie in diesem Fall. Die unscharfe Steinmauer bildet den Rahmen und den Kontrast für die G-Klasse von Mercedes.

5.) Nutze ein Stativ

Stativ verwenden beim Fotografieren

Ein Stativ gehört zur Grundausrüstung beim Fotografieren. Nimm nicht das billigste, Du wirst dich nur ärgern, wenn Du es wirklich brauchst. Egal ob es sich um eine Langzeitbelichtung handelt, oder für die richtige Platzierung beim verwenden des Selbstauslösers. Ein vernünftiges Stativ ist wichtig.  Amazon-Tipp [klick]

4.) Probiere die Langzeitbelichtung

Sobald Du ein Stativ besitzt, solltest Du mit Langzeitbelichtungen herumspielen. Ohne zusätzliche Lichtquellen und Blitz-Anlagen, wirst Du bei schlechten Lichtverhältnissen die Belichtungszeiten hoch drehen müssen. Ob aus Zwang, oder aus „künstlerischer“ Freiheit.

3.) Spiele mit externen Lichtquellen

G63 externe Lichtquelle

Der Schriftzug der Mercedes G-Klasse stand bei diesem Foto im Mittelpunkt. Die Foto-Location war eine Tiefgarage und die Seitenlinie des G-Modells wird bereits mit externen Spots ausgeleuchtet. Damit der Schriftzug nicht völlig im Schatten untergeht, habe ich ihn mit einem LED-Spot angeleuchtet. Zusätzlich reflektiert die Chrom-Abdeckung des Ersatzrades die Lichtquelle und erzeugt einen zusätzlichen Reflex.  Das war mein erster Versuch mit „externen“ Lichtquellen. Einen LED-Akku-Spot bekommt man bei AMAZON für kleines Geld. Eine externe Blitz-Anlage mit genug Leistung ist dagegen deutlich teurer. Für den Anfänger und zum „spielen“ tut es so ein LED-Spot.

2.) Bring Bewegung in Deine Fotos

VLN 6 Std Manthey Porsche Nase oben

Das Foto vom „hüpfenden“ Manthey-Porsche während eines VLN-Rennens stammt aus der EOS600D. Die Blende stand auf F/8, die ISO bei 100 und die Belichtungszeit ist 1/125 Sekunde.

Häufig liest man, die Belichtungszeit soll das doppelte der Geschwindigkeit des bewegenden Objekts sein und die Blende irgendwo zwischen F/11 und F/16. Meine bisherige Erfahrung sagt nur: Nutze ein verdammt gutes Objektiv, stehe sicher, aber frei und drehe dich ruckfrei mit dem Objekt.

1.) Sei besonders erfinderisch und nicht faul!

Foto Top 10 Tipps

Für das perfekte Foto musst Du viel üben. Du musst neue Blickwinkel finden, neue Ideen entwickeln und Dir überlegen, was Dein Bild eigentlich aussagen soll? Das sind am Anfang alles sehr theoretische Fragen – aber mit jedem Tag und mit jedem Foto steigt Deine Erfahrung.
Zusammengefasst bedeutet das:

Üben, üben, üben und immer mal wieder bei Menschen über die Schultern schauen, die wirklich gute Fotos machen – meine Tipps sind:

[Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links, wenn Du darüber zu Amazon gelangst und dort den jeweiligen Artikel bestellst, kassiere ich eine Provision. Soviel zur Transparenz. Und nein, einen Blog kann man auf diese Art nicht finanzieren!]
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